
Unvollständigen Statistiken zufolge wurden seit dem 20. Juli 1999 über
3.693 Falun Gong-Praktizierende in über 30 chinesischen Provinzen, selbstständigen Gebieten und Großstädten nachweislich zu Tode gefoltert. Mehrere
10.000 Praktizierende wurden zu langen Gefängnisstrafen verurteilt. Über
500.000 kamen ohne Gerichtsverfahren in Arbeitslager. Zehntausende Falun Gong-Gewissensgefangene wurden in psychiatrische Anstalten eingewiesen. Unzählige Menschen haben ihre Arbeit, ihren Studienplatz oder ihre Familie verloren. Unzählige weitere befinden sich auf der Flucht.
Die verhältnismäßig niedrige Todeszahl erklärt sich daraus, dass das primäre Ziel der Verfolgung nicht in der physischen Vernichtung der Falun Gong-Praktizierenden besteht. Das Ziel von Zwangsarbeit und Folter liegt darin, eine „Umerziehung" herbeizuführen und die Praktizierenden zu zwingen ihren Glauben aufzugeben.
Im Folgenden finden Sie eine (unvollständige Liste) mit den Namen der in China durch Folter zu Tode gekommenen Falun Gong-Praktizierenden, teilweise mit Foto und/oder Hintergrundinformationen.