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[27.07.2006]
Jiang Zemins langer Arm im Ausland


Die Anordnung des ehemaligen chinesischen Staatschefs Jiang Zemin, die lautet „Bringt sie in Verruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch“. Diese Anordnung Jiang Zemins an das „Büro 610“ richtet sich nicht nur gegen die Falun Gong-Praktizierenden innerhalb Chinas, sondern gegen jeden Praktizierenden weltweit. Natürlich ist „vernichtet sie physisch“ im Ausland nicht durchführbar. Trotzdem gibt es zunehmend Berichte von gewalttätigen Übergriffen von chinesischer Seite auf Falun Gong-Praktizierende, die nun sogar in einen Mordanschlag auf einen Falun Gong-Praktizierenden gipfelte. Die angeordnete Verfolgung wird also von chinesischen Agenten, Botschaften und Konsulaten nicht mehr nur auf dem Wege bürokratischer Akte und Schikanen weitergeführt.

In London wird ein neuer Weltbürger geboren. Seine Eltern sind chinesische Staatsbürger und praktizieren Falun Gong. Das chinesische Konsulat verweigert dem Neugeborenen die Papiere, und das Baby ist zunächst staatenlos; ein Student in München, und nicht nur dieser eine, erhält keine Passverlängerung vom chinesischen Konsulat, womit sein weiteres Studium in Deutschland infrage gestellt ist; im Europa-Parlament in Brüssel findet im Februar 2003 eine Bilderausstellung der chinesischen Künstlerin und Falun Gong-Praktizierenden Zhang Cuiying statt, die Ausstellung findet viel Anerkennung; in Bukarest, Sofia und anderen osteuropäischen Städten werden Ausstellungen von Zhang Cuiying auf Intervention der chinesischen Botschaften geschlossen (ein Abgeordneter des Europa-Parlaments führte sofort dagegen Beschwerde bei der rumänischen Botschaft in Brüssel). In Brüssel, Paris und anderen Metropolen veranstalten die chinesischen Botschaften auf ihrem exterritorialen Gelände Ausstellungen mit Lügenmaterial über Falun Gong (in Brüssel beklagte sich ein Europa-Abgeordneter darüber). In Bukarest versucht ein Angestellter der chinesischen Botschaft bei einer solchen Ausstellung, dem filmenden Kameramann die Kamera aus der Hand zu schlagen. In Canberra/Australien schlagen Angestellte der Botschaft legal Demonstrierenden die Kamera aus der Hand. Und in New Yorks China Town gehen gar bezahlte Schlägertypen gegen Falun Gong-Praktizierende vor. Beim Staatsbesuch von Jiang Zemin im April 2002 in Dresden (siehe Foto) wurde eine Falun Gong Übende nachdem sie „Falun Dafa ist gut“ gerufen hatte, von einem chinesischen Sicherheitsbeamten in Zivil am Hals gewürgt. In Pretoria/Südafrika wurden aus einem vorbeifahrenden Wagen mehrere Schüsse auf einen PKW mit Falun Gong-Praktizierenden abgegeben. Ein Insasse wurde angeschossen. Diese gezielte Aktion ist ein Zeichen für eine weitere Verstärkung der Gewalt und rücksichtsloses Vorgehen bei der Verfolgung von Falun Gong sogar außerhalb Chinas. Die Verfolgung wird weiterhin von dem ehemaligen chinesischen Staatschef Jiang Zemin betrieben.

Was steht dahinter? Die Anordnung des ehemaligen chinesischen Staatschefs Jiang Zemin, die lautet „Bringt sie in Verruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch“. Diese Anordnung Jiang Zemins an das „Büro 610“ richtet sich nicht nur gegen die Falun Gong-Praktizierenden innerhalb Chinas, sondern gegen jeden Praktizierenden weltweit. Natürlich ist „vernichtet sie physisch“ im Ausland nicht durchführbar. Trotzdem gibt es zunehmend Berichte von gewalttätigen Übergriffen von chinesischer Seite auf Falun Gong-Praktizierende, die nun sogar in einen Mordanschlag auf einen Falun Gong-Praktizierenden gipfelte. Die angeordnete Verfolgung wird also von chinesischen Agenten, Botschaften und Konsulaten nicht mehr nur auf dem Wege bürokratischer Akte und Schikanen weitergeführt.

Wir bitten alle Regierungen dringend, solche und ähnliche Aktionen und Anschläge von chinesischer Seite bei der Verfolgung von Falun Gong in und außerhalb von China streng zu verurteilen.


Übersicht über Vorfälle aus über 30 Ländern (auf Englisch):
  • A Global Campaign of Harassment, Intimidation and Violence  05.07.2004



       

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