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Liste der durch Folter und Verfolgung gestorbenen Falun Gong-Praktizierenden (Fälle 1600 - 1699)




1600. Zhou Liangzhen


1601. Ma Jingfang
Frau Ma Jingfang wohnte in der Ande Strasse im Bezirk Dongcheng, Stadt Peking. Als die damals 55-Jährige am Abend des 12. Juli 2001 mit einer anderen Praktizierenden Infomaterialien über die wahren Umstände der Verfolgung verteilte, wurde sie von der Polizei festgenommen und ins Untersuchungsgefängnis des Dongcheng Bezirks gesperrt. Sieben Tage lang verhörte sie die Polizei mittels Folter. Die Beamten wollten herausfinden, wo Frau Ma wohnte. Schließlich wurde unter Gewalt ein Foto von ihr aufgenommen, mit dem Frau Ma von Beamten des Nachbarschaftskomitees, in deren Verwaltungsbereich ihre Wohnung liegt, identifiziert wurde. Als Folge davon durchsuchte man ihre Wohnung. Sie konfiszierten alle Falun Gong-Bücher und verurteilten Frau Ma wurde zu zweieinhalb Jahren Arbeitslager. Am 8. März 2005 starb sie wegen der andauernden Verfolgung.


1602. Sun Jianqiu
Der Falun Gong-Praktizierende Herr Sun Jianqiu war etwas mehr als 40 Jahre alt. Im Januar 2001 wurde der Bauer aus dem Changle Kreis, Provinz Shandong, von der Polizei ins lokale Untersuchungsgefängnis verschleppt. Er befand sich ca. 20 Tage lang im Hungerstreik und wurde dann ins Wangcun Arbeitslager verlegt. Da er dort die Übungen von Falun Gong praktizierte, folterte man ihn. Sie schlugen auf seinen Kopf ein; an den Verletzungen starb er schließlich.


1603. Li Haishan


1604. Chen Xiulan
Die Falun Gong-Übende Frau Chen Xiulan, 85 Jahre, lebte im Bezirk Huimin, Provinz Shandong. Sie wurde in Peking schwer von der Polizei verprügelt, weil sie nach dort ging und sich für die Freiheit von Falun Gong einsetzte. Nach zwei Jahren des Leidens starb sie schließlich im Jahr 2002.


1605. Wen Shuqin


1606. Li Jingsheng
Der Gitarrist und Falun Gong-Praktizierende Herr Li Jingsheng begann mit dem Praktizieren, als sein Gesundheitszustand so schlecht war, dass er in Lebensgefahr schwebte. Durch das Praktizieren von Falun Gong wurde er wieder gesund. Er verstarb, nachdem er während der Verfolgung in China erbarmungslos körperlich und geistig gefoltert wurde.


1607. Xiang Changyin
Am Morgen des 17.06.2004 wurde der Praktizierende Herr Xiang von jemandem angezeigt und Polizisten brachen in dessen Wohnung ein und verschleppten ihn. Man sperrte Herrn Xiang in das Lingquansi Untersuchungsgefängnis, wo er grausame Folter erlitt. Einmal ließen ihn die Polizisten ganze sieben Tage und Nächte nicht schlafen. Herr Xiang wurde erneut zu vier Jahren „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Als Polizisten ihn jedoch ins Arbeitslager schicken wollten, wurde er vom Arbeitslager zurückgewiesen, weil er sich aufgrund der erlittenen Folter im Untersuchungsgefängnis in einer lebensbedrohlichen Situation befand. Am 11.03.2005 starb Herr Xiang, nachdem er erst kurze Zeit wieder zu Hause war.


1608. Yu Guizhi
Frau Yu Guizhi, 67, wohnte im Wohnviertel Nanhu der Stadt Changchun, Provinz Jilin. Sie hatte früher im Tiebei Gefängnis der Stadt Changchun gearbeitet, bevor sie in den Ruhestand ging. Im März 1996 begann sie Falun Gong zu üben. Am 20.07.1999 machte sie sich nach Peking auf, um eine Petition für Falun Gong bei der Regierung einzureichen. Sie wurde deswegen von der lokalen Polizei zurück verschleppt und durfte erst nach einem halben Monat Haft wieder nach Hause. Die Polizisten der Nanhu Polizeistation und die Beamten vom „Büro 610" kamen mehrmals zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen, was dazu führte, dass ihre alten Krankheiten wieder aufgetaucht waren. Sie starb am 07.07.2004.


1609. Wang Zuanlang
Frau Wang Zhuanlang, 58, war Dafa-Praktizierende aus dem Bezirk Yuexiu der Stadt Guangzhou, Provinz Guangdong. Seitdem das Jiang Regime Falun Gong seit 1999 verfolgt, wurde sie mehrmals gesetzwidrig entführt und gezwungen, an den „Gehirnwäschekursen“ teilzunehmen. Nach der Heimkehr war sie ständigen Bedrohungen, Belästigungen und Überwachungen ausgesetzt, was ihr körperlich und geistig schwere Schäden zufügte. Sie starb in der Nacht vom 19.03.2005.


1610. Wei Shukao
Herr Wei Shukao, 48, kam aus dem Dorf Zhuanghuotou der Gemeinde Mucun, Stadt Shenzhou, Provinz Hebei. Vor dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 bildete er zu Hause eine Übungsgruppe, in der insgesamt über 20 Leute praktizierten. Nach dem 20.07.1999 ging er nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren, wurde jedoch auf dem Weg nach Peking von Polizisten festgenommen und zurückgebracht. Später erpresste der Mitarbeiter Wang Daguang vom „Büro 610" der Gemeinde Herrn Wei ein Strafgeld von 500 Yuan. Danach suchten ihn die Polizeistationen der Gemeinde und der Stadt häufig zu Hause auf, um ihn zu belästigen. Unter dem Druck wurde Wei gezwungen, eine Garantie über das Nichtüben von Falun Gong zu schreiben. Das bereute er sehr, sodass er psychisch stark angeschlagen war. Er starb im Februar 2003 an Leberkrebs.


1611. Guo Shanxiu
Herr Guo Shanxiu, 84, war Falun Gong-Praktizierender aus der Stadt Handan, Provinz Hebei. Seine Tochter wurde wegen des standhaften Praktizierens von den Polizisten vom Haus weg direkt ins Untersuchungsgefängnis entführt, wo sie unrechtmäßig für über 240 Tage eingesperrt wurde und ein Geld in Höhe von 10 000 Yuan bezahlen musste. Das hatte zur Folge, dass der alte Mann psychisch stark litt und seine Herzkrankheit sich immer weiter verschlechterte. Er verlor sein Leben im Juli 2002.


1612. Zhang Ying
Herr Liu Hanyu war ein selbständiger Kaufmann der einen eigenen Kosmetikladen im Jinshantun Bezirk der Stadt Yichun, Provinz Heilongjiang leitete. Da er und seine Frau Falun Gong übten, wurde sein Haus mehrmals durchsucht und seine Frau mehrmals eingesperrt. Zusätzlich verhängten die Behörden dem Ehepaar eine Geldstrafe von 3000 Yuan*. In den fünf Jahren brutaler Verfolgung stand Herr Liu stets unter großem Druck, sodass ein Rückfall seiner Herzkrankheit folgte. Am 17. Februar 2005 starb er.


1613. Chen Yinfang
Frau Chen Yinfang, 46 wohnte im Viertel Jiangwan, Bezirk Huangpi, Stadt Wuhan. Kurze Zeit nachdem sie Falun Gong übte, war ihr Gebärmutterkrebs im Endstadium deutlich verbessert. Sie konnte wieder normal essen und schlafen und Feldarbeiten tätigen. Dieser Fall überzeugte ca. 40 Bewohner in der Nachbarschaft, auch Falun Gong zu üben. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong drangen ca. ein Dutzend Polizisten ins Haus von Frau Chen ein und verschleppten sie in die lokale Polizeiwache. Die Bedrohungen und Einschüchterungen fügten Frau Chen psychisch großen Schaden zu, sodass sie einen Rückfall ihrer Krankheit bekam. Ende des Jahres 2000 starb sie.


1614. Liu Hanyu
Herr Liu Hanyu war ein selbständiger Kaufmann der einen eigenen Kosmetikladen im Jinshantun Bezirk der Stadt Yichun, Provinz Heilongjiang leitete. Da er und seine Frau Falun Gong übten, wurde sein Haus mehrmals durchsucht und seine Frau mehrmals eingesperrt. Zusätzlich verhängten die Behörden dem Ehepaar eine Geldstrafe von 3000 Yuan*. In den fünf Jahren brutaler Verfolgung stand Herr Liu stets unter großem Druck, sodass ein Rückfall seiner Herzkrankheit folgte. Am 17. Februar 2005 starb er.


1615. Wang Lianzhi
Herr Wang Lianzhi, 72, wohnte in der Stadt Wafangdian, Provinz Liaoning. Sein Sohn, der ebenfalls Falun Gong übte, wurde von den Behörden willkürlich ins Arbeitslager verschleppt. Herr Wang war Zu Hause ständig den Belästigungen und Bedrohungen der Polizei und des „Büro 610“ ausgesetzt. Traumatisiert von der Verfolgung erkrankte Herr Wang schwer und starb im Januar 2004.


1616. Lu Guiqin


1617. Gu Qingchun
Herr Gu Qingchun wohnte in der Stadt Yanji, Provinz Jilin. Im Jahr 1996, als er 81 Jahre alt war, begann er Falun Gong zu praktizieren. Nach dem Beginn der Verfolgung wurden einige seiner Familienangehörigen, die ebenfalls Falun Gong praktizieren, willkürlich festgenommen und ins Arbeitslager gesteckt. Ihr Haus wurde durchsucht. Herr Gu litt psychisch sehr unter der Verfolgung. Er starb am 28. Februar 2005 im Alter von 90 Jahren.


1618. Chen Qing
Frau Chen Qing wohnte im Bezirk Xian´an, Stadt Xianning, Provinz Hubei. Seit 1996 praktizierte die 75-Jährige Falun Gong. Ihr Buckel und ihre Venenentzündung verschwanden durch das Praktizieren, was die einheimischen Bewohner sehr bewunderten. Seit Juli 1999 war Frau Chen immer wieder Bedrohungen der lokalen Polizei ausgesetzt. Ihr Haus wurde mehrmals durchsucht. Infolge des Terrors der Behörden wurde sie irrsinnig und erlitt eine Lähmung. Im Januar 2004 starb sie.


1619. Wang Caifeng
Die 60-jährige Frau Wang Caifeng wohnte in Shenyang, Provinz Liaoning. Da der ehemalige chinesische Staatschef Jiang Zemin im Juli 1999 Falun Gong gesetzwidrig verbot, schrieb Frau Wang an die Petitionsbehörde der Zentralregierung, um durch ihre persönlichen Erfahrungen für Falun Gong zu appellieren. Sie versuchte auch mehrmals, nach Peking zu fahren, wurde jedoch jedes Mal unterwegs aufgehalten. Seitdem stand sie unter strenger Überwachung der Polizei, die ihren Personalausweis konfiszierte. Mehrmals schleppte man sie in die Polizeiwache und verhörte sie. Ihr Haus wurde dreimal durchsucht. Auch ihr Telefon hörten sie ab. Alles diente dazu, sie von Falun Gong abzubringen. Aufgrund der Verfolgung erlitt Frau Wang 2001 einen Rückfall ihres früheren Gallensteinleidens. Im Februar 2002 starb sie.


1620. Zhang Xiangxia
Frau Zhang Xiangxia, 35 Jahre alt, wohnte im Changyi Bezirk der Stadt Weifang, Provinz Shandong. Im Juli 1999 fuhr sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong einzureichen. Unterwegs nach Peking wurde sie aufgehalten und ins Büro der Geburten- und Familienplanung der Gemeinde eingesperrt. Seitdem belästigte sie die Polizei sehr oft. Ihr Ehemann, der auch Falun Gong praktiziert, wurde mehrmals verhaftet und eingesperrt. Das Ehepaar hatte auch des öfteren Geldstrafen zu verbüßen. Da Frau Zhang stets in großer Angst lebte, wurde sie schwer krank. Am 31. Dezember 2004 starb sie.


1621. Hao Zhimei
Frau Hao Zhimei war pensionierte Lehrerin der Yifu Grundschule im Bezirk Jianhua der Stadt Qiqihar, Provinz Heilongjiang. Am Abend des 16.März 2005 wurde die Falun Gong-Praktizierende zu Hause von Polizisten des Jianhua Bezirks verhaftet und ins Untersuchungsgefängnis Nr. 1 der Stadt Qiqihar gesperrt. Am 18. März bekam Frau Hao Besuch von ihrer Schwester. Sie war bis zu dieser Zeit noch nicht verhört worden und sah gesundheitlich ganz normal aus. Am Abend desselben Tages fand das Verhör statt. Am 24. März erhielten die Angehörigen von der Xinjiang Polizeiwache die Nachricht, Frau Hao sei an einem Herzinfarkt gestorben. Laut der Polizeiangabe hätte man im Krankenhaus zwei Stunden lang versucht, Frau Hao zu retten.


1622. Shi Zhongling
Die Falun Gong-Übende Frau Shi Zhongling aus dem Jiawang Viertel von Xuzhou, Provinz Jiangsu, wurde im Gehirnwäschezentrum des Suining Bezirks brutal gefoltert und starb am 22. März 2005. Bevor sie starb, diagnostizierten Ärzte bei ihr zwei gebrochene Rippen, ausgerenkte Schultern, eine Ansammlung von Flüssigkeit in ihrem Brustkorb und viele Druckstellen auf ihrem Körper. Details müssen noch untersucht werden.


1623. Li Qixin
Frau Li Qixin, 57, arbeitete in der Eisfabrik in der Stadt Zhanjiang, Provinz Guangdong und wohnte im Arbeiterwohnheim der Haibin Schifffabrik. Nach dem Üben von Falun Gong wurden viele Krankheiten, unter denen sie jahrelang gelitten hatte, geheilt. Im Dezember 1999 ging sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong bei den höheren Behörden einzureichen. Sie wurde von der Polizei festgenommen und in ein Gefängnis ihrer Heimatstadt 30 Tage lang eingesperrt. Danach lebte sie immer unter Überwachung und wurde häufig von Beamten der lokalen Polizeistation und dem „Büro 610“ belästigt. Im Mai 2001 zwang man sie, an einem „Gehirnwäschekurs“ teilzunehmen. Dort erlitt sie brutale Drangsale, was ihr körperlich und psychisch schwer schadete. Sie bekam einen Rückfall ihrer alten Krankheiten und starb im August 2001.


1624. Peng Shikai
Der Falun Gong-Praktizierende, Herr Peng Shikai, 83, kam aus dem Bezirk Guye der Stadt Tangshan, Provinz Hebei. Unter dem enormen Druck, der nach dem Tag vom 20.07.1999 (offizielles Verbot von Falun Gong) herrschte, sagte ein Dorfkader zu ihm: „Du kannst ein anderes Qigong üben.“ Der alte Mann antwortete: „Ich werde nie ein anderes Qigong üben, sogar wenn man mir monatlich dafür 1000 Yuan bezahlen würde.“ Seine Tochter fuhr im Jahre 2000 nach Peking, um ein gerechtes Wort für Falun Gong bei der Regierung zu sprechen. Daraufhin wurde sie unrechtmäßig verhaftet und zur „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Sein Schwiegersohn und andere Familienangehörige holten sie gegen Bezahlung eines großen Geldbetrages aus dem Arbeitslager. Nachdem seine Tochter nach Hause zurückgekommen war, wurde sie ständig überwacht und belästigt. Im Juli 2001 wurde sie wieder abgeholt, beleidigt, eingesperrt und zu „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Das führte dazu, dass ihr Vater körperlich und geistlich schwer litt. Die Familienangehörigen fürchteten weitere Verfolgung und hinderten Herrn Peng daran, weiter Falun Gong zu praktizieren. Der Herr Peng Shikai starb am 15.06.2002.


1625. Li Yonghui
Frau Li Yonghui, 62, war Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Yichang, Provinz Hubei. Nach dem 20.07.1999 wurde sie mehrmals von Polizisten belästigt und bedroht. Am chinesischen Neujahr 2001 (23.Januar), als sie zu Hause das Essen für das Zusammentreffen von einigen Kindern vorbereitete, brachen vier oder fünf Polizisten in ihre Wohnung ein, schleppten sie gewaltsam in einen Polizeiwagen und sperrten sie für zwei Monate in ein Gefängnis. Dann am 23.03.2001 verlegten die Polizisten sie wieder in einen „Gehirnwäschekurs“, dort wurde sie gequält und Ende April freigelassen. Nach ihrer Heimkehr ließ man ihr jedoch auch keine Ruhe. Sie wurde immer noch ständig von den lokalen Polizisten belästigt, was die Familienangehörigen auch unter großen Druck setzte. Sie war gezwungen, bei ihrer Tochter zu wohnen, um weiterer Verfolgung zu entfliehen. Sie wurde körperlich und psychisch schwer verletzt und ihre alte Krankheit tauchte wieder auf. Im Januar 2005 starb sie.


1626. Qian Dongcai


1627. Chen Xisheng
Frau Chen Xisheng, 62, war aus dem Kreis Hengnan der Provinz Hunan. Vor dem Praktizieren litt sie an mehren Krankheiten. Nachdem sie 1996 anfing Falun Gong zu praktizieren, hatte sich ihre körperliche Verfassung magisch verbessert. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong 1999 wurde sie wegen einer Petition für Falun Gong für über 60 Tage ins Untersuchungsgefängnis gesperrt; ihre ältere und ihre jüngere Tochter und ihre Schwiegersöhne wurden auch wegen der Petition jeweils ein halbes Jahr eingesperrt. Ihren Sohn verurteilten sie zu drei Jahren „Umerziehung durch Arbeit“, weil er einen Brief für Falun Gong an die Staatsregierung geschrieben hatte. Als die Frist fällig war, verlängerten sie seine Haft noch um ein halbes Jahr. Auch ihre Schwiegertochter sperrten sie gesetzwidrig ein und sie erfuhr häufig eine Durchsuchung der Wohnung und bekam Bedrohungen zu spüren. Unter der langen Terrorverfolgung litt Frau Chen Xisheng körperlich und psychisch sehr stark, was zu einem Nervenzusammenbruch und einem Rückfall ihrer alten Krankheiten führte. Sie verstarb am 27.10.2003.


1628. Ding Jingyan
Frau Ding Jingyan, 77, wohnte im Bezirk Shuangqiao der Stadt Chengde, Provinz Hebei. Sie fing 1997 an Falun Gong zu üben. Danach verbesserten sich ihre Krankheiten deutlich oder sie heilten sogar ganz. Nach dem 20.07.1999 belästigten Beamte des „Büro 610“ sie öfters und zwangen sie, das Praktizieren aufzugeben, was auf sie großen psychischen Druck ausübte, da sie schon in mehreren Bewegungen, die von der KPCh geführt wurden, verfolgt worden war und Angst vor deren Grausamkeit hatte. Sie starb im Dezember 2001.


1629. Liu Qingzhen
Frau Liu Qingzhen, 63, kam auch aus dem Bezirk Shuangqiao, Stadt Chengde, Provinz Hebei. 1996 begann sie Falun Gong zu praktizieren. Nach dem 20.07.1999 wurde sie mehrmals vom Nachbarschaftskomitee und Beamten des „Büro 610“ belästigt, was ihr psychisch schwere Schäden zufügte. Sie erkrankte 2002 an Lymphdrüsenkrebs. Sie starb im Juli 2002.


1630. Liu Bizhen
Frau Liu Bizhen, etwa 60 Jahre alt, war Lehrerin an der Grundschule Mijiatan. 1995 fing sie an Falun Gong zu üben und danach verschwanden ihre Krankheiten ganz ohne medizinische Heilung. Im Dezember 1999 ging sie nach Peking, um bei der Regierung eine Petition für Falun Gong einzureichen; sie wurde jedoch eingesperrt und hatte noch eine Geldstrafe zu verbüßen. Nach der Freilassung belästigten und verfolgten sie ständig die Beamten des lokalen „Büro 610“ und der Schulleiter. Der Schuldirektor zwang Frau Liu, sich täglich morgens und abends zweimal bei dem Schulleiter zu melden. Frau Liu Bizhen litt stark unter dem Druck der Verfolgung. Sie starb im Dezember 2004.


1631. Tang Wanqing
Frau Tang Wanqing, über 30, begann Anfang 1999 Falun Gong zu praktizieren. Weil sie in der Öffentlichkeit ein gerechtes Wort für Falun Gong mit den Mitmenschen sprach, wurde sie vom Polizist Xie Kaiji festgenommen und grausam geschlagen, was zu einem Nervenzusammenbruch führte. Danach befand sie sich immer in einem geistig verwirrten Zustand und kam in 2003 durch das Springen in einen See ums Leben.


1632. Tang Chaofu
Herr Tang Chaofu, über 40, arbeitete früher als Leiter des Lebensmittelbüros vom Kreis Chenxi. Vor dem Praktizieren litt er an Nasennebenhöhlenkrebs. Bei einer Untersuchung im Krankhaus stellte man fest, dass er nur noch ein paar Monate zu leben hätte. Nach dem Praktizieren von Falun Gong 1996 verschwand der Krebs ohne medizinische Heilung und Herr Tang war wieder energievoll. Nach dem 20.07.1999 kamen die Leiter der Firma mehrmals zu ihm nach Hause, um ihn zu belästigen und Druck auf ihn auszuüben. Sie verboten ihm weiter zu praktizieren. Herrn Tangs alte Krankheit tauchte wieder auf. Er starb im Oktober 2002.


1633. Mao Haizhen
Frau Mao Haizhen, über 50 Jahre alt, kam aus der Gemeinde Chengjiao des Kreises Chenxi. Anfang 1995 fing sie an Falun Gong zu üben. Danach verschwanden alle ihre Krankheiten, an denen sie früher gelitten hatte. Nach dem 20.07.1999 kam die Polizistin Liu Shuqin von der lokalen Polizeistation häufig zu ihr, um ihre Wohnung zu durchsuchen und sie zu bedrohen, was Frau Mao körperlich und geistlich schwer verletzte und den Rückfall ihrer alten Krankheiten auslöste. Sie verstarb im Jahre 2001.


1634. Liu Daicheng
Herr Liu Daicheng, über 40, kam aus der Gemeinde Shixi des Kreises Chenxi. Nach dem 20.07.1999 ging er nach Peking, um für Falun Gong bei der Regierung zu appellieren und wurde deswegen mehrmals eingesperrt und gefoltert. Kurz nach der Freilassung kam er ums Leben.


1635. Li Gensheng
Herr Li Gensheng, über 70, begann 1995 Falun Gong zu praktizieren. Vorher litt er an mehreren Krankheiten, die nach dem Üben verschwanden. Nach dem 20.07.1999 belästigten ihn häufig Beamte des „Büro 610“ und die Sicherheitsabteilung der Firma, bei der er gearbeitet hatte. Im Mai 2002, als er einmal an einem Gruppenlernen der Schriften von Falun Gong teilnahm, entführten ihn Polizisten. Bei der grausamen Folter ließ er sich gegen sein Gewissen auf einen Kompromiss ein. Nach seiner Heimkehr bereute er dies sehr. Herr Liu Gensheng starb im Juli 2002.


1636. Gai Xinzhong


1637. Zhang Huifang
Frau Zhang Huifang, 64, wohnhaft in Wuhan, Provinz Hubei, praktizierte seit 1993 Falun Gong. Nach dem Verbot von Falun Gong im Juli 1999 bestand Frau Zhang auf ihren Glauben. Wegen des Praktizierens der Übungen auf einem öffentlichen Platz und einer Petition in Peking wurde sie insgesamt dreimal festgenommen und eingesperrt. Sie stand unter ständiger Überwachung der Behörden und wurde oft belästigt. Die andauernde Verfolgung beeinträchtigte die Gesundheit von Frau Zhang so sehr, dass ihre alten Krankheiten wieder auftauchten. Am 13. Juli 2003 starb sie.


1638. Guan Lijun
Frau Guan Lijun, 53, war Angestellte der Raffinerie Nr. 5 der Stadt Huludao, Provinz Liaoning. Bevor sie 1996 mit Falun Gong anfing, hatte sie an Lungenkrebs gelitten. Durch das Praktizieren war sie wieder gesund geworden. Nach dem Verbot von Falun Gong ging Frau Guan mehrmals nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Sie wurde deswegen festgenommen und im Februar 2001 für ein Jahr in das berüchtigte Masanjia Frauenarbeitslager in der Provinzhauptstadt Shenyang gesteckt. Nach der Freilassung erklärte sie die unter Zwang geschriebene sog. Verzichtserklärung* als ungültig. Sie praktizierte weiter und setzte sich dafür ein, Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung zu informieren. Unter dem Druck der Verfolgung trat die alte Krankheit wieder auf. Am 20. November 2004 starb sie.


1639. Yang Rong
Herr Yang Rong, 50, wohnte im Xinfu Bezirk der Stadt Fushun, Provinz Liaoning. Im Oktober 1999 fuhr er nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Er wurde festgenommen und befand sich 15 Tage lang in Polizeigewahrsam. Im März 2001 sperrten sie ihn erneut ohne jegliche rechtliche Verfahren zwei Monate lang ein, weil er Falun Gong nicht aufgeben wollte. Im April 2002 wurde er wegen der Verteilung von Informationsmaterial über Falun Gong zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt. Im Mai 2003 verurteilte man ihn zu dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe, obwohl die „Umerziehung durch Arbeit“ noch lief. Im Januar 2005 wurde er wegen einer schweren Leberkrankheit freigelassen. Im Februar veröffentlichte er auf der Minghui Webseite seine Erklärung, dass alles, was er während der Haft unter Folter und Gehirnwäsche gegen Falun Gong unterschrieben hatte, ungültig sei und dass er weiter Falun Gong praktizieren wolle. Am 24. März 2005 starb er.


1640. Li Guilan
Frau Li Guilan, 52, wohnte im Xianfeng Dorf, Gemeinde Hada, Kreis Jidong, Provinz Heilongjiang. Seit März 1999 praktizierte sie Falun Gong und ihre Herzkrankheit war wesentlich verbessert. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong konfiszierte die Polizei ihre Bücher von Falun Gong und verbot ihr, Falun Gong zu praktizieren. 2002 verurteilten sie den Ehemann von Frau Li wegen des Praktizierens von Falun Gong zu zwei Jahren Arbeitslager. Unter mehrfachen Bedrohungen der Polizei hörte Frau Li auf, Falun Gong zu praktizieren. Nach der Freilassung ihres Mannes begann sie wieder mit dem Praktizieren. Da sie jahrelang unter großem Druck lebte, erlitt sie einen Rückfall ihrer alten Krankheit. Am 5. November 2004 starb sie.


1641. Ji Yongfang
Frau Ji Yongfang, 85, lebte im Dorf Xinchengzi im Miyun Bezirk von Peking. Im März 2000, als sie zu Hause die Falun Gong-Übungen machte, wurde sie gewaltsam von Mitarbeitern der lokalen Polizeiwache weggebracht und misshandelt. Nach ihrer Freilassung erlitt sie einen Rückfall ihrer alten Krankheiten und starb im Mai 2001.


1642. Zhang Lianjiang
Herr Zhang Lianjiang, 56, lebte im Dongtiange Dorf in Taishitun, Miyun Bezirk, Peking. Weil er darauf bestand, Falun Gong zu üben, wurde er zwischen 2000 und 2001 für ein Jahr in ein Arbeitslager gesteckt. Im März 2002 kam er wieder in ein Arbeitslager, wo man ihn folterte, bis er körperlich in einem kritischen Zustand war. Im Juli 2003 wurde er vorzeitig freigelassen und verstarb noch im selben Jahr.


1643. Wang Yanmin
Herr Wang Yanmin, 63, lebte im Dorf Jiujizhuang in der Gemeinde Longmeng, Laishui Bezirk, Provinz Hebei. Er begann 1998 Falun Gong zu üben. Nach dem 20. Juli 1999, als die Verfolgung von Falun Gong begann, kam die Polizei oft zu ihm nach Hause, um ihn zu belästigen. Gewaltsam brachte man ihn in eine Gehirnwäscheklasse. Sie erpressten Geld von ihm, drohten ihm und unterzogen ihn verschiedenen Formen von Folter. Im Jahr 2001 sah er sich gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu fliehen, um nicht weiter verfolgt zu werden. Im Jahr 2002 erblindete er auf beiden Augen. Die Polizei fuhr jedoch fort, ständig zu ihm nach Hause zu fahren, um ihn zu belästigen und bedrohen. Wang Yanmin starb am 9. Januar 2004.


1644. Zhang Xinye
Frau Zhang Xinye war eine 43 Jahre alte Bürgerin aus Wuan in der Provinz Hebei. Nachdem sie im Jahr 1996 anfing Falun Gong zu praktizieren, verschwanden alle ihre Krankheiten. Nach dem 20. Juli 1999 fuhr sie fort, ihren Mitmenschen die Wahrheit über Falun Gong zu erklären. Bei vielen Anlässen belästigten und bedrohten die örtlichen Behörden sie, worunter sie körperlich und seelisch sehr litt. Sie bekam anschließend einen Rückfall ihrer alten Krankheiten und starb im August 2003.


1645. Li Fengru
Frau Li Fengru, 69, kam ebenfalls aus Wuan. Vor dem Üben von Falun Gong hatte sie viele Krankheiten. 1995 gewann sie durch Falun Gong ihre Gesundheit zurück. Sie hatte Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben, war aber dennoch in der Lage, den Inhalt des Falun Gong- Buches Zhuan Falun zu verstehen. Sie lebte mit ihrer ältesten Tochter zusammen. Nach dem 20. Juli 1999 wurde ihre Tochter unrechtmäßig festgenommen, da sie sich für Falun Gong eingesetzt hatte. Nachdem sie durch diesen Schock ein seelisches Trauma erlitten hatte, starb sie am 24. Mai 2000.


1646. Jia Fengzhao
Herr Jia Fengzhao, 79, lebte im Dorf Hezhai in der Gemeinde Fangzhai, Guantao Bezirk, Provinz Hebei. Seine ganze Familie übt Falun Gong. Nachdem er selbst im Jahr 1998 Falun Gong lernte, erholte er sich von seiner halbseitigen Lähmung. Er studierte die Bücher von Falun Gong und machte oft die Übungen. Nachdem die Verfolgung am 20. Juli 1999 begann, kam die Polizei mehrmals zu seinem Haus, um ihn zu belästigen und seine Besitztümer zu beschlagnahmen. Sie erpresste fast 10.000 Yuan von ihm. Im Oktober 2003 gingen mehrere seiner Söhne ins Exil, um vor der Verfolgung zu fliehen. Herr Jia war sowohl schockiert als auch ängstlich. Niemand war mehr da, der für ihn sorgen konnte. Am 24. Februar 2004 erlitt er einen Rückfall seiner alten Krankheiten und starb.


1647. Wei Xiaodong
Der Falun Gong-Praktizierende Wei Xiaodong, noch keine 34 Jahre alt, hielt früher Vorlesungen an der Ingenieursschule der „Universität der Landreklamation vom 1. August“ in der Provinz Heilongjiang. Am 21. März 2005 starb er im Mudanjiang Gefängnis. Bevor seine Frau über seinen Tod informiert wurde, ließen andere Familienangehörige den Leichnam einäschern.


1648. Yin Huafeng
Frau Yin Huafeng, 52, wohnte im Fucheng Bezirk der Stadt Mianyang, Provinz Sichuan. Da sie Falun Gong praktizierte und sich gegen die Verfolgung von Falun Gong einsetzte, wurde sie seit Juli 1999 insgesamt sieben Mal inhaftiert und 16 Monate lang eingesperrt. Über zwei Jahre lang lebte sie obdachlos. Am 8. März 2005 starb sie an Folgen der Folter.


1649. Zeng Houlin
Herr Zeng Houlin war ein 70-jähriger Rentner, der früher bei Fabrik Nr. 202 in Luoyang in der Provinz Henan gearbeitet hatte. Er fing im März 1996 an, Falun Gong zu üben und erfreute sich dadurch guter Gesundheit. Nach dem 20. Juli 1999 reiste er nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Die Verfolger nahmen ihn fest, beschlagnahmten sein Geld und seine Habe und hielten ihn gesetzwidrig 15 Tage lange in Haft. Dann brachten sie Herrn Zeng zu einem Kurs, wo man ihn einer Gehirnwäsche unterzog. Dreimal wurde sein Haus geplündert, wobei sein Geld und sein persönlicher Besitz beschlagnahmt wurden. Sein früherer Arbeitgeber stellte auch für acht Monate die Rentenzahlungen ein. Außerdem belästigten ihn die Verfolger ständig, was ihn körperlich und seelisch ernsthaft verletzte. Herr Zengs Gesundheit verschlechterte sich, und er starb am 14. August 2003.


1650. Gu Yuanxia
Die 51 Jahre alte Frau Gu Yuanxia kam aus dem Dorf Lemin bei Lequn, Shuangcheng, Provinz Heilongjiang. Im Jahr 2000 ging sie nach Peking, um für Falun Gong ein Bittgesuch einzureichen. Nachdem sie zurückkehrte, wurde sie sieben Tage in der Shuangcheng Strafanstalt eingesperrt. Erst als sie von ihr 5.000 Yuan erpresst hatten, ließen die Verfolger sie frei. Am 28. Dezember 2002 plünderten einige Übeltäter ihr Haus, nahmen sie fest und brachten sie zur Shuangcheng Strafanstalt. Anschließend verlegte man sie zum Wanjia Gehirnwäschezentrum und behielt sie dort für sieben Tage. Ihre Verfolger erpressten wieder 5.000 Yuan von ihr, bevor sie sie freiließen. Die Folter und Misshandlungen setzten Frau Gu körperlich und geistig sehr zu. Am 2. April 2004 erlitt sie einen Schlaganfall, wie sie ihn bereits vor dem Üben von Falun Gong hatte, und starb.


1651. Zhao Fenglin
Herr Zhao Fenglin war ein 73-jähriger Bewohner des Dorfes Zhengde bei Shuangcheng. Die Polizei belästigte und bedrohte ihn oft und plünderte sein Haus. Herr Zhaos Tochter, sein Sohn und seine Schwiegertochter wurden von den Verfolgern widerrechtlich zu Gefängnis verurteilt. Die Folter und die fortwährenden Belästigungen, unter denen seine Familie litt, schadeten Herrn Zhaos körperlicher und geistiger Gesundheit. Seine Verfassung verschlechterte sich, bis er schließlich am 18. Juli 2004 starb.


1652. Liu Guilan
Frau Liu Guilan, 59, lebte in der Gongnong Straße von Hongmei, Stadt Meihekou, Provinz Jilin. Nachdem sie im Februar 1998 angefangen hatte Falun Gong zu üben, verschwanden alle ihre früheren Krankheiten. Mit Beginn der Verfolgungskampagne kamen häufig Mitarbeiter des „Büro 610“ und Polizeibeamte zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen. Sie starb als direktes Ergebnis dieser Verfolgung am 17. Februar 2002.


1653. Hao Hong
Frau Hao Hong war 46 Jahre alt. Sie wohnte im Dorf Dongmen, Chengjiao Straße, Stadt Yushu, Provinz Jilin. Sie begann 1996 Falun Gong zu praktizieren. Nach dem 20. Juli 1999 belästigte die lokale Polizei sie oft. Infolgedessen starb Frau Hao am 6. Dezember 2003 (nach dem chinesischen Mondkalender) an einem Schlaganfall.


1654. Huang Lirong
Frau Huang Lirong, 57, kam aus dem Dorf Taiping (früher Gruppe Nr. 13) bei Dafeng im Xindu Bezirk von Chengdu, Provinz Sichuan. Nach dem 20. Juli 1999 bestand Frau Huang darauf, weiterhin Falun Gong zu üben und setzte sich dafür ein, indem sie ihren Mitmenschen und der Bezirksregierung über die wahren Umständen von Falun Gong und der Verfolgung berichtete. Die Verfolger plünderten ihr Haus, unterzogen sie einer Gehirnwäsche, drohten ihr und überwachten sie. Im Oktober 2000 starb Frau Huang aufgrund der Verfolgung.


1655. Fu Jinshe
Herr Fu Jinshe war ein 48 Jahre alter Bewohner des Mingzhisi Dorfs bei Beisu im Wuji Bezirk der Provinz Hebei. Am 7. März 2002 (nach dem chinesischen Mondkalender), als Herr Fu und seine Frau, beide Praktizierende, gerade zu Hause beim Essen waren, wurde seine Frau von Beamten des „Büro 610“ verhaftet. Einer der Beamten bedrohte Herrn Fu und sagte: „Wir spritzen deiner Frau Medikamente, die das zentrale Nervensystem zerstören, schicken sie zur Gehirnwäsche nach Shijiazhuang, verurteilen sie zu einer langen Gefängnisstrafe und zu einer Geldstrafe von 12.000 Yuan.“ Die Polizei belästigte Herrn Fu nach dem Vorfall. Sie versuchten ihn zu zwingen, sich Geld zu leihen, so dass er die „Geldstrafe“ bezahlen konnte. Unter großem Druck konnte Herr Fu schließlich 3.000 Yuan auftreiben, um sie den Verfolgern zu geben. Jedoch sagten diese, dass das Geld nicht genug sei und sie sich immer noch weigerten, seine Frau freizulassen. Herr Fu war geistig traumatisiert und wurde plötzlich schwer krank. Er starb vier Monate später.


1656. Zhou Qiong


1657. Guan Suzhen


1658. Gao Shulan
Frau Gao Shulan, 36, kam aus dem Dorf Anzigou der Gemeinde Mutoucheng des Kreises Qinglong, Provinz Hebei. Im November 2000 ging sie nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Daraufhin wurde sie ins Untersuchungsgefängnis des Kreises Qinglong entführt, wo sie grausame Folter erlitt, wie z.B. Kriechen auf einem Eisboden, Fesseln mit großen Eisenketten, Zwangsernährung, brutale Schläge und Frieren in einem kalten Raum usw. Einmal zogen zwei Polizisten die Hose von Frau Gau aus und drückten sie fest auf eine Bank; dann schlugen sie Frau Gao so brutal, bis sie ihr Bewusstsein verlor. Später zwang die Polizei die Familienangehörigen, 3000 Yuan zu bezahlen. Danach entließen sie Frau Gao nach Hause. Nach der Heimkehr kam das „Büro 610“ der Gemeinde häufig zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen und zu bedrohen. Sie war körperlich und geistig schwer verletzt, was zu einem Gebärmutterkrebs führte. Sie starb im Februar 2002.


1659. Li Wanlan
Frau Li Wanlan, 45, wohnte im Dorf Dongpuwa der Gemeinde Dongpuwa des Bezirks Wuqing, Stadt Tianjin. Vor dem Praktizieren hatte sie sich dreimal Operationen wegen eines Tumors unterziehen lassen müssen. Nach dem Üben von Falun Gong war sie wieder energievoll und benötigte keine Medikamente mehr. 2000 reiste sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong bei den höheren Instanzen abzugeben und wurde dann unrechtmäßig im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Wuqing eingesperrt. Nachdem sie 15 Tage später zurückkam, belästigten die Dorfkader sie öfters, was ihr psychisch schwere Schäden zufügte und einen Rückfall der alten Krankheit auslöste. Sie verlor ihr Leben am 16.02.2002.


1660. Chen Lianchu
Herr Chen Lianchu, 85, kam aus der Region Zhujiazhuang der Stadt Rushan, Provinz Shandong. Weil seine zweite Tochter wegen des Praktizierens gesetzwidrig zur Freiheitsstrafe verurteilt wurde und der Leiter des „Büro 610“, Yang Kesong, mit Polizisten aus der Zhujiazhuang Polizeistation Herrn Chen mehrmals zu Hause belästigten, war er psychisch schwer angeschlagen. Er starb am 16.01.2005.


1661. Li Guanglan
Frau Li Guanglan, 67, wohnte in der Stadt Hegang der Provinz Helongjiang. Im Dezember 2000 fuhr sie nach Peking, um ein gerechtes Wort für Falun Gong bei der Regierung zu sprechen. Sie wurde deswegen illegal verhaftet. Nachdem sie gegen die Verfolgung in einen Hungerstreik im Untersuchungsgefängnis trat, ließ man sie frei. 2001, als sie Flugblätter über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong verteilte, durchsuchte man ihre Wohnung unrechtmäßig, sie selbst brachte man in Polizeigewahrsam. Aufgrund des schlechten Körperzustandes ließ man sie nach Hause. Während der großen Fahndung im April 2002 war sie gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu gehen, um weiterer Verfolgung zu entfliehen. Infolge der schweren Verletzung an Körper und Geist kam sie in der Wohnung eines Verwandten in der Provinz Shandong ums Leben.


1662. Lan Xinzhi
Frau Lan Xinzhi, 65, war Rentnerin aus der Stadt Acheng, Provinz Helongjiang. Sie litt früher an einer Harnvergiftung, die nach dem Praktizieren von Falun Gong geheilt wurde. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong am 20.07.1999 kamen die Polizisten häufig zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen und zu bedrohen, das Praktizieren aufzugeben. Das schadete ihr körperlich und geistig schwer und führte dazu, dass ihre alte Krankheit wieder auftrat. Sie starb am 25.10.2001.


1663. Wang Fuqin
Frau Wang Fuqin, 69, war aus der Gemeinde Xiongyue der Stadt Yingkou, Provinz Liaoning. Nach dem Üben von Falun Gong 1997 wurden ihre langjährigen Krankheiten ohne medizinische Behandlung geheilt. Am 21.08.2003 wurde ihre ebenfalls Falun Gong praktizierende jüngste Tochter Li Fengmei, die wegen der Verfolgung obdachlos gelebt hatte, unrechtmäßig entführt und zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Dadurch war Frau Wang psychisch stark angeschlagen und sehnte sich jeden Tag sehr nach ihrer Tochter. Als sie hörte, dass ihre jüngste Tochter im Zwangsarbeitslager allerlei grausame Folter erlitten hatte, befand sie sich schon in Lebensgefahr. Vorher wurden ihre älteste und zweitälteste Tochter hintereinander festgenommen und in einen „Gehirnwäschekurs“ gebracht. Wegen der Verfolgung ihrer Familienangehörigen konnte sie den psychischen Druck nicht mehr ertragen. Sie starb am 21.03.2004.


1664. Guan Wenxue


1665. An Fentian
Herr An Fentian (58 Jahre alt) und seine Frau Chen Haifeng waren Lehrer an der Pekinger Chemieindustrie Universität. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong am 20.07.1999 kamen die Mitarbeiter des Nachbarschaftskomitees und Polizisten der lokalen Polizeistation häufig zu ihrer Wohnung, um sie zu belästigen. Im Oktober 2004, als Herr An mit seiner Frau in Peking Infoblätter über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong verteilte, wurden sie erneut unrechtmäßig festgenommen und ihre Wohnung wurde von Polizisten durchsucht. Wegen des Bluthochdrucks durfte Herr An gegen Bürgschaft vorübergehend nach Hause gehen, während seine Frau Chen Haifeng zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Nach solchen wiederholten Schocks war Herr An körperlich und geistlich stark angeschlagen. Er starb am 16.10.2004. Er hat seine 89-jährige Mutter und seine 24-jährige Tochter zurückgelassen.


1666. Li Guilian
Frau Li Guilian, wohnhaft in der Stadt Jinzhou, Provinz Liaoning, praktizierte seit 1996 Falun Gong. Ihr gesundheitlicher Zustand wurde dadurch wesentlich verbessert. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 wurden Frau Li und ihre ebenfalls Falun Gong praktizierende Tochter immer wieder von der Polizei bedroht und sie mussten Geldstrafen bezahlen. Die Gesundheit von Frau Li verschlechterte sich aufgrund der Verfolgung drastisch. Am 18. September 2000 starb sie.


1667. Zhang Guizhen
Frau Zhang Guizhen wohnte in der Region Shaheliang, Provinz Liaoning. Die 72-Jährige praktizierte Falun Gong seit 1996 und ihre langjährigen Krankheiten wie Diabetes und Herzbeschwerden wurden dadurch geheilt. 1999 durchsuchten sieben bis acht Polizisten ihre Wohnung und konfiszierten dabei ihre Falun Gong-Bücher. Als sie einmal einen Verwandten besuchte, folgten ihr zwei Polizeibeamte bis zu dem Verwandten und zwangen sie, eine so genannte Garantieerklärung zu schreiben (Garantie für den Verzicht auf Falun Gong). Frau Zhang weigerte sich. Die andauernde Verfolgung beeinträchtigte ihre Gesundheit sehr, sodass die Zuckerkrankheit wieder auftrat. Trotz der körperlichen Schwäche setzte sich Frau Zhang noch dafür ein, Flugblätter an öffentliche Plätze zu kleben, um damit die wahren Umstände der Verfolgung zu verbreiten. Am 5. September 2004 starb sie.


1668. Sun Aihua
Frau Sun Aihua, 47, wohnte in der Mingchun Gasse 19, Bezirk Zhifu, Stadt Yantai, Provinz Shandong. Die Angestellte der Beilaixiang Lebensmittelfabrik hatte an unheilbarem Brustkrebs gelitten, bevor sie 1997 anfing Falun Gong zu praktizieren. Durch das Praktizieren verschwand wie ein Wunder die Krankheit. Anfang 2000 fuhr sie nach Peking, um für Falun Gong eine Petition einzureichen. Allein deswegen sperrte man sie für 15 Tage in das Untersuchungsgefängnis der Stadt Yantai ein. Zu einer späteren Zeit desselben Jahres wurde sie erneut festgenommen, als sie Informationsmaterial über die Verfolgung in der Öffentlichkeit anklebte. Nach einem viertägigen Hungerstreik ließ man sie frei. Die Verfolgung hörte jedoch noch immer nicht auf. Aufgrund des Verrats eines ehemaligen Praktizierenden machte das „Büro 610“ wieder Jagd auf Frau Sun. Da sie jahrelang von den Behörden terrorisiert wurde und kein ruhiges Leben mehr hatte, kam der Brustkrebs zurück. Im Dezember 2002 starb sie.


1669. Chen Huixuan
Frau Chen Huixuan, war 57 Jahre alt. Weil sie standhaft Falun Gong kultivierte, wurde sie mehrmals festgenommen. Vor Oktober 2002 führte die Polizei sie noch einmal ab, als sie gerade zu Hause kochte. Sie wurde zum Untersuchungsgefängnis gebracht und gesetzwidrig zu drei Jahren Haft im Arbeitslager verurteilt. In dem Arbeitslager Wanjia erlebte sie alle möglichen körperlichen und seelischen Qualen und starb am 21. März 2005.


1670. Zheng Chengkui
Frau Zheng Chengkui, 80, wohnte im Kreis Yuanling der Stadt Huaihua, Provinz Hunan. Im Oktober 2000 ging sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong bei der Regierung einzureichen, wurde jedoch unrechtmäßig verhaftet und in ihre Heimatstadt zurück gebracht. Als sie 2002 Infoblätter über die wahren Umstände von Falun Gong an ihre Mitmenschen verteilte, zeigte sie jemand an. Daraufhin durchsuchte die Polizei des Kreises Luanling ihre Wohnung und sperrte sie für drei Monate ins Untersuchungsgefängnis. Nach ihrer Heimkehr wurde sie noch häufig von der Polizei belästigt. Dies veranlasste die Angehörigen, Frau Zheng zu überwachen und zum Verzicht auf Falun Gong zu zwingen. Sie starb im Mai 2004.


1671. Wang Shufen
Frau Wang Shufen, 50, kam aus dem Dorf Dongguanshang der Gemeinde Zhangfang des Bezirks Fangshan, Stadt Peking. Angesichts der Verfolgung von Falun Gong fuhr sie nach Peking, um ein gerechtes Wort für Falun Gong einzulegen. Sie wurde daraufhin von Beamten der Polizeistation Nanshangle in einen lokalen „Gehirnwäschekurs“ gebracht, wo man sie folterte und wo sie gegen ihr Gewissen eine Reuerklärung schreiben musste. Später bedauerte sie es sehr, gegen ihr Gewissen gehandelt zu haben und fing wieder an, Falun Gong zu praktizieren. So wurde sie erneut angezeigt und von der lokalen Polizeistation zu ihrem Heimatort auf dem Land geschickt. Die Polizei kam noch ständig zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen. Nur ein Jahr später, nämlich 2002, verstarb sie.


1672. Zhang Qifeng
Frau Zhang Qifeng, 64, war aus der Stadt Harbin der Provinz Heilongjiang. Im November 2001, als sie in Peking für Falun Gong appellieren wollte, wurde sie auf dem Platz des Himmlischen Friedens von Polizisten verhaftet. Dann sperrte sie die Polizei aus Harbin ins Untersuchungsgefängnis. Dort wurde sie psychisch schwer verletzt, so dass sie gegen eine Bürgschaft für eine ärztliche Behandlung freigelassen wurde. Nachdem sie nach Hause kam, belästigten sie häufig die Beamten der lokalen Polizeistation. Die Firma und das Nachbarschaftskomitee suchten sie auch öfters zu Hause auf, um sie zu belästigen und zu bedrohen, was bei ihr zu einem Nervenzusammenbruch führte. Wegen ihres schlimmen Zustandes wurde sie ins Krankhaus zur Behandlung gebracht. Die Polizisten kamen jedoch wieder zum Krankhaus, um sie weiter zu belästigen, und drohten ihrem Sohn, der auch Falun Gong praktiziert, ihn festzunehmen. Am 11.04.2001 starb Frau Zhang.


1673. An Fenghua


1674. Lu Shuchun


1675. Li Fang


1676. Jia Yinjie
Frau Jia Yinjie, 93, kam aus dem Kreis Ninjin der Provinz Hebei. Nach dem Üben von Falun Gong seit 1996 konnte sie von vielen Krankheiten befreit werden. Als Falun Gong am 20.07.1999 verboten wurde und die Verfolgung begann, durchsuchten Polizisten die Wohnung von ihrer Tochter, wo die alte Frau Jia wohnte. Ihre jüngste Tochter, die auch Falun Gong praktiziert und wegen einer Petition für Falun Gong einmal nach Peking gegangen war, wurde unrechtmäßig für zwei Jahre ins Zwangsarbeitslager gesperrt, wo sie unmenschlich gequält wurde. Das setzte der Greisin doppelt zu. Während der grausamen Verfolgung gerieten die Familienangehörigen in Angst und hinderten Jia Yinjie daran, weiter zu üben. Trauer und Sorge ließen sie allmählich krank werden, bis sie am 31.10.2001 starb.


1677. Luo Guizhen
Frau Luo Guizhen, 66, war aus der Stadt Zhengzhou der Provinz Henan. Im Jahre 2000 reiste sie zweimal nach Peking, um eine Petition für Falun Gong bei der Regierung einzureichen. Deswegen wurde sie zweimal entführt und eingesperrt und man erpresste mehrere Tausend Yuan von ihr. Nach der Freilassung belästigte sie des öfteren ihre Firma. Frau Luo litt sehr unter dem Stress und sie bekam einen Rückfall ihrer Leberkrankheit. Sie starb am 12.11.2004.


1678. Feng Lanfang
Frau Feng Lanfang, 65, wohnte in der Stadt Datong, Provinz Shanxi. Früher litt sie an mehreren Krankheiten, insbesondere einer Blutung in ihren Augen, welche von ihrer Zuckerkrankheit verursacht wurde. Wegen ihrer Diabetes waren beide Augen erblindet. Nur 40 Tage nach dem Üben von Falun Gong verschwanden alle Krankheitssymptome und sie konnte langsam wieder sehen. Nach dem 20.07.1999 kamen häufig Polizisten zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen. Des Weiteren wurden die Tochter, die Schwiegertochter und der Schwiegersohn auch hintereinander zu „Umziehung durch Arbeit" verurteilt. Unter dem ganzen Druck der Verfolgung waren die alten Krankheiten wieder aufgetaucht. Sie starb am 14.08.2001.


1679. Sun Jiulong
Herr Sun Jiulong, 76, kam aus dem Dorf Taihe des Kreises Sheqi, Provinz Henan. Früher litt er an einer Luftröhrenentzündung; die Schmerzen hinderten ihn an schlimmen Tagen die ganze Nacht daran, auch nur ein Auge zuzumachen. Im Februar 1999 begann er Falun Gong zu praktizieren. Nur sieben Tage nach dem Üben verschwand die Krankheit. Nachdem das Regime von Jiang Zemin am 20.07.1999 begann Falun Gong zu verfolgen, ging die ganze Familie nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Danach suchten ihn Polizisten mehrmals in seiner Wohnung auf, um ihn zu belästigen und zu bedrohen, und erpressten von ihm ein Strafgeld von 7000 Yuan. Später verschleppte man seine Frau zum „Gehirnwäschekurs“; dort wurde sie gefoltert. Die Belästigungen der Polizisten verletzten Herr Sun physisch und psychisch schwer. Er kam plötzlich im November 2002 ums Leben.


1680. Jiang Yuqing
Herr Jiang Yuqing, 63, wohnte im Dorf Xiawazi der Gemeinde Huanxi des Bezirks Chuanying, Stadt Jilin, Provinz Jilin. Nach dem 20.07.1999 kamen mehrmals Polizisten zu ihm nach Hause, um ihn zu belästigen und die Bücher von Falun Gong mitzunehmen. Auch er war dem Druck der Verfolgung nicht gewachsen. Er erlitt einen Rückfall seiner alten Krankheiten und verstarb am 01.08.2003.


1681. Zhang Jiawei
Zhang Jiawei, 22, kam aus dem Dorf Xinhua der Gemeinde Xinxing, Stadt Shuangcheng, Provinz Heilongjiang, und studierte in der Universität für Chinesische Medizin und Arzneiheilmittel der Provinz Heilongjiang. Am 15.12.2000 fuhr Zhang nach Peking, um den höheren Behörden vor Ort die wahren Umstände über die Verfolgung von Falun Gong zu erklären. Als er aus Peking zurückkam, wurde er in der Uni diskriminiert. Die Leiter der Universität erlaubten ihm nicht, weiter zu praktizieren, was Zhang unter schweren psychischen Druck setzte. Er starb am 23.11.2002.


1682. Wu Jinhua
Der Falun Gong-Übende Wu Jinhua war um die 40 Jahre alt und aus dem Dorf Huangtun, Bezirk Songlindian, Stadt Zhuozhou, Provinz Hebei. Er begann 1999 Falun Gong zu üben. Als er im Juni 2000 die Falun Gong-Übungen machte, führte der Direktor Han Huisen die Beamten der Song Lindian Polizeiwache zu Herrn Wu Jinhua nach Hause. Sie hatten keinen Durchsuchungsbefehl. Trotzdem beschlagnahmten sie seinen Kassettenrekorder und zwei Falun Gong-Bücher und zwangen ihn, 50 Yuan zu zahlen. Wu Jinhau war von der unaufhörlichen Verfolgung traumatisiert und starb im Juli.


1683. Liu Lianqin
Frau Liu Lianqin war 75 Jahre alt. Nachdem sie Falun Gong geübt hatte, wurde sie von ihren Beschwerden, wie hoher Blutdruck, Herzdruck, gynäkologische Probleme, Rücken-, Bein- und Magenschmerzen befreit. Am 20. Juli 1999, als Jiangs Parteigruppe Falun Gong verfolgte, konnte sie nicht mehr Falun Gong üben. Um es noch schlimmer zu machen, wurde auch noch ihre Tochter Shang Zhenju gesetzeswidrig verhaftet, geschlagen und gefoltert. Die Furcht durch die Drohungen führte zur Verschlechterung ihrer Gesundheit. Am 8. Januar 2003 starb sie.


1684. Zeng Yuhua
Frau Zeng Yuhua, 56, war Buchhalterin der medizinischen Abteilung des Zhongshan Zentralkrankenhauses für Augenheilkunde der Zhongshan Medizinschule in Guangzhou, Provinz Guangdong. Im Juni 2000 ging sie nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Jedoch wurde sie von Mitarbeitern bei den Behörden angezeigt. Im Mai 2001 entführte die Polizei sie auf ihrem Heimweg. Ihr Haus wurde geplündert, und sie wurde ins Chatou Arbeitslager in Guangzhou gesteckt. Als man sie von dort befreite, setzte sie ihre Übungen fort und erklärte ihren Mitmenschen die Wahrheit über Falun Gong. Weil sie im Arbeitslager von der Polizei und Schlägern körperlich und geistig brutal misshandelt wurde, starb sie am 18. November 2003 an den Folgen.


1685. Chen Hanbo
Chen Hanbo, 57, war freiwilliger Betreuer des Falun Gong-Übungsplatzes in Puning in der Provinz Guangdong. Nach dem 20. Juli 1999, als die Verfolgungskampagne begann, kam die Polizei oft zu seinem Haus, um ihn zu belästigen und seine Wohnung zu plündern. Am 30. September 2002 wurde er von Mitarbeitern des „Büro 610“ aus Jieyang und Puning in die Puning Strafanstalt gebracht, wo er fast 100 Tage gefangen gehalten und gefoltert wurde. Später steckte man ihn für ein Jahr ins Sanshui Arbeitslager, wo er weitere Folterungen erleiden musste. Obwohl schließlich für ihn Kaution gestellt wurde, bedrohte und belästigte man ihn weiterhin. Dieser Druck wirkte sich negativ auf seine Gesundheit aus. Er starb am 14. Oktober 2004.


1686. Chu Huiqing
Die Falun Gong-Übende Chu Huiqing, 69, war eine pensionierte Beamtin des Shidao Stadtkomitees in Rongcheng, Provinz Shandong. Am 14. März 2000 ging sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong einzureichen. Dort wurde sie festgenommen. Man sperrte sie in die Rongcheng Strafanstalt ein und folterte sie. Später holte ihre Familie sie nach Hause. Sie starb am 4. Mai 2000.


1687. Li Rufen
Die 63-jährige Praktizierende Li Rufen lebte im Dorf Shuanghuai bei Xinfeng, Stadt Guanghan, Provinz Sichuan. Sie begann vor zehn Jahren Falun Gong zu üben. Seit 1999 wurde ihr Haus von den Behörden ständig überwacht und mehrmals geplündert. Sie musste sogar um Erlaubnis bitten, Lebensmittel einkaufen zu gehen oder ihre Kinder zu besuchen. Aufgrund der andauernden Belästigungen, Bedrohungen und finanziellen Erpressung erkrankte sie schwer. Sie bekam sogar eine Herzkrankheit, an der sie am 24. Januar 2005 starb.


1688. Li Yuncai
Frau Li Yuncai, 41, war eine Falun Gong-Übende aus dem Dorf Beiduanzhuang bei Lizhuang im Qingyuan Bezirk der Provinz Hebei. Nachdem sie im Jahr 1996 Falun Gong gelernt hatte, erholte sie sich völlig von ihren schweren Krankheiten. Im Juli 1999 ging sie nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Sie wurde im so genannten „Gesetzesbildungszentrum“ des Qingyuan Bezirks eingesperrt. Im Februar 2001 sperrte man sie erneut in die Qingyuan Strafanstalt ein. In demselben Jahr wurde sie von Beamten der Dorfregierung verprügelt, gefoltert und gezwungen, Geldstrafen zu bezahlen. Ständig verfolgten sie lokale Übeltäter und misshandelten sie, bis sie körperlich und geistig so davon mitgenommen war, dass sie am 28. Januar 2005 starb. Ihre Mutter kam im Jahr 2001 ums Leben, nachdem sie wiederholt von den Behörden gejagt worden war.


1689. Qian Jingjing
Frau Qian Jingjing, 20 Jahre alt, war eine Falun Gong-Übende aus Suizhou in der Provinz Hubei. Sie begann im Jahr 1996 Falun Gong zu üben. Im Juli 2000, begleitet von ihrer Mutter, reichte Frau Qian in Peking friedlich ein Bittgesuch für Falun Gong ein. Sie wurde festgenommen, als einige Produktionsstätten für Falun Gong Infomaterialien in Xiangfan, Provinz Hubei von der Polizei im Juli 2004 zerstört wurden. Über zwei Wochen hielt man sie gefangen. Im Dezember 2004 schwollen ihre Beine aufgrund der grausamen Verfolgung und des psychologischen Drucks stark an. Am 22. Januar 2005 verstarb sie.


1690. Chu Zhongping
Frau Chu Zhongping, 40 Jahre alt, war eine Falun Gong-Übende aus Suizhou. Sie begann 1995 Falun Gong zu üben. Am 22. Juli 1999 appellierte sie bei der Regierung der Provinz Hubei friedlich für Falun Gong und wurde in einem Park festgenommen. In dieser Nacht schlugen etwa sechs Polizeibeamte aus Wuhan sie brutal zusammen. Danach wurde sie für über zehn Tage in der zweiten Strafanstalt von Suizhou gefangen gehalten. Im April 2001 nahm man sie erneut fest, als sie in Shuanghe im Yunyang Viertel von Suizhou ihren Mitbürgern die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Gong erklärte. Am folgenden Tag brachte man sie zur ersten Strafanstalt von Suizhou. Später wurde sie zu 18 Monaten im Shayang Arbeitslager verurteilt. Während dieser Zeit war sie äußerst schwach und wurde zur zweiten Strafanstalt von Suizhou zurückgeschickt, wo sie acht Monate in Gefangenschaft blieb. Nach ihrer Freilassung und Rückkehr nach Hause verhafteten Beamte der Yunyang Polizeiwache sie wiederholt und ließen sie während aller Feiertage strengstens überwachen. Sie starb durch die Leiden dieser grausamen Verfolgung über einen langen Zeitraum am 30. August 2003.


1691. Yuan Anhua
Frau Yuan Anhua, 54 Jahre alt, lebte im Bereich der Tieshu Gruppe in Suizhou. Sie begann Falun Gong im Jahr 1997 zu üben. Als die Verfolgung am 20. Juli 1999 begann, beabsichtigte Frau Yuan zusammen mit anderen Praktizierenden nach Peking zu gehen, um dort ein Bittgesuch für Falun Gong einzureichen. Auf ihrem Weg nach Peking fing sie die Polizei ab. Später brachte man sie zurück nach Suizhou und sperrte sie in der Baiyunshan Strafanstalt ein. Sie wurde dann von der Sicherheitsabteilung ihres Arbeitgebers zurückgeholt. Im Juni 2001 appellierte sie wieder friedlich für Falun Gong in Peking. Seitdem hat sie jede Gelegenheit genutzt, um sich für Falun Gong einzusetzen. Durch den enormen mentalen Druck, dem sie die ganze Zeit ausgesetzt war, starb sie am 29. August 2003.


1692. Shang Chuancui
Frau Shang Chuancui, 49 Jahre alt, war die frühere Gattin eines Angestellten der Tieshu Gruppe in Suizhou. Nachdem sie Ende 1995 Falun Gong gelernt hatte, erholte sie sich von all ihren Krankheiten. Als das Jiang Regime begann, Falun Gong-Praktizierende überall in China zu verfolgen, beabsichtigte Frau Shang zusammen mit anderen nach Peking zu reisen, um friedlich für Falun Gong zu appellieren. Auf ihrem Weg zum Bahnhof von Wuhan wurde sie von der lokalen Polizei aufgehalten. Hinterher wurde sie wieder vom Chef der Xicheng Polizeiwache in Suizhou, Herrn Zhang, und Mitarbeitern der Sicherheitsabteilung der Tieshu aufgegriffen und zehn Wochen in der zweiten Strafanstalt von Suizhou inhaftiert. Ihrer Freilassung folgend wurde sie permanent von korrupten Beamten in ihrem eigenen Zuhause belästigt. Nachdem sie an dem andauernden psychologischen Druck gelitten hatte, starb sie im Januar 2005.


1693. Xu Baodi
Frau Xu Baodi, 65 Jahre alt, war eine Rentnerin der Tieshu Gruppe in Suizhou. Sie begann mit den Falun Gong-Übungen im Januar 1996. Am 8. März 2002, während Frau Xu im Haus eines anderen Praktizierenden die Lehren von Falun Gong studierte und die Übungen praktizierte, meldete sie jemand bei der Polizei. Zhang, der Chef der Xicheng Polizeiwache, und andere Polizeibeamte brachten sie zur zweiten Strafanstalt von Suizhou. Sie wurde dort eine Woche lang festgehalten. Weil sich ihre Familienangehörigen fürchteten, versuchten sie, sie davon abzuhalten, Falun Gong zu üben. Sie starb am 28. Dezember 2002.


1694. Yin Guimin
Frau Yin Guimin, 54 Jahre alt, kam aus der Gemeinde Fuyuan, Provinz Heilongjiang. Seit Beginn der Verfolgung hatte sie nie einen so genannten „Reuebericht“ geschrieben, in dem man erklären sollte, dass man Falun Gong aufgibt. Im Dezember 2000 wurde sie von der örtlichen Polizei ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Anschließend ging ihr Ehemann zu zuständigen Vorsitzenden und forderte sie auf, seine Frau freizulassen. Gegen eine Bürgschaft durfte sie wieder heim. Aber seitdem hatte sie keine Ruhe mehr. Gemeindeverwaltung, Straßenkomitee und Polizei drangen mehrmals in ihre Wohnung ein, belästigten und bedrohten sie. Frau Yin Guimin litt dadurch unter großem seelischem Druck. Am 7. März 2005 starb sie.


1695. Tang Jinlian
Frau Tang Jinlian, etwa 50 Jahre alt, wohnte in der Stadt Fuyuan der Provinz Guangdong. Im März 2000 fuhr sie nach Peking, um sich gegen die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden einzusetzen. Dort wurde sie festgenommen und in ihre Heimatstadt Fuyuan zurückgebracht und 15 Tage eingesperrt. Nach der Freilassung kamen die Leute vom örtlichen „Büro 610“ und die Polizisten öfters zu ihr, um sie zu belästigen und zu bedrohen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2003 starb sie.


1696. Wu Yuemei
Frau Wu Yuemei, 64 Jahre alt, wohnte in der Stadt Yiyang, Provinz Hunan. Sie war Rentnerin der Glühbirnenfabrik. Im Jahr 1995 wurde bei ihr Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Das wurde aber auf wunderbare Weise geheilt, nachdem sie im Juni 1996 anfing, Falun Gong zu praktizieren. Am 20. Juli 1999 wurde die Verfolgung initiiert. Ihr älterer Bruder und ihr Cousin, die ebenfalls Falun Gong lernen, wurden gesetzwidrig eingesperrt. Das traf Frau Wu sehr schwer und ihr Zustand wurde dadurch stark erschüttert. Am 14. Januar 2003 nach dem Mondkalender ist sie gestorben.


1697. Xu Jinglan
Frau Xu Jinglan, 73 Jahre alt, kam aus dem Dorf Xiaotian der Gemeinde Baigutun, Bezirk Wuqing der Stadt Tianjin. Nachdem die Verfolgung am 20.Juli 1999 begonnen hatte, haben das lokale „Büro 610“ und die Polizei des Öfteren ihre Wohnung durchsucht. Sie haben sie unter Beobachtung gestellt und regelmäßig schikaniert. Trotz allem praktizierte Frau Xu weiterhin Falun Gong. Am 27. Februar 2000 hat sie gemeinsam mit ihrer Familie an einem Treffen zum Erfahrungsaustausch teilgenommen. Man sperrte alle acht Familienmitglieder, inklusive Frau Xu, ein und verhängte ein Bußgeld von 7000 Yuan. Später wurden Frau Xus zweiter Sohn und zweite Tochter ins Arbeitslager eingeliefert. Frau Xus Gesundheitszustand verschlechterte sich durch die fortwährende Verfolgung. Am 5. September 2004 erlitt sie einen Herzanfall und verstarb.


1698. Yang Yide
Herr Yang Yide, 73, war ein Pensionär des Elektrizitätsbüros der Stadt Neijiang in der Provinz Sichuan. 1996 haben seine Ehefrau und er mit dem Üben von Falun Gong begonnen. Seit dem 20. Juli 1999 hat die Ehefrau von Herrn Yang um Gerechtigkeit für Falun Gong gebeten und oftmals Materialien zur Erklärung der wahren Umstände der Verfolgung verteilt. Deswegen wurde sie illegal festgenommen und bei vielen Gelegenheiten in Zwangsarbeitslager und Umerziehungslager gesteckt. Die Polizei hat zusätzlich Geld von ihr erpresst, es belief sich auf mehrere Zehntausende Yuan. Die Arbeitseinheit von Herrn Yang, das lokale „Büro 610“ und die Polizei haben ihn fortwährend schikaniert und bedroht. Ihr Zuhause wurde mehrmals ausgeplündert. Am 4. Oktober 2004 erlitt Herr Yang einen Schlaganfall und starb schließlich.


1699. Meng Guanglu
Herr Meng Guanglu, 74 Jahre alt, war ein Rentner der Staatsanwaltschaft des Bezirks Shenhe der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning. Im Februar 2000 ist Herr Meng nach Peking gegangen, um für das Recht, Falun Gong praktizieren zu können, zu bitten und wurde festgenommen. Später ließ man ihn aufgrund seines Alters frei. Nachdem er heimgekehrt war, wurde er fortlaufend von unterschiedlichen Behörden schikaniert. Während des chinesischen Neujahrsfestes 2001 versuchte das lokale „Büro 610“ Herrn Meng zum „Gehirnwäschekurs“ zu bringen, wurde aber aufgehalten, nachdem es 5 000 Yuan von Herrn Mengs Familie erpressen konnte. Herr Meng befand sich in einem furchtbaren Zustand und wurde unter extremen Druck gesetzt. Er bekam Darmkrebs und verstarb am 12. September 2002.
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