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Laut der Nachrichtenagentur AFP hat das US-Außenministerium als Reaktion eine Stellungnahme herausgegeben, in der sie die Behörden in Hongkong drängt „die persönliche und politische Freiheit“ aufrechtzuerhalten (AFP). Mehrere taiwanesische Regierungsbeamte, darunter Regierungssprecher Shieh Jhy-wey, verurteilten die Vorgehensweise Hongkongs (Taipei Times). Seit 2001 wurden ca. 400 Falun Gong-Praktizierenden, einschließlich Kindern, die Einreise nach Hongkong verweigert, üblicherweise immer dann wenn „empfindliche” Termine bevorstanden. Diese Menschen waren nach Hongkong gereist um an legalen und friedlichen Protesten teilzunehmen, die für ein Ende der anhaltenden Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden in China eintreten. Unter der „Eine Nation - Zwei Systeme” Politik, sind Hongkong und Macao die einzigen Städte in China, wo solche Proteste überhaupt möglich sind.
„Diese ständigen Angriffe gegenüber Falun Gong unter dem Einfluss des kommunistischen Regimes in China sind eine Beleidigung der Bevölkerung Hongkongs und ein Schlag ins Gesicht für das ‘Eine Nation-Zwei Systeme’ Versprechen, ” sagt Waltraud Ng, Sprecherin des Falun Dafa Informationszentrums. „Es ist eine Schande, dass Hongkongs Führung weiterhin vor dem chinesischen kommunistischen Regime auf die Knie fällt und diesem hilft seine Verbrechen zu verbergen und das Stillschweigen über die unschuldigen Opfer zu bewahren,” sagt Ng weiter. 2003 hat die Einwanderungsbehörde in Hongkong die Existenz einer Schwarzen Liste geleugnet, als 80 Falun Gong Praktizierenden aus Taiwan die Einreise in die Sonderverwaltungszone verweigert wurde, die dort an einer Konferenz teilnehmen wollten. Viele der 80 Taiwanesen sagten, dass sie damals gewaltsam ausgewiesen wurden, was inzwischen eine Klage gegen die Immigrationsbehörde in Hongkong nach sich gezogen hat. Ausführlicher Bericht über den Vorfall auf englisch Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532 Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.
Seit 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.350 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.
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