Wang Zhaojun, ständiges Mitglied der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes in der Provinz Anhui und erfolgreicher Unternehmer, veröffentlichte am 22. Oktober 2007 einen offenen Brief an die chinesischen Führer Hu Jintao und Wen Jiabao. In dem Brief beschreibt er eine Vielzahl von Krisen, mit denen die chinesische Gesellschaft gegenwärtig konfrontiert ist, darunter die Umweltzerstörung und die Blasenbildung an der chinesischen Börse sowie am Immobilienmarkt. Er forderte auch dringend die Beendigung des Feldzuges gegen Falun Gong.
„Das ist offensichtlich eine Unterdrückung, die nicht nur auf Falun Gong ausgerichtet ist, sondern eine Verfolgung des gesamten chinesischen Volkes! Daher muss die Verfolgung von Falun Gong sofort beendet werden und der Staat soll den Opfern Schadenersatz leisten“, schrieb Wang der Epoch Times zufolge, deren chinesische Ausgabe den Brief veröffentlichte. Für ihn ist Falun Gong eine Vereinigung von Qigong übenden Bürgern, die als Sündenbock genommen werden, um andere abzuschrecken.
Wang ist der erste hohe chinesische Funktionär auf Provinzebene, der öffentlich die Beendigung der Verfolgung von Falun Gong gefordert hat. Er schließt sich damit anderen prominenten Personen der chinesischen Gesellschaft an, wie beispielsweise den Menschenrechtsanwälten Gao Zhisheng, Guo Guoting, Li Heping und dem ehemaligen chinesischen Diplomaten Chen Yonglin.
Vollständiger Bericht: http://www.epochtimes.de/articles/2007/11/03/190747.html