Aufnahmen eines
Augenzeugen, gemacht auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 1.
Oktober, Chinas Nationalfeiertag, widersprechen den angesichts der
Olympiade 2008 von der chinesischen Regierung wiederholten
Versicherungen, die Lage der Menschenrechte in China habe sich deutlich
verbessert.
In
der Bildmitte der zusammengeschlagene Falun Gong-Praktizierende. Ein
Polizist trägt dessen weißes Spruchband. Hunderte von Touristen wurden
Augenzeugen.
Polizisten konfiszierten zahlreiche Kameras. Personen, die Fotos gemacht hatten, wurden umgehend verhaftet.
 | | Nach Aussage des Fotografen der geschilderten Aktion sagten viele, dass sie nun mit eigenen Augen die "Brutalität der Polizei gegen Falun Gong" erkennen konnten. |
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Trotz
wochenlanger Sicherheits-Vorkehrungen der staatlichen Organe für diesen
Feiertag als Zeichen für "hartes Durchgreifen" und zur Abschreckung,
war es einem Falun Gong-Praktizierenden gelungen ein Transparent auf
dem symbolträchtigen Platz im Herzen von Peking zu entrollen. Er wurde
umgehend von Polizeikräften zu Boden geschlagen und blieb dort
ohnmächtig liegen. Dann wurde er unter den Blicken der Öffentlichkeit
in einen Polizeiwagen gezerrt.
Aufnahmen
wie diese gelangen kaum je ins Ausland, denn chinesische Behörden
kontrollieren und blockieren mit großem finanziellem Aufwand jegliche
Informationen über Falun Gong.