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Um seine Familie sowie seinen Vermieter zu schützen, gab Herr Wu vor der Polizei zwar zu, dass er ingesamt über 2.000 Shen Yun Performing Arts DVDs verteilt hätte, weigerte sich jedoch seinen Namen und seine Adresse bekannt zu geben. Die Polizei fand seine Adresse jedoch heraus, indem sie ein Handy-Gespräch mit seiner Frau zurückverfolgte. Am Nachmittag des gleichen Tages verhaftete die Polizei auch seine Frau Sun Min und brachte sie zur Xuanwu Polizeiabteilung. Etwa gegen 16.00 Uhr begannen sie damit die beiden getrennt voneinander und wiederholt zu verhören. Laut Aussage eines Polizisten gab keiner der beiden seinen Namen, seine Heimatstadt oder andere Informationen preis [Anmerkung: Falun Gong-Praktizierende weigern sich oft ihren Namen oder ihre Adresse während eines Polizeiverhörs anzugeben. Grund ist die KPCh-Richtlinie, dass die Familie, Freunde und Arbeitskollegen von Falun Gong-Praktizierenden in die Verfolgung einzubeziehen sind].
Frau Su Min kam im Laufe des Verhörs aufgrund unbekannter Umstände ums Leben. Nach dem Tod von Frau Sun Min behauptete die Polizei, sie sei aus dem Fenster ihres Appartements gesprungen und man habe sie unter dem Fenster tot aufgefunden. Weiterhin behaupteten sie, dass sie das gerichtsmedizinische Institut Shengtang, Peking, mit der Obduktion beauftragt hätten, um nachzuweisen, dass die Untersuchung die von ihnen behauptete Todesursache bestätigen würde. Der Körper von Frau Sun Min hatte Wunden, die durch Elektroschockgeräte und durch Schläge mit einem schweren Gegenstand verursacht worden waren. Im Obduktionsbericht stand allerdings, all ihre Wunden seien durch den Fall verursacht worden. Der Bericht bewertete die schweren Wunden als leichte Verletzungen und ignorierte die weniger schweren Verletzungen am Körper vollständig. Er enthielt keinerlei Aussagen über eine Untersuchung des Körperinneren. Um die Öffentlichkeit zu täuschen und der Verantwortung zu entgehen, ging die Polizei sogar zum Haus von Frau Sun und stellte dort eine Szene nach, die den Eindruck erwecken sollte, dass sie zu Tode gestürzt sei.
Sun Mins Familie traf sich mit Wang Zengbin. Laut Wang handhabte die Polizei des Xuanwu Distriktes alles bevor Sun Min starb. Nach dem Tode von Frau Sun ging er zur Todesstelle in seiner Eigenschaft als lokaler Polizeibeamter. Er sagte, dass die Polizei des Xuanwu Distriktes am 22. April gegen 22 oder 23 Uhr zum Haus ging, wo Herr Wu Yang und Frau Sun Min lebten. Als sie an die Tür klopften, öffnete Frau Sun, doch schloss sie die Tür wieder, als sie sah, dass Fremde angeklopft hatten. Wang sagte, dass ca. 10 Minuten später die Polizei der Xuanwu Polizeiabteilung Frau Suns Körper außerhalb des Gebäudes fand. Die Ursache ihres Todes wurde als „Sturz vom Gebäude“ gemeldet. Der Obduktionsbericht des gerichtsmedizinischen Instituts Shengtang in Peking führte eine andere Todeszeit auf als die auf der Todesmeldung der Polizei. Im Bericht steht: „Gemäß Cheng Xi von der Fengtai Polizei Unterabteilung, Peking, wurde Frau Sun Min, 39 Jahre, (ID Nr. 150402196709180323 ) gegen 23 Uhr des 22. April 2009 außerhalb von 6-502, Gebäude 19, Jiaomenxili, Majiabao, Fengtai Distrikt, Peking, tot aufgefunden.“
Laut unterschiedlichen Zeugenaussagen in Jiaomenxili, Fengtai Distrikt, kamen am 23. April gegen Mitternacht einige Personen in Zivil in der Chenxinyuan Wohnanlage in Jiaomenxili an und behaupteten, Polizisten der Xuanwu Distrikt Polizeiabteilung zu sein. Sie sagten, dass sie den Namen von Herrn Wu Yang nicht kennen würden und nur sein Foto hätten. Die Polizei sagte, dass sie wüssten, dass er in der Wohnanlage leben würde, aber sein Gebäude und sein Apartment nicht kennen würden. Dann gaben sie vor, die Eigentümergesellschaft zu fragen. Die Eigentümergesellschaft wies die Sicherheitswache an, die Polizei zur Wohnung von Herrn Wu Yang zu bringen. Dann ging die Sicherheitswache wieder. Ungefähr zehn Minuten später behauptete die Polizei dann, dass sie „zufällig” zum „Unfallort” auf der anderen Seite des Gebäudes gekommen sei und den Körper außerhalb von Block 6-502, Gebäude 19, gefunden hätten. Sie sagten, dass eine Person, die in dem Gebäude lebte, heruntergesprungen sei. Doch befolgten die Polizisten keinerlei Notfallrichtlinien. Stattdessen warteten sie, bis der Leiter und Polizisten der Fengtai Polizeiabteilung eintrafen. Dann machten sie Fotos vom Unfallort und brachten den Leichnam weg. Auf den Fotos der Polizei trug Sun Min einen Hut und hielt eine Tasche fest. Im Polizeibericht wurden Sparbücher, eine Kreditkarte, Bargeld, ein Hausschlüssel und andere Dinge aufgeführt, die sich in der Tasche befanden. Aufgrund des Polizeiberichtes schien es, als hätte sich Frau Sun Min darauf vorbereitet, wegzugehen. Doch laut Aussage der Kontaktperson Wang Zengbin, öffnete Frau Sun Min die Tür und schloss sie wieder, die Polizei ging nicht in die Wohnung hinein. Zudem war es gegen Mitternacht und das Licht schwach. Die Polizei hätte den Fall vom Gebäude überhaupt nicht sehen können. Und, im Kühlfach des gerichtsmedizinischen Institutes Shengtang, Peking, war die Haut des Leichnams mit Eis bedeckt. Dennoch wurden schwerwiegende Verletzungen festgestellt, die durch Elektroschocker, Schläge mit schweren Gegenständen und Schnitte durch scharfe Objekte am Oberkörper, Kopf, Nacken, Schultern, Brust und Händen verursacht worden waren. Ihr Haar war völlig verklebt. Wie erklärt die Polizei diese Dinge? Alle, die mit Obduktionen vertraut sind wissen, dass wenn eine Person aus großer Höhe herunterfällt, kann die Höhe des Sturzes und die Stelle des Aufpralls miteinander in Beziehung gesetzt werden. Je höher die Person vom Gebäude springt, umso weiter wird sie vom Gebäude weg aufprallen, was sich proportional zueinander verhält. Doch laut der „Unfallfotos“ der Polizei befand sich der Körper sehr nah am Gebäude, also nicht dort, wo er hätte sein müssen, wenn er tatsächlich aus dem Fenster im fünften Stock gefallen wäre. Die Polizei zeigte die Fotos der Familie nur wenige Sekunden. Die Familie wollte davon Kopien machen, doch die Polizei erlaubte es nicht. Darüber hinaus steht im Obduktionsbericht des Gerichtsmedizinischen Institutes Shengtang, Peking, dass die Einlagerung des Leichnams der 22. April war. Die Arbeiter in der Aufbewahrungsabteilung sagten: „Der Körper wurde direkt zu unserem Institut gebracht und hier eingelagert. Die Obduktion wurde ebenso hier gemacht. Wir erhielten den Körper am 22. April, weshalb wir die Aufbewahrungsgebühren auch ab dem 22. April berechnen.“ Das von der Volkspolizei fabrizierte Szenario fand jedoch frühmorgens am 23. April statt. Dieser Artikel auf Chinesisch: http://minghui.ca/mh/articles/2009/7/22/205053.html
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