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Als ich neunzehn Jahre alt war, bekam ich Nekrose [Gewebstod] in meinen beiden Oberschenkelknochen. Mein Körper war steif, und ich war auf Hilfe angewiesen. Wegen der Kosten der ärztlichen Behandlung, die ich benötigte, wurde meine bereits arme Familie noch ärmer. Ich konnte nur schwer gehen. Jeder Schritt, den ich machte, war einem halben Schritt einer normalen Person gleich. Aber um für meinen Lebensunterhalt zu sorgen, musste ich Rinder und Schafe zur Weide treiben. Ich stolperte und fiel oft hin. Ich konnte nicht alleine aufstehen und musste warten, bis ein Passant vorbei kam und mir auf half. Meine Situation war sehr schwierig. Aber dann geschah etwas Wunderbares! Ich begann 1998 Falun Gong zu üben und allmählich verbesserte sich meine gesundheitliche Verfassung. Die Schmerzen, unter denen ich gelitten hatte, waren verschwunden, ohne dass ich Medikamente zu mir genommen hatte! Das hat meiner Familie eine Menge Geld gespart. Und doch war das Beste, was ich durch das Üben von Falun Gong erhielt, die Veränderung meines moralischen Charakters. Ich wollte mich immer an denen rächen, die mich früher tyrannisiert und verspottet hatten, aber nach dem Üben von Falun Gong verstand ich den Grundsatz, dass „Gutes mit Gutem und Böses mit Bösem vergolten wird“. Ich beseitigte daher meine schlechten Rachegedanken aus meinem Geist. Am 20. Juli 1999 begann Jiangs Regime mit der brutalen Verfolgung von Falun Gong. Während des Frühjahrsfestes 2002 ging ich zurück in meine Heimatstadt und erklärte meiner Familie und anderen Dorfbewohnern die Wahrheit über Falun Gong und hing Schilder auf mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut!“ und „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut!“ Nachdem ich nach Dalian zurückgekehrt war, schrieb ich einen Brief an Wang Kai, den Chef der Polizeiwache von Chagan. Ich hatte gehört, dass er in seinem Eifer eine Lehrerin aus seiner Gegend, die Falun Gong übt, gezwungen hatte, jeden Tag zur Arbeit zu laufen, anstatt mit dem Fahrrad zu fahren. In dem Brief teilte ich ihm mit, dass was er tat gesetzwidrig war. Aber Wang Kai verwendete meinen Brief als Beweismittel, um mich zu verfolgen. Zusammen mit einem anderen Polizeibeamten namens Zhao aus der Linjiang Polizeiwache, reiste er von der Provinz Jilin bis nach Dalian, um mich festzunehmen. Wang Kai verbündete sich mit Beamten der Ershili Polizeiwache, indem er die Regeln des Komitees für Politik und Recht vortrug, und zusammen kamen sie zu meinem Haus und verhafteten mich. Sie verletzten damit die chinesische Verfassung. Meine Wohnung wurde durchsucht und alle meine Falun Gong Bücher beschlagnahmt. Meine Mutter versuchte die Polizei davon abzuhalten, mich festzunehmen. Der Chef der Ershili Polizeiwache schüchterte sie ein und bedrohte sie. Er täuschte meine Mutter, indem er sagte, dass sie mich für ein paar Tage auf der Wache befragen würden und mich hinterher wieder nach Hause brächten. Als sie unsere Wohnung durchsuchten und mich wegbrachten, hatten sie uns keinen Haftbefehl gezeigt. Ich widersetzte mich den Polizeibeamten, als sie mich in ein Auto setzen wollten, woraufhin sie mich mit Gewalt in den Kofferraum zwängten. Ich hatte noch eine Beinverletzung, die ich mir ein paar Tage zuvor von einer Schaufel zugezogen hatte und die immer noch blutete und eiterte. Meine Mutter zeigte ihnen meine Wunde, um ihr Gewissen zu wecken, doch sie kümmerten sich überhaupt nicht darum. Sie fuhren mich den ganzen Weg von Dalian nach Da’an in der Provinz Jilin. Schließlich stiegen wir in einen Zug um. Im Zug verlor ich mein Bewusstsein. Wang Kai stieß mich unter den Sitz. Aus ihren Gesprächen wurde langsam offensichtlich, dass der wirkliche Grund für meine Verhaftung war, dass sie dadurch eine Beförderung bekommen würden. Wang Kai war selbst die Tatsache das wir miteinander verwandt waren völlig gleichgültig. Ich wurde unrechtmäßig über zwei Monate im Gefängnis von Da’an eingesperrt. Durch die miserablen Bedingungen im Gefängnis verschlechterte sich die Verletzung an meinem Bein, und ich bekam Wundbrand. Das Bett im Gefängnis war sehr niedrig, ich konnte deshalb nicht vom Bett aufstehen. Es war wie Folter. Ich kämpfte und überlebte diese zwei Monate in der Gegenwart meiner Zelleninsassen, die mich ständig beschimpften. Dann verschlechterte sich meine Gesundheit plötzlich. Meine beiden Füße schwollen an, was mir beim Gehen große Schmerzen bereitete. Die Gefängnisverwaltung wollte dafür keine Verantwortung übernehmen und verurteilte mich daher zu drei Jahren Zwangsarbeit an einem anderen Ort, so dass sie für meine Verfassung nicht haftbar gemacht werden könnten. Jemand anderes hatte mein Urteil mit der Anschuldigung die „soziale Ordnung gestört“ zu haben unterschrieben. Wie kann eine verletzte Person wie ich, die Schwierigkeit hat zu gehen, etwas tun um „die soziale Ordnung zu stören“? Die Polizei ließ mich bis zu meiner geplanten Verlegung kurz bei einem Verwandten. Ich blieb dort für einige Tage, bevor ich versuchte, nach Hause nach Dalian zurückzukehren. Als ich kämpfte, rechtzeitig zum Bahnhof von Da’an zu gehen, fragte mich eine Frau, was mit mir geschehen war. Ich sagte ihr, dass nur weil ich mich gegen die Verfolgung von Falun Gong eingesetzt habe, und auch versuche, mich selbst nach den Prinzipien von "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht" zu richten, festgenommen, und bis zu diesem Grad verletzt wurde. Während ich ihr erklärte das Falun Gong Lernende nicht die geisteskranken Sektenanhänger sind als die sie von der Partei beschrieben werden, hörten zwei Polizeibeamte in Zivil unsere Diskussion zufällig mit an und nahmen mich fest. Sie brachten mich zum Bahnhofspolizeibüro und schickten mich später zur Da’an Nord Polizeiwache. Meine Füße schmerzten immer noch stark und ich konnte kaum gehen. Aber die Polizei kümmerte sich nicht darum, weil sie für jeden verhafteten Falun Gong Lernenden einen Bonus von 1.000 Yuan bekommen konnten. In der Aufzeichnung des Verhörs auf der Da’an Nord Polizeiwache fand ich Worte, die mich als „Verbrecher“ beschrieben. Ich zerriss dieses Dokument, weil ich weder ein Verbrecher noch irgendeines Verbrechens schuldig bin. Aus Wut verprügelten mich die Polizeibeamten mit einem nassen Handtuch, um innere Verletzungen zu verursachen, ohne Anzeichen von Prügel oder Druckstellen auf meinem Körper zu hinterlassen. Sie riefen auch Beamte der Linjiang Polizeiwache an und sperrten mich wieder, ohne jegliches Verfahren, zwei Wochen im Da’an Gefängnis ein. Meine Gesundheit verschlechterte sich noch weiter. Das Gefängnis wollte aufgrund meiner sich verschlechternden körperlichen Verfassung keine Verantwortung für mich übernehmen und ließ mich deshalb schließlich wieder frei . Zwei Beamte der Linjiang Polizeiwache brachten mich zum Zug, sagten den Polizisten im Zug einige Worte und gingen. Jetzt bin ich nach Hause nach Dalian in die Provinz Liaoning zurückgebracht worden. Ich bin ein gesetzestreuer chinesischer Staatsbürger. Ich machte von meinem verfassungsmäßigen Recht gebrauch und sprach die Wahrheit über die Verfolgung aus. Völlig grundlos wurde ich deshalb selbst verfolgt, und durch die schlimmen Misshandlungen bin ich nun behindert Ich bitte alle gutherzigen Menschen der Welt, mir zu helfen diese Verfolgung zu stoppen. (Herrn Wang Fudong ist es nicht möglich zu schreiben. Dieser Artikel wurde von ihm erzählt und von anderen in seinem Interesse geschrieben). Für seine Verhaftung verantwortlichen Behörden: Chagan Polizeiwache in Da’an, Provinz Jilin Da’an Gefängnis, Provinz Jilin Da’an Bahnhofspolizeiwache und dessen Polizeibeamten in Zivil Da’an Nord Polizeiwache, Da’an, Provinz Jilin Verantwortliche Beamte: Wang Kai, der frühere Chef der Chagan Polizeiwache Jiang Chunsheng, Aufseher von Chagan, Da’an, Provinz Jilin. Diese Person bedrohte Herrn Wang Fudongs Verwandte, um sie zu zwingen, ihm zu sagen, wo Herr Wang in Dalian in der Provinz Liaoning lebte. Aufseher der Linjiang Polizeiwache, Da’an, im Jahr 2002 und der Polizeibeamte Zhao. Zhao hat Bedauern über seine Taten geäußert, deshalb habe ich seinen Nachnamen weggelassen. Der Chef der Ershili Polizeiwache, Jinzhou Bezirk, Dalian, Provinz Liaoning, im Jahr 2002 20. Juli 2004"
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