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[12.11.2007]
Gemeinsamer Brief antwortet auf Vereinbarung der Chinese Medical Association (CMA) zum Organraub


Ein neues Abkommen zwischen dem Weltärztebund (World Medical Association/WMA) und der Chinese Medical Association (CMA) zur Beendigung der Organbeschaffung von Gefangenen in China wurde von ausländischen Ärzten und Menschenrechtsgruppen einer Überprüfung unterzogen.

Am 25. Oktober 2007 veröffentlichten Dr. Torsten Trey von Doctors Against Forced Organ Harvesting (Ärzte gegen Organraub), David Matas, David Kilgour und die Human Rights Law Foundation einen offenen Brief mit detaillierten Bedenklichkeiten bezüglich der Vereinbarung. Einige der in dem Brief angeführten Bedenken:
  • Die CMA ist keine Regierungsinstanz. Ihre Zusicherungen sind nicht gesetzlich bindend und sind auch nicht der Regierung verpflichtet.
  • Die Vereinbarung der CMA ist nicht bindend für Ärzte, die keine Mitglieder der CMA sind. Insbesondere gilt dies für Militärärzte, die keine Mitglieder der CMA sind oder Militärkrankenhäuser. Allerdings berichten Organempfänger, dass Militärärzte und Krankenhäuser stark beteiligt sind an den Organtransplantationen.
  • Es existiert kein Kontrollsystem um zu überprüfen ob das Abkommen mit der CMA eingehalten wird oder nicht. Ein derartiges Überwachungssystem muss unabhängig von der chinesischen Regierung und der CMA selbst fungieren.
Vollständiger Brief: http://david-kilgour.com/2007/Oct_25_2007_02.htm



       

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