Anlässlich des
EU-China-Menschenrechtsdialogs, der am 15. und 16. Mai unter der
Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik Deutschland in Berlin stattfand,
hat der Europäische Falun Dafa Verein die EU und ihre Mitgliedstaaten
aufgefordert, die sich verschlechternde Menschenrechtslage in China
öffentlich zu verurteilen.
Darüber hinaus soll der Dialog für die Medien und
Nicht-Regierungs-Organisationen zugänglich und damit für die EU-Bürger
transparent gemacht werden und ihn in ein wirksames Instrument zum
Schutz der Menschenrechte in China umgestaltet werden. (Erklärung vom
29. April:
http://www.faluninfo.de/artikel/pressemitteilungen/1178275904.html )
Vertreter verschiedener Menschenrechtsorganisationen und Edward
McMillan-Scott, Vizepräsident des EU-Parlaments, haben bei einer
Kundgebung vor dem Brandenburger Tor am 14.05. die
Menschenrechtssituation in China deutlich kritisiert. Herr
McMillan-Scott zeigte sich in einer Ansprache persönlich betroffen über
die Art und Weise, mit der das chinesische Regime missliebige Personen
behandelt und bezeichnete die Verfolgung von Falun Gong als
„Völkermord“.
Siehe auch:
http://www.dieneueepoche.com/articles/2007/05/15/119350.html
Mehr als 300 Praktizierende der Meditationsbewegung waren bereits am
Wochenende vor Beginn des Dialogs nach Berlin gekommen, um bei
Demonstrationszügen durch die Innenstadt auf die Verfolgung von Falun
Gong in China aufmerksam zu machen.