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Liste der durch Folter und Verfolgung gestorbenen Falun Gong-Praktizierenden (Fälle 1000 - 1099)
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1003. Chang Shuzhen
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1004. Geng Xuezhi
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1008. Yang Hongyan
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1009. Zhang Hong
Frau Zhang Hong, 31 Jahre alt, kam aus dem Stadtteil Dongli, Stadt Harbin, der Provinz Heilongjiang. Vor kurzem wurde sie von dem Wanjia Arbeitslager zu Tode misshandelt. Anfang Juni wurde Frau Zhang widerrechtlich zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt und ins Wanjia Arbeitslager gebracht. Nach der gesundheitlichen Untersuchung wurde sie nicht aufgenommen und zurück ins 2. Untersuchungsgefängnis gebracht. Ohne ihre Familieangehörigen informieren zu lassen, brachte die Polizei Frau Zhang am 22. Juli mit Gewalt noch einmal zum Wanjia Arbeitslager und diesmal zur Intensivgruppe (mit intensiver Misshandlung). Nach neun Tagen, nämlich am 31. Juli um 15.00 Uhr nachmittags teilte das Arbeitslager ihren Familienangehörigen mit, dass sie im 221. Krankenhaus (von der Armee) im Sterben liegt. Als ihre Angehörigen ankamen, sahen sie, dass ihre beiden Augen und ihr Mund weit geöffnet waren. Außerdem war sie 15-20 Kilo abgemagert. In der Hose befand sich noch Stuhlgang.
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1010. Liu Jingrong
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1012. Cui Zhilin
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1013. Tang Jian
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1015. Deng Jianping
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1019. Zhou Zhi
Der 40 Jahre alte Falun Gong-Übende Zhou Zhi aus Benxi in der Provinz Liaoning wurde für seinen festen Glauben an Falun Gong am 16. August 2004 im zweiten Gefängnis von Shenyang zu Tode gefoltert. Zhou Zhis Verletzungen waren zu schwerwiegend und blieben zu lange unbehandelt, als dass jeder Rettungsversuch an diesem Tag noch Erfolg hätte haben können. Um 18.00 Uhr fiel sein Blutdruck und sein Herz hörte um 21.00 Uhr auf zu schlagen.
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1021. Shan Yuqin
Frau Shan Yuqin, 48 Jahre alt, war aus der Stadt Dalianhe, Kreisstadt Yilan, in der Provinz Heilongjiang. Im Februar 2000 ging sie nach Peking, um gegen die unrechtmäßige Behandlung von Falun Gong-Praktizierenden zu protestieren und wurde von Beamten der Polizeiverwaltung der Stadt Dalianhe verhaftet. Sie wurde in das zweite Internierungslager in Yilan gebracht und ihr wurden 2.500 Yuan abgenommen. Im Jahre 2001 wurde sie erneut festgenommen und zu zwei Jahren "Umerziehung durch Arbeit" verurteilt. Während ihrer Haft im Wanjia-Arbeitslager wurde sie von der Polizei brutal zusammengeschlagen und mit Elektrostäben traktiert. Die Polizisten fesselten ihre Hände und hängten sie auf. Am 20. August 2004 verstarb sie.
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1023. Cao Yang
Herr Cao Yang, 32 Jahre alt, war Angestellter im Elektrizitätswerk des Stadtbezirks Nanchuan, in der Stadt Chongqing. Er lebte damals im Wohnheim der Firma in der Gemeinde Longhua. Im Mai 2002 starb er an den Folgen der „Umerziehung“ im Arbeitslager. Weil Herr Cao Yang trotz der Verfolgung weiterhin Falun Gong praktizierte, wurde er im Oktober 2000 entführt und widerrechtlich zu drei Jahren Haft verurteilt. Man brachte ihn nach Qianjiang, um ihn im Arbeitslager umzuerziehen. Dort wurde er unmenschlich misshandelt. Er wurde 24 Stunden lang bewacht, und man erlaubte ihm nicht zu schlafen. Die dort inhaftierten drogensüchtigen Gefangenen verprügelten ihn auf brutalste Weise. Als er im Mai 2002 verstarb, durften seine Familienangehörigen auf Anweisung der Polizei den Leichnam nicht sehen. Die Polizei behauptete, das er Selbstmord begangen hätte und veranlasste die Einäscherung seines Leichnams.
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1030. Fang Decheng
Fang Decheng, 37 Jahre alt, wurde im Dorf Sanxing, Gemeinde Wanlong, Stadt Meihekou, der Provinz Jilin, geboren. Er arbeitete in der Firma Molishenghui, welche in der Stadt An’shan, der Provinz Liaoning, liegt. Im Oktober 1999 fuhr er nach Peking, um Falun Gong zu bestätigen. Danach wurde er zweimal eingesperrt; später war er gezwungen sein Zuhause zu verlassen. Am 20. Juli 2004 um 22.00 Uhr stürmten Polizisten eine Wohnung, in der Infomaterialien über die Verfolgung von Falun Gong hergestellt wurde. Die Polizisten wollte ihn mit Gewalt festnehmen, dadurch stürzte Herr Fang vom 5. Stock hinunter. Die Polizei der Behörde An’shan leistete nicht sofort Hilfe. Er wurde erst später ins Krankenhaus eingeliefert, als es schon zu spät war. Herr Fang starb.
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1032. Yang Qinhua
Frau Yang Qinghua, 51 Jahre alt, Angestellte einer Batterie-Fabrik in der Stadt Wuhan, wohnte in der Nähe des Wuchang Landwirtschaftsausbildungs-Institutes. Nachdem sie im Jahre 1996 mit dem Praktizieren von Falun Gong angefangen hatte, ging sie nach dem Verbot im Jahre 1999 mehrmals auf die Straße, um die wahren Hintergründe der Verfolgung bekannt zu machen. Deshalb wurde sie von der Zhonghualu Polizeistation und Beamten des „Büro 610“ unrechtmäßig verhaftet und in Polizeistationen, Gehirnwäschezentren und Internierungslager gesperrt. Im November 2001 wurde vom Zwangsarbeitslager der Befehl angeordnet, dass die Familienmitglieder von Frau Yang, sie aus dem Lager holen sollten. Dort war sie so stark gefoltert worden, dass sie sich bereits am Rande des Todes befand. Sie konnte sich nicht mehr von den mentalen und körperlichen Traumata erholen und die Polizei fuhr fort, sie zu belästigen und zu bedrohen, bis sie schließlich am 25. August 2004 verstarb.
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1039. Guan Wenjiang
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1040. Li Hai
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1042. Weibliche Praktizierende
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1050. Feng Xiaomin
Frau Feng Xiaomin, 34, aus dem Yi’an Bezirk in der Provinz Heilongjiang, war eine Absolventin der Universität von Qiqihar und hatte in der Shijiazhuang Textilmühle Nr. 6 und der Shijiazhuang Talg-Chemiefabrik gearbeitet. Frau Feng Xiaomin wurde verfolgt, weil sie Falun Gong übte. Sie war gezwungen ihr Heim zu verlassen, um die erbarmungslose Belästigung und ständige Bedrohung willkürlicher Verhaftungen durch die Behörden zu vermeiden. Unter diesem enormen geistigen Druck verschlechterte sich ihre gesundheitliche Verfassung und sie starb am 1. Juni 2004. Sie hinterließ ihren 2-jährigen Sohn Wang Tianxing. Gegenwärtig sorgt seine Tante für ihn. Wang Xiaofeng, der Ehemann von Feng Xiaomin, war bereits im Juni 2001 gezwungen worden, sein Heim zu verlassen, um weitere Verfolgung zu vermeiden. Er ist ständig von Beamten des „Büro 610“ gesucht worden.
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1054. Niu Xigong
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1066. Chen Lijun
Die 40-jährige Falun Gong-PraktizierendeChen Lijun aus Zhengzhou, Provinz Henan, wurde zwei Mal im Shibalihe Arbeitslager in Zhengzhou gefangen gehalten. Während ihrer Gefangenschaft im Arbeitslager erlitt Frau Chen verschiedene Folter, darunter auch die Folter „die Seile festziehen“. Die Gefängniswachen boxten in ihre Brust, Unterleib und Intimbereich. Sie stopften menschliche Exkremente, Frauenbinden und schmutzige Lumpen in ihren Mund. Mehrmals hetzte der Gruppenleiter Zhou Xiaohong und Ren Yuanfeng Drogensüchtige auf Frau Chen Lijun, sie zu foltern. Frau Chen starb am Nachmittag des 29. September 2004.
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1070. Guan Xuehe
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1073. Qin Jinxiu
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1076. Wang Yan
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1077. Zhang Sixi
Der Falun Gong Praktizierende Zhang Sixi wohnte im Dorf Heping, der Gemeinde Shatang, Kreis Longde in Ningxia (ein autonomes Gebiet, auf der gleichen Verwaltungsebene wie eine Provinz). Im März 2000 wurde er wegen einer Petition für Falun Gong in Peking zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt und ins Baitugang Arbeitslager eingesperrt. Da er auf seinen Glauben an Falun Gong bestand, wurde seine Haft um ein halbes Jahr verlängert. Im Juni 2003 wurde er erneut festgenommen und anschließend zu drei Jahren Haft verurteilt, weil er Infomaterialien über die Verfolgung von Falun Gong verteilt hatte. Während der Inhaftierung im Guanmahu Umerziehungslager erlitt er im Februar 2004 eine Gehirnblutung. Daraufhin brachte man ihn nach Hause. Am 21.August 2004 starb er.
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1088. Xia Guiqin
Frau Xia Guiqin aus der Stadt Jilin, Provinz Jilin, fing 1996 an, Falun Gong zu praktizieren. Am 20.Juli 1999 nahm sie an der Petition für Falun Gong in Peking teil. Als sie wieder Zuhause war, wurde sie für 15 Tage eingesperrt. Im Januar 2000 ging sie zum zweiten Mal nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Wegen ihrer 3. Petition für Falun Gong am 27.September 2000 wurde sie erneut 15 Tage eingesperrt. Seitdem belästigten die lokale Polizeistation und das Nachbarschaftskomitee die 67-Jährige ständig mit Androhungen. 2004 starb Frau Xia Guiqin infolge der Verfolgung. Kurz vor dem Tod machte sie sich noch große Sorgen um ihren Sohn, der aufgrund der Folter bis heute noch nicht bei klarem Versand ist.
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1090. Song Wenhua
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1092. Cui Fengqi
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1094. Zheng Xueqiong
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1097. Zou Qianzhu
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1098. Xiao Yafang
Xiao Yafang, 29 Jahre alt, kommt aus dem Qidong Kreis, Provinz Hunan. Weil sie nach Peking gegangen war, um für Falun Gong zu appellieren, wurde sie zwei Jahre eingesperrt. Im Gefängnis wurde sie brutal misshandelt, so dass sie extrem abgemagert war. Ende Juni 2003, als sie nur schwer atmen konnte und bereits im Sterben lag, ließen die Behörden sie erst frei, jedoch mit der Bedingung, 10. 000 Yuan zu bezahlen. Schließlich haben die Angehörigen 2000 Yuan bezahlt. Ende September 2004 starb Frau Xiao Yafang Zuhause an den Folgen der Misshandlungen, die sie auf der Polizeibehörde erleiden musste.
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1099. Yao Jingmin
Der Falun Gong Praktizierende Yao Jingmin war pensionierter Mitarbeiter der Firma der Hüttenindustrie Nr. 9 Chinas, die im Mian Kreis, Stadt Hanzhong, Provinz Shaanxi liegt. Im Januar 2003 wurde der 61-Jährige inhaftiert, weil er Infomaterialien über die Verfolgung von Falun Gong verteilt hatte. Im September desselben Jahres brachte man ihn ins Zaozihe Arbeitslager. Obwohl man mit 61 Jahren gesetzlich nicht mehr ins Arbeitslager aufgenommen werden darf, wurde Herr Yao trotzdem in die 4. Brigade eingesperrt. Zwei Monate lang war er dort isoliert und Folter ausgesetzt. Als Folge davon war sein ganzer Körper angeschwollen. Er konnte weder gehen noch für sich sorgen. Manchmal fiel er in Ohnmacht. Im Dezember 2003 wurde er von den Angehörigen nach Hause gebracht. Im März 2004 starb er.
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