[28.02.2005]
Voruntersuchung in der Schweiz wurde eröffnet


Eine Strafanzeige wegen Aufwiegelung zu Hass, Mittäterschaft bei Folter und Völkermord im Rahmen der Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden wurde in Davos während des World Economic Forums an die Bundesanwaltschaft in Bern erstattet.

Die Strafanzeige wurde durch die „Schweizerische Falun Gong Vereinigung„ und die „World Organization to Investigate the Persecution of Falun Gong„ (WOIPFG) im Namen von Opfern eingereicht. Sie zielt auf drei Universitätspräsidenten, unter ihnen befinden sich der ehemalige Botschafter Chinas in Paris, und der Präsident eines großen Wirtschafts-Konsortiums.

Die Angezeigten sind:
GU BINGLIN, Präsident der TSINGHUA UNIVERSITY, VR China
Wu JIANMIN, Präsident der CHINA FOREIGN AFFAIRS UNIVERSITY, VR China
CHEN ZHU, Vizepräsident der CHINESE ACADEMY OF SCIENCE, VR China
WANG QIN HAI, Präsident der SHOUGANG GROUP, VR China

Diese Personen werden beschuldigt, zu Hass gegen Falun Gong aufgewiegelt und sich direkt an der Repression beteiligt zu haben, in dem sie Systeme zur Verfolgung von Studenten, Professoren und Personal ihrer Universitäten, beziehungsweise von Angestellten ihrer Unternehmen errichtet haben.
Eine Untersuchung wurde eröffnet um ihre Verantwortung zu ermitteln.
Diese Strafanzeige schliesst sich an zahlreiche Strafanzeigen und Klagen an, die in anderen Ländern unternommen wurden, um alle Verantwortlichen gerichtlich zu belangen, die sich an dieser Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden beteiligt haben, welche heute als Völkermord eingestuft wird.



       

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