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[05.10.2004]
Brutalität wiederholt sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens

Am chinesischen Nationalfeiertag wurde Hunderten von in- und ausländischen Touristen in Peking die Willkür chinesischer Polizeigewalt gegen Falun Gong vor Augen geführt


Aufnahmen eines Augenzeugen, gemacht auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 1. Oktober, Chinas Nationalfeiertag, widersprechen den angesichts der Olympiade 2008 von der chinesischen Regierung wiederholten Versicherungen, die Lage der Menschenrechte in China habe sich deutlich verbessert.

In der Bildmitte der zusammengeschlagene Falun Gong-Praktizierende. Ein Polizist trägt dessen weißes Spruchband. Hunderte von Touristen wurden Augenzeugen.

Polizisten konfiszierten zahlreiche Kameras. Personen, die Fotos gemacht hatten, wurden umgehend verhaftet.  

Nach Aussage des Fotografen der geschilderten Aktion sagten viele, dass sie nun mit eigenen Augen die "Brutalität der Polizei gegen Falun Gong" erkennen konnten.
Trotz wochenlanger Sicherheits-Vorkehrungen der staatlichen Organe für diesen Feiertag als Zeichen für "hartes Durchgreifen" und zur Abschreckung, war es einem Falun Gong-Praktizierenden gelungen ein Transparent auf dem symbolträchtigen Platz im Herzen von Peking zu entrollen. Er wurde umgehend von Polizeikräften zu Boden geschlagen und blieb dort ohnmächtig liegen. Dann wurde er unter den Blicken der Öffentlichkeit in einen Polizeiwagen gezerrt.

Aufnahmen wie diese gelangen kaum je ins Ausland, denn chinesische Behörden kontrollieren und blockieren mit großem finanziellem Aufwand jegliche Informationen über Falun Gong.



       

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