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Für den Experten der Weltgesundheitsorganisation Luc Noel deutete im Interview mit Frontal 21 vieles auf kriminelle Strukturen hin. Seit Dienstag ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Organhandels gegen die Firma, die Büroräume in Frankfurt wurden durchsucht und Unterlagen sichergestellt. Dabei waren nur zwei Personen im Büro, die vermutlich den Anfragenden weitere Kontakte vermittelt haben sollen und die für die Weiterleitung von Post und E-Mail zuständig waren, so die Sprecherin der Behörde, Doris Möller-Scheu, zur Epoch Times. Konkrete Hinweise auf einen Verstoß gegen das Transplantationsgesetz gebe es derzeit noch nicht. Woher stammen die schnell verfügbaren Organe?
Einen Hinweis auf die tatsächliche Quelle der Organe liefert die Webseite des Unternehmens, die auf moderne medizinische Zentren in China verweist: „Die Erfahrung jedes dieser Zentren baut auf 1.000 bis 2.000 Nierentransplantationen auf. Sie unterhalten enge Beziehungen zu medizinischen Einrichtungen in allen Teilen Chinas. Dadurch erhalten diese medizinische Zentren aktuelle Informationen über jeden potenziellen hirntoten Spender". Doch tendiert die Bereitschaft zur Organspende bei Gehirntod nahezu gegen Null, sind sich Experten einig. Aus kulturellen und spirituellen Gründen - der Körper könne nur unversehrt in den Himmel kommen - stünden Chinesen nach dem Tod kaum als Organspender zur Verfügung. Chinesischer Militärarzt warnt vor Organvermittlern außerhalb Chinas
Lebenden Häftlingen werden Organe entnommen In seinem Brief spricht der Militärarzt über eine regelrechte Industrie des Organhandels, die sich in drei Ebenen unterteile: Patienten aus der ganzen Welt, die auf Organe warten, seien auf der obersten Ebene, die Vermittelungsorganisationen im Inland und im Ausland auf der Mittleren und ganz unten die fast unerschöpfliche Organquelle China. Als Organlieferanten dienten verurteilte Häftlingen ebenso wie verfolgte Minderheiten ohne Rechte. Die Hauptbetroffenen seien verfolgte Falun Gong-Praktizierende, so der Mediziner, der 60.000 Akten gesehen haben will, in denen die Einwilligungen von Falun Gong-Praktizierenden und anderer Organlieferanten gefälscht waren. Die Akten dürften maximal 18 Monate lang aufbewahrt werden und würden dann vernichtet. Die zuständigen Behörden sind Militärbezirke der Provinzen. Scheitere die Transplantation, würden die Akte und der Leichnam innerhalb von 72 Stunden vernichtet. Sobald die Gefangenen als Organspender festgelegt und aus Gefängnissen, Arbeitslagern und Untersuchungsgefängnissen weggebracht worden seien, würden sie ihre eigentlichen Namen verlieren und Ersatznamen bekommen, unter denen sie dann als freiwillige Organspender in die Akten eingetragen würden. Den Häftlingen werde mitgeteilt, dass mit ihnen eine „Gesundheitsuntersuchung" gemacht werde. Sie würden örtlich betäubt, um ihnen daraufhin noch lebend die Organe zu entnehmen, geht aus dem Brief hervor.
Export von lebenden Menschen „Es ist jedem bekannt, dass China sehr viele verschiedene Waren exportiert. Zu einer besonderen Art von Waren zählen darunter lebende Menschen. Durch die Zusammenarbeit mit ausländischen Organisationen werden die Menschen, die den Anforderungen für Organtransplantationen entsprechen, als Waren ins Ausland verkauft. Dort werden ihnen die Organe entnommen, die sofort in den zahlenden Patienten transplantiert werden. Die Leichname werden danach verbrannt. Das chinesische Regime hat im Ausland besondere Einrichtungen gebaut, die für die Behandlung der Leichname aus Transplantationen zuständig sind. Oft sind darin die diplomatischen Vertretungen Chinas beteiligt. Hinsichtlich des Exports lebender Menschen ist China weltweit die Nummer Eins. Für jeden exportierten Menschen gibt es einen erfundenen Akt mit der Einwilligung des Organspenders. Die mir bekannte Zahl für 2005 liegt bei 1.000 Fällen", schreibt der Militärarzt. „Chinas Regime wird nie auf die lukrativen Geschäfte verzichten" Nachdem die fragwürdige Herkunft der Organe in China im März vergangenen Jahres aufgedeckt worden war, musste die chinesische Regierung reagieren. Eine Vorschrift, die den Organhandel verbietet, wurde im Mai 2006 verabschiedet und sollte mit 1. Juli in Kraft treten. Doch existiert in China ein großer Unterschied zwischen der Einführung eines Gesetzes und dessen Umsetzung. Das untermauert nicht zuletzt die Tatsache, dass eine Vielzahl von Anwälten für den bloßen Versuch, in der chinesischen Verfassung garantierte Rechte durchzusetzen, unter Hausarrest gestellt werden oder gar in Arbeitslager verfrachtet werden. Laut Kilgour und Matas wird auch das neueste Gesetz für Organtransplantationen nicht umgesetzt. Ihrer Untersuchung zufolge hatten zwei chinesische Krankenhäuser in Peking dem belgischen Abgeordneten Patrik Vanrunkelsven sofort eine Niere für 50.000 Euro angeboten, als dieser Ende November 2006 dort anrief. Im November 2006 sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Huang Jiefu hinsichtlich des Verkaufs von Organen hingerichteter Strafgefangener: „Geschäfte unter der Hand müssen verboten werden". Experten sehen darin eine offizielle Bestätigung, dass Gesetze in China keine Wirkung haben, da der Organhandel eigentlich schon vor seit dem 1. Juli verboten war. „Nach der internationalen Aufmerksamkeit wegen des zweifelhaften Transplantationsbooms sind in China die Geschäfte mit dem Organhandel nicht weniger geworden. Sie wurden lediglich geheimer. Die Informationen werden auf alle möglichen Arten noch stärker blockiert, wie zum Beispiel durch das Abhören der Telefongespräche der Mitarbeiter der Transplantationskrankenhäuser, durch die strenge Kontrolle bei der Veröffentlichung von Informationen bei Organtransplantationen und durch die verstärkte Gedankenerziehung. Der Organhandel ist so lukrativ, dass das chinesische Regime niemals darauf verzichten wird", schrieb dazu der Militärarzt. Quelle: Epoch Times Deutschland Weitere Texte und Videos über die Vorwürfe bezüglich Organraub und den Vernichtungslagern: -Die UN berichten Fakten über Vernichtungslager an Falun Gong - Blutige Ernte (aktualisierter Bericht über den Organraub) -Video über den Organraub -ABC Interview zu diesem Thema -Sky News: Undercover-Report bezüglich den Organentnahmen an lebenden Häftlingen -Ausführlicher Bericht über die Vorwürfe -Zeugenaussage -Reaktion der Chinesischen Botschaft der Schweiz (Propaganda-Text) -Webseite des „International Transplantation Network Assistance Center" (Backup einer Webseite auf der Organe angeboten wurden)
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