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[09.08.2008]
China muss Falun Gong-Anhänger freilassen!

Email-Protestaktion der Gesellschaft für bedrohte Völker


Friedliche Falun-Gong bei der Meditation
[GfbV - 08.08.2008] Anhänger der friedlichen Meditationsbewegung Falun Gong sind in China einer Verfolgung von unglaublicher Brutalität ausgesetzt, die rational nur schwer erklärt werden kann. Seit 1999 wurden mehr als 3.100 Falun Gong-Praktizierende zu Tode gefoltert. Im Vorfeld der Olympischen Spiele kam es zu neuerlichen Verhaftungen. So wurden im Juli in der Provinz Jilin die 35 Jahre alte Hochschulabsolventin Yan Caixia und 19 weitere Falun-Gong-Anhänger in Arbeitslagern inhaftiert. Es besteht große Sorge, dass sie gefoltert werden könnten.

Wer der Meditationsbewegung Falun Gong nahe steht, lebt in China gefährlich. Sogar Mitarbeiter der Regionalverwaltung und von Regierungseinrichtungen sind nicht vor Verfolgung sicher, wenn sie verdächtigt werden, Falun Gong zu praktizieren. Dies bekam auch Frau Yan Caixia in der Proviinz Jilin im Juli 2008 zu spüren.

Unter dem Vorwand, die Sicherheit während des olympischen Fackellaufes in der Provinz zu garantieren, organisierten die Sicherheitsbehörden vier Tage vor dem Eintreffen des Fackellaufes eine groß angelegte Razzia gegen mutmaßliche Falun Gong-Anhänger. Mehr als 20 Menschen wurden am 10. Juli 2008 verhaftet, manche direkt an ihrem Arbeitsplatz, andere in ihren Wohnungen. Zu den Gesuchten zählte auch die 35 Jahre alte Hochschulabsolventin Yan Caixia, die in der Stadtverwaltung von Tianqiaoling arbeitet. Polizisten drangen gewaltsam in ihre Wohnung ein, wo sie aber nicht angetroffen wurde. Schließlich griff man Yan Caixia auf der Straße auf und brachte sie in Handschellen in das berüchtigte Arbeitslager Heizuizi. Dort kann sie bis zu vier Jahre lang ohne Gerichtsverfahren festgehalten werden.

Es ist schon das vierte Mal, dass Yan Caixia in ein Arbeitslager eingewiesen wird, seit die Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 begann. Ihr Schicksal ist kein Einzelfall, sondern typisch für die Falun Gong-Praktizierenden, die weigern, ihre Meditationspraxis aufzugeben.

Mindestens 3118 Falun Gong-Praktizierende wurden seit 1999 in chinesischer Haft zu Tode gefoltert.

Werden Sie aktiv!

Bitte appellieren Sie online an den Premierminister der Volksrepublik China S.E. Wen Jiabao. Fordern Sie die Freilassung der 20 Falun Gong-Praktizierenden, die ausschließlich wegen ihres Glaubens inhaftiert wurden, ein Ende der Verfolgung der Meditationsbewegung Falun Gong und die Auflösung der berüchtigten Arbeitslager.

Weitere Informationen zum Thema

Email Protest: Yan Caixia und 19 weitere Inhaftierte freilassen!

Link: http://www.gfbv.de/chinakampagne/inhaltsDok.php?id=1423




       

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