Die weltweite Zerstörung des Gewissens seitens der chinesischen Regierung
Zusätzlich zu den Täuschungen der Weltöffentlichkeit hat die chinesische Regierung wiederholt mit wirtschaftlichen Sanktionen gedroht. Länder, Städte und Unternehmen, die es wagten, die Verfolgung von Falun Gong zu kritisieren, wurden Ziele dieser Drohungen. Um die wirtschaftlichen Gewinne zu schützen, wagten es wenige, für ihr Gewissen zu sprechen. Mit dieser Taktik bewegte die chinesischen Regierung namhafte westliche Medienkonzerne, sich selbst in der Berichterstattung über Menschenrechtsverstöße zu zensieren; Stadtverwaltungen in vielen Ländern wurden dazu genötigt, ihre moralische Unterstützung der Opfer zurückzunehmen. Selbst einige demokratische Länder wurden gezwungen, die Stimmen der Falun Gong-Praktizierenden zu ersticken. In Frankreich, Deutschland, Island, Russland, der Ukraine, Thailand und einigen anderen Ländern drängte man örtliche Polizeikräfte dazu, willkürlich und gesetzwidrig Falun Gong-Praktizierende zu verhaften, die lediglich ihr Recht auf friedliche Demonstrationen ausübten.
 | | Brutale Verhaftung friedlicher Demonstranten vor dem chinesischen Verbindungsbüro in Hongkong am 14. März 2002. |
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Die chinesischen Auslandsvertretungen schrecken auch nicht vor Erpressung zurück. Der kanadische Parlamentsabgeordnete Rob Anders wurde im Februar 2000 von chinesischen Diplomaten tätlich angegriffen:
„Ich war mit einem T-Shirt [mit Aussagen über Falun Gong beschriftet] bekleidet und ging zu einer Versammlung in diesem Parlamentsgebäude, welche von der Botschaft der Volksrepublik China organisiert wurde. Ich stand im hinteren Teil des Raumes und wurde plötzlich von fünf Männern umzingelt, welche mich belästigten, mit ihren Fingern auf mich zeigten und mich anrempelten; sie sagten, ich müsste verschwinden, ich wäre nicht willkommen, „geh’ nach Hause, Cowboy, du weißt nicht, was du tust“ ... und mir kamen sofort die folgenden Gedanken in den Sinn: Wenn eine Bande von vier oder fünf Menschen im Namen der Volksrepublik China handelt und denkt, sie könnte damit durchkommen, dieses einem Parlamentsabgeordneten auf kanadischem Boden anzutun, in meinem Arbeitsgebäude, im Abgeordnetenhaus, können Sie sich vorstellen, was sie dann erst den Menschen bei sich im eigenem Land antun? Das war ein absolut übertriebenes Verhalten! Und als ein Nachrichtenreporter mit einer Kamera hinzukam, versuchten sie, nach dessen Kamera zu greifen und diese auf den Boden zu werfen; sie sagten zu ihm, er solle verschwinden. ... Sie gaben einem Mitglied der freien Presse hier in Kanada Befehle. ... Absolut empörend. Und man sieht, womit es Falun Gong zu tun hat. ... Wir sind an einem sehr kritischen Augenblick angekommen. Wenn wir nicht sofort Stellung beziehen, wird sich die Geschichte an uns zurückerinnern und Seufzer auslösen.“
Ähnliche Bedrohungen und tätliche Angriffe wurden auch aus den USA, aus Island, Deutschland, Australien, Russland, Rumänien, Thailand, Kambodscha, Hongkong und aus vielen anderen Ländern berichtet. Somit hat die chinesische Regierung ihre Verfolgung exportiert - das Böse gegen die Moral - eine globale Kampagne.