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PRODUKTE AUS ARBEITSLAGERN
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PRODUKTE AUS ARBEITSLAGERN

Berichte über Produkte, die von Falun Gong- Praktizierenden in Chinas Zwangsarbeitslagern hergestellt werden mussten 7. Dezember 2003
Die Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG e.V.), gegründet am 23. Januar 2003, hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China unter Jiang Zemin und dem System ”Büro 610” unter seiner Führung in den Arbeitslagern, Untersuchungshaft, Gefängnissen usw., systematisch zu untersuchen.
Dieser Bericht liefert hauptsächlich Beweise über Produkte, die zu Unrecht inhaftierte Falun Gong-Praktizierende in Zwangsarbeitslagern herstellen mussten. Darunter auch ein Fall aus der Haftanstalt Lanzhou Nr. 1, in der die 57-jährige Wan Guifu Wassermelonensamen mit den Zähnen knacken und die Schalen mit den Fingernägeln entfernen musste. Dieses Produkt wurde für Lanzhou Zhenglin Nongken Food Ltd. hergestellt. Weil Frau Wan die auferlegte hohe Auflage nicht erfüllen konnte, ermutigte der Leiter der 4. Abteilung, Li Jun, Häftlinge aus Zelle Nr.9, Frau Wan zu foltern. – Sie wurde zu Tode gefoltert.
Das System der Zwangsarbeitslager verletzt nicht nur die allgemeinen Menschenrechte der Inhaftierten, sondern es ermutigt die Arbeitslager und Gefängnisse, wegen der riesigen Profite, die durch Produkte aus Zwangsarbeit erzielt werden können, die Inhaftierten noch zusätzlich zu drangsalieren. Zudem wird durch die Ausschüttung dieser Billigprodukte auf die internationalen Märkte die Stabilität der internationalen Arbeits- und Handelsmärkte erschüttert. Viele Konsumenten kaufen diese Billigprodukte, und sind völlig im Unklaren über deren Herkunft. Die chinesische Regierung verfolgt eine Absatzstrategie, die Kooperationen mit diesen Arbeitslager- und Gefängnissystemen bevorzugt, um ausländische Unternehmen anzulocken und zu ermutigen. ”Dokument 56” der staatlichen Steuerbehörde unter dem Finanzministerium vom Jahre 2001 hebt klar hervor, dass wenn Besitz- und Produktrechte eines Unternehmens allein von einem Arbeitslagersystem erworben werden, so wird dieses Unternehmen von der Einkommenssteuer und Abgabe beim Landkauf befreit. Werbung über Gebiete mit wirtschaftlicher Entwicklung in manchen Provinzen und Städten Chinas verspricht billige Arbeit in solchen Gegenden, in denen sich Gefängnisse und Arbeitslager befinden, als Mittel, um ausländische Unternehmen zu gewinnen. Beweise haben gezeigt, dass Unternehmen wie Beijing Toys Co. Ltd., Lanzhou Zhenglin Nongken Food Ltd., Jinan Tianyi Printing Co. Ltd. und Qiqiha’er Siyou Chemical Industry Co. Ltd. mit Arbeitslagern in Peking, Lanzhou, Jinan und Qiqia’er zusammenarbeiteten und inhaftierte Falun Gong-Praktizierende zwangen, ohne Entlohnung während ihrer Haft Produkte herzustellen.
Australische und Schweizer Journalisten deckten den Fall Beijing Mikkey Toys Co. Ltd. und Beijing Xin’an Arbeitslager auf; Falun Gong-Praktizierende mussten Spielzeughasen für Nestle herstellen. Die Lanzhou Zhenglin Nongken Food Ltd., in Kooperation mit den Haftanstalten Lanzhou Dashaping und Lanzhou Nr. 1, ließ fast 10.000 Gefangene (darunter auch nach Juli 1999 gesetzwidrig inhaftierte Falun Gong-Praktizierende) ”von Hand geöffnete Melonenkerne” produzieren. Dazu mssten die Schalen mit den Zähnen aufgebissen und den Fingern entfernt werden. Dieser Prozess verursachte Verletzungen an Zähnen und Händen, bei manchen Gefangenen wurden dabei die Fingernägel komplett aus dem Fleisch gerissen. Die Arbeitszeit betrug über 10 Stunden, Lohn gab es keinen. Die Lanzhou Zhenglin Nongken Food Ltd. ist in den letzten Jahren zum größten Produzenten von gerösteten Kernen und Nüssen in China aufgestiegen, mit 460 Millionen Umsatz. Das Hauptverkaufsprodukt, ”Zhenglins Melonenkerne, Handauslese”, wird in die USA, nach Kanada, Australien, Südostasien, Taiwan und andere Orte geliefert.

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