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In einem Gespräch mit Vertretern des U.S. Konsulats am 28. Januar widersprach Li den Anschuldigungen. Weiter äußerte er seine Ansicht, dass die chinesische Seite ihn nur deshalb wie einen politischen Gefangenen behandelt, weil er Falun Gong praktiziert. Nach mehr als 50 Tagen Isolationshaft wurde Li von Chinas „hohem Gericht“ durch einen Pseudo-Prozess verurteilt. Der Mittlere Volksgerichtshof in Yangzhou verkündete das „Schuldig“ in einem vorweggenommenen Schuldspruch in den späten Stunden des 21. März 2003. Er befindet sich im Gefängnis von Nanjing und wird gezwungen an Gehirnwäschekursen teilzunehmen. Nach Aussage seiner in den USA lebenden Verlobten, Fu Yeong-ching, die sich regelmäßig beim U.S. Konsulat in Shanghai nach seinem Befinden erkundigt, mußte Li bereits im Dezember 2003 in Zwangsarbeit Schuhe herstellen. Er hatte einem Beamten des US-Konsulats in Shanghai erzählt, dass der Kleber, der bei der Schuhproduktion verwendet wurde, fürchterlich roch und ihm davon übel wurde. Freunde und Familienangehörige appellieren für seine umgehende Freilassung und bitten dafür um Unterstützung. Seit Januar 2003 wurden zahlreiche Briefe an die chinesischen Botschaften in der ganzen Welt geschickt, in denen die Freilassung Lis gefordert wird. Tausende Unterschriften wurden gesammelt. Bei friedlichen Appellen vor chinesischen Botschaften und Konsulaten in den USA und in vielen Ländern sind seit Januar 2003 auch Transparente mit der Aufschrift: „Rettet Charles Li“ zu sehen. So können Sie helfen:
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