[04.06.2008]
Pro-kommunistischer Mob ändert Taktik und setzt Gewalt gegenüber Falun Gong in Flushing fort


NEW YORK – Während eine starke Polizeipräsenz den pro-kommunistischen Mob in New York ein wenig zurückhält, werden die Übergriffe auf Falun Gong-Praktizierende jedoch bei Abwesenheit der Gesetzeshüter fortgesetzt, berichtete das Falun Dafa Informationszentrum am Montag.

Mehrere hundert pro-kommunistische Demonstranten hielten sich am Wochenende im New Yorker Stadtteil Flushing auf, allerdings veranlasste sie das starke Polizeiaufgebot ihre Vorgehensweise zu ändern. Anstatt sich zu hunderten an einem Ort zu versammeln, wie in den vergangenen Wochen, sind jetzt kleinere Gruppen von 15-20 Personen unterwegs, um jeden, der sich selbst als Falun Gong-Praktizierender zu erkennen gibt, sofort zu umzingeln und zu belästigen.

"Die Anwesenheit von soviel Polizei, die uns jetzt beschützt, hat sie [den Mob] größtenteils zerstreut, aber sie warten in kleineren Gruppen auf eine Gelegenheit, um uns einzeln oder zu zweit zu umzingeln, wenn wir auf eigene Faust losgehen," sagt Gail Rachlin, Sprecherin des Falun Dafa Informationszentrums. "Mehrere Falun Gong-Praktizierende wurden in den letzten Tagen überfallen. Es erzeugt ein Klima, in dem gesetzestreue amerikanische Bürger nicht auf der Straße gehen können, ohne angepöbelt zu werden."

Seit Beginn der Angriffe auf Falun Gong-Praktizierende am 17. Mai sind permanent etwa 600 pro-kommunistische Randalierer in Flushing, New York, präsent. Die Angriffe auf die Falun Gong-Praktizierenden sind in vielen Fällen zur Gewalt eskaliert, und mehrere Rädelsführer wurden wegen Körperverletzung festgenommen. (http://www.falungong.de/artikel/pressemitteilungen/1212059427.html)

Die Vorfälle werden scheinbar vom chinesischen Konsulat in New York gelenkt, wie der Mitschnitt eines Telefongespräches mit dem chinesischen Generalkonsul zeigte, in dem er sich seiner Mitwirkung rühmte. Laut der Aufnahme und mehreren Quellen innerhalb der chinesischen Gemeinschaft, wurde der Mob von unbegründeten Gerüchten aufgestachelt, die verbreiteten, dass Falun Gong-Praktizierende versuchten die Menschen davon abzuhalten, zugunsten der Erdbebenopfer in Sichuan zu spenden. (http://www.falungong.de/artikel/pressemitteilungen/1212473179.html)

"Aber jeder weiß, dass dies nicht stimmt," sagt Frau Rachlin. "In Wirklichkeit ist es nur eine Rechtfertigung um die Gefühle über die Erdbebentragödie in Sichuan anzuheizen und sie gegen Falun Gong zu richten…leider benutzt das chinesische Regime wieder die chinesische Bevölkerung um uns zu attackieren."

Ein Zeuge in Flushing berichtete am Samstag, (er möchte anonym bleiben) er habe zufällig eine Diskussion mehrerer Anführer des Mobs mit angehört. Einer prahlte damit, eine Falun Gong-Praktizierende ohne Eingreifen der Polizei geschubst und ihr Plakat zerstört zu haben. Als er die Taktik wiederholen wollte, wurde er von der Polizei festgenommen.

Der Mann folgerte offensichtlich daraus, dass "die Polizei nicht permanent anwesend sein kann" und schlug vor, dass, wenn niemand in Sicht ist, der Mob Falun Gong-Praktizierende in Seitenstraßen bringen solle, um sie dort zu schlagen.

Ein weiterer Zeuge in Flushing, der aus Sicherheitsgründen ebenfalls ungenannt bleiben möchte, sagt, er habe eine ähnliche Diskussion unter Mob-Mitgliedern mitgehört, die sich neue Methoden überlegten, um die Öffentlichkeit gegen Falun Gong aufzubringen. So sei beispielsweise ein Vorschlag gewesen, schwangere Frauen Falun Gong-Praktizierende wie zufällig anzustoßen zu lassen, um dann die Passanten aufzuhetzen und die Frau behaupten zu lassen, sie sei von den Falun Gong-Praktizierenden angegriffen worden.

Ein anderer Vorschlag war, Passanten zu erzählen, Falun Gong leite Menschen zu Mord und Selbstmord an - die gleichen Propagandamethoden, die auf dem Festland China eingesetzt werden, um die Unterdrückung und Folter der Praktizierenden zu rechtfertigen.

Obwohl es schwierig ist, vollständige Einsicht in die Pläne des Mobs zu erhalten, erlebte Steve Lancione, ein Immobilienmakler und Falun Gong-Praktzierender aus Boston, derartige Methoden am Samstag. Herr Lancione beobachtete bei seiner Ankunft einen Mann, der mehrere Exemplare einer Zeitung mit Berichten über den kommunistischen Mob zerstörte, und stellte diesen zur Rede. Der Mann begann daraufhin ihn zu bedrohen und behauptete, offenbar um die Zuschauer anzustacheln, Herr Lancione habe seine Tochter geschlagen. Schnell war er von etwa 50 wütenden Chinesen umzingelt, von denen einige sogar eine Morddrohung aussprachen und auf ihn einschlugen, bevor die Polizei einschritt.

Mehrere hundert Falun Gong-Praktizierende und Unterstützer versammelten sich am Samstag in Flushing, um die falschen Informationen über Falun Gong auszuräumen und die Mitglieder der chinesischen Gemeinschaft zu erreichen.

"Es ist in der Tat nur eine kleine Gruppe Chinesen, die das was die KPCh tut, unterstützt. Die Mehrheit weiß, dass es falsch ist und unterstützt Falun Gong bei ihrem Widerstand gegen die KPCh," sagte Wei Jingsheng, ein bekannter chinesischer Demokratie-Aktivist, in seiner Rede am Samstag. "Warum sind denn die Chinesen schließlich hier in die USA gekommen? Um der Gewalt durch die KPCh zu entgehen. Was Falun Gong tut, ist bewundernswert. Sie repräsentieren die ganze chinesische Bevölkerung."

"Ich empfinde keinen Hass", ergänzt Sen Yang, Vorsitzender des Falun Dafa Vereins Mittelwest. "Wahrscheinlich wissen sie nicht, was wir tun. So vieles von dem was die [chinesische kommunistische Partei] sagt, ist gelogen. Die ganze Verfolgung [der Falun Gong-Praktizierenden] basiert auf Lügen. Jetzt versuchen sie diese Methoden in dieses Land zu exportieren."

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.449 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.



       

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