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Das Foto legt offen was Jiang Zemin mit „Der besten Periode für die Menschenrechte“ meint. Es ist ebenso eine stille Verurteilung der Zuschauer an der Seite, die ohne Gemütsregung zusehen, bzw wegsehen.
Die US-Bürgerin Dr. Teng Chunyan verschwand im März 2000, nachdem sie nach China zurückgekehrt war. Im Oktober 2000 wurde sie in geheimer Verhandlung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie ausländischen Journalisten ein paar Fotos von Falun Gong-Praktizierenden hatte zukommen lassen, die gesetzwidrig in einer Pekinger Psychiatrie festgehalten wurden. Die Veröffentlichung der folgenden Fotoreihe fand bei der Eröffnungssitzung der 59. Menschenrechtskonferenz der Vereinten Nationen besondere Beachtung. Herr Li Shixiong hatte diese Fotos zur Verfügung gestellt. Journalisten fragten stellvertretend für alle anderen: Wie konnten diese Fotos aufgenommen werden? Herr Li Shixiong sagte, sie wurden von Familienangehörigen anderer Polizeibeamter aufgenommen, die selbst Christen waren. Diese Menschen riskierten dadurch ihr Leben. Die Polizei kannte sie gut, so nahmen sie keine Notiz, als die Fotos gemacht wurden, denn sie fotografierten gleichzeitig noch andere Dinge. Außerdem foltert die Polizei jeden Tag Menschen und so ist das eine Routinehandlung geworden, nichts besonderes. Einige Polizisten dachten sogar, diese Fotos dienten dazu, Auszeichnungen ihrer Vorgesetzten für gute Arbeit zu bekommen. Einige Polizisten auf den Fotografien foltern gerne Menschen, sie sehen es als ihren „Job“ an. Schöpfen sie aber Verdacht, wird man sofort verhaftet. Herr Li Shixiong spricht von ungefähr 20 Mitgliedern religiöser Gruppen, die verhaftet wurden, als sie versucht hatten, Fotos zu machen. Einer ungefähren Schätzung nach, werden in China mehrere millionen Untergrund Christen verfolgt. Li Shixiong schrieb an den Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees und verglich Jiang Zemin mit Hitler im 2. Weltkrieg. Li Shixiong kritisierte die Zurückhaltung der Internationalen Gemeinschaft und ihre Freundlichkeit, dass sie nicht einmal solchen Staatsterrorismus sehen würden. Li Shixiong schreibt in seinem Brief: „Seit Chinas Wirtschaftsreform und Öffnunspolitik wurden mindestens 2,7 Millionen von 60 Millionen Christen in China verhaftet (das ist jeder 22.), 440.000 wurden in Arbeitslager gesteckt und umerzogen; 750 befinden sich auf einer Suchliste; 200.000 wurden gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und wurden obdachlos oder befinden sich auf der Flucht; mehr als 10.000 starben durch die Verfolgung; mehr als 20.000 sind foltergeschädigt; ungefähr 130.000 stehen unter Beobachtung; von ungefähr 1.120.000 verlangen die Behörden willkürliche Abgaben.“ Diese Statistiken sind ungefähre Zahlen, seit Herbst 2000, als über 20.000 Christen ihre Untersuchung an mehr als 560.000 Christen der Familienkirche in 207 größeren und kleineren Städten in 22 Provinzen und zahllosen Dörfern starteten. Offizielles Dokument zum harten Durchgreifen gegenüber Falun Gong Li Shixiong überreichte dem Olympischen Komitee zum Beweis von Chinas Menschenrechtsverletzungen ein geheimes Dokument des Büros für Öffentliche Sicherheit der Provinz Jilin. Dieses Dokument lautet: „Hart durchgreifen gegenüber Falun Gong-Praktizierenden und Förderern; bei Auffinden sofort einsperren. Haftbefehle können später nachgereicht werden.“ Die Verfolgung von Falun Gong durch die chinesische Regierung ist weit dramatischer als die der Familienkirche. Es wird berichtet, dass Jiang Zemin über alle Regierungs-Arbeitslager- und Gefängnisebenen hinweg eine Order erlassen hat, „Falun Gong-Praktizierende können totgeschlagen werden, der Tod wird als Selbstmord deklariert“ und keine rechtliche Prozedur darf auf Falun Gong-Praktizierende und Anhänger der Familienkirche angewandt werden. Ein hochrangiger Polizeibeamte in Peking erzählt: „Im Moment müssen Falun Gong-Praktizierende 40.000 Yuan bezahlen, wenn sie verhaftet werden; sofortige Einäscherung nach dem Foltertod, wenn die Umerziehung verweigert wird, und der Außenwelt wird berichtet, die involvierte Person wäre geflüchtet.“ Laut unvollständigen Statistiken von Menschenrechtsorganisationen, starben durch die Verfolgung bis jetzt über 2915 Falun Gong-Praktizierende (stand Juli 2006). Inoffizielle Quellen haben diese Zahlen bestätigt. Laut Statistiken der chinesischen Regierung, die nach außen dringen konnten, sollen bereits Ende Oktober 2001 1.600 Falun Gong-Praktizierende während der Untersuchungshaft zu Tode gekommen sein; mindestens 10.000 Falun Gong-Praktizierende wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt; mehr als 500.000 wurden in Arbeitslager gebracht, Zehntausende in Psychiatrien zwangseingewiesen, ihre Gesundheit durch Drogenverabreichung zerstört; zahllose Falun Gong-Praktizierende wurden entführt und in Gehirnwäschekurse gesteckt; noch mehr Praktizierende mussten brutalste Schläge und andere massivste Körperverletzungen über sich ergehen lassen; die Polizei verlangte Geldabgaben. Geheime Anweisung des Amtes für Öffentliche Ordnung der Provinz Jilin "Jilin Province Volksgerichtshof Die Niederschlagung illegaler Organisationen betreffend Ordnungsämter und Volksgerichte aller Städte, Regionen (Distrikte und Areale): Laut Regelungen des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit und des Obersten Volksgerichtshofes, um einen harmonischen Ablauf der Olympiade 2008 in unserem Land zu gewährleisten, zur Stabilisierung der sozialen Ordnung und Handhabung illegaler Versammlungen und anderer Aktivitäten, die die soziale Ordnung stören, wird hierbei verfügt, dass 1. jede Ansammlung oder Gruppierung von mehr als drei Personen, die Befehlen nicht gehorchen, zu inhaftieren sind; die Bestrafung muss unter 15 Tagen bleiben und die Geldbusse 1.000 Yuan; 2. Wer in großangelegten Ansammlungen oder Paraden oder öffentlichen Reden involviert ist, und trotz mehrmaliger Verwarnung nicht willens ist, sich zu ändern, erhält eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren und eine Geldbusse von 10.000 Yuan. 3. Führer illegaler Organisationen müssen ernsthafter behandelt werden; sie sollten zuerst eingesperrt werden bevor mit den Formalitäten umgegangen wird. 4. Falun Gong-Praktizierende und Aufhetzer müssen noch ernsthafter behandelt werden und, sobald sie entdeckt werden, eingesperrt werden, bevor mit den Formalitäten umgegangen wird. 5. Oben genannte Direktive gilt für die gesamte Zeit vom 20.Mai 2000 bis 30. Dezember 2007 Während der Handhabung von Falun Gong müssen keine Gesetze berücksichtigt werden..." Li Shixiong geht davon aus, dass die Kräfte und Bedeutung der Verfolgungen der Meinungs und Glaubenfreiheit in China heute offensichtlich ernsthafter sind, als die politischen Verfolgungen in der Vergangenheit. Die Kommunistische Partei verfolgt den religiösen Glauben ebenso wie jene, die sie nicht gerne ohne gesetzliche Basis sehen. Die Verfolgung beschränkt sich nicht nur auf Christen. Wird die chinesische Regierung gefragt, ob sie christliche Kirchen toleriere, verweißt sie auf die staatlichen "3-Selbst Kirchen". Li Shixiong Kommentar dazu: "die verstaatlichten Kirchen sind nur ein Werkzeug um die Öffentlichkeit zu täuschen; die Beseitigung der Religionen zu vertuschen und zu zeigen, dass China Religionsfreiheit garantiere. Die staatlich anerkannten Kirchen sprechen von Gottesglauben, während sie in Wahrheit nur an die Kommunistische Partei glauben dürfen. Welche Art Religion betreiben diese „patriotischen Kirchen“?" Der gläubige Christ Li Shixiong wurde von Chinas offiziellem Religionsführer Fu Tieshan bei seinem letzten Besuch in Kanada nicht anerkannt. Li sagte, "Fu Teshan glaube nur an Jiang Zemin und nicht an Gott, und er ist nur ein Schwindler! Der Vorsitzende der Buddhistenvereinigung der KP; Zhao Puchu war nur ein hochrangiger kommunistischer Büroangestellter."
Fotos 3 und 4: Die Chinesische Volkspolizei bei der „Durchführung ihrer Pflicht“, indem eine alte Frau geknebellt wird, und der Polizist sie am Mund mit einem Elektroschockgerät schockt. Die ältere Frau, die gefoltert wird, heißt Miao Aizhen, Anhängerin der Familienkirche. Ort: Polizeistation der Stadtgemeinde Wenshu, Stadt Yuzhou, Provinz Henan. Folterer: Polizist Meng Shanlong (40 Jahre alt) von der Politik- und Sicherheitsabteilung der Stadt Yuzhou
Foto 5: Die gefolterte Person ist Sun Zhirong, ein Anhänger der Familienkirche, der in der Haftanstalt Lingqiu in Datong, Provinz Shanxi eingesperrt ist. Folterer: Polizist Liu Di (ca. 40 Jahre alt), Polizist Zhang Zhongcai (ca. 40 Jahre alt) und zwei weitere Personen von der Abteilung für öffentliche Sicherheit aus Linqiu. Das ist eine oft angewandte Folter: „Bei Baojian“- „ein Schwert auf dem Rücken tragen“ - beide Arme werden auf dem Rücken gefesselt. Der Polizist legt Handschellen an und fordert das Opfer auf zu „tanzen“, den „Discotanz“ zu machen, um die Leiden der gefolterten Person noch zu erhöhen.
Fotos 6 und 7: Folteropfer ist Cai Xiangdong, Anhänger der Familienkirche. Ort: Kongzhuang Polizeistation Xiayi, Provinz Henan Zeit: ungefähr 23.00 Uhr am 11. August 11, 2002. Folterer: Xie (56 Jahre alt), Chef der Polizeistation Kongzhuang und drei weitere Personen.
Foto 8: Folteropfer ist Huang Xikai, Anhänger der Familienkirche. Ort: Xinghuaying Patrol Brigade und Haftanstalt des Landkreises Kaifeng, Provinz Henan. Zeit: Juni 2002. Folterer: ein Polizist (ca. 30 Jahre alt) von der Xinghuaying Patrol Brigade; Polizist Yang und 4 weitere vom Kaifeng Büro für Öffentliche Sicherheit. Die Polizei selbst führte diese Folterform ein. Sie experimentierte mit verschiedenen Aufhängemethoden. Sie nennen diese Methode „Ein ganzes Hänchen rösten“. Das Bild zeigt, wie das Opfer gefesselt und aufgehängt wird. Auf einer Vergrößerung des Bildes kann man erkennen, das die Hände der Person bereits stark bluten.
Foto 9: Folteropfer: ist eine Christin. Ort: Haftanstalt Qingfeng in der Stadt Puyang, Henan Provinz. "Gesetzeshüter": Li Jingwei, männlich, ca. 20 Jahre alt, Polizist vom Büro für Öffentliche Sicherheit Qingfeng
Fotos 10-12: Opfer: Liang Dongyun, eine Christin. Ort: Büro für Öffentliche Sicherheit Qingfeng, Provinz Henan. Folterer: Lu Dengkun (ca. 30 Jahre alt) vom Büro für Öffentliche Sicherheit Qingfeng. Frau Liang sagte später: „In diesem Moment stand Lu Denkun auf meinen Beinen und rutsche auf ihnen hin und her. Als ich vor Schmerzen schrie, nahm er ein Kleidungsstück voll mit Schuhcreme und stopfte es in meinen Mund (für 3 Stunden). Immer wieder streichelte er meine Brüste, zur selben Zeit kniff und zwickte er sie auch."
Fotos 13-15: Christ Hu Changjing, 50 Jahre alt, wurde in Folge der Folter durch die Polizei behindert. Ort der Folterung: Zhaoqiao Polizeistation und Arbeitslager Oiliqiao in der Stadt Bozhou, Provinz Anhui; Folterer: Chef der Zhaoqiao Polizeistation Zhao Hongyan (männlich 57 Jahre alt), ein dicker Polizist (ca. 24 Jahre alt) und ein Beamter des Oiliqiao Arbeitslagers. Im April 1995, als Hu Changjing vom Arbeitslager entlassen wurde, musste seine Frau ihn auf dem Rücken tragen und ihn mit einer Rikscha nach Hause fahren. Zu der Zeit war er schon zu einem Krüppel geschlagen und war danach drei Jahre lang bettlägerig. Sie hatten kein Geld für die medizinische Behandlung, die Wunde an seiner Taille ist bis heute noch nicht verheilt.
Foto 16: Christ Liu Yan (37 Jahre alt) aus der Provinz Anhui wurde behindert infolge von Folter durch die Polizei. Jetzt kann er nur noch den ganzen Tag an die Wand starren und sein minderjähriger Sohn muss alle Arbeiten verrichten. Er ist völlig auf die Hilfe seiner selbst bereits schwachen Mutter angewiesen. Folterort: Arbeitslager Huainan, Provinz Anhui. Folterer: politischer Chef der 3. Division der Arbeitslagers Huainan, Gu Weiguang (männlich. Ca. 30 Jahre alt), der politische Chef und Sekretär der 3. Division des Arbeitslagers, mit Spitznamen „Zhou Nr. 4“ (männlich ca. 30 Jahre alt)
Auf dem Foto sind einige wenige von Zehntausenden „Flüchtlingen“. Es sind die Mitglieder der Familienkirche Liu Lianfa und seiner Frau Li Qiaozhi; Li Kui und seiner Frau Zhao Yiezhi von Ciba, Region Jiaxian, Provinz Henan. Sie berichten: „Ungefähr um 16.00 Uhr am 29 Juni 2001, weil wir von Leuten aus der 5. Einheit von Ma Yong und anderen des Büros der Öffentlichen Sicherheit Jiaxian verfolgt wurden, flohen unsere Familien in das Dorf Liangyao in den Zhiyun Bergen, Stadt Ruzhou und lebten für einen Monat in einer Höhle. Später fanden wir in der Nähe eine Höhle genannt Dahipeng und blieben dort für weitere zwei Monate. Wir sind immer noch Flüchtlinge, mit Zuhause, aber wir können nicht dorthin zurückkehren.“ Foto 17: Haftanstalt 1 in Jingmen, Provinz Hubei, in der die Familienkirchenmitglieder Gong Shengliang, Li Enhui aus Huanan Familienkirche eingesperrt sind. Der Ort ist ein Platz namens „Huya guan“ - „Tigers Zahnpass“
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