[10.06.2006]
Vernichtung von Beweisen in Chinas Todeslagern

Eilige Organentnahme an Falun Dafa-Praktizierenden


Berlin (FGI) - Das Falun Dafa Informationszentrum erhielt in den letzten Wochen detaillierte Informationen über geheime Konzentrationslager in China. Um Zeugen und Beweise zu beseitigen, werden jetzt Falun Dafa-Praktizierende an geheime Orte gebracht oder getötet und verbrannt.

Krankenhausmitarbeiter aus acht Provinzen Chinas machten gegenüber den Ermittlern, die sich als Organempfänger ausgaben, ähnliche Angaben: Patienten sollten "schnell kommen", denn es werde schwierig, "nachdem dieser Vorrat an Organen aufgebraucht ist".

Laut Waltraud Ng, Sprecherin des Falun Dafa Informationszentrums, habe SARS uns gezeigt, wie weit Chinas Führung geht, um zu vertuschen und das Gesicht zu wahren. In diesem Fall sei ihr Einsatz um ein Vielfaches höher, da die internationale Gesellschaft China die Existenz der Konzentrationslager nie verzeihen würde.

"Wir sind äußerst besorgt um die vielen Gefangenen dieser Lager und müssen verhindern, dass nach der Enthüllung der Todeslager alle Zeugen in den nächsten Wochen in einer Vernichtungskampagne getötet werden", sagt Ng. "Bedauerlicherweise habe Chinas Regime jetzt schnell begonnen, Beweise zu vernichten, um Aufklärungsversuchen durch westlichen Medien, Regierungen und Untersuchungsorganisationen zuvor zu kommen."

Ng vermutet, der rapide Anstieg an Organtransplantationen stehe in unmittelbarem Zusammenhang zu einer am 28. März vom Chinesischen Gesundheitsministerium bekannt gegebenen Regelung, die erzwungene Organentnahmen unter Strafe stellt. Laut Ng soll "diese Regelung erst am 1. Juli in Kraft treten und verschafft somit den Ärzten drei Monate Zeit für die Organentnahmen und dem Militär Zeit, alle Insassen zu töten und die Beweise zu vernichten."

Um den Aussagen auf den Grund zu gehen wurde ein Untersuchungskomitee gegründet. Die Sprecherin des Untersuchungskomitees, Dr. Sherry Zhang, ist in den USA erreichbar unter: 001-415-845-5295.

Beteiligte Krankenhäuser und Transplantationszentren befinden sich in Heilongjiang, Hunan, Shanghai, Zhejiang, Yunnan, Anhui, Shan'xi und Xinjiang.


Ergänzende Informationen:

Quelle der folgenden Angaben: Internetseite des China Transplantation Networks, deren Klinik sich auch in der Stadt Shenyang befindet: http://en.zoukiishoku.com/

itemexpense
kidney transplantUS$62,000
liver transplantUS$98,000~130,000
liver-kidney transplantUS$160,000~180,000
kindey-pancreas transplantUS$150,000
lung transplantUS$150,000~170,000
heart transplantUS$130,000~160,000
cornea transplantUS$30,000

Quelle: http://en.zoukiishoku.com/list/cost.htm

"Before the living kidney transplantation [...] it is more safe and reliable here than in other countries, where the organ is not from a living donor." [Quelle: http://en.zoukiishoku.com/list/qa.htm]

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.449 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.



       

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