[13.09.2008]
Stellungnahme zur Klage des Focus gegen XINHUA

PRESSEMITTEILUNG 13. September 2008


Berlin (FDI) - Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua hat mit ihrer Lügenpropaganda auch in Deutschland Spuren hinterlassen. Nach Erkenntnis des Falun Dafa Informationszentrums gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Focus Journalist, der kritisch über die KP-Freundlichkeit einer Deutschen Welle Redakteurin berichtet hatte, einen „Falun Gong Hintergrund" hat. Der Focus gab gestern bekannt, dass er rechtliche Schritte gegen Xinhua zur Unterlassung und Widerruf eingereicht habe. 

Xinhua verfolgt mit dieser Falschmeldung ganz offenbar mehrere Ziele: Zum einen soll die Glaubwürdigkeit und Objektivität westlicher Medien in Frage gestellt werden, zum anderen soll der Leser assoziieren, dass man nicht zu wahrhaftiger Berichterstattung fähig sei, wenn man „einen Falun Gong Hintergrund" hat.

„Es wird außerdem versucht, den Unmut der chinesischen Bevölkerung über die von der Partei verursachten Missstände auf einen ausgewählten Gegner zu übertragen" sagt Waltraud Ng, Sprecherin des Falun Dafa Informationszentrum „Diese Taktik wird schon seit der Gründung der Volksrepublik China angewendet. Da die kommunistische Partei die alleinige allgegenwärtige Macht ausübt, ist sie in der Lage in kürzester Zeit ihre vermeintlichen Gegner mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu diffamieren und auszuschalten" sagt Ng weiter.

Xinhua Propaganda Agentur

Die Nachrichten-Agentur „Xinhua", die von der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen" als „die weltweit größte Propaganda Agentur" bezeichnet wird, versucht schon seit dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999 durch Lügenpropaganda Falun Gong in China und im Westen in Verruf zu bringen. Weitere Falschmeldungen über Falun Gong: http://www.falungong.de/artikel/pressemitteilungen/1218343421.html.

„Leider erleben wir es immer wieder, dass Falschmeldungen über Falun Dafa von westlichen Medien ungeprüft übernommen werden" sagt Waltraud Ng. Bekanntestes Beispiel ist eine von chinesischen Behörden inszenierte Selbstverbrennung von angeblichen Falun Gong-Praktizierenden im Jahr 2001. Videoanalysen belegten später, dass es sich bei diesen Bildern um eine Inszenierung der chinesischen Polizei gehandelt hat.

 


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.449 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.



       

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