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Teil I: Einführung
Teil II: Gewalt gegen Frauen
Teil III: Familien entzweit
Teil IV: Todesfälle und Fallstudien
Teil IV: Todesfälle und Fallstudien

Fallstudie 3: Kleinkinder, die unschuldigsten Opfer der Verfolgung

Frau Wang Lixuan und ihr 8-monatiger Sohn im Tuanhe-Arbeitslager zu Tode gefoltert

Frau Wang Lixuan mit 8-monatige Sohn
Frau Wang Lixuan, ca. 30 Jahre alt, wohnhaft in Yantai, Ortskreis Xixia. Nachdem Falun Gong am 20.07.1999 von der chinesischen Regierung verboten worden war, fuhr sie während ihrer Schwangerschaft acht Mal nach Peking, um mit der Regierung über Falun Gong und ihre persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Jedes Mal wurde sie festgenommen, brutal geschlagen und anschließend für eine Weile eingesperrt. Trotzdem ließ sie sich nicht davon abhalten, weiter Falun Gong zu praktizieren. Im September 2000 wurde sie dann noch einmal in Peking festgenommen und ohne Gerichtsverhandlung in das Arbeitslager Tuanhe in Peking gebracht. Ihre Familie erfuhr nichts darüber. Erst im Oktober 2000 bekam die Familie plötzlich eine Mitteilung aus dem Arbeitslager, dass sie und ihr Sohn dort gestorben seien. Als offizielle Todesursache gab man an, dass sie von einem Gebäude gesprungen seien. Tatsache aber ist, dass sie im Arbeitslager auf verschiedenste Weise gefoltert wurden. An den Knöcheln ihres acht Monate alten Sohnes waren schwere Verletzungen von Handschellen zu sehen. Außerdem war sein ganzer Körper mit Wunden übersäht.

In der Verfolgungspolitik Jiang Zemins und seiner Mittäter werden alle die zu Tode Geprügelten und Gefolterten einfach als Selbstmörder deklariert.

Die fünf Familienmitglieder von Frau Wang Lixuan, ebenfalls Falun Gong-Praktizierende, leiden mittlerweile auch unter der Verfolgung. Ihre Schwester, die an der Universität Yantai studierte, wurde wegen des Praktizierens von Falun Gong ins Arbeitslager gebracht. Ihren Bruder, Student der technischen Universität Jinan, verurteilte man aus dem gleichen Grund zu Arbeitslager. Bericht aus China, 31.03.2001

Laut Untersuchungsbericht: Ihr Halswirbel und ihre Fingerknöchel waren gebrochen, ihre Schädeldecke war eingedrückt, eine Nadel steckte in ihrer Taille. Die Knöchel ihres Sohnes wiesen zwei tiefe Verletzungen auf. Zwei schwarze und tiefblaue Flecken befanden sich an seinem Schädel, Blut in seiner Nase. Es ist zu vermuten, dass die Verletzungen entstanden, als die Schurken dem kleinen Meng Hao (ein kaum acht Monate altes Baby) Handschellen an die Fußgelenke legten und ihn an den Füßen aufhängten.

[Pengzhou, Sichuan Provinz] Zurückgelassenes Kleinkind Praktizierender während deren Aufenthalt im Zwangsarbeitslager in Tiefkühltruhe gefallen und erfroren


Herr You Quanfu und seine Frau Yang Qihui, beide Arbeitnehmer der pharmazeutischen Fabrik Hengda der Stadt Pengzhou in der Provinz Sichuan wurden im Februar 2000 in die Zwangsarbeitslager Ziyang und Zizhong (für weibliche Praktizierende) eingeliefert. Ihr einziger Sohn, viereinhalb Jahre alt, musste alleine zu Hause zurückgelassen werden. Das Kind fiel im Mai in eine Tiefkühltruhe und erfror darin. Sogar nach dieser Tragödie wurde Herrn You Quanfu nicht gestattet nach Hause zu gehen und sich um diese Familien-Angelegenheit zu kümmern oder um zumindest die sterblichen Überreste seines Sohnes noch einmal zu sehen.

Nachricht aus China, 11.11.2000


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