HimmelsgewölbeDas Universum ist so unermeßlich und die Himmelskörper so riesig,
daß die Menschen sie nicht durch Erforschung erfassen können.
Die Substanzen sind so winzig,
daß die Menschen sie nicht mehr ausfindig machen können.
Der menschliche Körper ist so geheimnisvoll,
daß die Menschen ihn nicht durch oberflächliche Erkenntnisse ergründen können.
Das Leben ist so komplex,
daß es für die Menschheit ein ewiges Rätsel bleiben wird.
Li Hongzhi
24.09.1995
Ebenen der GesinnungEin böser Mensch ist böse aufgrund des Neides.
Aus Egoismus und Ärger beklagt er sich über sogenannte Ungerechtigkeiten.
Ein gütiger Mensch ist immer barmherzig.
Ohne Beschwerde und Haß hält er die Leiden für Freude.
Ein erleuchteter Mensch ist frei von Eigensinn.
Ruhig beobachtet er die Menschen auf dieser Welt, die durch die Illusion verwirrt sind.
Li Hongzhi
25.09.1995
Kultivierung nach der Pensionierung Einige Schüler, die an dem Seminar teilgenommen haben und auch mit guter angeborener Qualität sind, praktizieren nicht mehr, weil sie beruflich sehr beschäftigt sind. Das ist sehr schade! Wenn sie gewöhnliche Menschen wären, würde ich sie so lassen und kein Wort mehr sagen. Aber diese Schüler sind aussichtsreich. Die menschliche Moral rutscht jeden Tag rasch nach unten ab. Alle gewöhnlichen Menschen lassen sich von der Strömung treiben. Je weiter man von dem Dao abkommt, desto schwieriger wird es, sich zurückzukultivieren. Bei der Kultivierung wird eigentlich das Herz des Menschen kultiviert. Besonders im komplizierten Arbeitsumfeld, hat man die gute Chance, seine Xinxing zu erhöhen. Hat man nicht das beste Umfeld für die Kultivierung verloren, wenn man in Rente geht? Wie könnte man sich denn ohne Konflikte kultivieren? Wie kann man sich erhöhen? Menschliches Leben ist begrenzt. Selbst wenn du für dein Leben gut geplant hast, weißt du denn, ob deine verbleibende Zeit für die Kultivierung ausreicht? Kultivierung ist kein Kinderspiel. Sie ist ernster und würdiger als jede Angelegenheit unter den gewöhnlichen Menschen. Sie kommt nicht von alleine. Verpaßt man diese Chance, wann bekommt man je wieder einen menschlichen Körper bei der Reinkarnation?! Das ist die Schicksalsgelegenheit. Wenn die Illusionen vorbei sind, auf die man nicht verzichten kann, wird man erst begreifen, was man verloren hat.
Li Hongzhi
13.10.1995
Das Fa berichtigtWenn Menschen ohne Tugend, Naturkatastrophen und Unheil.
Wenn Erde ohne Tugend, alles verwelkt.
Wenn Himmel ohne Dao, Erde bricht auf, Himmel stürzt ein, entleert sich.
Aber wenn Fa berichtigt, Universum berichtigt, voller Lebenskraft.
Himmel und Erde befestigt. Fa ewiglich.
Li Hongzhi
12.11.1995
Kultivieren innen, friedvoll außenMenschen ohne Tugend, unter dem Himmel chaotisch, außer Kontrolle. Jeder verfeindet, leben ohne Freude. Leben ohne Freude, keine Angst vor Leben und Tod. Laotse sagte: "diejenigen ohne Todesfurcht, wie mit Tod schrecken?" Die große Bedrohung. Frieden unter dem Himmel wünscht das Volk. Frieden erzielen, durch Gesetzgebung, noch schlimmer. Solche Besorgnis auflösen, muß De kultivieren, so daß die Welt unter dem Himmel grundlegend geheilt. Beamten nicht egoistisch, Nation nicht korrupt. Wenn für das Volk sich zu kultivieren und De zu bewahren wichtig, Politiker und Volk beherrschen sich selbst. Das ganze Land friedvoll, wie das Volk wünscht. Flüsse und Berge uneinnehmbar; äußerer Feind abgeschreckt, Frieden unter dem Himmel. Handlung eines Heiligen.
Li Hongzhi
05.01.1996
Kultivierende sind immer einbezogenFür einen Kultivierenden, ist jede Plage unter den gewöhnlichen Menschen ein Hindernis, das zu überwinden ist, und jedes Lob eine Prüfung.
Li Hongzhi
14.01.1996
Was bedeutet NachsichtNachsicht ist der Schlüssel für die Erhöhung der Xinxing (moralischer Maßstab). Wut, sich ungerecht behandelt fühlen und Nachsicht üben unter Tränen, gehört zur Nachsicht eines gewöhnlichen Menschen, der an Bedenken festhält. Überhaupt keine Wut entstehen lassen, und sich nicht ungerecht behandelt fühlen, das ist die Nachsicht eines Kultivierenden.
Li Hongzhi
21.01.1996
Tabus der KultivierendenHaften an Ruhm ist absichtsvolle Häresie.
Wenn berühmt in Menschenwelt, sicherlich gutherzige Worte, dämonisches Herz.
Menschen verhetzen, die Gesetze gestört.
Haften an Geld ist nach Reichtum zu trachten und zum Schein kultivieren.
Verderben Lehre, sabotieren Fa.
Hundert Jahre umsonst, kein Buddha kultiviert.
Haften an Sex, vom Bösen kein Unterschied.
Rezitieren Sutren, werfen heimlich Blicke.
Weit vom Dao, häretisch gewöhnliche Menschen.
Haften leidenschaftlich an Verwandtschaft, belastet, gequält und besessen.
Lebenslang gefesselt im Netz der Leidenschaft.
Alt geworden, Reue zu spät.
Li Hongzhi
15.04.1996
Kultivierung und Arbeit Die absolute Mehrheit von unseren Falun-Dafa-Schülern kultiviert sich in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen, bis auf diejenigen, die sich in den Tempeln kultivieren. Durch das Lernen und die Kultivierung von Dafa können alle Ruhm und Reichtum leicht nehmen. Durch die nicht tiefgehende Erkenntnis des Fa entsteht jedoch ein Problem: einzelne Schüler haben mit der Arbeit unter den gewöhnlichen Menschen aufgehört. Manche haben die Beförderung in eine Führungsposition abgelehnt. Dadurch sind viele unnötige Störungen in der Arbeit und im Leben verursacht worden, die einen direkten negativen Einfluß auf die Kultivierung ausüben. Manche ehrbare Geschäftsleute haben auch mit den Geschäften aufgehört, weil sie gedacht haben, daß sie Geld und Reichtum leicht nehmen können, und gleichzeitig hatten sie das Gefühl, daß die Geschäfte anderen Leuten Schaden zufügen und die eigene Kultivierung negativ beeinflussen könnte.
Eigentlich besitzt das Dafa einen sehr tiefgründigen Inhalt. Das Ablegen des Eigensinnes der gewöhnlichen Menschen bedeutet nicht, daß man die Arbeit der gewöhnlichen Menschen ablegen soll. Verzicht auf Ruhm und Reichtum bedeutet nicht, daß man sich von der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen lösen soll. Ich habe immer wieder gesagt, dass diejenigen, die sich in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen kultivieren, dem Zustand der gewöhnlichen Menschen entsprechen sollen.
Anders gesehen, wenn Führungskräfte der Menschenwelt Leute wie wir wären, die auf persönlichen Ruhm und Reichtum verzichten können, wieviele Vorteile könnten dem Volk dadurch zuteil werden. Was könnte es der Gesellschaft bringen, wenn es sich um einen gierigen Menschen handelte? Wie würde das gesellschaftliche Klima aussehen, wenn die Geschäftsleute sich im Dafa kultivieren würden?
Das große kosmische Gesetz (Buddha-Dharma, Fofa) zieht sich durch von der obersten bis zur untersten Ebene als eine vollständige Einheit. Ihr solltet wissen, daß auch die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen die Zusammensetzung des Fa (Dharma) auf jener Ebene ist. Wenn jeder Mensch das Dafa lernen würde, und alle mit der gesellschaftlichen Arbeit aufhören würden, dann würde die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen nicht mehr existieren. Das Gesetz auf dieser Ebene würde auch nicht mehr existieren. Die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen ist auch eine Manifestation des Buddha-Gebotes auf der niedrigsten Ebene. Sie ist auch die Existenzform des Lebens und der Materie vom Fofa auf dieser Ebene.
Li Hongzhi
26.04.1996
Buddha-Natur und Dämon-NaturIn dem sehr hohen und sehr mikroskopischem Kosmos existieren zwei verschiedene Arten von Materie. Sie sind auch zwei materielle Existenzformen, die die höchsten kosmischen Eigenschaften von "Zhen, Shan, Ren" auf bestimmten Ebenen manifestiert haben. Sie durchdringen bestimmte Räume, von oben nach unten, vom Mikroskopischen zum Makroskopischen. Je nach den Erscheinungsformen des Fa auf unterschiedlichen Ebenen, je weiter unten, desto größer sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Arten von Materie mit unterschiedlichen Eigenschaften. Je weiter unten, desto verschiedener sind ihre Erscheinungsformen. Dadurch sind die daoistischen Prinzipien von Yin-Yang und Tai-Chi entstanden. Noch weiter unten stehen die beiden Arten von Materie immer mehr im Gegensatz zueinander. Somit entsteht das Prinzip der gegenseitigen Förderung und der gegenseitigen Beschränkung.
Nach dem Prinzip der gegenseitigen Förderung und der gegenseitigen Beschränkung ergeben sich dann Gutherzigkeit und Boshaftigkeit; Orthodoxes und Häretisches, Gutes und Schlechtes. Bei den Lebewesen kommt es dann zum Vorschein: wo es Buddhas gibt, gibt es auch Dämonen, wo es Menschen gibt, gibt es auch Gespenster. In der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen wird es noch deutlicher und komplizierter. Wo es gute Menschen gibt, gibt es schlechte Menschen; wo es Selbstlose gibt, gibt es Egoistische; wo es Offenherzige gibt, gibt es Engstirnige. Was die Kultivierung betrifft: wo es Gläubige gibt, gibt es Nicht-Gläubige; wo es Erleuchtungsfähige gibt, gibt es Nicht-Erleuchtungsfähige; wo es Befürworter gibt, gibt es Gegner. So ist die Gesellschaft der Menschheit. Wenn jeder Mensch sich kultivieren könnte, erleuchtungsfähig wäre und glaubte, dann würde sich die menschliche Gesellschaft in eine göttliche Gesellschaft umwandeln. Die Gesellschaft der Menschheit ist eben Gesellschaft der Menschheit. Ohne diese Existenz geht es nicht. Die menschliche Gesellschaft wird in alle Ewigkeit weiter existieren. Deshalb gehört es zur Normalität, daß es Gegner gibt. Im Gegenteil, es wäre nicht mehr normal, wenn es keine Gegner gäbe. Keine Gespenster: wie kann der Mensch als Mensch wiedergeboren werden. Ohne die Existenz von den Dämonen kann man sich auch nicht zum Buddha kultivieren. Ohne Bitternis kann das Süße nicht existieren.
Gerade durch das Prinzip der gegenseitigen Förderung und der gegenseitigen Beschränkung werden Menschen mit Schwierigkeiten konfrontiert, wenn sie ein Ziel erreichen möchten. Erst wenn du die Schwierigkeiten durch harte Mühe überwunden hast, und damit das Ziel erreichst, weißt du erst, daß es nicht leicht zu bekommen ist. So wirst du erst die Ergebnisse zu schätzen wissen. Erst so fühlt man sich glücklich. Ansonsten, wenn es das Prinzip der gegenseitigen Förderung und der gegenseitigen Beschränkung nicht gäbe, hättest du gleich alles geschafft. Dann wirst du dich langweilen. Du hast dann auch kein Glücksgefühl, keine Freude nach dem Triumph mehr.
Im Universum werden alle Arten von Materie und Lebewesen aus der Schicht der größeren Teilchen zusammengesetzt, die wiederum aus mikroskopischen Teilchen gebildet sind. So werden die Oberflächen-Dinge gebildet. In dem Bereich, durch den sich die zwei Arten von Materie mit unterschiedlichen Eigenschaften durchziehen, besitzt alle Materie und die Lebewesen auch gleichzeitig die zweiseitigen Eigenschaften. Wie z. B. Stahl ist hart, aber wenn Stahl unter der Erde vergraben wird, wird er verrosten und oxidieren. Die Keramik wird zwar nicht unter der Erde verrosten, sie ist jedoch sehr zerbrechlich, und zerspringt sehr leicht. Bei den Menschen ist es genau so. Menschen haben die Buddha-Natur. Gleichzeitig haben Menschen auch die Dämon-Natur. Die Dinge, die Menschen ohne moralischen Kanon und Disziplin gemacht haben, sind auf die Dämon-Natur zurückzuführen. Die Kultivierung zum Buddha dient dazu, deine Dämon-Natur zu beseitigen, und deine Buddha-Natur zu kräftigen.
Die Buddha-Natur der Menschen ist die Gutherzigkeit. Sie zeigt sich als Barmherzigkeit, Rücksicht auf die anderen und das Durchhaltevermögen bei Leiden und Schmerzen. Die Dämon-Natur der Menschen ist Boshaftigkeit. Sie zeigt sich im Töten, Stehlen, Rauben, Egoismus, häretische Gedanken, Hervorrufen von Zwistigkeiten, Anstiftung, Verbreitung von Gerüchten, Neid, Bösartigkeit, Wahnsinn, Faulheit, Blutschande usw..
Auf bestimmten Ebenen des Kosmos erscheinen die zwei Materien mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften, gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen in unterschiedlichen Formen, und ebenso die unterschiedlichen Erscheinungen der kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren auf den verschiedenen Ebenen. Je weiter unten, desto größer der Widerspruch. Dadurch ergibt sich die Trennung zwischen Gutem und Schlechtem. Das Barmherzige wird immer barmherziger, und das Böse immer böser. Die Zweiseitigkeit des gleichen Objektes wird besonders kompliziert und veränderlich. Das ist es, was der Buddha gemeint hat: alle haben Buddha-Natur. Im Grunde genommen haben auch alle Dinge Dämon-Natur.
Dennoch besitzt der Kosmos die Eigenschaften "Zhen, Shan, Ren", und ebenso die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen. Diese zwei Arten von Materie, von denen ich gesprochen habe, sind nur zwei Arten von Materie unter unzähligen Arten von Materie. Dies gilt von oben nach unten, vom mikroskopischen bis makroskopischen, bis in die menschliche Gesellschaft hinein. Die zwei Arten von Materie bilden die zweiseitige Eigenschaft, die sich in den Lebewesen und der Materie widerspiegeln können. Das Leben und die Materie von oben bis unten, bis in die menschliche Gesellschaft hinein sind aber zusammengesetzt aus unzähliger, verschiedenartiger Materie, vom Mikroskopischen bis zum Makroskopischen.
Wenn die Menschheit die moralischen Prinzipien nicht befolgt, wird die Gesellschaft in den unkontrollierbaren Chaoszustand geraten. Es wird dann Naturkatastrophen und von Menschen gemachte Katastrophen geben. Wenn ein Kultivierender die Dämon-Natur nicht durch die Kultivierung beseitigt, wird sein Gong ganz durcheinander gebracht, so daß er nichts bekommt, oder er wird auf die dämonischen Wege geraten.
Li Hongzhi
26.08.1996
Kultivierung ist keine PolitikManche Schüler sind sehr unzufrieden mit der Gesellschaft und mit der Politik. Mit diesem starken, nicht abgelegten Eigensinn, haben sie auch unser Dafa (großes Gesetz) gelernt. Sie wollen sogar unser Dafa ausnutzen, um in die Politik einzugreifen. Dieses schmutzige psychologische Verhalten besudelt den Buddha und das Fa. Wenn diese Gesinnung nicht beseitigt wird, wird man auf keinen Fall die Vollendung erlangen.
Beim Unterricht habe ich immer wieder betont, daß die Gesellschaftsformen der gewöhnlichen Menschen, ganz egal was für eine Gesellschaft oder was für eine Politik es ist, vorherbestimmt sind, und zwar vom Himmel vorherbestimmt. Die Kultivierenden brauchen sich nicht um die unbedeutenden Kleinigkeiten der Menschen zu kümmern. Sie sollen sich auf keinen Fall mit politischen Kämpfen beschäftigen. Wie werden wir in der Gesellschaft behandelt? Ist das nicht eine Prüfung des Herzens eines Kultivierenden? Man kann nicht sagen, daß wir dadurch in die Politik verwickelt sind.
Die Kultivierungsformen unseres Dafa sind einfach so, daß wir uns von keiner inländischen oder ausländischen politischen Macht abhängig machen lassen. Wenn ein Machthaber kein Kultivierender ist, darf er auf keinen Fall ehrenamtlicher oder wirklicher Zuständiger bei unserem Dafa werden.
Schüler: Ihr müßt euch merken, daß wir echte Kultivierende sind. Wir sind diejenigen, die Ruhm, Reichtum und die Leidenschaft der gewöhnlichen Menschen loslassen. Was hat das soziale System mit eurer Kultivierung zu tun? Ihr könnt erst dann die Vollendung erlangen, wenn aller Eigensinn ohne Ausnahme durch die Kultivierung beseitigt ist. Ein Kultivierender wird nur eigene Arbeit gut erledigen. Er interessiert sich nicht für die Politik und die politische Macht. Sonst sind sie ganz und gar nicht meine Schüler.
Wir können den Kultivierenden helfen, das Fa zu bekommen und auch die richtige Frucht zu erhalten. Wir sind auch in der Lage, die menschlichen Herzen der Gesellschaft zum Guten zu bewegen. Das kommt auch dem Frieden der Gesellschaft zu Gute. Aber das Dafa ist nicht für die menschliche Gesellschaft verbreitet. Es ist verbreitet, damit ihr euch bis zur Vollendung kultivieren könnt.
Li Hongzhi
03.09.1996
Was ist KultivierungWenn man von Kultivierung spricht, dann denken viele Leute: wenn man einige Bewegungen übt, meditiert, und einige Mantras lernt, dann ist das Kultivierung, und dadurch wird man eine Gottheit oder Buddha, oder den Dao erhalten. Das ist eigentlich keine Kultivierung. Dabei werden nur Techniken und Fähigkeiten der Menschheit geübt.
Innerhalb der Religion wird großer Wert auf die Kultivierung gelegt. Es nennt sich "Xiuxing" (Kultivierung des Verhaltens). Somit geht man wieder in ein anderes Extrem. Mönche und Nonnen lesen fleißig Sutren und halten das Beherrschen einer Menge Sutren als die Methode zur Vollendung. Zu Lebzeiten von Shakjamuni, Jesus und Laotse, gab es eigentlich keine heiligen Schriften, sondern nur echte Kultivierung. Die Worte wurden von den Meistern nur gesagt, als Anleitung für die Kultivierung. Die Nachkommen erinnerten sich an ihre Worte und faßten sie in Büchern zusammen und nannten sie Heilige Schriften. Allmählich wurde der Buddhismus und das Gebot als Wissenschaft erforscht. Sie haben sich nicht mehr wirklich kultiviert und das Dharma, das die Meister unterrichtet haben, nicht mehr als Anleitungen für die Kultivierung betrachtet, wie zu Lebzeiten ihrer Meister. Statt dessen haben sie das Studium von den klassischen religiösen Werken und der Wissenschaft für Kultivierung gehalten.
Dies ist eine historische Lektion. Die Falun Dafa kultivierenden Schüler sollen sich unbedingt merken: das Fa nicht als Wissenschaft von den gewöhnlichen Menschen oder von den Mönchen betrachten und forschen, so daß ihr euch nicht richtig kultiviert. Warum habe ich euch gesagt, ihr sollt das Buch "Zhuan Falun" lernen, lesen, und auswendig lernen? Der Sinn liegt darin, euch bei der Kultivierung anleiten zu lassen. Diejenigen, die kein Fa lernen, sondern nur die Übungen machen, zählen nicht zu den Dafa-Schülern. Nur wenn man das Fa lernt, sein Herz kultiviert, und zusätzlich die Übungen als die Methode zur Vollendung macht, verändert man sich wirklich grundsätzlich, erhöht seine Xinxing und auch die Ebene. Das ist die wahre Kultivierung.
Li Hongzhi
06.09.1996
Dafa bleibt ewig rein wie DiamantReligionen dürfen nicht mit Politik vereinigt werden, sonst werden deren Führer ganz sicher mit dem Herzen bei den irdischen Angelegenheiten sein. Sie sprechen zwar von der Gutherzigkeit der Menschen und der Rückkehr ins reine Land, sind aber im Herzen gewiß boshaft und scheinheilig. Wonach sie streben, ist sicherlich Ruhm und Reichtum. Macht ist das, wonach weltliche Menschen streben. Ruhm ist das große Hindernis auf dem Weg zur Vollendung. So werden solche Menschen im Laufe der Zeit Führer von häretischen Religionen. Das Ziel der Religionen liegt darin, die Menschen zur Gutherzigkeit zu führen, so daß sie letztendlich zu den Himmelsreichen zurückkehren. Die Doktrinen der Religion sind sicherlich höher als die Prinzipien der menschlichen Gesellschaft. Wenn sie für die irdische Politik verwendet werden, bedeutet das die ernsthafteste Sabotage des Himmelsgebotes. Wie könnte es sein, daß Götter und Buddhas vom menschlichen Eigensinn geführt, sich in die schmutzige Politik und Machtkämpfe einmischen? Nur ein Mensch unter dem Einfluß der dämonischen Natur kann diese Tat begehen. Solche Religionen werden bestimmt von der Regierung ausgenutzt, um sie an der Gewalt zu beteiligen und religiöse Kriege zu führen. So entwickeln sie sich zu häretischen Religionen, und damit wird die Menschheit gefährdet.
"Volksreligion" geht auch nicht : 1. Es wird leicht dazu führen, daß sich die Religionsdoktrin ändern läßt und sich in die Theorien der menschlichen Gesellschaft verwandelt. 2. Die Religionen könnten politische Werkzeuge werden, so daß der Ruf vom Fofa (Buddha Dharma) verdorben wird. 3. Der Führer der Religion könnte Politiker werden, so daß diese Religion in die Endphase des Gebots geführt wird und sich zur häretischen Religion entwickelt.
Falun Dafa ist keine Religion, wird aber in der Zukunft von Menschen als Religion betrachtet. Der Zweck seiner Verbreitung ist nicht eine Religion zu gründen, sondern die Kultivierung. Es könnte sehr viele Leute geben, die das Dafa lernen. Es darf aber nicht sein, daß jeder Bürger gleich ein Anhänger ist, und alle an den einheitlichen Kultivierungsaktivitäten teilnehmen. Kultivierung vom Dafa muß immer freiwillig sein. Es ist nicht erlaubt, jemanden zu zwingen, an der Kultivierung teilzunehmen.
In der zukünftigen Geschichte darf das Dafa niemals für irgendeine Politik benutzt werden. Das Dafa kann die Menschen zur Gutherzigkeit führen, damit die Gesellschaft friedvoll und stabil bleibt. Aber das Dafa ist nicht verbreitet, um die Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen zu wahren. Alle Schüler sollen sich merken, daß das Dafa nicht von politischer Macht benutzt werden darf, egal wie stark der Druck von Politik und Macht in der Zukunft auch sein mag.
Niemals an der Politik teilnehmen. Niemals in die staatlichen Angelegenheiten einmischen. Kultiviert euch wahrhaftig und bleibt gutherzig. Haltet das Dafa rein und unverändert, damit es Diamant-fest und unzerstörbar bleibt, und für immer existiert.
Li Hongzhi
07.09.1996
EntfremdungDas unrechtmäßige Verhalten der Geistlichen läuft dem Gelübde der Keuschheit zuwider, so daß die Aufträge der Götter keinen Groschen mehr wert sind. Die Menschheit und die Götter fühlen sich schockiert! Die gütigen Menschen haben sie immer für die einzigen Vertrauenspersonen gehalten, durch die man gerettet werden kann. Die Enttäuschung läßt immer weniger Menschen an Religionen glauben. Schließlich haben die Menschen ihre Zuversicht in die Götter total verloren, so daß sie skrupellos zu allen schlechten Taten fähig sind. Heutzutage sind sie völlig entfremdet und zu Menschen mit einer großen dämonischen Natur geworden, deshalb haben alle Götter das Vertrauen in die Menschen aufgegeben. Das ist eine der Hauptursachen, weshalb sich die Götter nicht mehr um die Menschen kümmern.
Li Hongzhi
10.10.1996
Das Herz der gewöhnlichen Menschen ablegen, an der tatsächlichen Kultivierung festhaltenBei der Verbreitung des Dafa gibt es immer mehr Leute, die das Dafa erkennen können. Deshalb müssen wir auf ein Problem achten: die hierarchische Anschauung der gewöhnlichen Menschen nicht ins Dafa hineinzubringen. Die neuen und langjährigen Schüler sollen alle auf dieses Problem achten. Die Leute, die gekommen sind, Fa zu lernen, ganz gleich, wie hoch ihr Wissen, wie groß ihr Unternehmen oder wie glänzend ihr Amtstitel auch sein mag, und gleich welche besonderen Techniken oder welche Gongneng sie haben mögen, sie alle müssen sich tatsächlich kultivieren. Kultivierung ist außergewöhnlich, prachtvoll und ernsthaft. Ob ihr euer individuelles Herz eines gewöhnlichen Menschen ablegen könnt, ist ein hoher Paß für euch, der sehr schwer zu überwinden ist, aber überwunden werden muß. Trotz all diesem muß ein Schüler, der sich wirklich kultiviert, diesen Eigensinn ablegen, weil ihr auf keinen Fall zur Vollendung kommen könnt, ohne dieses Herz zu beseitigen.
Die langjährigen Schüler sollen auch auf dieses Problem achten. Während sich die Anzahl derer, die Fa lernen, vermehrt, soll besonders darauf geachtet werden, die neuen Schüler anzuleiten, sich wirklich zu kultivieren. Gleichzeitig sich nicht gehen lassen. Diejenigen, die günstige Bedingungen haben, können sich mehr Zeit nehmen, Fa zu lernen und zu praktizieren. Sich an die Tradition des Dafa halten, die Kultivierungsprinzipien des Dafa bewahren und an der tatsächlichen Kultivierung festhalten, sind dauerhafte Prüfungen für jeden Dafa-Schüler.
Li Hongzhi
31.07.1997
UmgebungDie Kultivierungsform, die ich den Dafa-Schülern hinterlasse, gewährleistet den Schülern, sich wirklich zu erhöhen. Z.B. sage ich euch, zusammen im Park zu praktizieren, dadurch entsteht eine Umgebung. Diese Umgebung ist die beste Methode, das Äußere der Menschen zu verändern. Das Verhalten der Dafa-Schüler auf hohen Ebenen, das in dieser Umgebung entsteht, einschließlich aller Worte und Taten, kann einen seine eigenen Schwächen erkennen und den Abstand zu den anderen finden lassen, es kann Menschen berühren und kann das Verhalten harmonisieren und veredeln und die Menschen sich schneller erhöhen lassen. Deshalb sollen die neuen Schüler oder die Schüler im Selbststudium unbedingt am Übungsplatz praktizieren. Zur Zeit gibt es in China etwa über 40 Millionen Menschen, die täglich an den verschiedenen Übungsplätzen zusammen praktizieren, es gibt noch duzende Millionen langjährige Schüler, die nicht oft zum Übungsplatz gehen (für langjährige Schüler ist es normal, das wird vom Kultivierungszustand verursacht). Aber die neuen Schüler sollen auf keinen Fall diese Umgebung verlieren, weil diejenigen, mit denen ihr in der Gesellschaft Kontakte habt, alle gewöhnliche Menschen sind, und zwar gewöhnliche Menschen einer Menschheit, deren Moral schnell abrutscht. In dieser großen Färberei können sich die Menschen nur von der Strömung treiben lassen.
Es gibt noch viele Menschen, die Dafa neulich gelernt haben, sie praktizieren im geheimen zu Hause und haben Angst, daß andere das wissen, dies wäre ihnen peinlich. Überleg mal, was für eine Gesinnung ist das. Gewöhnliche Angst ist Eigensinn, der während der Kultivierung beseitigt werden soll, aber du hast Angst, daß andere wissen, daß du Dafa lernst? Kultivierung ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit. Wie sollst du mit dir und Fa umgehen? Manche andere sind Vorgesetzte, es ist ihnen peinlich, herauszukommen und zu praktizieren. So ein bißchen Gefühl kannst du nicht loslassen, was kultivierst du noch. Eigentlich, wenn du zum Übungsplatz gehst, gibt es auch nicht unbedingt Menschen, die dich kennen. In mancher Arbeitseinheit lernen mehrere Vorgesetzte, aber sie wissen nicht, daß die anderen auch lernen. Die Umgebung ist von euch selbst erschaffen und auch der Schlüssel zur Erhöhung. Oft sehe ich, daß eure Gesinnung beim Lernen des Fa und beim Praktizieren sehr gut ist, aber sobald ihr mit der Arbeit und den Menschen in Berührung kommt, seid ihr wie gewöhnliche Menschen, manchmal verhaltet ihr euch nicht mal wie ein gewöhnlicher Mensch. Wie kann das ein Verhalten eines Dafa kultivierenden Schülers sein?
Ich will euch als Schüler nehmen, aber was tun, wenn ihr selbst nicht Schüler werden wollt. Jede Gesinnung, die während der Kultivierung zu beseitigen ist, ist eine Mauer, die quer auf dem Weg liegt und deinen Kultivierungsweg verhindert. Wenn einer noch nicht beim Fa standhaft bleiben kann, kann er sich nicht kultivieren. Halte deine Position unter den gewöhnlichen Menschen nicht für zu wichtig, du sollst nicht denken, daß das Lernen des Dafa nicht von anderen verstanden wird. Überlegt mal, die Behauptung von der Menschheit, daß die Menschheit vom Affen abstammt, kann sogar in der feinen Gesellschaft auftreten, aber ihr schämt euch, diesem großen kosmischen Dafa eine richtige Stellung zu geben, das erst ist die wirkliche Schande der Menschen.
Li Hongzhi
17.10.1997
Wahre Natur sehen
Dafa standhaft Kultivieren, das Herz unbewegt
Ebene erhöhen, das Grundlegende
Vor Prüfungen, die wahre Natur sehen
Kultiviert zur Vollendung, Buddha, Dao, GottheitLi Hongzhi
08.05.1999 (kurz vor Beginn der Verfolgung)
Stabilität
Die Vorfälle, die in der letzen Zeit passiert sind, haben dem breiten Kreis von Falun Dafa Schülern bereits großen Schaden zugefügt. Gleichzeitig ist das Image des Landes stark geschädigt worden. Die Schüler können die Regierungsbehörden der verschiedenen Ebenen und die Führerschaft des Landes durch normale Kanäle über die ihr bekannten Tatsachen informieren: Die Falun Gong Schüler wurden durch die betreffenden Regionen und die betreffenden Behörden direkt oder in getarnter Form beim Praktizieren gestört. Manche Leute nutzten ihre Macht aus, um das Falun Gong Ereignis zu fabrizieren, sie brachten die breite Volksmasse zur Gegenposition der Regierung, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Allerdings sind wir Kultivierende. Mischt Euch nicht in die Politik ein, lasst Euch nicht von den Vorfällen in der letzten Zeit stören, haltet das Herz ruhig, stellt die normalen Übungsaktivitäten und das Lernen vom Fa wieder her. Kommt standhaft voran, kultiviert Euch solide, erhöht Euch immer weiter.
Li Hongzhi
13.06.1999 (kurz vor Beginn der Verfolgung)