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Liste der durch Folter und Verfolgung gestorbenen Falun Gong-Praktizierenden (Fälle 1800 - 1899)




1800. Wang Yuhe
Herr Wang Yuhe war 73 Jahre alt und ein pensionierter Angestellter der Mine. Viele Male wurde er vom „Büro 610“ und der Polizei belästigt und bedroht, was zu einer Herzkrankheit führte, an der er im August 2004 starb.


1801. Yang Junqiang
Herr Yang Junqiang, 68, war ebenfalls ein pensionierter Angestellter der Mine. Er wurde vom „Büro 610“ und der Polizei für sein Üben von Falun Gong belästigt und bedroht. Er wurde körperlich und seelisch traumatisiert und starb im August 2004 an Lungenkrebs.


1802. Shi Yonglu
Der 67 Jahre alte Rentner Herr Shi Yonglu und seine Frau waren beide Praktizierende. Weil seine Frau nach Peking ging, um sich für Falun Gong einzusetzen, wurde sie in ein Arbeitslager gebracht. Die lokale Polizei und die Nachbarschaftsverwaltung fuhren fort, sie zu Hause zu belästigen. Herr Shi konnte diesen seelischen Stress nicht mehr ertragen und starb am 14. November 2003.


1803. Yang Yongchun
Herrn Yang Yongchun, 67, und seine Frau übten beide Falun Gong. Seine Frau wurde deswegen mehrere Male eingesperrt und zu Gehirnwäscheklassen geschickt. Am 23. März 2003 starb Herr Yang aufgrund des emotionalen Drucks, der auf ihm lastete.


1804. Liu Suzhen
Frau Liu Suzhen, 77, war eine Falun Gong-Praktizierende aus Pingzhuang bei Chifeng. Ihre Tochter, die ebenfalls eine Praktizierende ist, wurde häufig von den Behörden misshandelt. Frau Liu bekam Depressionen und machte sich große Sorgen. Sie starb am 26. Juni 2003.


1805. Wang Shaodong
Herr Wang Shaodong, 25, kam aus dem Dorf Huolongdian der Gemeinde Changzhuang, Kreis Yanshan, Stadt Cangzhou, Provinz Hebei. Er fing 1996 an Falun Gong zu praktizieren. Im Dezember 1999 reiste er nach Peking, um sich bei der Regierung für Falun Gong einzusetzen. Er wurde daraufhin unrechtmäßig eingesperrt und grausam gefoltert, was ihn psychisch schlimm anschlug und zu einem Nervenzusammenbruch führte. Nach seiner Freilassung konnte er sich durch das Üben allmählich wieder erholen. Im Jahre 2001 ging er in eine andere Stadt auf Arbeitssuche. Im Zug traf er einen Polizeibeamten, der eine Zwangsdurchsuchung bei ihm durchführte und dabei das Buch „Zhuan Falun“ fand. Deswegen wurde er erneut in Haft genommen, was noch einmal zu einem Nervenzusammenbruch führte. Später erkrankte er an Lungenkrebs und starb im November 2003.


1806. Li Wenjun
Frau Li Wenjun, 55, wohnte im Dorf Zhouqingzhuang der Gemeinde Lüqiao, Stadt Huangye, Provinz Hebei. Sie ging 2000 nach Peking, um eine friedliche Petition für Falun Gong einzureichen, wurde jedoch ins Untersuchungsgefängnis Nr. 2 der Stadt Cangzhou verschleppt, wo sie gefoltert wurde. Später verurteilte man sie gesetzwidrig zu „Umerziehung durch Arbeit“. Aufgrund von Bluthochdruck wurde sie vom Zwangsarbeitslager abgewiesen. Die Polizei in Huangye steckte sie unter Gewalt ins Untersuchungsgefängnis der Stadt Huangye, wo man sie weiter quälte. Dort trat Frau Li in einen Hungerstreik, wurde deshalb zwangsernährt und brutal geschlagen. Ein paar Monate später, nachdem man von ihr 5000 Yuan erpresst hatte, durfte sie nach Hause. Nach ihrer Heimkehr wurde sie wieder mehrmals vom lokalen „Büro 610“ und der Polizei belästigt und bedroht, was ihr physisch und psychisch schwere Schäden zufügte und sie stark unter Druck setzte. Sie starb im Februar 2004.


1807. Liu Yuxia
Frau Liu Yuxia, 53, wohnte im Bezirk Shanhaiguan der Stadt Qinhuangdao, Provinz Hebei. Sie begann im Oktober 1995, Falun Gong zu üben und danach wurden alle ihre Krankheiten geheilt. Nachdem das Regime von Jiang Zemin anfing Falun Gong zu verfolgen, ging Frau Liu nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Auf dem Weg wurde sie von Polizisten entführt und dann ins Untersuchungsgefängnis Nr. 1 der Stadt Qinhuangdao für einen halben Monat eingesperrt. Dort wurde sie so gefoltert, dass der Stuhlgang und Urin nicht ordentlich war und ihr Körper anschwoll. Nach der Freilassung bekam sie häufig die Belästigungen der Polizisten zu spüren. Sie starb im September 2001.


1808. Ding Shuyi
Frau Ding Shuyi, 60, kam aus dem Dort Xuzhuang, Gemeinde Donggang, Bezirk Haigang, Stadt Qinhuangdao, Provinz Hebei. Sie hatte früher schweres Rheuma und konnte nicht für sich sorgen. Nach dem Üben von Falun Gong seit 1997 verschwand die Krankheit. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong ging sie im Dezember 1999 nach Peking für einen Appell für Falun Gong. Später wurde sie entführt und im Untersuchungsgefängnis Tutaizi des Bezirks Haigang unrechtmäßig für einen Monat eingesperrt. Danach nahm man sie noch mehrmals fest und unterzog sie der Gehirnwäsche. Die Polizisten kamen ständig zu ihr nach Hause um sie zu belästigen, was sie körperlich und geistig schwer verletzte und zu einem Rückfall der alten Krankheit führte. Sie bekam noch Leberkrebs und starb am 14.06.2003.


1809. Yang Shangyun
Herr Yang Shangyun, 59, wohnte im Bezirk Shanhaiguan der Stadt Qinhuangdao, Provinz Hebei. Da das Regime von Jiang Zemin seit Juli 1999 Falun Gong verfolgt, kam die Polizei häufig zu seiner Familie, um sie zu belästigen. Sein Sohn und seine Schwiegertochter wurden aufgrund des Praktizierens von Falun Gong unrechtmäßig festgenommen. Wegen seines Bluthochdrucks litt er an einer akuten Herzkrankheit und starb am 02.10.1999.


1810. Shen Zhihua
Frau Shen Zhihua, 64, wohnte im Bezirk Shanhaiguan der Stadt Qinhuangdao, Provinz Hebei. Nach dem Üben von Falun Gong verschwanden alle ihre Krankheiten. Weil sie ihren Glauben an Falun Gong nicht aufgeben wollte, wurde sie im Juli 2000 zehn Tage lang im Gefängnis eingesperrt. Im Dezember 2000 nahm man ihren Mann fest, folterte ihn und erpresste 1000 Yuan. Aufgrund der langen Belästigung und des dadurch resultierenden Stresses kam die alte Krankheit von Frau Shen wieder. Sie starb am 05.04.2002.


1811. Gao Shuxiang
Frau Gao Shuxiang, 81, kam aus dem Dorf Caiyuan der Stadt Bazhou, Provinz Hebei. Seit 1996 praktizierte sie Falun Gong und alle ihre langjährigen Krankheiten wurden geheilt. Während der Verfolgung von Falun Gong seit 1999 wurde ihre Tochter unrechtmäßig zu „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt und ihr Sohn ins Untersuchungsgefängnis eingesperrt. Die Polizisten kamen häufig zu ihr nach Hause, um sie zu bedrohen. Durch diesen Schock starb die alte Frau am 04.10.2003.


1812. Xu Fenglan
Frau Xu Fenglan, 80, kam aus dem Kreis Chicheng der Stadt Zhangjiakou, Provinz Hebei. Nach dem 20.07.1999 wurden die Familienangehörigen, die auch Falun Gong praktizieren, verhaftet und zu „Gehirnwäschekursen“ verschleppt und zur „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Infolge des langen Leides starb die alte Frau am 27.03.2003.


1813. Hou Suxia
Frau Hou Suxia, 50, wohnte im Bezirk Shanhaiguan der Stadt Qinhuangdao der Provinz Hebei. Sie litt früher an Lebersklerose. Als sie im Sterben lag, kam ihre ältere Schwester von der Stadt Changchun zu ihr und empfahl ihr Falun Gong zu üben. Einige Tage später nach der Heimkehr wurde sie durch das Üben von Falun Gong wieder gesund. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 wurde die Umgebung zum Üben zerstört. Sie starb am 13.01.2002.


1814. Ding Han
Herr Ding Han, 77 Jahre alt, lebte in der Stadt Dalian. Er war ein Leitungsstellvertreter und Offizier der Armee im politischen Büro des Marinehauptquartiers in der Provinz Liaoning. Nachdem die Verfolgung am 20. Juli 1999 begann, hat das Rentenheim für Marinebeamten Laohutan der Stadt Dalian drei Parteigruppentreffen abgehalten und Herrn Ding verfolgt. Herr Ding bekam Symptome eines Herzanfalles und verstarb im November 1999.


1815. Yin Guizhen
Frau Yin Guizhen, 49, wohnte in der Straße Yinxin in der Stadt Taiyuan, Provinz Shanxi. Nach dem Beginn der Verfolgung versuchte sie den Mitmenschen durch persönliche Erfahrungen die wahren Umstände hinter der Verfolgung von Falun Gong zu erklären. Die Polizeistation Jiancaoping der Stadt Taiyuan und das „Büro 610“ (2) verurteilten sie zu zwei Jahren „Umerziehung durch Arbeit“ und brachten sie ins Frauenarbeitslager Xindian in der Stadt Taiyuan. Aufgrund des Bluthochdrucks wies das Arbeitslager sie ab. Aber die Polizeistation Jiancaoping ließ Frau Yin nicht frei und zwang sie, Medikamente gegen Bluthochdruck einzunehmen, damit man sie als gesunder Mensch ins Arbeitslager stecken könne. Einige Tage später war der Blutdruck immer noch nicht gesunken. Die Polizeistation hatte Angst vor eventuellen gesundheitlichen Risiken bei Frau Yin und ließ sie gegen eine Bürgschaft frei; allerdings erpresste man von Frau Yin noch 5 000 Yuan als Geldstrafe. Die Gesundheit von Frau Yin verschlechterte sich wegen den andauernden Belästigungen immer weiter. Am 09.02.2005 bekam sie eine akute Gehirnblutung und wurde ins Zentralkrankhaus der Stadt Taiyuan zur Notaufnahme gebracht, leider konnte sie nicht mehr gerettet werden. Frau Yin starb am 14.02.2005.


1816. Guo Henghong
Die 36-jährige Frau Guo Henghong war Angestellte der Hubei Cheqiao Co. Ltd. Ihr wurde gekündigt, weil sie darauf bestand, weiterhin Falun Gong zu üben. Sie wurde dreimal festgenommen, in Ketten gelegt, gefoltert und brutal zwangsernährt. Sie starb im Juli 2002.


1817. He Mingxia
Frau He Mingxia, 34, wohnte in der Stadt Changchun, Provinz Jilin. Angesichts der Verfolgung ging sie nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Am 11. September 2001 wurde Frau He zusammen mit ihrer ebenfalls Falun Gong praktizierenden Schwester zu einem so genannten „Gehirnwäschekurs“ im Stadtteil Kuancheng verschleppt. Da sie trotz der Gehirnwäsche nicht nachgab, war sie nach der Freilassung unaufhörlichen Bedrohungen und Überwachung der Behörden ausgesetzt. Infolge dessen wurde sie schwer krank. Am 14. Juli 2002 starb sie.


1818. Huang Jingzhen
Frau Huang Jingzhen, etwa 70, war ebenfalls Bewohnerin der Stadt Changchun. Auch sie setzte sich für Falun Gong ein, indem sie zur Provinzregierung bzw. nach Peking ging, um ein gerechtes Wort für Falun Gong einzulegen. Allein deswegen wurde ihre Wohnung durchsucht und außer Bedrohungen und Einschüchterungen stand sie noch unter ständiger Überwachung des Nachbarschaftskomitees, auch nachdem sie in ein Altersheim eingezogen war. Traumatisiert von der Verfolgung starb die alte Frau am 14.Februar 2003.


1819. Yu Fuxiu
Frau Huang Jingzhen, etwa 70, war ebenfalls Bewohnerin der Stadt Changchun. Auch sie setzte sich für Falun Gong ein, indem sie zur Provinzregierung bzw. nach Peking ging, um ein gerechtes Wort für Falun Gong einzulegen. Allein deswegen wurde ihre Wohnung durchsucht und außer Bedrohungen und Einschüchterungen stand sie noch unter ständiger Überwachung des Nachbarschaftskomitees, auch nachdem sie in ein Altersheim eingezogen war. Traumatisiert von der Verfolgung starb die alte Frau am 14. Februar 2003.


1820. Wang Hongfang
Frau Wang Hongfang, 66, war Bewohnerin des Kreises Guan, Provinz Shandong. Die einst schwer kranke Patientin wurde erst dann wieder gesund, nachdem sie im Oktober 1993 angefangen hatte, Falun Gong zu praktizieren. Seit der Verfolgung kam die Polizei mehrmals zu ihr nach Hause, um ihren ebenfalls Falun Gong praktizierenden Ehemann festzunehmen. Eines Tages im Jahr 2003 fiel sie bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei in Ohnmacht. Seitdem war sie geistig verwirrt. Am 1. März 2005 kam sie ums Leben.


1821. Du Xianhua
Frau Du Xianhua, 49, wohnte in der Stadt Panzhihua, Provinz Sichuan. Wegen ihrer Reise im Februar 2000 nach Peking, wo sie eine Petition für Falun Gong einreichen wollte, wurde sie zuerst 15 Tage lang eingesperrt und anschließend zu einem Gehirnwäschekurs verschleppt. Im Juli desselben Jahres sperrte man sie erneut für einen Monat ins Gefängnis ein, weil sie in der Öffentlichkeit die Übungen von Falun Gong gemacht hatte. Ende 2002 sah sich Frau Du gezwungen, sich auf die Flucht zu begeben. Im März 2003, kurz nachdem sie wieder zu Hause war, starb sie.


1822. Yang Kaishun
Herr Yang Kaishun, 54, war Mitarbeiter des Büros für Brückenbau in der Stadt Panzhihua, Provinz Sichuan. Da er im November 2002 Informationsmaterialien über die wahren Umstände der Verfolgung verteilt hatte, wurde er einen Monat lang eingesperrt. Danach sah er sich gezwungen, obdachlos zu leben, um sich weiterer Verfolgung zu entziehen. Im März 2003, kurz nachdem er nach Hause zurückgekommen war, starb er.


1823. Han Fangchuan
Herr Han Fangchuan, 65, wohnte im Huajiaoshu Dorf der Gemeinde Wanxi, Stadt Huaihua, Provinz Hunan. Da er Falun Gong nicht aufgeben wollte, war er jahrelanger Verfolgung durch die Gemeindeverwaltung ausgesetzt. Dabei wurde er einmal im Anjiang Gefängnis und einmal im Gebäude der Gemeindeverwaltung eingesperrt. Am 13. März 2005 starb er infolge der Verfolgung.


1824. He Qiulian
Frau He Qiulian, 64, kam aus der Provinz Hunan. Seit 1997 praktizierte sie Falun Gong. Angesichts der Verfolgung fuhr sie zweimal nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Aufgrund dessen wurde sie über sechs Monate lang eingesperrt. Zweimal hatte sie Geldstrafe von jeweils 500 Yuan und 10 000 Yuan zu verbüßen. Außerdem wurde sie oft von der Polizei und den Mitarbeitern des Nachbarschaftskomitees belästigt. Unter großem Druck verschlechterte sich ihre Gesundheit immer weiter. Eines Tages im August 2004 fiel sie auf dem Weg zu ihrem Sohn in Ohnmacht. Sie starb trotz der Notaufnahme im Krankenhaus.


1825. Chen Guangying
Frau Chen Guangying, 57, wohnte in der Stadt Baoji, Provinz Shaanxi. Wegen ihrer Petition für Falun Gong in Peking sowie Verteilung von Informationsmaterialien über die Verfolgung wurde sie zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt. Da sie eine schwere Krankheit hatte, wurde die Haft in Form von Hausarrest durchgeführt. Die Krankheit war durch das Praktizieren von Falun Gong seit 1998 wesentlich verbessert worden, wurde aber aufgrund der Verfolgung wieder schlimmer. Im Mai 2002 starb Frau Chen


1826. Zhou Shifu
Herr Zhou Shifu, 80, und seine Frau Wang Daiyu, 70, wohnten im Dorf Gaoqiang, Kreis Gong´an, Provinz Hubei. Das alte Ehepaar, ihre Tochter und ihr Schwiegersohn praktizierten alle Falun Gong. Während der Verfolgung wurden die Tochter und der Schwiegersohn mehrmals ins Untersuchungsgefängnis eingesperrt. Die Tochter wurde einmal sogar ins Arbeitslager gesteckt. Aufgrund der ständigen Belästigungen der Behörden starb das alte Ehepaar jeweils im Oktober 2001 und Mai 2004.


1827. Wang Daiyu
Herr Zhou Shifu, 80, und seine Frau Wang Daiyu, 70, wohnten im Dorf Gaoqiang, Kreis Gong´an, Provinz Hubei. Das alte Ehepaar, seine Tochter und sein Schwiegersohn praktizierten alle Falun Gong. Während der Verfolgung wurden die Tochter und der Schwiegersohn mehrmals ins Untersuchungsgefängnis eingesperrt, die Tochter einmal sogar ins Arbeitslager. Aufgrund der ständigen Belästigungen der Behörden starb das alte Ehepaar jeweils im Oktober 2001 und Mai 2004.


1828. Chen Xiuchong
Am 27. Dezember 2004, gegen 19:00 Uhr, wurde die 74-jährige Falun Gong-Übende Chen Xiuchong bei einer groß angelegten Razzia von Mitarbeitern des Büros 610 in ihrer eigenen Wohnung totgeschlagen. Frau Chen lebte in Dashengli bei Xiamen. In der Nacht vom 27. Dezember verschafften sich Beamte des Büros 610 gewaltsam Zugang zu ihrer Wohnung und durchsuchten sie. Während eines Streits zwischen Frau Chen und den Beamten wurde Frau Chen zu Boden gestoßen, als sie versuchte, ihre Falun Gong-Bücher zu schützen. Sie verlor auf der Stelle das Bewusstsein. Die Beamten schlugen und traten weiterhin auf sie ein und meinten, dass sie nur simuliere. Frau Chen verstarb in dieser Nacht.


1829. Liang Tianhua
Herr Liang Tianhua, 63, war Leiter des Handelsamtes des Kreises Huaiji der Provinz Guangdong. 1997 litt er an einer Lebersklerose mit Bauchwasser, die nach dem Üben von Falun Gong geheilt wurde. Am 19.04.2000 wurden er und seine Frau Fan Shaoqing zusammen von Beamten des „Büros 610“ unrechtmäßig verhaftet. Seine Frau wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt und im Zwangsarbeitslager Sanshui eingesperrt, wo sie auch gefoltert wurde. Durch die Verfolgung und das Übungsverbot wurde die Familie zerstört, was Herrn Liang psychisch stark belastete und dazu führte, dass sich seine Krankheit verschlechterte und man Leberkrebs bei ihm diagnostizierte. Er beantragte, zur ärztlichen Behandlung nach Guangzhou oder Shenzhen gehen zu dürfen, was ihm jedoch vom „Büro 610“ nicht erlaubt wurde. Als er in Lebensgefahr geriet und man ihn ins Krankenhaus Guangzhou brachte, sagte der Arzt, dass es eine Woche zu spät sei und er damit keine Chance auf Heilung habe. Herr Liang starb im Juni 2001.


1830. Fan Shaoqing
Fan Shaoqing, die Frau von Liang Tianhua, 62, war Beamtin in der Industrie- und Handelsbehörde des Kreises Huaiji. Sie war früher zuckerkrank gewesen und hatte erhöhten Blutdruck. Nachdem sie in 1998 Falun Gong praktizierte, wurden ihre Krankheiten verbessert. Als sie am 19.04.2000 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt und ins Zwangsarbeitslager Sanshui zur Verfolgung gebracht wurde, zwang man sie dort, auf das Praktizieren zu verzichten. Nach der Freilassung gab sie eine Erklärung über erneutes Praktizieren an. Seit dem Tod ihres Mannes durch die Verfolgung war sie immer bedrückt und ihre alte Krankheit kam wieder vor. Am 23.12.2004 wurde sie ins Krankenhaus zur Notaufnahme eingeliefert. Sie kam am 31.12.2004 ums Leben.


1831. Ji Mengrong
Frau Ji Mengrong, 62, kam aus dem Kreis Wangcheng, Provinz Hunan. 1996 fing sie an Falun Gong zu üben und dadurch verschwanden die Krankheiten, unter denen sie mehrere Jahre gelitten hatte. Sie ging 2000 auf den Platz des Himmlischen Friedens, sie wurde daraufhin in Peking unrechtmäßig für 15 Tage eingesperrt. Nach der Heimkehr kamen Beamte des „Büro 610“ und die Polizei häufig zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen, und hielten sie insgesamt zweimal fest. Während dieser Zeit wurde ihr Visum, mit dem sie nach Amerika ihren Sohn besuchen konnte, von den Polizisten auf betrügerische Weise entwendet. Das alles fügte ihr schwere körperliche und seelische Schäden zu und löste einen Gebärmutterkrebs aus, später auch Lungenkrebs. Sie starb am 09.06.2004.


1832. Tan Xishuang
Frau Tan Xishuang, 43, wohnte im Dorf Dashanhou der Gemeinde Xiejiazhuang des Bezirks Laishan, Stadt Yantai, Provinz Shandong. Vom 20.07.1999 bis zum Anfang 2001 ging sie mehrmals nach Peking, um eine Petition für Falun Gong bei der Regierung einzureichen. Sie wurde deswegen über zehnmal vom „Büro 610“ oder der Gemeinderegierung entführt und mit hohen Geldstrafen bestraft. Ferner erlitt sie grausame Folter, die eine schlimme Nierenentzündung hervorrief. 2000 wurde sie gesetzwidrig zur „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Aufgrund der schweren Krankheit ließ man sie gegen Bürgschaft frei. Am 19.12.2001 zwang laut Augenzeugenangabe das Dorfkomitee sie wieder, ein Strafgeld zu bezahlen. In derselben Nacht kam sie ums Leben.


1833. Wang Yuzeng
Herr Wang Yuzeng, 58, kam aus dem Dorf Wangchao des Kreises Linyi, Provinz Shandong. Als er im Jahr 2000 die Schriftzeichen, Falun Gong, auf eine Wand malte, wurde er angezeigt und dann ins Untersuchungsgefängnis verschleppt. Im April 2002 zwangen die Polizisten ihn an einem „Gehirnwäschekurs“ teilzunehmen. Nach der Rückkehr wurde er ständig vom „Büro 610“ belästigt. Er starb am 24.01.2005.


1834. Yuan Wenshu
Frau Yuan Wenshu, 58, war pensionierte Lehrerin der Mittelschule Shiyan des Kreises Yitong, Provinz Jilin und wohnte im Wohnheim der Mittelschule. Nach dem 20.07.1999 ging sie zur Provinzregierung und auch nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Sie wurde mehrmals von der Schule und der Polizei in Haft genommen, belästigt und bedroht. Auch die Familienangehörigen wollten sie aus Angst vor der Verfolgung vom Praktizieren von Falun Gong abhalten. Sogar die Anrufe von ihren Schülern wurden von den Angehörigen abgefragt; damit lebte sie lange Zeit in Terror. Im April 2002 rief der Leiter der Schule sie an und ließ sie in die Schule kommen. Auf dem Weg sagte er ihr, dass man sie in Administrativhaft nehmen wolle. Sie fuhr mit einem Taxi sofort von Yitong weg und sah sich gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu fliehen. Am 04.11.2002, als sie erneut überlistet wurde, in die Schule zu kommen, wurde sie von der Polizei unter Gewalt 15 Tage eingesperrt. Danach verschlechterte sich ihr körperlicher Zustand immer mehr. Sie starb am 12.04.2005.


1835. Zhao Shurong
Frau Zhao Shurong, 73, kam aus der Stadt Meihekou, Provinz Jilin. Nach dem Üben von Falun Gong verschwanden viele ihrer Krankheiten. Sie reiste zweimal nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Später wurde ihre Tochter wegen der Petition für Falun Gong verfolgt. Die Polizisten suchten Mutter und Tochter häufig zu Hause auf, um sie zu belästigen, was Frau Zhao physisch und psychisch schwer zu schaffen machte. Sie starb am 22.02.2001.


1836. Li Huafeng
Frau Li Huafeng, 57, kam aus der Gemeinde Tiechang der Stadt Tonghua, Provinz Jilin. Sie begann 1996 Falun Gong zu üben und verbesserte sich körperlich wie auch moralisch; die Krankheiten wie Brustkrebs wurden geheilt. Nach dem 20.07.1999 wurde sie unter der Verfolgung sie körperlich und geistig schwer verletzt. Sie starb am 27.12.2001.


1837. Jin Xifan
Herr Jin Xifan, 65, war Rentner aus dem Bezirk Tianqiaoling des Kreises Wangqing, Provinz Jilin. Seit März 1997 übte er Falun Gong und bekam seine Gesundheit wieder. Nach dem 20.07.999, infolge der vielseitigen Störungen wurde ihm das Üben von Falun Gong verboten, was zu einem Rückfall der alten Krankheit führte. Er starb im August 2000.


1838. Chen Tingfa
Herr Chen Tingfa, 60, wohnte in der Gemeinde Chaoyang des Kreises Zhaozhou, Stadt Daqing, Provinz Heilongjiang. Nach dem Beginn der Verfolgung fuhr er nach Peking wegen einer Petition für Falun Gong. Er wurde deswegen für mehr als einen Monat eingesperrt. Dann wurde er gezwungen, an einem „Gehirnwäschekurs“ teilzunehmen. Zu einer späteren Zeit wurden sein Sohn und seine Schwiegertochter wegen des Praktizierens von Falun Gong zur „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Zu Hause litt Herr Chen häufig unter den Belästigungen, Wohnungsdurchsuchungen und Geldstrafen von den Beamten des Dorfes. Unter dem großen Druck kam seine alte Krankheit wieder. Er starb am 25.02.2001.


1839. Yang Yushan
Herr Yang Yushan, 79, wohnte in der Gemeinde Chaoyang des Kreises Zhaozhou, Stadt Daqing, Provinz Heilongjiang. Seine Tochter, sein Enkel und seine Schwiegertochter wurden gleichzeitig von Polizisten verfolgt und eingesperrt. Zu Hause blieben nur er und seine Großenkelin. Unter starkem Druck von Dorf und Gemeinde starb er am 09.09.2004.


1840. Tang Xiuqiong
Frau Tang Xiuqiong, 53, kam aus dem Dorf Suoxinqiao der Stadt Xindu, Provinz Sichuan. Nach dem Üben von Falun Gong wurden viele seiner Krankheiten einschließlich des Leberkrebses geheilt. Nach dem 20.07.1999 ging sie nach Peking, um für Falun Gong zu sprechen, wurde jedoch unrechtmäßig festgenommen. Später wurde sie von den Beamten im Dezember 2000 gezwungen, an einem „Gehirnwäschekurs“ teilzunehmen. Aufgrund der andauernden Belästigungen und Drohungen verlor sie ihr Leben am 09.11.2004.


1841. Zheng Hailiang


1842. Yao Yumei
Frau Yao Yumei war eine 73-jährige pensionierte Arbeiterin der Henshui Schuhfabrik. 1997 begann sie Falun Gong zu üben. Nach dem 20. Juli 1999, dem Beginn der Verfolgung, setzte sich Frau Yao sehr aktiv für Falun Gong ein. Wegen des durch Jiangs Regime geförderten staatlichen Terrorismus und der Verfolgung von Falun Gong fürchteten sich Frau Yaos Kinder, in die Verfolgung verwickelt zu werden, so dass sie alles ihnen Mögliche taten, um ihre Mutter davon abzuhalten, weiterhin Falun Gong zu üben. Ihrem Körper und Geist setzte dies stark zu. Sie verstarb Mitte Dezember 2004.


1843. Sun Baoxin
Herr Sun Baoxin, 70, aus Henshui, begann 1997 Falun Gong zu praktizieren. Nach dem 20. Juli 1999 wurde Herr Sun in Folge der intensiven Verfolgung durch Jiangs Regime bedroht und belästigt. Seinem Körper und Geist wurde schwerwiegend geschadet. Er starb am 19. März 2003 aufgrund der intensiven Verfolgung.


1844. Zhang Nianjie
Herr Zhang Nianjie, 50, kam aus dem Dorf Beikuo bei Shenzhou. Er wurde 2000 von der Polizei in seinem Hause festgenommen und zur Verfolgung zur Polizeiwache gebracht. Anschließend verurteilte man ihn zu eineinhalb Jahren Zwangsarbeit. Während seiner Gefangenschaft im Shijiazhuang Arbeitslager unterzog die Polizei Herrn Zhang einer Gehirnwäsche und er wurde für Folterungen gefesselt. Er starb kurz nach seiner Freilassung aus dem Lager.


1845. Kong Shumin
Frau Kong Shumin, 37, kam aus dem Dorf Nanyi bei Beiyangcun im Boye Bezirk der Provinz Hebei. Im Jahr 2001 war sie nach Peking gegangen, um für Gerechtigkeit für Falun Gong zu appellieren. Sie kehrte sicher nach Hause zurück. Jedoch wurde sie zu Hause von Beamten der Beiyangcun Polizeiwache häufig belästigt. Die ständigen Drohungen wirkten sich verheerend auf ihre gesundheitliche Verfassung aus. Frau Kong starb am 6. März 2005.


1846. Shen Xuelan
Die Falun Gong-Praktizierende Frau Shen Xuelan kam ursprünglich aus der Provinz Liaoning. Sie lebte in der Provinz Guangdong zusammen mit ihrem Sohn Hu Hui, der ebenfalls Falun Gong übt und bei der Guangdong Universität für Auslandstudien arbeitet. Bald nachdem die Verfolgung am 20. Juli 1999 begonnen hatte, ging sie zur Provinzregierung, um für Falun Gong ein Bittgesuch einzureichen. Sie wurde unrechtmäßig eingesperrt und die Behörden setzten ihren Sohn unter Druck und zwangen ihn, seinen Job zu kündigen. Shen Xuelan war gezwungen, wieder in die Provinz Liaoning zurückzukehren, wo sie Ende 1999 starb.


1847. Ji Shuyuan
Frau Ji Shuyuan war etwas mehr als 50 Jahre alt und wohnte in der Stadt Da´an, Provinz Jilin. Im November 1997 fing sie an, Falun Gong zu praktizieren. Eine Zeit lang war ihre Wohnung der Ort, wo Falun Gong-Praktizierende aus ihrer Gegend zusammen Bücher von Falun Gong lasen. Nach dem Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 wurden sie und ihr ebenfalls Falun Gong praktizierender Sohn mehrfach vom Nachbarschaftskomitee und der Polizeiwache belästigt. Der Sohn verlor wegen seiner Reise nach Peking für eine Petition für Falun Gong seinen Arbeitsplatz. Unter großem Druck der willkürlichen Verfolgung erkrankte Frau Ji Krebs und starb im Januar 2000.


1848. Fu Zhongxing
Der Rentner Herr Fu Zhongxin, 76 Jahre alt, lebte im Dorf Erlu, Bezirk Hekou in Dongying, Provinz Shandong. Seine ganze Familie übte Falun Gong und erlebte die positive Wirkung der Praktik. Nachdem Jiangs Regime die Verfolgung im Juli 1999 startete, ging seine Familie mehrmals nach Peking, um sich für die Freiheit von Falun Gong einzusetzen. Dafür musste die ganze Familie unter Verfolgung leiden. Herr Fus ältester Sohn wurde für drei Jahre zu Arbeitslager verurteilt und seine zweite Schwiegertochter kam ins Gehirnwäschezentrum, weil sie in Peking appellierte. Während des chinesischen Neujahrsfestes waren nur noch Herr Fu, seine zwei Enkelinnen (12 und 14 Jahre) und sein 13-jähriger Enkel zu Hause. Trotzdem wurden sie weiterhin von der Polizei ständig belästigt. Der hohe Druck und die Belastung waren zu viel für Herrn Fu und er starb am 15. Juni 2002.


1849. Wang Zhiyu
Frau Wang Zhiyu war Bewohnerin des Bezirks Yang, Provinz Shanxi. In ihrem Alltag brachte sie den Leuten die Falun Gong-Übungen bei. Um den 12. April 2005 herum wurde sie von der lokalen Polizei verhaftet. Beamte vom „Büro 610“ beteiligten sich auch an der Verfolgung. Frau Wang starb noch am gleichen Tag aufgrund der Folter, die sie während der Gefangenschaft erlitt.


1850. Xu Zhenfu
Herr Xu Zhenfu war 64 Jahre alt. Er wohnte in der Gemeinde Shaerhure, in Huolinguole, der Inneren Mongolei. 1997 fing er an Falun Gong zu üben und wurde nach 1999 Opfer der Verfolgung. Seine Frau ging nach Peking, um zu appellieren und wurde mehrmals von den lokalen Beamten verhaftet und eingesperrt. Herr Xu litt sehr darunter. Dann kam seine Frau das dritte Mal in Haft. Herr Xu starb am 6. März 2002.


1851. Xu Yacong
Herr Xu Yacong war 63 Jahre alt und wohnte in der Gemeinde Shaerhure, Stadt Huolinguole Stadt, der Inneren Mongolei. 1997 begann er Falun Gong zu üben. Am 9. September 1999 ging er nach Peking, um den Leuten über die Aufrichtigkeit von Falun Gong zu überzeugen. Dafür wurde er von der Polizei für zwei Wochen gefangen gehalten. Später wurde sein Haus durchsucht und er wurde mehrmals verhaftet, weil er den Leuten die Wahrheit über Falun Gong erklärte. Zudem suchten ihn die lokalen Beamten ständig zu Hause auf. Am 7. Februar 2003 starb Herr Xu.


1852. Wang Yujie
Herr Wang Yujie war 44 Jahre alt und wohnte in Benxi, Provinz Liaoning. Im Oktober 1999 ging er nach Peking, um den Leuten die wahre Geschichte über die Verfolgung von Falun Gong zu erklären. Dafür wurde er verhaftet und unter Arrest gestellt. Nach seiner Entlassung wurde er unaufhörlich von der lokalen Polizei und von den Straßenbeamten belästigt. Am 8. April 2002 starb er.


1853. Liu Juanjuan
Die Falun Gong-Übende Frau Liu Juanjuan war 73 Jahre alt. Sie war eine Falun Gong-Übende, die im zweiten Krankenhaus von Nanchang, Provinz Jiangxi, arbeitete. Bevor sie Falun Gong übte, hatte sie hohen Blutdruck, Diabetes und Hirnblutung. Es gab keine Behandlung, die ihr helfen konnte. Als sie Falun Gong übte, bildeten sich ihre Krankheiten zurück und sie nahm wieder ein gesundes Aussehen an. Doch als die Verfolgung 1999 anfing, wurde sie von der Polizei ständig verfolgt und bedroht. Die Umstände machten es für Frau Liu unmöglich, ihre Kultivierung fortzusetzen. Am 9. Februar 2005 starb sie plötzlich.


1854. Liu Huisong
Herr Liu Huisong war 57 Jahre alt und Angestellter des Landmaschinenwerkes der Gemeinde Dajing, Stadt Wuxue, Provinz Hubei. Er wurde mehrmals von den Polizeibeamten der Dajing Gemeindepolizeiwache belästigt, damit er nicht zum Appellieren nach Peking gehen sollte. Die lokalen Beamten entließen ihn von seiner Arbeitsstelle und nahmen ihm so sein Einkommen weg. Im Dezember 2004 starb er an einer Hirnblutung.


1855. Xie Fengting


1856. Yu Huiqin
Frau Yu Huiqin war eine Falun Gong-Übende und Angestellte des Textilunternehmens für Import und Export der Provinz Guangdong. Nachdem sie im Jahr 2000 in den Ruhestand ging, wurde sie für eine lange Zeit ständig belästigt und bewacht. Schließlich verhaftete man sie und brachte sie zur Gehirnwäschesitzung, wo man sie schwer misshandelt. Im Dezember 2001 starb sie in unter großem Kummer.


1857. Chen Shangying
Die 83-jährige Frau Chen Shangying war in ihrer Umgebung für ihre Gutherzigkeit sehr beliebt. Ihr Enkel wurde mehrmals verhaftet, weil er sich für Falun Gong einsetzte. Die unmenschliche Verfolgung ihres Enkels verursachte großen Kummer bei Frau Chen. Am 23. Januar 2002 wurde ihr Enkel wieder verhaftet, so dass Frau Chen in großer Verzweiflung war und an gebrochenem Herzen starb.


1858. Zhang Zhijun
Herr Zhang Zhijun kam aus dem Bezirk Nanpi, Provinz Hebei. Nach dem 20. Juli 1999 ging er nach Peking, um sich für die Freiheit von Falun Gong einzusetzen. Dafür wurde er verhaftet. Als er nach Hause zurückkehrte, wurde er ständig belästigt und von der Ausübung seines Glaubens abgehalten. Am 14. September 2003 verstarb Herr Zhang.


1859. Cui Tong
Frau Cui Tong war eine 62-jährige Angestellte der Changchun Uhrenfabrik. Am 25. April 1999 ging sie nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie belästigt, bedroht und ihr Haus wurde von der Polizei mehrmals durchsucht. Ebenso brachte man sie zur Gehirnwäsche, wonach sie ein blindes Auge und Inkontinenz davontrug. Die Polizeibeamten zwangen ihre Familie, ihnen 1 000 Yuan auszuhändigen, bevor sie sie entließen. Sie musste ungefähr ein Jahr ihr Zuhause verlassen, um weitere Verfolgung zu vermeiden. Als Frau Cui sich körperlich schlecht fühlte, stellten die Ärzte bei ihr Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium fest. Ende September 2004 starb sie.


1860. Jin Shuxian
Frau Jin Shuxian war eine 74-jährige Bewohnerin aus Changchun. Als die Verfolgung am 20. Juli 1999 begann, gingen die lokalen Polizeibeamten mehrmals zu ihr nach Hause und zwangen sie dazu, die „Garantieerklärung zum Nichtpraktizieren von Falun Gong“ zu unterschreiben. Darüber hinaus wurde Frau Jin von ihnen belästigt und bedroht. Drei ihrer Töchter wurden zu verschiedenen Zeiten ins Arbeitslager geschickt und eine andere Tochter wurde ins Gehirnwäschezentrum gebracht. Frau Jin litt sehr unter der Verfolgung ihrer Familie und starb im Juni 2000.


1861. Song Xishan
Herr Song Xishan lebte im Dorf Songjia, Gemeinde Nanliu, Bezirk Fangzi, Stadt Weifang, Provinz Shandong. Am 9. Februar 2000 wurde der damals 66-Jährige am frühen Morgen um 05:00 Uhr vom lokalen „Büro 610“ sowie Polizisten von zu Hause ins Gefängnis verschleppt. Neben der einen Monat andauernden Haft hatte er noch eine Geldstrafe von 1 500 Yuan zu verbüßen. Außerdem wurde sein Haus durchsucht und die Polizei nahm dabei Wertsachen wie Fernseher und Kassettenrecorder mit. Nach der Freilassung war Herr Song noch mehrmals Bedrohungen und Einschüchterungen seitens der Behörden ausgesetzt gewesen. Er starb am 2. Februar 2002.


1862. Song Jinfang
Frau Song Jinfang, 36, lebte im gleichen Dorf. Am 16. Dezember 2000 ging sie nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens wurde sie verhaftet und anschließend eingesperrt. Außerdem sollte sie noch 3 000 bis 5 000 Yuan als Geldstrafe bezahlen. Da sie dies verweigerte, durchsuchten die Polizisten ihre Wohnung und nahmen Getreide und den Traktor der Bauernfamilie mit. Während der Haft trat Frau Song in einen Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Sie wurde jedoch deswegen grausam gefoltert. Nach der Freilassung war sie noch mehrfachen Bedrohungen ausgesetzt. Am 2. Januar 2003 starb sie.


1863. Yan Haibo
Herr Yan Haibo, Falun Gong-Übender aus dem Dorf Hanzhuang, Gemeinde Zhanggang, Bezirk Xiong, Provinz Hebei, wurde mehrmals für das Üben von Falun Gong verhaftet. Ende Juli 2002 entführte man ihn und brachte ihn zur Xiong Bezirkspolizeiwache, wo man ihn schwer folterte. Später wurde er für zweieinhalb Jahre im Arbeitslager gefangen gehalten. Dort erlitt Herr Yan weitere Folter. Am 31. März 2005 starb er im Alter von 33 Jahren.


1864. Zhou Yihui
Frau Zhou Yihui, 66 Jahre, hatte als Angestellte in der Industrie und Kommerzbank in Changsha, Provinz Hunan, gearbeitet und ging dann in den Ruhestand. Weil Frau Zhou und ihr Mann auch nach 1999, dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong, weiterhin praktizierten, wurden sie von den Behörden streng bewacht. Sie verfolgten das Paar, belästigten es, plünderten sein Zuhause, erpressten Geld von ihm, zahlten ihm kein Gehalt mehr aus und drohten ihm, seinen Kindern die Arbeit wegzunehmen. Die Verfolgung setzte das Paar unter großen Druck. Trotzdem ging Frau Zhou am 20. Juni 2000 und am 31. Dezember 2000 nach Peking, um sich für ein Ende der Verfolgung von Falun Gong einzusetzen. Dafür und weil sie sich weigerte, ihnen ihren Namen zu nennen, wurde sie von der Polizei geschlagen. In der selben Nacht fuhren die Polizeibeamten sie zu einem Vorort, der sich sehr weit vom Zentrum der Stadt befand. Frau Zhou kam erst nach einer langen und anstrengenden Nacht wieder zurück ... Die lange mentale und körperliche Folter verursachte Schlaflosigkeit bei ihr. Im Jahr 2003 verlor sie ihre Sehkraft und ihr Gehör und sie konnte auch nicht mehr richtig Nahrung zu sich nehmen. Schließlich versagte Frau Zhous Herzkreislaufsystem und sie starb am 8. Januar 2005.


1865. Wang Wanzhen
Frau Wang Wanzhen, 39 Jahre alt, lebte im Bezirk Changbai, Provinz Jilin. Im Jahr 2000 setzte Frau Wang sich in Peking für die Freiheit von Falun Gong ein. Dafür wurde sie von den Verfolgern in ein Haus eingesperrt, mit Handschellen an einen Türgriff gefesselt und man zog ihr die Schuhe aus. Frau Wang befand sich in einer Köperhaltung, in der sie weder gerade stehen noch richtig hocken konnte. Die Füße auf dem nackten Boden wurden eiskalt. Nachdem die Familienangehörigen sie abholten und sie nach Hause brachten, kam die Polizei ständig, um sie zu belästigen. Die Verfolgung belastete Frau Wang körperlich und mental. Sie starb im März 2001.


1866. Jiang Hong
Frau Jiang Hong war eine Familienangehörige eines Militärsoldaten in Shenyang. Im August 1998 fing sie an Falun Gong zu üben und war sehr beharrlich dabei. Im Jahr 2001 wurde sie entführt und für über zwei Wochen ins Gehirnwäschezentrum gebracht. Erst nach einem Monat wurde sie wieder freigelassen. Doch selbst nach ihrer Freilassung belästigten sie die Verfolger zu Hause, damit sie ihren Glauben an Falun Gong aufgeben sollte. Jiang Hong ging aber nicht auf ihre Einschüchterungs- und Täuschungsmethoden ein. Am 6. September 2003 starb Frau Jiang.


1867. Wang Shuying
Herr Wang Shuying war ein 73-jähriger Beamter im Ruhestand aus Changyi, Provinz Shandong. Nach dem 20. Juli 1999 wurde er von seinen Verfolgern mehrmals gefangen gehalten und sie erpressten mehrere Tausend Yuan von ihm. Ebenso suchte die Polizei ihn ständig zu Hause auf und belästigte ihn. Die Misshandlungen, die er durch die Verfolgung erlitt, führten fast zu einer Erblindung. Die Verfolger setzten auch einige Schläger auf Herrn Wang an, damit diese ihn für eine gewisse Zeit bewachten. Bei der letzten Verhaftung verschlechterte sich die gesundheitliche Verfassung des alten Mannes drastisch und er bekam Schwierigkeiten beim Essen. Der Leiter der lokalen Polizeiwache und der Dorfparteisekretär gingen trotzdem am 23. Dezember 2001 (ein Feiertag nach dem chinesischen Mondkalender) zu ihm nach Hause, um ihn zu belästigen. Voller Trauer und Entrüstung hielt der alte Mann die Drohungen nicht mehr aus. Zu jener Zeit war er bereits bettlägerig und konnte weder essen noch trinken. Am 11. Januar 2002 (nach dem chinesischen Mondkalender) starb er.


1868. Ma Sufang
Frau Ma Sufang, 72 Jahre, fing 1997 an Falun Gong zu üben und konnte so ihre Diabetes, worunter sie seit 20 Jahren litt, überwinden. Als die Verfolgung begann, ging Frau Ma zweimal nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. In beiden Fällen wurde sie von ihren Verfolgern verhaftet und ihr wurde für ein ganzes Jahr die Pension nicht ausgezahlt. Das lokale „Büro 610“ und die Verantwortlichen ihrer Arbeitseinheit gingen zu ihr nach Hause und ließen sie nicht in Ruhe, bis sie im August 2004 starb.


1869. Cui Shuqing
Frau Cui Shuqing war 77 Jahre alt. Sie lebte im Dorf Dafutun, Gemeinde Chengzitan, Stadt Pulandian, Provinz Liaoning. Sie praktiziert seit 1998 Falun Gong. Nach dem 20. Juli 1999 plünderten Polizisten ihr Zuhause, drohten ihr und nahmen Infomaterialien über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong mit. Die Verfolgung verursachte großen mentalen Stress bei Frau Cui, welcher am 29. April 2002 einen tödlichen Herzanfall bei ihr zur Folge hatte.


1870. Wang Wenshu
Frau Wang Wenshu war 80 und lebte in Langfang, Provinz Hebei. Nachdem sie Flaun Gong übte, ging es ihr gesundheitlich sehr gut. Nach dem Juli 1999 verlor sie jegliche Möglichkeit, das Falun Gong Üben fortzuführen. Ihre Kinder wurden entführt und gefoltert, weil sie ebenfalls Falun Gong praktizierten. Im Oktober 2004 starb Frau Wang Wenshu.


1871. Liu Xianglan
Frau Liu Xianglan, 61, lebte im Dorf Guojiawu, Gemeinde Beiwu, Bezirk Shunyi in Peking. Im Januar 2001 wurde sie mit weiteren 30 anderen Falun Gong-Übenden aus der selben Gemeinde verhaftet. Sie wurde beschimpft, musste an Gehirnwäschesitzungen teilnehmen und ein Strafgeld von Tausenden Yuan bezahlen. Zwei Monate später gelang es ihr und ihrer Tochter, aus der Gefangenschaft zu entfliehen. Beide sahen sich gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu fliehen, um weiteren Verhaftungen zu entkommen. Auch ihr Sohn und ihre Schwiegertochter mussten aus dem selben Grund in die Obdachlosigkeit entweichen. Im März 2002 wurde Frau Liu von der Polizei aus dem Bezirk Xianghe, Provinz Hebei, verhaftet. Sie wurde gefangen genommen, geschlagen, beschimpft und gefoltert. Trotzdem weigerte sie sich, Falun Gong aufzugeben. Aus diesem Grunde wurde sie von den Mitarbeitern des Shunyi Bezirks „Büro 610“ verhaftet und zur Gehirnwäscheklasse, welche in der Polizeiakademie stattfand, gebracht. Aufgrund des hohen Drucks erlitt Frau Liu mehrmals Anzeichen eines Schlaganfalls. Die Polizei aber wollte sie nicht entlassen. Dieses Verhalten führte zu Frau Lius Tod.


1872. Yin Zonghua
Frau Yin Zonghua, 65, lebte in Huayuanbeili 12. Gebäude, Changxindian, Bezirk Fengtai, in Peking. Im Jahr 2000 setzte sie sich für Falun Gong ein. Die lokale Polizei und die Mitarbeiter des „Büro 610“ verschleppten sie und brachten sie im Oktober 2001 ins Gehirnwäschezentrum. Am 28. Januar 2005 starb sie.


1873. Wang Wenming
Herr Wang Wenming, 59, lebte in der Gemeinde Xincheng, Bezirk Tanggu in Tianjin. Bevor Herr Wang anfing Falun Gong zu üben, hatte er viele Krankheiten, die nach dem Beginn seiner Praxis verschwanden. Seit dem 20. Juli 1999 hatte Jiang Zemin unaufhörlich Falun Gong verfolgen lassen und die Polizei der Xincheng Gemeinde hatte die Falun Gong-Übenden zu Hause oft belästigt. Am 17. Januar 2001 stürmte der Polizist von der Xincheng Gemeindestation in das Haus von Herrn Wang und verhaftete seine Frau. Er verschleppte sie ins Gehirnwäschezentrum und drohte ihr. Unter dem ungeheuerlichen Druck bekam Herr Wang einen Herzinfarkt und musste zur Wiederbelebung ins Krankenhaus. Herr Wang starb am 31. Januar 2001.


1874. Tian Yulin
Herr Tian Yulin, 58 Jahre alt, kam aus Balinzuo Qi, Stadt Chifeng der Inneren Mongolei. Im Jahr 1997 fing er an, Falun Gong zu praktizieren. Damals litt er an einer schweren Leberkrankheit im Spätstadium. Nachdem er Falun Gong praktizierte, verbesserte sich seine Gesundheit Tag für Tag. Später stellte das Krankenhaus bei ihm fest, dass er von der Leberkrankheit geheilt war. Im Juli 2001 führte man ihn ab, plünderte seine Wohnung und kritisierte ihn in den Medien. Außerdem wurden von ihm noch 3 000 Yuan erpresst. Dadurch bekamen seine Kinder auch großen Druck zu spüren. Am 28. Juni 2003 starb er.


1875. Cheng Bo
Herr Cheng Bo, über 40 Jahre alt, wohnte im Stadtteil Nancha, Stadt Yichun der Provinz Heilongjiang. Bei der Verfolgung wurde er zweimal widerrechtlich eingesperrt und zu Arbeitslager verurteilt. Er wurde krank und starb Mitte März 2005.


1876. Li Tingpeng
Herr Li Tingpeng, 50 Jahre alt, war Angestellter in der Petrochemie Qilu, Stadt Zibo der Provinz Shandong. Im November 1999 fuhr er nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Man sperrte ihn ein, erpresste Strafgeld von ihm und behielt seinen Lohn ein, insgesamt 20 000 Yuan. Er blieb standhaft und gab den Einschüchterungsversuchen nicht nach. Man störte, bedrohte und belästigte ihn bei der Arbeit. Im Jahr 2001 wurde er gezwungen, seinen Arbeitsplatz zu verlassen. Danach verschlechterte sich seine Gesundheit. Am 30. Januar 2005 starb er an einer Harnvergiftung.


1877. Zhang Jinyong
Frau Zhang Jinyong, über 60 Jahre alt, arbeitete in der Petrochemie Qilu, Stadt Zibo der Provinz Shandong. Im Oktober 2000 ging sie nach Peking, um bei der Regierung eine Petition einzureichen. Die Polizei sperrte sie für einen Monat ein und verlangte noch 10000 Yuan von ihr. Im März 2003 wurde sie zur Gehirnwäsche in Wangcun gebracht, und von ihr wurden 8000 Yuan erpresst. Seelisch und körperlich war sie schwer verletzt worden. Im Oktober 2004 verunglückte sie tödlich.


1878. Zhou Meixiu
Frau Zhou Meixiu, 71 Jahre alt, kam aus der Stadt Zhangjiakou, Provinz Hebei. Damals hatte sie eine Herzkrankheit und Diabetes. Jedes Jahr musste sie viel Geld für Medizin ausgeben. Durch das Praktizieren von Falun Gong ist ihre Gesundheit wesentlich besser geworden. Aufgrund der Verfolgung wurde ihre Kultivierungsumgebung zerstört. Im Januar 2005 starb sie.


1879. Zhang Zheng
Frau Zhang Zheng, 14, war Schülerin der Mittelschule Quantang, Stadt Chaohu, Provinz Anhui. Sie wurde aufgrund einer Petition für Falun Gong in Peking unrechtmäßig zu „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt. Währenddessen belästigte die Polizei ihre Familie mehrere Male und durchsuchte ihre Wohnung. Unter der terroristischen Verfolgung stand Zhang Zheng stets unter starkem psychischem Druck. Sie durfte auch nicht die Übungen von Falun Gong praktizieren. Im November 2000 erkrankte sie an Leukämie und starb im Februar 2001.


1880. Sun Shoufen
Frau Sun Shoufen, 67, wohnte in der Straße Erlijie in der Stadt Hefei, Provinz Anhui. Früher litt sie an Leukämie, Lymphdrüsenkrebs und Zuckerkrankheit, die durch das Üben völlig geheilt wurden. Nach dem 20.07.1999 hörte sie bedingt durch die Verfolgung mit dem Üben auf. Bald erschienen ihre Krankheiten wieder. Durch erneutes Praktizieren wurde sie wieder gesund. Sie brachte ihre Krankenberichte mit nach Peking, um die wahren Umstände von Falun Gong bei der Regierung zu erklären. Jedoch wurde sie von der Polizei entführt und gesetzwidrig eingesperrt. Später, obwohl man sie freiließ, wurde sie mehrmals belästigt und bedroht. Die Behörden übten auch Druck auf die Familienangehörigen aus. Ende 2003 bekam Frau Sun einen Rückfall der alten Krankheiten und starb am 09.01.2005.


1881. Li Yunkai
Frau Li Yunkai, 71, war Falun Gong-Übende aus dem Bezirk Haizhu, Stadt Guangzhou, Provinz Guangdong. Nach dem 20.07.1999 war es verboten worden, weiter Falun Gong zu praktizieren. Zur Kontrolle kam die Polizei auch häufig zu ihr nach Hause, um sie zu belästigen, was ihr physisch und psychisch schwer zusetzte und einen Rückfall der alten Krankheiten auslöste. Sie starb im November 2002.


1882. Zhang Xuhao
Herr Zhang Xuhao, 27, kam aus der Stadt Ruichang, Provinz Jiangxi und arbeitete langjährig in der Stadt Wuhan der Provinz Hubei. Im Oktober 2000 ging er auf den Platz des Himmlischen Friedens in Peking und wurde unrechtmäßig eingesperrt. Er trat in einen Hungerstreik gegen die Verfolgung, einige Tage später wurde er bedingungslos freigelassen. Er bestand auf das weitere Praktizieren von Falun Gong. Weil ihn die Verfolgung der Polizisten unter enormen körperlichen und seelischen Druck setzte, starb er im März 2004.


1883. Hu Shuying
Frau Hu Shuying, 61, kam aus der Stadt Wuhan, Provinz Hubei. Nach dem 20.07.1999 wurde sie mehrmals von der Polizeistation und dem Nachbarschaftskomitee bedroht und im Januar 2002 von den Polizisten der Polizeistation Shuiguohu festgenommen und gezwungen, an einem „Gehirnwäschekurs“ Yangyuan teilzunehmen. Dort sperrte man sie für drei Monate ein. Das „Büro 610“ des Bezirks Wuchang stimmte zu, sie nach Hause gehen zu lassen, jedoch erst wenn die Familienangehörigen eine Garantie schrieben. Als sie hörte, dass ihre Familienangehörigen eine Garantie geschrieben hatten, lehnte sie es ab, nach Hause zu gehen. Erst als die Familienangehörigen sagten, es gab keinen Inhalt über Falun Gong in dem Garantieschreiben, ging sie zurück. Später bestand sie immer auf das Praktizieren. Infolge des Drucks, welcher aus der Verfolgung resultierte, bekam sie eine akute Gehirnblutung und verlor im Oktober 2003 ihr Bewusstsein. Sie verstarb im November 2003.


1884. Yu Changhai
Herr Yu Changhai, 67, war pensionierter Beamter vom Amt für Landwirtschaft des Bezirks Gong´an, Provinz Hubei. 1995 begann er Falun Gong zu üben. Er war wieder gesund und energievoll. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999 wurde er mehrmals bedroht und konnte nicht mehr richtig praktizieren. Er starb im Jahr 2000.


1885. Yao Yindi
Frau Yao Yindi, 74, war aus dem Bezirk Hanyang, Stadt Wuhan, Provinz Hubei. Seitdem das Jiang Regime Falun Gong verfolgte, wurde sie ständig belästigt und konnte nicht wie früher praktizieren, was dazu führte, dass ihre alte Krankheit wieder auftauchte. Sie starb im März 2001.


1886. Xu Jianhua
Frau Xu Jianhua, 69, kam aus der Stadt Zhaoyuan, Provinz Shandong. Im Oktober 2000 ging sie nach Peking, um eine Petition für Falun Gong einzureichen. Auf dem Weg wurde sie von Polizisten entführt und zurückgebracht. Man sperrte sie in die Garage der Polizeistation des Erschließungsgebiets der Stadt Zhaoyuan. Dort wurde sie drei Tage und drei Nächte gefoltert und dann freigelassen. Am 25.01.2001 wurde ihre ältere Tochter Jiang Liying von den Polizisten zu Tode geschlagen, weil sie das Praktizieren nicht aufgeben wollte. Das versetzte Frau Xu einen großen psychischen Schock. Sie starb am 01.01.2004.


1887. Zhao Fanglan
Frau Zhao Fanglan war eine pensionierte Lehrerin aus dem Kreis Nong´an, Provinz Jilin. Durch das Üben von Falun Gong seit 1997 wurden ihre Krankheiten wie eine Herzkrankheit, erhöhter Blutdruck und u.a. eine Zuckerkrankheit geheilt. Im Jahr 2000 wurden ihre zwei Söhne und Schwiegertöchter wegen des Praktizierens zur „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt, was Frau Zhao geistig schwer verletzte und einen Rückfall ihrer alten Krankheiten verursachte. Sei starb am 15.07.2001.


1888. Chai Yujuan
Frau Chai Yujuan, 92, war Falun Gong-Übende aus der Stadt Songyuan, Provinz Jilin. Im Dezember 1998 begann sie, Falun Gong zu üben und alle ihre Krankheiten verschwanden. Seit diesen Jahren musste sie keine Medikamente mehr einnehmen. Im Mai 2001 wurde ihre Tochter von Polizisten entführt. Danach verlor sie die vertraute Umgebung zum Praktizieren. Sie starb am 19.01.2002.


1889. Liu Chuncheng


1890. Fei Muzhen


1891. Xiao Yuzhen
Frau Xiao Yuzhen, 57, war Lehrerin der Grundschule Nr. 4 der Stadt Linghai. Auch sie profitierte viel vom Praktizieren von Falun Gong. Im Januar 2000 wurde sie zusammen mit einigen anderen Praktizierenden festgenommen, nur weil sie sich getroffen hatten. Sie hatte eine 37 Tage lange Administrativhaft zu verbüßen. Dieses Erlebnis war für sie ein unheilbares Trauma, so dass sie im August 2001 an den Folgen mehrerer Krankheiten starb.


1892. Zhang Yanxin
Frau Zhang Yanxin, 24, wohnte in der Stadt Dengta in Liaoning. Die frühere Brustkrebspatientin wurde zweimal operiert und hatte laut Arzt nur noch drei Monate zu leben. Wenige Monate, nachdem sie angefangen hatte, Falun Gong zu praktizieren, verschwand die Krankheit. Am 22.Juli 1999 ging Frau Zhang nach Peking, um sich bei der Petitionsstelle der Zentralregierung gegen die Verfolgung zu äußern. Jedoch wurde sie in Administrativhaft genommen. Nach der Freilassung war sie öfters Belästigungen und Bedrohungen der Polizei ausgesetzt. Schließlich wurde die Krankheit rückfällig und sie starb am 7. Februar 2001.


1893. Qu Peifen
Frau Qu Peifen wohnte im Nanguanling Wohnviertel in der Stadt Dalian. Bevor sie Falun Gong praktizierte, hatte sie an mehreren Krankheiten gelitten, z.B. Gelenkentzündung, Magenbeschwerden usw. Durch Falun Gong war ihre Gesundheit wesentlich verbessert. Seit der Verfolgung wurde ihre Familie oft von den Behörden belästigt und bedroht. Ihre zwei Töchter, die ebenfalls Falun Gong praktizieren, wurden ins Arbeitslager gesteckt. Traumatisiert von der willkürlichen Verfolgung wurde Frau Qu wieder schwer krank und starb schließlich an den Krankheiten.


1894. Ma Zongru
Herr Ma Zongru, 72, wohnte in der Stadt Liaoyang. Nach Juli 1999 wurden er und seine ebenfalls Falun Gong praktizierende Tochter verfolgt. Seine Krankheiten, die durch das Praktizieren geheilt waren, wurden rückfällig. Am 20.Mai 2002 starb er.


1895. Wang Zhendong
Herr Wang Zhendong, 61, lebte im Bezirk Jinzhou, Stadt Dalian. Er, seine Frau und Tochter praktizierten alle Falun Gong. Im September 2002 wurde seine Frau zum zweiten Mal festgenommen und anschließend ins Arbeitslager gesteckt. Im März 2003 wurde auch seine Tochter verhaftet. Trotz dieser Schicksalsschläge gab Herr Wang seinen Glauben an Falun Gong nicht auf. Er forderte die Behörden immer wieder auf, seine Familienangehörigen freizulassen. Im April 2003 wollte er seine Frau im Arbeitslager besuchen, wurde jedoch von der Polizei verwiesen. Voller Empörung musste er wieder nach Hause gehen. Unglücklicherweise starb er unterwegs bei einem Verkehrsunfall.


1896. Jiang Boliang
Herr Jiang Boliang, 73, wohnte ebenfalls in Dalian. Seit der Verfolgung war er ständig Belästigungen und Bedrohungen vom Rixin Nachbarschaftskomitee und der Rixin Polizeiwache ausgesetzt. Man setzte ihn unter Druck, um ihn von Falun Gong abzubringen. Eine Zeit lang konnte Herr Jiang deswegen nicht zu Hause wohnen. Im Juli 2003 starb er.


1897. Wang Siyuan
Herr Wang Siyuan, 86, wohnte in der Stadt Anshan. Dank Falun Gong, das er seit Juni 1995 praktizierte, waren ein Dutzend Krankheiten von ihm geheilt. Seit der Verfolgung konnte er nicht mehr mit anderen zusammen die Übungen von Falun Gong machen. Als Analphabet konnte er ohne Hilfe von anderen die Bücher von Falun Gong auch nicht lesen. Unter dem Druck der Verfolgung starb er im Juni 2004.


1898. Jiang Xiangqin
Frau Jiang Xiangqin, 65 Jahre alt, lebte im 3. Dorf der Gemeinde Laochi, welche im Bezirk Chuanshan der Stadt Suining, Provinz Sichuan liegt. Sie besaß am ganzen Körper verschiedene Krankheiten und konnte sich kaum bewegen. Nachdem sie angefangen hatte, Falun Gong zu praktizieren, verbesserte sich ihre körperliche Verfassung Tag für Tag. Weil sie standhaft an ihrem Glauben festhielt, wurde sie ebenfalls verfolgt und musste schließlich von zu Hause fliehen. Sie hatte keine Möglichkeit mehr, regelmäßig Falun Gong Bücher zu lesen und die Übungen zu praktizieren. Am 10. April 2005 verstarb sie.


1899. Zheng Lun
Herr Zheng Lun, 78 Jahr alt, kam aus der 3. Gruppe des 3. Dorfs der Gemeinde Fengtai, Kreis Xinqiao der Stadt Suining. Im Jahr 1996 lernte er Falun Gong kennen. Nach dem Beginn der Verfolgung fuhr der alte Mann nach Peking, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Unterwegs wurde er festgenommen und zurückgebracht. Man misshandelte ihn, sperrte ihn über vier Monate ins Untersuchungsgefängnis und erpresste vor seiner Freilassung 1 000 Yuan von ihm. Inzwischen wurde sein Sohn (ebenso Falun Gong-Praktizierender) zu drei Jahren Haft verurteilt. Gegen Mitternacht drangen der Chef des „Büro 610“ und andere Mitarbeiter öfters in seine Wohnung ein und nahmen ihn mit. Der Stress führte dazu, dass Herr Zheng wieder an seinen früheren Krankheiten erkrankte, was ihm schließlich das Leben kostete. Am 17. März 2005 verstarb er. Bereits nach seiner zweiten Freilassung hatte Herr Zheng schon eine „ernsthafte Erklärung“ veröffentlicht, womit er seinen „Reuebericht“ für ungültig erklärte.
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