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Die Übungen des Falun Gong
Die leicht zu erlernenden Übungen von Falun Gong bestehen aus vier Stehübungen und einer Meditationsübung im Lotussitz. Nach dem Praktizieren der Falun Dafa-Übungen fühlt man sich friedvoll, erfrischt und voller Energie. Fast jeder Praktizierende hat eine eigene Geschichte, was die Verbesserung der Gesundheit anbelangt. Man kann die Bewegungen im Selbststudium oder zusammen mit anderen im Park lernen. Im Folgenden finden Sie die Übungsbeschreibungen wie sie auch in den Falun Gong-Büchern stehen. Zusätzlich zu den Abbildungen gibt es HIER auch ein Video, das alle Übungen zeigt.
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Kern dieser Übung ist das Entfalten und Öffnen. Es bewirkt, dass Energieblockaden aufgehoben werden. Die Energie wird im Körper und unter der Haut kräftig in Bewegung gebracht. Bei der Übung nimmt man auch automatisch eine große Menge von Energie aus dem Kosmos auf. Auf diese Weise werden beim Praktizierenden bereits am Anfang Hunderte von Meridianen geöffnet. Wenn man diese Übung lernt oder praktiziert, lässt sich ein starkes Energiefeld spüren. Es stellt sich am ganzen Körper ein Wärmegefühl ein. Dies kommt dadurch zustande, dass sich alle Energiekanäle im ganzen Körper öffnen und durchlässig werden. Diese Übung hat zwar insgesamt nur acht relativ leichte Bewegungselemente, aber sie steuert makroskopisch viele Dinge, die durch die gesamte Kultivierungsmethode entstehen werden. Gleichzeitig werden dadurch die Praktizierenden sehr schnell in ein Energiefeld versetzt. Diese Übung soll als Basisübung praktiziert werden. Wenn man die Übungen macht, soll man normalerweise mit dieser Übung beginnen. Sie ist eine der Methoden, um die Kultivierung zu intensivieren.
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Prinzip: Die Falun-Pfahlstellung gehört zu den ruhigen Stehübungen. Diese Übung besteht aus vier Stellungen des Haltens des Rades. Wenn man diese Übung öfter praktiziert, wird der ganze Körper geöffnet und aufgeschlossen. Als eine vielseitige Kultivierungsmethode fördert diese Übung die Weisheit, und sie steigert die Kultivierungskraft. Sie bringt den Übenden auf eine höhere Kultivierungsebene, und sie verstärkt die göttlichen Fähigkeiten. Die Bewegungen sind relativ einfach. Aber die dadurch zu kultivierenden Dinge sind äußerst umfangreich und auch sehr vielseitig. Für denjenigen, der gerade begonnen hat, diese Übung zu praktizieren, fühlen sich die Arme zuerst sehr schwer an, und er spürt ein unangenehmes Ziehen in den Armen. Nach der Übung fühlt man sich aber sofort sehr entspannt. Man spürt nicht die Müdigkeit wie nach körperlicher Arbeit. Mit zunehmender Dauer der Übungszeit und häufigerer Übungspraxis lässt sich der drehende Falun zwischen den Armen spüren. Bei dieser Übung sollen die Bewegungen sehr natürlich sein. Man darf nicht mit Absicht danach streben, ins Schwanken zu kommen. Es ist normal, wenn man sich bei dieser Stehübung leicht bewegt. Es ist jedoch unbedingt zu vermeiden, stärker ins Schwanken zu geraten. Je länger man übt, desto besser. Die Übungsdauer ist also individuell unterschiedlich. Wenn man beim Üben in die Stille gelangt ist, darf man nicht das Bewusstsein für die Übung verlieren. Dieses Bewusstsein muss beibehalten werden.
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Das PrinzipDiese Übung ist eine Methode, um die kosmische Energie mit der körperlichen Energie zu vermischen und sie durchströmen zu lassen. Dabei wird viel Energie abgestoßen und aufgenommen, sodass der Körper des Praktizierenden in äußerst kurzer Zeit gereinigt wird. Beim Abstoßen und Aufnehmen der Energie können außerdem sowohl der Scheitel aufgeschlossen als auch die Kanäle unter den Füßen des menschlichen Körpers geöffnet werden. Die Hände folgen dem Energiefluss im Körper sowie dem Energiemechanismus außerhalb des Körpers. Die Energie stößt mit der Aufwärtsbewegung der Hand aus dem Scheitel hinaus und erreicht den obersten Pol des Kosmos. Mit der Abwärtsbewegung der Hand strömt sie aus den Fußsohlen und erreicht den untersten Pol des Kosmos. Nachdem die Energie von einem der beiden Pole zurückgekehrt ist, strömt sie wieder in die entgegengesetzte Richtung. Dieser Vorgang wird neunmal wiederholt. Auf die Auf- und Abwärtsbewegung (Chong Guan) mit einer Hand folgt die Auf- und Abwärtsbewegung mit zwei Händen. Nach der neunten Wiederholung wird der Falun vor dem Unterbauch mit beiden Händen viermal im Uhrzeigersinn gedreht, um die Energie außerhalb des Körpers wieder in den Körper zurückzudrehen. Danach die Hände in die Jieyin-Position bringen, und die Übung ist abgeschlossen.
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Das Prinzip: Der Zweck dieser Übung liegt darin, die Energie des menschlichen Körpers großflächig zum Fließen zu bringen. Dabei fließt die Energie nicht an einem oder mehreren Meridianen entlang, sondern sie zirkuliert ununterbrochen von der kompletten Yin-Seite zur kompletten Yang-Seite. Die Wirkung dieser Übung übertrifft sowohl die normale Technik zum Öffnen der Meridiane als auch der große und kleine Himmelskreis. Sie gehört zur Mittelstufe der Kultivierungsmethode. Auf der Basis der ersten drei Übungen können die Energiekanäle des ganzen Körpers, einschließlich des großen Himmelskreises, schrittweise von oben nach unten schnell geöffnet werden. Die größte Besonderheit dieser Übung besteht darin, dass sie durch das Drehen des Falun unrichtige Zustände des menschlichen Körpers berichtigt. Damit wird der menschliche Körper als ein Mikrokosmos in seinen Ursprungszustand zurückgebracht, und die Energie kann im ganzen Körper ungehindert zirkulieren. Wenn dieser Zustand erreicht ist, hat man bereits eine sehr hohe Ebene bei der Kultivierung im weltlichen Fa erreicht. Bei dieser Übung folgen die Hände dem Energiemechanismus. Die Bewegungen sind ruhig, langsam und rund.
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Das Prinzip: Das "Shen Tong Jia Chi Fa" (Verstärkung des Shentong) gehört zu derjenigen Kultivation des Falun-Xiulian-Dafa, die in Ruhe betrieben wird. Beim Praktizieren dieses Satzes wird das "Falun" mit dem Shou Yin (Handsiegel) des "Buddha" gedreht, damit die übernatürlichen Kräfte (einschließlich der Kultivationsfunktionen) und die Kultivationspotenz verstärkt werden. Sie ist eine vielseitige Übung, um mehrere Dinge gleichzeitig zu kultivieren. Es handelt sich um eine Übungsmethode oberhalb der Mittelstufe, die früher nur im geheimen praktiziert wurde. Es ist erforderlich, diese Übung im doppelten Lotossitz zu praktizieren. Wenn man am Anfang den doppelten Lotossitz noch nicht einnehmen kann, darf diese Übung auch im einfachen Lotossitz durchgeführt werden. Letztendlich muss man diese Übung jedoch im doppelten Lotossitz praktizieren. Bei dieser Übung ist der Energiestrom relativ stark. Das Energiefeld rund um den Körper ist auch relativ groß. Je länger man im Lotossitz bleibt, desto besser. Die Übungszeit richtet sich nach dem Zustand des jeweiligen Schülers. Je länger man übt, desto intensiver entwickelt sich das Gong. Während der Übung ist man ohne Gedanken. Man ist gedankenfrei, und man gelangt von der Ruhe in die Stille. Das Hauptbewusstsein weiß aber, dass man selbst die Übung praktiziert.
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