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Liste der durch Folter und Verfolgung gestorbenen Falun Gong-Praktizierenden (Fälle 1500 - 1599)
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1501. Liu Liangming
Herr Liu Liangmin, 60 Jahre alt, kam aus dem Dorf Jiayanzhuang der Ortschaft Woluogu im Kreis Yutian, Provinz Hebei. Weil er und seine Frau trotz des Verbotes und der damit einhergehenden Verfolgung weiterhin Falun Gong praktizierten, wurde das Ehepaar vom „Büro 610“ des Kreises Yutian, der Polizeistation und dem Untersuchungsgefängnis mehrmals gesetzwidrig eingesperrt. Während der Haftzeit traktierten die Polizisten Herrn Liu mit vier Elektrostöcken gleichzeitig und schlossen ihn über einen halben Monat in einen Stahlkäfig ein, in dem man nicht aufrecht stehen kann. Dabei durfte er nicht schlafen und manchmal auch nichts essen. Infolge der grausamen Verfolgung starb Herr Liu in 2002.
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1502. Chen Shurong
Frau Chen Shurong, 66 Jahre alt, war aus der Ortschaft Mangui der Stadt Genghe, Innere Mongolei. Im November 2001, als Frau Chen Infomaterialien über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong an ihre Mitmenschen verteilte, wurde sie vom jemanden angezeigt und dann von der Polizei entführt. Mit Hilfe der Familienangehörigen konnte sie wieder nach Hause gehen. Im Jahre 2004 las Frau Chen mit anderen Praktizierenden zusammen die Bücher von Falun Gong und wurde deswegen erneut ohne rechtliche Gründe fünf Tage eingesperrt. Häufig belästigte sie das lokale „Büro 610“ und etliche Polizisten, was ihr körperlich und geistig starke Schäden zufügte und zu ihrem Tode führte.
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1503. Li Quzhu
Herr Li Quzhu, 51 Jahre alt, wohnte im Dorf Lilou des Kreises Jiaxiang, Provinz Shandong. Wegen der Herstellung von Infomaterialien über die wahren Umstände von Falun Gong zeigte man Herrn Li an. Im Juli 2000, in der Changqing Polizeistation der Stadt Jining, schlugen ihn drei Polizisten, um ein Geständnis von ihm zu erpressen. Dann brachten sie ihn ins Untersuchungsgefängnis der Stadt Yutai, wo er weiterhin brutale Schläge erlitt. Die Polizisten der Stadt Yutai zogen an seinen Haaren und stießen ihre Knie gegen sein Herz, schlugen und ohrfeigten ihn willkürlich, so dass der Magen von Herrn Li schwer verletzt wurde. Danach entließ man ihn nach Hause. Später verurteilte man seine Frau, die auch mit praktizierte, zu drei Jahren „Umerziehung durch Arbeit“. Innerhalb dieser drei Jahre lebte Herr Li unter sehr schweren Umständen. Man belästigte ihn andauernd und durchsuchte auch seine Wohnung. Er starb am 02.10.2003.
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1504. Gu Xiuhua
Frau Gu Xiuhua, 40 Jahre alt, kam aus der Stadt Harbin der Provinz Heilongjiang. Am 25.04.1999 fuhr sie nach Peking, um friedlich eine Petition für Falun Gong einzureichen. Im Jahre 2000 reiste sie noch einmal nach Peking, um bei der Regierung für Falun Gong zu appellieren, wurde jedoch von Polizisten festgenommen. Nach zwei Monaten ließ man sie frei. Später zwang man sie, an einem „Gehirnwäschekurs“ teilzunehmen. Damit wurde ihr körperlich und geistig schwerer Schaden zugefügt. 2001 ging sie zu der Provinzregierung, um für Falun Gong zu sprechen. Die Polizisten hielten sie fest und durchsuchten ihre Wohnung. Erst nachdem sie ein Strafgeld von 6000 Yuan bezahlte, konnte sie nach Hause gehen. Aufgrund der ständigen Belästigungen sah sie sich gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu gehen. Infolge der langzeitigen Verfolgung verschlechterte sich ihre Gesundheit Tag für Tag. Sie kam am 27.11.2004 ums Leben.
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1505. Zhang Lei
Herr Zhang Lei, 23 Jahre alt, war Angestellter in einer Computerfirma in der Stadt Datong, Provinz Shanxi. 1996 fing er an Falun Gong zu üben. Im Oktober 2000, als er bei der Herstellung von Infomaterialien über die wahren Umstände von Falun Gong von Polizisten gefunden wurde, war er danach gezwungen, obdachlos zu leben. Am 09.11.2001 sperrten ihn die Polizisten der Stadt Datong ein. Dort zog man ihm gewaltsam seine Kleidung aus und ließ ihn nackt einige Tage lang auf dem kalten Betonboden schlafen. Dann brachte man ihn ins Untersuchungsgefängnis und sperrte ihn mit den Strafgefangenen in einem Zimmer ein. Die Polizisten wiesen die Gefangenen an, ihn zu beleidigen und zu schlagen. Die Gefangenen stachen mehrmals mit einer scharf geschnittenen Zahnbürste in Herrn Zhangs Körper. Die zehn Monate lange Haft fügte seinem Körper und seinem Geist schwere Schäden zu. Nachdem er im August 2002 nach Hause zurückkam, war er schwer krank und erholte sich nicht mehr. Er starb im Februar 2004.
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1506. Sun Baocai
Herr Sun Baocai, über 60 Jahre alt, wohnte in der Fuzheng Straße in der Stadt Liaoyuan, Provinz Jilin. Er arbeitete in der Tongyong Maschinenfabrik in der Stadt Liaoyuan und fing 1998 an Falun Gong zu üben. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong am 20.07.1999 wurde er häufig von den Polizisten der Fuzheng Polizeistation belästigt. Sie durchsuchten seine Wohnung und konfiszierten seine Bücher und Tonkassetten über Falun Gong. Von November 2001 bis Juni 2003 sah er sich gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu gehen. In diesem Zeitraum wurden seine zwei Söhne und zwei Schwiegertöchter jeweils ohne rechtliche Gründe zu längeren Haftstrafen oder zu „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt, was dazu führte, dass Herr Sun geistig stark angeschlagen war und schwer krank wurde. Durch die ständigen Belästigungen und Bedrohungen von der Fuzheng Polizeistation verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand immer mehr. Er starb am 03.11.2003.
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1507. Zhao Shuzhen
Frau Zhao Shuzhen, 73 Jahre alt, wohnte im Dorf Zhuangtou in der Ortschaft Rushankou, Stadt Weihai, Provinz Shandong. Die lokale Polizei kam öfters zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen, und sperrte ihre älteste Tochter mehrmals unrechtmäßig ein. Später musste sie gezwungenermaßen für über ein halbes Jahr in die Obdachlosigkeit gehen. Die Polizisten kamen ständig zu ihr nach Hause und belästigten die Familie mit Bedrohungen und Einschüchterungen; dabei wurde die vierte Tochter ebenfalls verhaftet. Die willkürliche Verfolgung traumatisierte Frau Zhao so sehr, dass sie schließlich im Dezember 2004 starb.
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1508. Wei Suzhen
Frau Wei Suzhen, 71 Jahre alt, lebte im Dorf Gabatun der Gemeinde Dongguan des Kreises Kangping, Stadt Shenyang in der Provinz Liaoning. Sie litt an mehreren Krankheiten, die nach dem Beginn des Übens von Falun Gong im Jahr 1997 verschwanden. Während des Frühlingsfestes im Jahr 2000 entführten der Dorfsekretär und die lokale Polizeistation gesetzwidrig ihre zwei Töchter, die auch Falun Gong übten, zu einem „Gehirnwäschekurs“ in der Ortschaft. Dort folterte man die älteste Tochter so schwer, dass sie erkrankte. Da die Behörde der Gemeinde die Verantwortung nicht tragen wollte, ging Frau Wei persönlich zum Leiter des Dorfes, der allerdings ebenfalls teilnahmslos blieb. Später holten die Familienangehörigen die ältere Tochter mit einem Pferdwagen wieder nach Hause. Nach diesem Vorfall wurde Frau Wei schwer krank. Sie starb im April 2000.
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1509. Zhang Huanrong
Frau Zhang Huanrong, 66 Jahre alt, wohnte bei ihrer Tochter in der Stadt Hengshui, Provinz Hebei. Am 1. März 2004 durchsuchten die Polizisten Wang Huimin und Zhai Qiming die Wohnung von Frau Zhangs Tochter und Schwiegersohn, die ebenfalls Falun Gong praktizieren. Anschließend wurde das junge Ehepaar inhaftiert. Die Polizei drohte Frau Zhang: „Wenn wir keine Bedenken hätten, dass du wegen deines hohen Alters im Gefängnis sterben könntest, würden wir dich auch mitnehmen.“ Die Tochter verurteilte man zu drei Jahren Arbeitslager, den Schwiegersohn zu einem Jahr. Traumatisiert von der willkürlichen Verfolgung, starb Frau Zhang am 5. April 2004.
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1510. Zhang Guiqin
Frau Zhang Guiqin fuhr im Juni 2000 nach Peking, um eine Petition für Falun Gong einzureichen. Die 68-jährige Rentnerin aus der Stadt Shuangcheng, Provinz Heilongjiang, wurde allein deswegen ins Untersuchungsgefängnis von Shuangcheng gesperrt. Die Tochter, der Sohn und die Schwiegertochter von Frau Zhang praktizieren auch Falun Gong. Ihr Sohn war zu jener Zeit zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Die Tochter befand sich im Gefängnis in Haft. Die Schwiegertochter sah sich angesichts der Verfolgung gezwungen, zu fliehen. Zu Hause blieben zwei junge Enkelkinder übrig, um die sich Frau Zhang alleine kümmerte. Die Familientragödie belastete die Gesundheit der alten Frau sehr. Am 26. August 2001 starb sie.
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1511. Du Kerong
Frau Du Kerong wohnte in der Gemeinde Shengfang, Stadt Bazhou, Provinz Hebei. 1999 fuhr die 62-Jährige nach Peking, um für Falun Gong eine Petition einzureichen. Sie wurde festgenommen und für eine kurze Zeit eingesperrt. Im Jahre 2000 kam sie erneut in Haft, weil sie in der Öffentlichkeit die Schriften „Falun Dafa ist gut“ an eine Wand geklebt hatte. Unter der Leitung von Liu Dongfang, Polizist der Abteilung für Politik und Sicherheit der Polizeibehörde in Bazhou, schlug man Frau Du brutal zusammen. Sie erkrankte an Leberkrebs und man ließ sie frei. Ende Oktober 2000 starb sie. An ihrem Leichnam waren noch die Narben von den Schlägen zu sehen.
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1512. Ding Chunrong
Herr Ding Chunrong ging am 16. Dezember 1999 auf den Platz des Himmlischen Friedens in Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Der 60-jährige Bauer aus dem Baodi Bezirk der Stadt Tianjin wurde deswegen zu 17 Monaten „Umerziehung durch Arbeit“ ins Arbeitslager gesteckt. Aufgrund der Folter im Arbeitslager war er schwer krank geworden und wurde erst dann freigelassen. Zu Hause war er allerdings immer noch ständig Belästigungen der Polizei ausgesetzt, so dass sich seine Krankheit verschlimmerte. Im November 2002 starb er.
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1513. Zhao Zhiyong
Herr Zhao Zhiyong, 78 Jahre alt, wohnte im Dorf Zhaojia der Ortschaft Zhangxing, Stadt Zhaoyuan, Provinz Shandong. Nachdem er zu Praktizieren begonnen hatte, wurde seine Gehirnblutung schnell geheilt und er erlangte seine Gesundheit wieder. Nach dem 20.07.1999 kamen die Polizisten einige Male zum Haus von Zhao, um es zu durchsuchen und ihn zu belästigen. Zudem nahmen sie seine ältere Tochter, Zhao Yuhong, in Haft, die fest auf das Praktizieren bestand. Später verurteilte man sie zu vier Jahren Gefängnis. Der alte Mann war deswegen seelisch belastet, was dazu führte, dass er einen Rückfall der Gehirnblutung bekam. Er starb im März 2004.
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1514. Liu Jingyu
Herr Liu Jingyu, 68 Jahre alt, war Dafa-Praktizierender aus der Gemeinde Dasanjiazi des Kreises Fuyu, Stadt Songyuan, Provinz Jilin. Nach dem 20.07.1999 wurde seine Frau wegen des Praktizierens von Falun Gong von der lokalen Polizeistation für sechs Monate eingesperrt und man erpresste von ihr ein Strafgeld von 2000 Yuan. Das Regierungspersonal raubte sogar geernteten Mais, der als Bargeld ersetzt wurde. Damals gab es nur noch die fast 90-jährige Mutter von Herrn Liu allein zu Hause. Die alte Frau fiel dem Dorfleiter zu Füßen und bat um Gnade, konnte jedoch die Übeltaten der Verfolger nicht verhindern. Unter diesem großen Schock erlitt Herr Liu einen Rückfall des hohen Blutdrucks. Er kam am 14.02.2005 ums Leben.
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1515. Li Shicheng
Herr Li Shicheng, 73 Jahre alt, kam aus dem Kreis Fuyu, Stadt Songyuan, Provinz Jilin. Früher litt er an mehreren Krankheiten, wie Bluthochdruck und Schwindel usw. 1998 begann er Falun Gong zu üben und war wieder gesund. Seine Frau Zhao Shuxia praktizierte ebenfalls. Sie fuhr zu den Behörden nach Peking zum Appell für Falun Gong und wurde deswegen mehrmals festgehalten. Dazwischen nahm die Polizei Herrn Li auch gesetzwidrig fest und verhörte ihn. Die Polizisten durchsuchten des öfteren die Wohnung von Herrn Li und erpressten von ihm ein Strafgeld von über 4000 Yuan. Seine Frau sah sich nach der Entlassung vom Gefängnis gezwungen, obdachlos zu leben. Sie wurde insgesamt acht Mal entweder in Haft genommen, entführt, eingesperrt oder zur Gehirnwäsche gebracht. Schließlich verurteilte man sie zu einem Jahr „Umerziehung durch Arbeit“. Herrn Li bedrückte es sehr, dass seine Frau im Arbeitslager schwerer Folter ausgesetzt war. Das führte dazu, dass seine Krankheit wieder auftauchte. Er verlor sein Leben am 25.05.2002
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1516. Qiu Zhaosheng
Herr Qiu Zhaoshen, 69 Jahre alt, kam aus der Stadt Tieling der Provinz Liaoning. Vor dem Üben litt er an einer Lungenerkrankung und einer Hautkrankheit und musste häufig ins Krankhaus. Er fing 1996 an, Falun Gong zu üben und wurde wieder gesund. Am 18.09.2001 wurde sein Sohn wegen des Praktizierens gesetzwidrig festgehalten und zu „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Nach kurzer Zeit verhaftete man auch seine Frau und sperrte sie für fünf Monate ein. Herr Qiu konnte die Belästigungen und den Druck nicht mehr ertragen. Einen Monat später, nachdem seine Frau auf Bürgschaft für ärztliche Behandlung freigelassen wurde, kam er am 24.07.2002 plötzlich ums Leben.
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1520. Ma Rongqing
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1521. Guo Ruiying
Frau Guo Ruiying, 63, kam aus dem Zhangjia-Dorf, Gemeinde Laiyuan, Kreis Laiyuan, Provinz Hebei. Im Juli 1999 fuhr sie nach Peking, um bei der Zentralregierung eine Petition für Falun Gong einzureichen. Dafür sperrte man sie für einige Zeit ein. Nach der Freilassung setzte sie sich weiterhin dafür ein, Menschen über die wahren Umstände von Falun Gong aufzuklären. So wurde sie unter strenge Kontrolle der Behörden gesetzt, sie konfiszierten alle ihre Falun Gong-Bücher und belästigten sie mehrmals durch Einschüchterungen und Bedrohungen. Auch ihr Ausgang wurde eingeschränkt. Am 15. Dezember 2000, auf dem Weg zum Einkaufen, verhaftete man sie und sperrte sie ein. Einen Tag nach ihrer Freilassung verstarb sie.
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1523. Li Shuxia
Frau Li Shuxia, 66 Jahre alt, war eine Falun Gong-Übende aus Zhaoyang in der Provinz Liaoning. Fünf Jahre lang hatten die lokale Polizei und Mitglieder des Komitees der Chinesischen Kommunistischen Partei aus ihrem Dorf sie wiederholt belästigt und bedroht. Ihr Sohn und ihre Schwiegertochter appellierten friedlich und in Übereinstimmung mit den Gesetzen für ihr Recht, Falun Gong üben zu dürfen. Dafür wurden sie gegen die Vorschriften eine übermäßig lange Zeit eingesperrt. Die Behörden ließen ihr Haus ohne Vollmacht durchsuchen und beschlagnahmten ihren Besitz. Sie wurden grausam verfolgt und gefoltert. Ihre zweite Tochter war wiederholt belästigt, ihr Haus unrechtmäßig durchsucht und ihr Privatbesitz beschlagnahmt worden. Frau Li litt sowohl körperlich als auch seelisch an den ständigen Belästigungen. Sie starb am 21. September 2003.
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1524. Zhou Chengshan
Herr Zhou Chengshan, 60 Jahre alt, war ein Falun Gong-Übender aus dem Dorf Shangpukou im Beichen Viertel von Tianjin. Im Frühjahr 1998 fing er an Falun Gong zu praktizieren. Er erholte sich schnell von den Symptomen einer Harnvergiftung und seine Gesundheit verbesserte sich, so dass er wieder arbeiten konnte. Weil ihn die Polizei nach dem 20. Juli 1999, dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong, wiederholt belästigte und bedrohte, erlitt er einen Rückfall seiner Krankheiten und starb im August 2002.
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1525. Jiang Yongqin
Herr Jiang Yongqin, 77 Jahre alt, war ein Falun Gong-Praktizierender im dritten Bereich des Zhenxi Dorfes, Yongji Bezirk, Provinz Jilin. Er und seine Tochter begannen im Jahr 1999 Falun Gong zu üben. Nachdem er Falun Gong gelernt hatte, erholte er sich von allen seinen Gesundheitsproblemen, einschließlich Problemen mit seiner Prostata und seinem Magen. Im Dezember 2000 appellierte seine Tochter in Peking für Falun Gong. Die lokale Polizei nahm sie fest und verurteilte sie zu einem Jahr Arbeitslager. Herr Jiang lebte damals mit seiner Tochter zusammen, und er konnte den Schmerz nicht ertragen, sie zu verlieren. Seine vorherigen Krankheiten kehrten zurück, und er bekam eine schwere Hirnblutung. Einige Tage später, am 7. Januar 2001, starb er.
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1526. Liu Yuzhen
Frau Liu Yuzhen, 61 Jahre alt, war eine Falun Gong-Übende aus dem Dorf Liuchen bei Fengtang, Huaiyang Bezirk, Provinz Henan. Seit sie Falun Gong übte, hielten die lokalen Behörden sie im Jahr 2002 widerrechtlich für drei Monate in der Huaiyang Bezirksstrafanstalt gefangen. Sie erpressten von ihr auch 2000 Yuan. Nachdem sie freigelassen wurde, beobachteten ihre Familienangehörigen sie den ganzen Tag und verboten ihr, Falun Gong zu üben. Ihr Sohn warf ihr Falun Gong-Buch sogar in einen Brunnen. Frau Liu litt unter dem enormen seelischen Stress, der ihr gesundheitlich sehr zu schaffen machte. Sie starb am 20. Januar 2005 nach dem chinesischen Mondkalender.
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1527. Liu Jingyong
Herr Liu Jingyong, 59 Jahre alt, war ein Falun Gong-Praktizierender aus dem Dorf Liuchen bei Fengtang, Huaiyang Bezirk, Provinz Henan. Er war früher ein Landwirtschaftstechniker in Fengtang. Weil er Falun Gong übte, durchsuchten Beamte im Jahr 2001 ohne Vollmacht wiederholt sein Haus, beschlagnahmten seine Besitztümer und erpressten ihn in Form von Geldstrafen. Seine Frau sperrte man zu dieser Zeit widerrechtlich in ein Gefängnis. Als sie freigelassen wurde, konnte sie nicht zurück nach Hause. Sie fürchteten weitere Verfolgung und zusammen entschied das Paar, draußen auf dem Land bei einem Feld zu leben. Da die Polizei sie immer noch belästigte, beschlossen sie, bei einer Anbaufläche für Blumen zu unterzukommen. Dennoch fanden die Polizisten sie und nahmen sie fest. Um wiederholte Verhaftungen zu vermeiden, mussten sie obdachlos werden und umherwandern. Herr Liu litt unter starkem psychischem Stress und starb am 4. Dezember 2001 nach dem chinesischen Mondkalender.
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1528. Cui Zhongxuan
Cui Zhongxuan, über 70 Jahre alt, koreanische Nationalität, war ein pensionierter Arbeiter in einer Wagentruppe vom Zentralgetreidelager der Getreide- und Ölverarbeitungsfabrik Nr.1 in der Stadt Jilin, Provinz Jilin. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999 bestand Herr Cui immer noch auf seinem Glauben. Er verteilte Flugblätter über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong und erklärte die Tatsachen an seine Mitmenschen. Seine Tochter Cui Zhengshu und sein Schwiegersohn wurden wegen des Praktizierens mehrmals entführt und zur „Umerziehung durch Arbeit" verurteilt. Im Arbeitslager folterte man seine Tochter so stark, dass sie zu schwach war, um weiterhin für sich selbst zu sorgen. Sie starb am 12.08.2003. Der Tod seiner Tochter belastete Herrn Cui sehr, zugleich sorgte er sich auch um die Sicherheit seines Enkels. Im Juli 2004 befand sich Herr Cui gesundheitlich in einem schwer krankem Zustand. Er starb am 21.10.2004.
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1534. Xue Fengqi
Herr Xue Fengqi, 72, lebte in der Zhengyang Straße von Yushu in der Provinz Jilin. Im Oktober 2001 ging er nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen, und wurde festgenommen. Als die Polizei ihn verhörte, weigerte er sich, seinen Namen preiszugeben. Beamte der Tiananmen Polizeiwache durchsuchten ihn und fanden seine Adresse auf seinen Schlüsseln. Das kommunale öffentliche Sicherheitsbüro forderte seine Familie auf, 400 Yuan für seine Freilassung zu zahlen. Insgesamt erpresste man seine Familie um über 10.000 Yuan. Nachdem er wieder nach Hause zurückgekehrt war, wurde er ständig gejagt. Aufgrund dieses ungeheuren Drucks starb Herr Xue kurz vor dem 1. Oktober 2004 an Blasenkrebs.
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1541. Chen Shuxian
Frau Chen Shuxian lebte im Zhaozhou Kreis, Stadt Daqing, Provinz Heilongjiang. Bereits 1994 fing sie an, Falun Gong zu üben. Ihre Krankheiten wurden dadurch geheilt. Nach dem Verbot von Falun Gong ging sie mehrmals zu den Behörden, um für Falun Gong zu appellieren. Die Polizei verfolgte sie, indem sie mehrmals die Wohnung der 71-Jährigen durchsuchte und diese oft bedrohte und einschüchterte. Traumatisiert von der skrupellosen Vorgehensweise der Behörden erlitt Frau Chen einen Rückfall der alten Krankheiten. Am 8. Oktober 2004 starb sie.
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1542. Wang Shuxiang
Herr Wang Shuxiang wohnte im Jianxin Dorf, Gemeinde Duimiancheng, Stadt Shuangcheng, Provinz Heilongjiang. Der 62-Jährige übte seit 1997 Falun Gong. Im September 1999 wurde der Mann seiner Nichte festgenommen und zwei Monate lang eingesperrt, weil er nach Peking gegangen war, um für Falun Gong eine Petition einzureichen. Seitdem wurde die Familie von Herrn Wang ständig von Seiten des „Büro 610“ der Stadt Shuangcheng bzw. von der Gemeindeverwaltung und der lokalen Polizeiwache bedroht. Die Verfolgung erschütterte Herrn Wang seelisch so sehr, dass er davon schwer krank wurde. Am 9. Dezember 1999 starb er.
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1543. Liu Yufeng
Frau Liu Yufeng wohnte in der Inneren Mongolei. Die 63-Jährige war jahrelang krank gewesen, bevor sie 1995 anfing, Falun Gong zu üben. Seitdem konnte sie ihre Gesundheit wesentlich verbessern. Nach dem Juli 1999 war sie auch der Verfolgung ausgesetzt. Die Polizei belästigte sie mehrmals und konfiszierte ihre Bücher von Falun Gong. Auch telefonisch wurde sie oft von der Polizei bedroht. Die Verfolgung belastete die alte Frau geistig so sehr, dass sie am 11. Mai 2004 plötzlich starb.
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1544. Yang Xiuyun
Frau Yang Xiuyun war aus der Stadt Fushun, Provinz Liaoning. Dank Falun Gong, das sie seit 1997 praktizierte, waren ihre Krankheiten geheilt. Am 16. Juli 2003 wurde die 37-Jährige von Beamten der Kommission für Politik und Recht, der Polizei und Mitarbeitern des Nachbarschaftskomitees mit Gewalt in einen Wagen gesteckt und zu einem Gehirnwäschekurs im Bezirk Shuncheng verschleppt. Fünfzehn Tage lang war sie brutaler Gehirnwäsche ausgesetzt. Als Folge davon wurde sie schwer krank. Am 28. September 2004 starb sie.
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1545. Du Jinhai
Herr Du Jinhai wohnte in der Stadt Jiamusi, Provinz Heilongjiang und praktizierte seit November 1998 Falun Gong. Im November 2001 appellierte der damals 81-Jährige in Peking mit einem aufgerollten Transparent für die Beendigung der Verfolgung von Falun Gong. Er wurde deswegen festgenommen und in seine Heimatstadt zurückgebracht. Die Behörden erpressten von den Angehörigen 3000 Yuan. Die Erpressung funktionierte auf die Weise, dass man einen Teil des Gehaltes von Herrn Dus Sohn abzog. Man durchsuchte das Haus des alten Praktizierenden und verschleppte seinen Sohn. Zu einer späteren Zeit wurde der Sohn erneut festgenommen und diesmal sogar zu zwei Jahren „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Im Arbeitslager folterten sie den Sohn so brutal, sodass er sogar in Ohnmacht fiel. Währenddessen wurden Herr Du und seine Frau, Li Fengqin, zu Hause ständig vom lokalen „Büro 610“ belästigt und bedroht. Unter dem großen Druck verstarb Frau Li mit 78 Jahren am 30. Dezember 2003. Daraufhin starb auch Herr Du am 20.Februar 2004.
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1546. Xue Yuhong
Frau Xue Yuhong, 62, wohnte in der Stadt Fushun, Provinz Liaoning. 1997 fing sie an, Falun Gong zu praktizieren. Am 10.September 1999, zwei Monate nach dem Verbot von Falun Gong, machte sie draußen die Übungen von Falun Gong, wurde deswegen festgenommen und für einen Monat eingesperrt. Mitte Juli 2000 fuhr sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong einzureichen. Sie wurde erneut festgenommen und ins Arbeitslager der Stadt Fushun gesteckt. Einen Monat später brachte man sie für ein Jahr und fünf Monate ins Masanjia Arbeitslager in der Provinzhauptstadt Shenyang. Die Freilassung erfolgte jedoch erst eine Woche nach der abgelaufenen Frist. Zu Hause war sie ständigen Belästigungen des Nachbarschaftskomitees ausgesetzt. Am 5. September 2002 wurde sie von der lokalen Polizei und Beamten des Nachbarschaftskomitees mit Gewalt zu einem Gehirnwäschekurs im Bezirk Shuncheng verschleppt. 21 Tage später kam sie frei. Damit hörte die Verfolgung jedoch nicht auf, die Behörden belästigten sie weiterhin zu Hause. Schließlich starb sie am 15.April 2004.
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1547. Guo Huiming
Herr Guo Huiming, 72 Jahre alt, wohnte im Dorf Zerzhuang des Wohnvierteils Beiyuan in der Stadt Weifang, Provinz Shandong. Seine Frau Cui Zhimin, 66 Jahre alt, war Rentnerin der Lederfabrik in der Stadt Weifang. Am 06.04.2002 wurde der jüngste Sohn Guo Jiasheng gesetzwidrig verhaftet und zu einem „Gehirnwäschekurs“, der sich in der Industrieberufsakademie der Stadt Weifang befand, eingesperrt. Ein Jahr lang bekam die Familie von den Beamten der Stadt Weifang keine Nachricht über Guo Jiasheng. Herr Guo Huiming wusste nicht, ob sein Sohn lebte oder schon tot war. Er konnte solchen Schock nicht mehr ertragen und starb am 11.02.2003.
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1548. Cui Zhimin
Cui Zhimin, die Frau von Guo Huiming, starb am 14.12.2004 wegen eines Traumas durch die grausame Verfolgung an ihren Familienmitgliedern und an ihr selbst.
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1549. Wang Baoyuan
Frau Wang Baoyuan, 54 Jahre alt, war pensionierte Angestellte des Jiuxianqiao Supermarktes im Bezirk Chaoyang in der Stadt Peking. Am 01.02.2000 ging sie rechtmäßig zur Petitionsbehörde der Zentralregierung in Peking, um einen Appell für Falun Gong einzureichen, jedoch sperrte man sie ins Gefängnis der Chaoyang Polizeibehörde ein. Nach der Freilassung kamen die Leiter des Jiuxianqiao Supermarktes, Beamte des Nachbarschaftskomitees und die Polizei häufig zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen und zu bedrohen. Man fügte ihr dadurch schwere physische und psychisch Schäden zu. Sie starb am 20.02.2000.
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1550. Guo Bailing
Frau Guo Bailing, 52 Jahre alt, war Dafa-Praktizierende aus der Stadt Linfen, Provinz Shanxi. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong am 20.07.1999 fuhren sie und ihre Tochter Lü Jie mehrmals zur Regierung nach Peking zum Appell für Falun Gong. Im Dezember 2000 kam sie wieder auf den Platz des Himmlischen Friedens. Als sie ein Schriftband mit „Falun Dafa ist gut" aufrollte und zugleich laut „Falun Dafa ist gut" rief, lief sofort ein Polizist zu ihr, warf sie auf den Boden und sagte: „Mal sehen, ob du noch rufen willst oder nicht." Als Frau Guo noch einmal rief, schleppten die Polizisten sie in einen Polizeiwagen und führten sie ab. Einen halben Monat nach der Freilassung starb Frau Guo.
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1551. Zhang Shouxian
Herr Zhang Shouxian, 63 Jahre alt, wohnte in der Gemeinde Baujia, Kreis Nong´an, Provinz Jilin. Er hatte als Buchhalter des Immobilienverwaltungsamts der Gemeinde gearbeitet, bevor er in den Ruhestand trat. Vor dem Praktizieren litt er an Gehirnblutung, Zuckerkrankheit, Koronarsklerose und Rachenentzündung usw. Als er sich im Krankhaus in der Stadt Changchun befand, wurde er schon als unheilbar von den Ärzten diagnostiziert. Nach der Heimkehr hörte er die Tonbandaufnahmen von Lehrer Li über Falun Gong; bald heilten alle seine Krankheiten ohne medizinische Mittel und seine weißen Haare wurden wieder schwarz. Am Frühlingsfest im Jahre 2000 ging er nach Peking zum Appell für Falun Gong, worauf man ihn unrechtmäßig einsperrte. Seine Wohnung wurde durchsucht und er sollte eine Geldstrafe bezahlen. Am 26.06.2000 nahm man ihn erneut in Haft. Infolge der andauernden Belästigungen und Bedrohungen kam er am 24.11.2001 ums Leben.
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1552. Zhao Fengying
Frau Zhao Fengying, 38 Jahre alt, kam aus dem Dorf Wangjia der Gemeinde Dasanjiazi, Kreis Fuyu, Provinz Jilin. Im März 2000 fuhr sie nach Peking, um für Falun Gong bei den höheren Behörden zu appellieren. Nach der Rückkehr wurde sie unrechtmäßig für 15 Tage eingesperrt und hatte außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 5300 Yuan zu verbüßen. Sie konnte diesen Schlag aufgrund des schweren mentalen Druckes nicht ertragen und starb eines Tages im Juli 2001 an einer akuten Herzkrankheit.
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1553. Zheng Shuqin
Frau Zheng Shuqin, etwa 58 Jahre alt, wohnte im Dorf Beizaoqian im Longkou Erschließungsgebiet der Stadt Longkou, Provinz Shandong. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong ging sie nach Peking, um ein gerechtes Wort für Falun Gong bei der Regierung einzulegen, wurde jedoch gesetzwidrig festgenommen und in eine psychiatrische Klinik gebracht. Aufgrund von Misshandlungen erlitt Frau Zheng einen Geisteszusammenbruch und kam im Juni 2002 ums Leben.
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1554. Han Zhaohui
Herr Han Zhaohui, 65 Jahre alt, kam aus der Stadt Weifang, Provinz Shandong. Im November 1999 reiste er nach Peking, um einen Appell für Falun Gong einzureichen. Jedoch wurde er von den Polizisten verhaftet und in Handschellen zur Heimatstadt zurückgebracht. Außerdem erpresste man ein Strafgeld von 4050 Yuan von ihm. Seither wurde er ständig überwacht und häufig belästigt. 2001 sah er sich gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu gehen. Er verlor sein Leben am 23.07.2001.
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1555. Yuan Shiwei
Herr Yuan Shiwei, 60 Jahre alt, war Rentner der Chang´an Fabrik der Stadt Chongqing. Im Frühjahr 1994 begann er Falun Gong zu praktizieren und alle Krankheiten verschwanden. Nach dem 20.07.1999 kamen die Polizisten mehrmals zu ihm nach Hause, um ihn zu belästigen und zu bedrohen. Am 08.05.2001 nahm man seine ebenfalls Falun Gong praktizierende Frau fest. Dadurch war er psychisch stark angeschlagen, was dazu führte, dass die Krankheiten, die er früher hatte, wieder auftraten. Er starb am 01.07.2001.
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1556. Yuan Chengfu
Herr Yuan Chengfu, 71-jähriger Falun Gong-Praktizierender, wohnte in der Straße Xinshidao des Bezirks Xigang, Stadt Dalian, Provinz Liaoning. Er war ein pensionierter Beamter. 1998 fing er an Falun Gong zu praktizieren. Weil er und seine Frau das Praktizieren nicht aufgaben, durchsuchten die Polizisten im Oktober 2001 seine Wohnung und entführten seine Frau. Im April 2002 kamen die Polizisten erneut zu seiner Wohnung, um seine Frau festzuhalten und Geld zu erpressen. Danach lebte er unter Überwachung und die Polizisten suchten ihn öfters auf, um ihn zu belästigen und zu bedrohen, was ihm physisch und psychisch schwere Schäden zufügte. Im November 2002 starb er an Darmkrebs.
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1558. Zhao Shufan
Frau Zhao Shufan, 75, lebte im Tang Dorf der Baimashi Gemeinde im Lianshan Bezirk der Stadt Huludao, Provinz Liaoning. Im August 1996 fing sie an, Falun Gong zu praktizieren. Durch die Übungen von Falun Gong war ihre Luftröhrenentzündung, die sie seit 50 Jahren gequält hatte, geheilt. Beeindruckt von Frau Zhaos Fall fingen über 30 Dorfbewohner auch an, Falun Gong zu üben. Nach dem Verbot von Falun Gong durch das Regime von Jiang Zemin fuhr Frau Zhao zusammen mit ihrem zweiten Sohn nach Peking, um bei der Regierung für Falun Gong zu appellieren. Unterwegs wurden sie im Bahnhof der Stadt Tianjin (Tianjin liegt zwischen Huludao und Peking) von der Polizei aufgefordert, den Gründer von Falun Gong zu beschimpfen (eine Methode der Behörden, um Falun Gong-Praktizierende zu identifizieren und sie von der Reise nach Peking abzuhalten). Die Mutter und der Sohn weigerten sich, wurden deswegen nach Huludao zurückgebracht und ins Untersuchungsgefängnis gesteckt. Den Sohn verurteilte man zu einer späteren Zeit zu drei Jahren „Umerziehung durch Arbeit“. Für Frau Zhao war eine dreijährige „Umerziehung durch Arbeit“ in Form von Hausarrest angeordnet worden. Außerdem sollte sie noch eine Geldstrafe von 5000 Yuan bezahlen. Von der Verfolgung sehr belastet, verschlechterte sich die Gesundheit der alten Frau immer mehr. Schließlich starb sie am 25.Dezember 2004..
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1559. Zhang Yaqin
Frau Zhang Yaqin, 34, wohnte im Bezirk Chengguan des Kreises Jiayu, Provinz Hubei. Bevor sie 1996 anfing, Falun Gong zu üben, hatte sie an schwerer Lungentuberkulose gelitten. Erst durch das Praktizieren von Falun Gong war sie wieder gesund geworden. Nach dem Verbot von Falun Gong im Juli 1999 praktizierte sie trotz großem Druck weiter. 2001 ging sie mit einigen anderen Praktizierenden nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Unterwegs wurden sie jedoch von jemand bei der Polizei angezeigt. Daraufhin nahm man sie fest und sperrte sie in eine Haftanstalt ihrer Heimatstadt. Kurze Zeit später gelang es Frau Zhang und einer anderen Praktizierenden zu entfliehen. Seitdem lebte sie obdachlos. Die lokale Polizei jagte ständig nach ihr und bedrohte oft ihre Verwandten. Die Gesundheit von Frau Zhang war durch die andauernde Verfolgung sehr beeinträchtigt. Die alte Krankheit wurde rückfällig. Sie starb nach wenigen Tagen, nachdem sie im April 2002 nach Hause zurückgekommen war.
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1560. Sun Shuzhu
Herr Sun Shuzhu, 55, lebte in der Longquan Gemeinde, Kreis Mouping, Provinz Shandong. 1997 fingen er und seine Frau an, Falun Gong zu praktizieren. Seit der Verfolgung von Falun Gong in China wurde seine Frau von den Behörden mehrmals verhaftet und eingesperrt. Das Haus des Ehepaars wurde auch mehrere Male durchsucht. Außerdem waren die beiden Praktizierenden noch ständigen Bedrohungen und Einschüchterungen ausgesetzt. Seit Jahren hatten sie keine Ruhe und konnten nicht normal leben. Am 1.März 2005 starb Herr Sun.
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1561. Dong Yuying
Frau Dong Yuying, 50 Jahre alt, war Falun Gong-Praktizierende und lebte in der Gemeinde Lutai des Kreises Ninghe, Stadt Tianjin. Dong Yuying wurde von den Polizisten so lange gefoltert, bis sie nicht mehr klar im Kopf war, erst dann ließ man sie im November 2004 frei. Sie fühlte sich immer bedrückt und traurig und starb am 17.03.2005.
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1567. Zhang Shouren
Herr Zhang Shouren, 66 Jahre alt, war ein Falun Gong-Praktizierender aus der Stadt Taiyuan, Provinz Shanxi. Am 17.10.2000 entschied sich Herr Zhang, nach Peking zur Petitionsbehörde der Zentralregierung zu gehen, um die wahren Umstände über Falun Gong sowie die eigene Erfahrung nach dem Üben von Falun Gong zu erklären. Als Herr Zhang nach Beginn der Verfolgung ins Gefängnis kam, durchsuchte man ihn zuerst, dann versetzte man ihm Fußtritte und Faustschläge begleitet mit unaufhörlichen Beschimpfungen. Die Kinder von Herrn Zhang fürchteten, dass der Körper ihres alten Vaters die Drangsale im Gefängnis nicht ertragen könnte. So kamen sie mehrmals zur Polizeistation und forderten die Freilassung ihres Vaters. Nachdem die Polizisten Geld in Höhe von 1000 Yuan erpresst hatten, ließen sie Herrn Zhang am 17.01.2001 nach Haus gehen. Er war ziemlich schwach und wollte sich nicht bewegen oder etwas essen, sein Gesicht sah blass aus. Nach der Heimkehr verschlechterte sich der Zustand von Herrn Zhang Tag für Tag. Er starb am 24.08.2001.
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1569. Zhang Lanhua
Frau Zhang Lanhua, 63, kam aus der Gemeinde Chengguan des Kreises Wanquan, Stadt Zhangjiakou, Provinz Hebei. Sie hatte früher an mehreren Krankheiten gelitten, die nach dem Üben von Falun Gong 1996 geheilt wurden. Nach dem 20.07.1999 wurde sie verfolgt und mit einer Geldstrafe von 2000 Yuan bestraft. Aus Angst setzten die Familienangehörigen sie unter großen Druck. Später tauchten die alten Krankheiten wieder auf. Sie starb im August 2004.
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1578. Liu Yilin
Frau Liu Yilin wurde in Wuhan in der Provinz Hubei geboren. 1997 lernte sie Falun Gong, wonach alle ihre Krankheiten, die die Ärzte für unheilbar hielten, allmählich verschwanden. Nachdem die Verfolgung von Falun Gong 1999 begann, reiste Frau Liu im Jahr 2000 nach Peking, um dort ein Bittgesuch einzureichen. Sie wurde widerrechtlich von der Polizei am Bahnhof festgenommen und zuerst in eine Gehirnwäscheklasse und dann in eine Strafanstalt gebracht. Insgesamt befand sie sich wegen ihres Appells etwa zehn Monate in Gefangenschaft. Nach ihrer Freilassung im Jahr 2001 wurde sie ständig von den Behörden belästigt, weil sie darauf bestand, weiterhin Falun Gong zu üben. Der Stress und der Druck der anhaltenden Verfolgung bewirkten schließlich, dass ihre alten Krankheiten zurückkehrten. Frau Liu starb am 16. März 2005 im Alter von 57 Jahren.
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1579. Zhang Wenge
Herr Zhang Wenge, 56, geboren im Xinbin Bezirk von Fushun, Provinz Liaoning, litt früher an zahlreichen Krankheiten einschließlich Diabetes. Nach dem Lernen von Falun Gong wurde er wieder gesund. Als die Verfolgung 1999 begann, ging Herr Zhang nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Zweimal wurde er in eine Strafanstalt gesteckt. Die Verfolgung, unter der er während seiner Gefangenschaft litt, verlangte ihren Tribut. Er bekam ein Rückfall seiner alten Krankheiten und starb am 18. März 2005.
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1581. Li Shulin
Frau Li Shulin hatte beim Zhuolu Kohlebergwerk in Zhangjiakou in der Provinz Hebei gearbeitet. Vor der Verfolgung hatte sie bereits mehrere Jahre Falun Gong geübt und war bei bester Gesundheit. Im Mai 2002 war sie unrechtmäßig vom stellvertretenden Parteisekretär der Kohlemine und dem Chef der Polizeiwache verhaftet und zu einer von ihrem Arbeitgeber abgehaltenen Gehirnwäscheklasse gebracht worden. Aufgrund der ihr zugefügten Gewalt zusammen mit der dunklen und feuchten Umgebung der Gehirnwäscheklasse hatte sie Blut im Urin. Ihr Ehemann, der kein Falun Gong-Übender ist, verbot ihr nach ihrer Freilassung das Praktizieren. Schließlich versagte eine ihrer Nieren. Sie musste daraufhin operiert werden und erholte sich nicht mehr. Im Alter von 40 Jahren starb Frau Li im August 2004.
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1582. Ma Jianshun
Herr Ma Jianshun war 46 Jahre alt. Er lebte im Dorf Dongjia bei der Gemeinde Daotou, Stadt Zhaoyuan, Provinz Shandong. Nach dem 20. Juli 1999 ging er zweimal zum Appellieren nach Peking. Deswegen wurde er mehrere Male festgenommen, zu Geldstrafen verurteilt oder inhaftiert. Am 6. Februar 2002 (nach dem chinesischen Mondkalender) wurde er entführt und gezwungen, an einer Gehirnwäscheklasse teilzunehmen. Durch die Gefangenschaft wurde er körperlich und seelisch traumatisiert. Er starb im Juni 2003.
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1583. Zhang Shuxian
Frau Zhang Shuxian kam aus dem Desu Dorf im Jianping Bezirk der Provinz Liaoning. Als sie 61 Jahre alt war, hatte sie bereits über 20 Jahre Medikamente nehmen müssen und war nicht in der Lage, sich um sich selbst zu kümmern. 1997 begann sie, Falun Gong zu kultivieren, und alle ihrer Krankheiten verschwanden. Als die Verfolgung anfing, ging die Polizei wiederholt zu ihr nach Hause und belästigte sie. Die Polizei bedrohte sie und erpresste von ihr 200 Yuan. Als ihre Tochter das zweite Mal festgenommen wurde, wurde sie tief traumatisiert. Sie starb am 2. Februar 2003 nach dem chinesischen Mondkalender.
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1584. Yu Kun
Frau Yu Kun war 80 Jahre alt und lebte bei der Yongxin Gussfabrik in Guiyang, Provinz Guizhou. Sie hatte schweres Asthma und hohen Blutdruck, aber nachdem sie 1998 begann Falun Gong zu üben, verschwanden alle ihre Krankheiten. Frau Yu wurde sehr deprimiert, als ihre Tochter zu drei Jahren in einem Arbeitslager verurteilt wurde, weil sie in Peking für Falun Gong appelliert hatte. Der Präsident der Gussfabrik, Wu Miaolan, hatte Frau Yu zusammen mit anderen oft belästigt. Der Stress bewirkte, dass sie wieder Asthma und hohen Blutdruck bekam. Sie starb am 5. November 2002.
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1585. Li Ziheng
Li Ziheng war ein älterer Herr, der 1997 aus Taiwan nach China gezogen war, um bei seiner Tochter zu leben. Seine Tochter war eine Falun Gong-Praktizierende und brachte ihm auch die Übungen bei. Herr Li hatte wegen seiner chronischen Krankheiten über vierzig Jahre Medikamente nehmen müssen. Aber nach nur wenigen Tagen des Praktizierens waren seine Krankheiten geheilt. Im Jahr 2002 kam die Polizei oft zum Haus der Familie und belästigte sie. Sie nahmen seine Tochter im Februar 2002 fest. Im Sommer desselben Jahres wurde sie in eine Gehirnwäscheklasse gebracht. Herr Li machte sich große Sorgen um seine Tochter und hatte Angst davor, alleine zurückgelassen zu werden. Er war 81 Jahre alt, als er am 18. Januar 2003 starb.
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1586. Wang Yuqing
Herr Wang Yuqing war 57 Jahre alt und lebte in Harbin. 1997 lernte er Falun Gong, als er eine ernste Krankheit hatte. Laut seinem Schwiegersohn war seine Krankheit unheilbar gewesen, aber Herr Wang erholte sich sehr schnell durch die echte Kultivierung. Nachdem Jiangs Regime begonnen hatte Falun Gong zu verfolgen, bekam Wangs Frau Angst und versuchte ihn davon abzuhalten, die Übungen zu machen und die Lehren von Falun Gong zu studieren. Am 1. Juni 2004 brach er plötzlich zusammen, als er auf einer Geschäftsreise in Dalian war. Im Krankenhaus stellte man fest, dass er Lungenkrebs im Endstadium hatte. Am selben Tag konnte er plötzlich seine Beine nicht mehr bewegen. Das Personal im Krankenhaus meinte, dass ihm keine ärztliche Behandlung mehr helfen könnte und gab ihm noch zwei Monate zu leben. Er starb am 17. Januar 2005.
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1587. Ni Shuqin
Frau Ni Shuqin aus der Provinz Liaoning wurde mehrmals von der Polizei verhaftet, weil sie sich weigerte, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Im Jahr 2002 verurteilte man sie zu vier Jahren Gefängnis. Im Dabei Gefängnis von Shenyang wurde sie bis zu dem Ausmaß gefoltert, dass sie ernsthaft erkrankte und sehr schwach wurde. Am 16. Oktober 2003 entließ man Frau Ni für eine medizinische Behandlung. Am 13. März 2005 starb sie.
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1588. Jiang Guirong
Frau Jiang Guirong, 70 Jahre alt, kam aus Yanji, Provinz Jilin. 1995 fing sie an Falun Gong zu üben und war sehr fleißig bei ihrer Kultivierung. Nachdem die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden am 20. Juli 1999 begonnen hatte, kam die Polizei sehr oft zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen und verhaftete sie sogar zweimal. Am 12. April 2002 wurde Frau Jiang von der Polizei aus ihrem Haus entführt. Doch durch die Bemühungen der Familienangehörigen, konnte sie entlassen werden. Am 2. März 2003 wurde Frau Jiang wieder von der Polizei verschleppt. Dieses Mal blieb sie in der Chaoyang Polizeiwache für drei Tage gefangen. Während ihrer Gefangenschaft erlitt sie brutale Folter und Prügel, darunter auch Schlaf- und Nahrungsentzug. Sie kam in eine Strafanstalt. Frau Jiangs Familienangehörige hatten alle Bemühungen ausgeschöpft, um sie zu retten. Als Jiang Guirong wieder entlassen wurde, erlitt sie einen Nervenzusammenbruch und konnte sich nicht mehr davon erholen. Am 15. Juni 2003 verstarb sie.
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1589. He Fengqing
Frau He Fengqing stammte aus dem Dorf Huamei, Gemeinde Dafeng, Bezirk Xindu in Chengdu. Nach dem 20. Juli 1999, als die Verfolgung von Falun Gong anfing, ging Frau He zum Appellieren nach Peking, um sich für die Freiheit von Falun Gong-Praktizierenden einzusetzen. Im Juli 2000 hielt sie einen friedlichen Appell auf dem Tiananmen Platz in Peking ab. Dafür wurde sie verhaftet und zu ihrer Heimatstadt zurückeskortiert. Dort sperrte man sie in die Chengdu Strafanstalt ein und folterte sie. Als man Frau He entließ, stand sie jedoch weiter unter ständiger Beobachtung und Bewachung des Chengdu „Büro 610“. Sie belästigten sie immer wieder und zwangen sie schließlich zur Gehirnwäsche. Wegen der langen Verfolgung starb Frau He im Juli 2003 im Alter von 63 Jahren.
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1590. Wang Shuwen
Frau Wang Shuwen, etwa 65 Jahre alt, lebte in Nongguang Dongli im Bezirk Chaoyang in Peking. 1994 fing sie an Falun Gong zu üben. Seit die Verfolgung von Falun Gong am 20. Juli 1999 anfing, hatte Frau Wang sich mehrmals für die freie Ausübung von Falun Gong eingesetzt. Sie wurde eingesperrt, verhört und gezwungen, unter permanenter Beobachtung zu stehen. Die Verfolgung verursachte bei ihr ein mentales Trauma, welches sich auch körperlich auf sie auswirkte. Wegen des Traumas wurde eine Seite ihres Körpers gelähmt. Dennoch hörten die Verfolger nicht auf sie zu belästigen. Im Januar 2003 starb Frau Wang Shuwen.
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1591. Wang Donghui
Der 66-jährige Herr Wang Donghui kam aus Da’an, Provinz Jilin. Er war Manager eines Unternehmens für Landwirtschaftsmaschinerie. 1997 fing er an Falun Gong zu üben und erlebte wesentliche Verbesserungen seiner gesundheitlichen Beschwerden. Wegen der Verfolgung mussten Herr Wang und seine Familie sehr stark leiden. Oft kamen die Verfolger zu ihnen nach Hause, um sie zu belästigen. Im Jahre 2002 verhaftete die lokale Polizei seine Frau Yu Qiushi (auch Yu Shufen genannt) und folterte sie zu Tode. Das war ein harter Schlag für Herrn Wang. Die Polizei von Da’an versuchte auch, seine Tochter und seinen Schwiegersohn zu verhaften, indem sie sich mit ihren Arbeitsstellen verbündete. Aufgrund dessen mussten seine Tochter und sein Schwiegersohn von zu Hause fliehen. Herr Wang bekam täglich Drohanrufe. Wegen des unaufhörlichen großen Druckes erlitt Herr Wang schließlich einen Nervenzusammenbruch und starb am 19. Januar 2003.
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1592. Jia Ronglin
Herr Jia Ronglin, 41, war Bewohner der Fengrun Gemeinde, Bezirk Fengrun, Stadt Tangshan, Provinz Hebei. 2000 fuhr er nach Peking, um für Falun Gong eine Petition einzureichen, jedoch wurde er deswegen festgenommen. Man steckte ihn ins Untersuchungsgefängnis in der Heimatstadt und verhängte eine Geldstrafe von 10 000 Yuan. Während zwei Wochen Haft wurde Herr Jia gezwungen, eine „Garantieerklärung“* zu schreiben und erneut 5000 Yuan zu bezahlen. Nach der Freilassung erklärte Herr Jia die gegen seinen Willen geschriebene „Garantieerklärung“ für ungültig. Daraufhin schleppte ihn die Polizei des Fengrun Bezirks zu einem Gehirnwäschekurs. Für die so genannten Verpflegungskosten während des Kurses sollte er 2 000 Yuan bezahlen. Ein halbes Jahr später steckten sie ihn erneut ins Untersuchungsgefängnis. Im Juli 2001 kam er frei, nachdem er unter Zwang 3 000 Yuan bezahlt hatte. Seitdem war er immer noch ständigen Belästigungen durch die Polizei ausgesetzt. Sein Haus wurde mehrmals durchsucht und man drohte wieder, ihn ins Gefängnis zu stecken. So sah er sich gezwungen, obdachlos zu leben. Seine Gesundheit war durch die andauernde Verfolgung sehr beeinträchtigt. Am 9. November 2003 starb er plötzlich.
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1593. Li Shuzhen
Frau Li Shuzhen, 57, lebte im Dongsanli Dorf, Liubali Gemeinde, Kreis Nanpi, Provinz Hebei. Da sie ihren Glauben an Falun Gong nicht aufgeben wollte, wurde sie schonungslos verfolgt. Im August 2000 sperrte man sie neun Tage lang in einem feuchten, dunklen Raum in der Polizeistation der Gemeinde ein. Im Dezember 2000 wurde sie erneut von mehreren Polizisten verschleppt. Sie befand sich diesmal 45 Tage lang in Haft und verbrachte das Frühlingsfest im Gefängnis. Am 6. November 2002 verschleppten die Polizisten sie wieder in einen Polizeiwagen und steckten sie ins Untersuchungsgefängnis des Nanpi Kreises. Nachdem sie zwei Monate lang der Zwangsarbeit ausgesetzt war, wollte die Polizei sie weiter ins Tangshan Arbeitslager bringen. Wegen ihres hohen Blutdrucks verweigerte das Arbeitslager, sie aufzunehmen. Am 6. Februar 2003 versuchte die Polizei wieder, Frau Li ins Tangshan Arbeitslager zu verschleppen. Aufgrund ihres Hochblutdrucks lehnte das Arbeitslager wieder ab. Wegen den Drangsalen der jahrelangen Verfolgung starb Frau Li am 24. Mai 2004.
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