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Elf Tage später wurde Yus Familie aufgefordert, in das Notaufnahmezentrum von Qinghe zu kommen. Dort fanden sie ihn bereits tot vor. http://www.faluninfo.de/artikel/medien/1210612440.html?searchitem=yu zhou Fans des Ehemanns trauern im Internet Fans der Volksmusikband äußerten ihre Trauer in verschiedenen chinesischen Internetforen. Darüber hinaus erhielt Yus Tod internationale Aufmerksamkeit. The (London) Times http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/china/ article3779899.ece berichtete über den Fall.
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-327-2008/gewaltlose-politische-gefangene „Dass eine Frau wegen ein paar Flugblättern und dem Praktizieren eines Glaubens zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wird, zeigt die Ungerechtigkeit und Willkür des chinesischen Rechtssystems unter der Kommunistischen Partei. Xu Nas Verurteilung und der Tod ihres Mannes offenbaren, dass jeder Falun Gong Praktizierender, ganz gleich ob gebildet, friedliebend oder öffentlich bekannt, in Gefahr ist inhaftiert zu werden und im heutigen China zu Tode zu kommen", sagt Zhang Erping, Sprecher des Falun Dafa Informationszentrums. Xu während früherer Inhaftierung gefoltert Xu musste bereits bis 2006 eine fünfjährige Haftstrafe absitzen, weil sie Falun Gong-Praktizierenden ihre Wohnung zur Verfügung gestellt hatte. Während ihrer Haft wurde sie Berichten zufolge gefoltert und geschlagen, litt unter Schlafentzug, wurde zwangsernährt und gezwungen stundenlang schmerzhafte Körperhaltungen einzunehmen. Das Falun Dafa-Informationszentrum bittet Vertreter der Auslandsmedien und offizielle Organisationen, das Wohlergehen von Xus Familie zu verfolgen, die Umstände von Xus Prozess genau zu untersuchen und ihre sofortige und bedingungslose Freilassung zu fordern. Für weitere Informationen und eine Übersicht über den zeitlichen Ablauf von Xus Fall haben wir folgenden Link eingerichtet: http://www.faluninfo.net/article/675/?cid=84 Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532 Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.
Seit 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.449 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.
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