|
 |
Liste der durch Folter und Verfolgung gestorbenen Falun Gong-Praktizierenden (Fälle 100 - 199)
 |
100. Xia Shucai
Der Dafa-Praktizierende Xia Shucai, ein 63-jähriger Mann, war ein Bewohner des Dorfes Dongdagezhuang in der Kleinstadt Zhongjing von Laiyang in der Provinz Shandong. Am 9. Dezember 2000 wurde er auf seinem Weg nach Peking auf der Laixi Eisenbahn-Station gefangen genommen und nach Zhongjing zurückgebracht. Die Stadtregierung zwang seine Familie dazu, eine Geldbuße von 2.000 Yuan zu bezahlen (ungefähr das viermonatige Einkommen eines durchschnittlichen Arbeiters in China). Außerdem forderten sie von ihm, eine Erklärung zu schreiben, auf das Praktizieren von Falun Gong zu verzichten. Xia Shucai trat in einen Hungerstreik um gegen die unrechtmäßige Verhaftung und die Schläge, die ihm zuteil wurden, zu protestieren. Während des Hungerstreiks wurde er mehrmals brutal gefoltert und in der Nacht zum 22. Dezember 2000 starb er schließlich.
|

 |
102. Chu Congrui
Chu Congrui, ein 19-jähriges Mädchen aus dem Dorf Xujia, Stadt Shunantiande, in der Provinz Jilin ging am 1. Dezember 2000 nach Peking. Dort wurde sie auf dem Platz des Himmlischen Friedens verhaftet. Am 13. Dezember versarb sie im Haidian Gefängnis in Peking. Angaben der Polizei zufolge starb sie aufgrund von Essensverweigerung. Doch der Arzt, der sie danach untersuchte, war nicht dieser Meinung, zumal ihre Nase gebrochen, ihr Gesicht entstellt und ihr ganzer Körper mit Blutspuren übersät war und kein normales Erscheingungsbild hinterließ. Am 18. Dezember wurde sie in der Kreisstadt Changping eingeäschert.
|
|
104. Unbekannter Praktizierende
|
 |
105. Zhong Yunxiu
|
 |
107. Yu Lianchun
|

 |
108. Wang Gaizhi
Wang Gaizhi, eine 47 Jahre alte Frau aus dem Dorf Shifosi in der Kreisstadt Zhenping, in der Provinz Henan. Am 9. Februar 2000 ging sie zum zweiten Mal nach Peking, um gegen die unrechtmäßige Verfolgung von Falun Gong zu protestieren. Sie wurde festgenommen und in das Internierungslager in Zhenping gesteckt. Dort wurde sie gezwungen, über 10 Stunden täglich zu arbeiten. Ein Wärter namens Cao folterte sie, sobald er sah, dass sie die Falun Gong-Übungen praktizierte. Kurz vor ihrem grausamen Tod musste sie fünf Tage hintereinander ununterbrochen brutalste Folterungen erleiden, die ein Mensch kaum aushalten kann. Normalerweise kann ein Mensch diese Folter nicht einmal einen halben Tag überstehen. Durch die Folter konnte sie kaum noch atmen. Weil ihre Verwandten ihre Freilassung forderten, gab die die Polizei sie schließlich heraus, aber erst nachdem sie 500 Yuan erhalten hatte. Zwanzig Tage später, am 26. Mai 2000 starb sie zu Hause an den Auswirkungen der schrecklichen Folter, die ihr durch die Wärter zugefügt worden war.
|

|
111. Zhang Zhibin
Am 18. Dezember 2000 folterten die Behörden des ersten Arbeitslager der Provinz Hebei (auch Kaiping Arbeitslager von Tangshan genannt) die 30-jährige Falun Gong-Praktizierende Zhang Zhibin zu Tode. An besagtem Abend konnte man den Lärm von Elektroschocks und qualvolle Schreie in der „Krankenstation“ des Lagers vernehmen. Die quälenden Schreie dauerten sehr lange an.
|

 |
112. Zhang Baoxing
Der Falun Gong-Praktizierende Zhang Baoxing, geboren im Juni 1950, hat in der 8ten Gruppe der Stadt Chengzi, Kreis Jiujiang, (Provinz Jiangxi) gelebt. Am 25. Dezember 2000 ging Zhang Baoxing zusammen mit seiner ältesten Tochter nach Peking um dort zu appellieren. Sie wurden festgenommen und im Untersuchungsgefängnis von Jiujiang inhaftiert, wo sie Schläge und anderen Formen der Misshandlung ausgesetzt waren. Zhang Baoxing trat in Hungerstreik um seine bedingungslose Freilassung zu fordern. Daraufhin intensivierten die Gefängniswärter die Misshandlungen und begannen mit der Zwangsernährung, infolge der Zhang Baoxing am 5. Januar 2001 starb. Seine Frau durfte seinen Leichnam nicht ein einziges Mal sehen. Laut Aussagen von Personen, die ihn gesehen hatten, gab es Blutergüsse auf seinem Rücken und seinem Gesäß und sein rechtes Auge war ebenfalls sichtbar verletzt.
|

 |
113. Li Jingchun
Li Jingchun war eine Falun Dafa-Praktizierende, die am 16. März 1954 geboren war. Sie wohnte in Sanlijie in der Stadt Jiujiang und arbeitete als Verkäuferin im Haihui Einkaufszentrum. Am 18. Dezember ging sie nach Peking um zu appellieren, danach wurde sie in die Mentougou Haftanstalt in Peking gebracht. Dort protestierte sie gegen ihre unmenschliche Folter mit Hungerstreik. Am 5. Tag des Hungerstreiks, begannen die Verfolger damit, sie durch ihre Nase einer Zwangsernährung zu unterziehen. Sie flösten ihr eine halbe Flasche \"Sojamilch\" durch die Nase in den Magen. Dadurch bekam sie hohes Fieber und einen starken Husten. Am 30. Dezember 2000 ließ man sie nach Hause. Doch ihr Fieber und der Husten wurden immer schlimmer. Dazu erbrach sie eine weiße Flüssigkeit, die einen penetranten und seltsamen Geruch ausströmte. Sie starb am 04. Januar 2001.
|
|
115. Unbekannte Praktizierende
|
|
116. Unbekannte Praktizierende
|
 |
118. Sun Lianxia
Am 16. Januar 2001 wurde die 50-jährige Dafa-Praktizierende Frau Sun Lianxia zu Tode gefoltert, nur weil sie darauf bestand, weiterhin Falun Dafa zu praktizieren.Sie wohnte im 8. Apartment, im 17. Stock des Gebäudes mit der Nr. 227 in der Yongping Straße im Bezirk Shahekou in der Stadt Dalian. Sie war Doktor im Bereich von Baugeräten in der Stadt Dalian. • http://images.faluninfo.de/200801/sun_lianxia210101_2_big.jpg
|

 |
119. Zhang Guiqin
Kreisstadt, Stadt Hefei, Provinz Anhui: Die Dafa-Praktizierende Zhang Guiqin, die von der chinesischen Staatssicherheitsbehörde ingesperrt worden war, verstarb am 17. Januar 2001 um 13.03 Uhr im Alter von 37 Jahren, nachdem sie fünf Monate extremste Folter erleiden musste. Weil sie die Praxis Falun Dafa nicht aufgab, wurde sie insgesamt dreimal von der Staatssicherheitsbehörde Feidong verhaftet worden Mehrere Tage vor ihrem Tod befand sich ihr Körper bereits in einem sehr schwachen Zustand. Ihre Stimmbänder waren durch die Zwangsernährung in der Haftanstalt stark beschädigt worden und sie konnte nicht mehr sprechen. Ihr Körper war so schwach, dass sie für die kleinsten Bewegungen bereits Hilfe benötigte. Auch ihre Lunge hatte großen Schaden davon getragen. Sie konnte nur noch schwer atmen und jeder Husten verursachte extreme Schmerzen. Sie war völlig ausgemergelt und konnte bis zu ihrem Tode nur noch flüssige Nahrung zu sich nehmen. • Fotos kurz vor ihrem Tod
|

 |
120. Du Xu
Du Xu, ein Falun Gong-Praktizierender aus der Stadt Nanyang in der Provinz Henan wurde auf der Wancheng Polizeistation so lange gefoltert, bis er sein Bewusstsein verlor. Am 28. November 2000 um ca. 13.00 Uhr wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, wo er am 10. Januar 2001 um 5.30 Uhr morgens verschied.Während seines 43-tägigen Aufenthaltes im Krankenhaus hatte Du Xu sein Bewusstsein nie wieder völlig erlangt.
|
 |
121. Sun Youfa
|
 |
125. Liu Chun
|
 |
127. Sun Shaomei
Frau Sun Shaomei, 37 Jahre alt, eine Angestellte eines genossenschaftlichen Vertriebes in der Kleinstadt Linglong, der Kreisstadt Zhaoyuan in der Provinz Shandong war unter der ersten Gruppe von Dafa-Praktizierenden, die seit dem 20. Juli 1999 mehrere Male nach Peking gegangen waren, um zu appellieren. Sie wurde ohne Rechtsgrundlage über acht Monate lang von der örtliche Polizei eingesperrt. Am zweiten Tage nach ihrer Freilassung, etwa um den 18. November 2000 herum, ging Sun Shaomei erneut nach Peking. Gegen Mitte Dezember erhielten Freunde von ihr aus dem Tuanhe Arbeitslager in der Kreisstadt Daxing in Peking ihre Todesanzeige. Dann erfuhren sie, dass sie zu Tode verprügelt worden war.
|
 |
128. Wang Yijia
|
 |
129. Li Mei
Die Falun Gong-Praktizierende Li Mei wurde unrechtmäßig in das Hefei Frauen- Arbeitslager gebracht, weil sie das Praktizieren von Falun Gong nicht aufgab. Am Nachmittag des 31. Januar 2001 bestellt man ihre Eltern von in das Militär-Krankenhaus Nr. 105, damit sie ihre Tochter besuchen könnten. Der Körper von Li Mei war in eine Decke eingehüllt und es war nur noch ihr Kopf sichtbar. Um ihre Nase herum, an den Mundwinkeln und an den Augen waren Blutflecken zu sehen. Es gab schwarze und blaue Flecken auf ihren Gesicht und ihr Hals war umhüllt. Der Arzt teilte ihnen mit, dass ihr Gehirn nicht mehr anspräche und ihre Herzschläge nur noch sehr schwach seien. Am 1. Februar 2001 verließ Frau Li Mei im Alter von nur 28 Jahren diese Welt.
|
 |
131. Wang Lixin
|
 |
137. Tang Hong
|
 |
145. Wang Shuquan
|
|
146. Unbekannter Praktizierende
|
 |
148. Ren Pengwu
|
 |
149. Liu Zhifen
|
 |
153. Wang Xiujuan
|
 |
155. Li Yanhua
|
|
160. A Young Female Practitioner
|
 |
162. Sun Hongyan
|
 |
166. Peng Min
Der Praktizierende Peng Min aus der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei wurde am 6. April 2001 um 18.00 Uhr zu Tode gefoltert. Kurz nachdem er gestorben war wurde sein Körper sowie seine Familie an einen unbekannten Ort gebracht. Am 7. April 2001 gegen 10 Uhr morgens wurde sein Körper heimlich eingeäschert; sein Vater, Peng Weisheng, wurde aus dem Hewan Arbeitslager geholt, um einen letzten Blick auf den Körper seines Sohnes werfen zu können. Danach wurde er wieder ins Arbeitslager zurückgebracht. Peng Yan, seine jüngere Schwester hatte nichts vom Tod ihres Bruders erfahren! Nachdem der Körper von Peng Min eingeäschert worden war wurde sein Bruder Peng Liang und seine Mutter gezwungen, einen \"Umerziehungskurs\" im Bezirk Wuchang in der Stadt Wuhan zu besuchen.
|

 |
169. Liu Xianglan
Frau Liu Lanxiang, ca. 40 Jahre alt, war eine Angestellte im Krankenhaus für traditionelle chinesische Medizin der Kreisstadt Minqin in der Provinz Gansu. Die Staatssicherheitsbehörde der Stadt Wuwei und der Kreisstadt Minqin nahmen sie ohne gerichtliche Grundlage fest, sperrten sie ein und auferlegten ihr mehr als einmal irgendwelche Bußgelder, weil sie gegen die unrechtmäßige Verfolgung von Falun Gong protestierte. Anfang April wurde sie eines Nachts in Jingangcheng im Bezirk Qilihe in der Stadt Lanzhou festgenommen, weil sie Informationsmaterialien über die Verfolgung verteilte. Als die Polizisten von ihr herausbekommen wollten, wo die Infomaterialien hergestellt werden, wurde sie grausam gefoltert, doch sie schwieg standhaft. Schließlich wurde sie um den 11.April 2001 heraum zu Tode gefoltert.
|

 |
171. Lu Hongfeng
Lu Hongfeng (37) war Vizedirektorin einer Grundschule der Stadt Wuling der Provinz Ningxia. Da sie im Frühling 2000 einen Appellbrief an den Volkskongress auf der Provinzebene für die Beendigung der Verfolgung von Falun Gong unterschrieben hatte, wurde sie ihres Amtes enthoben und von der Arbeit beurlaubt. Ihr Mann Qin Yuhuan, Parteisekretär einer Baufirma der Stadt Lingwu, schlug sie deshalb mehrmals und warf sie am 06.05 von zu Hause heraus. Am 07.06 entführte sie ihr Mann und brachte sie in die psychiatrische Anstalt der Stadt Lingwu. Nach Aussagen von Doktor Yong, Arzt der psychiatrischen Anstalt, wurde Lu Hongfeng gezwungen, täglich 24 Tabletten einzunehmen.Ende Juli 2000 wurde Frau Lu von ihrem Mann wieder nach Hause geholt.Trotzdem misshandelte ihr Mann sie immer wieder und zwang sie die Psychopharmaka weiterhin zu nehmen. Am 06.09.2000 starb Lu Hongfeng an den Folgen der Misshandlungen.
|
 |
172. Wang Aijuan
|





|
177. Zhang Fuzhen
Zhang Fuzhen war eine Falun Gong Praktizierende aus Pingdu in der Provinz Shandong. Im Jahr 2001 wurde sie festgenommen und zur Verfolgung in eine Gehirnwäscheklasse geschickt. Sun Fuxiang vom Hongshan Zentrum für Landwirtschaftstechnologie war damit beauftragt worden, Zhang Fuzhen zu überwachen. Sun sagte, dass sie Zeugin von Frau Zhangs Tod war und sie unter extremen Schmerzen gestorben sei.
Sun erinnerte sich, was geschehen war: „Die Polizei zog Frau Zhang die Kleidung aus und rasierte ihr den Kopf. Sie folterten und beleidigten sie. Sie wurde mit ausgestreckten Gliedmaßen an ein Bett gefesselt, in dem sie sich auch erleichtern musste. Dann spritzten sie ihr unbekannte, giftige Drogen. Als ihr die Drogen gespritzt worden waren, verspürte sie sofort unerträgliche Schmerzen. Sie kämpfte, als ob sie wahnsinnig geworden wäre und starb unter großen Schmerzen. Die Beamten vom ‚Büro 610’ waren die ganze Zeit über dabei und haben den Todeskampf von Frau Zhang miterlebt.“
|

 |
178. Xu Zengliang
Herr Xu Zengliang wurde 1972 geboren. Von 1993 an hatte er an der Shandong-Hochschule für traditionelle chinesische Medizin studiert und 1998 den Bachelortitel bekommen. Danach hatte er im Krankenhaus für traditionelle chinesische Medizin in der Stadt Pingdu gearbeitet. Nachdem er in der Hochschule Falun Gong kennengelernt hatte, verstand er mehr und mehr den Wert und Sinn der drei Prinzipien "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, die Falun Gong lehrt und bemühte sich von da an in allen Lebenslagen diese im Herzen zu bewahren.
Nach dem Juli 1999 wurde er aufgrund des Praktizierens von Falun Gong verfolgt. Am 17. April 2001 wurde er von der Polizei zu Tode geprügelt, weil er weiterhin Falun Gong kultivierte. Als Xu Zengliang starb, war er nackt am Oberkörper. Zwischen den Beinen war er voller runder Blutstockungen und auf dem Kopf hatte er einen tiefen Schnitt. An seinen Ohren waren entstellt und mit Blut verklebt, so dass man nicht einmal mehr die Form erkennen konnte. Der Anblick war entsetzlich.
|

 |
180. Sun Shiwen
|

 |
181. Liu Shusong
Liu Shusong war am 15. November 1973 geboren worden. Am 5. Mai 2001 wurde er im Zug auf dem Weg von der Stadt Baoding nach Peking von der Bahnpolizei festgenommen, weil er Falun Gong praktizierte. Zwei Tage später verständigte die Staatssicherheitsbehörde Shijiazhuang sein Familie, dass sie seinen Körper einfordern sollten. Als die Familienmitglieder dort ankamen, fanden sie einen Körper von Liu Shusong vor, der starke Folterspuren aufwies. Die \"Beamten\" behaupteten, dass er aus dem 5. Stock eines Gebäudes gesprungen sei, um Selbstmord zu begehen. Doch was sein Körper enthüllte war eine andere Situation: Seine Handgelenke wiesen mehr als zwei Inch große Narben auf, die geitert hatten. Etwas oberhalb seiner Brustwarzen, befanden sich vier rote Flecken; die \"Beamten\" behaupteten, dass die Flecken durch medizinische Behandlung entstanden waren. An seiner Ferse waren die Knochen entblöst, doch doch sie ragten nicht so weit heraus, um ihn beim Tragen von Schuhen zu beeinflussen. Am Boden waren zwar viele Blutflecken zu sehen, doch außer den vier vorher erwähnten Verletzungen waren die anderen Teile seines Körpers völlig unversehrt. Wie kann man glauben, dass er aus dem 5. Stock gesprungen sein soll?
|

|
182. Pu Xinjiang
Frau Pu Xinjiang, etwa 50 Jahre alt, kam aus der Stadt Chongqing. Sie wurde zu Arbeitslager verurteilt und wurde daraufhin ins Maojiashan-Frauengefängnis gesteckt. Dort starb sie an den Folgen der Misshandlungen. Am 03. April 2001 wurde ihrer Familie von der Polizei mitgeteilt, dass sie den Leichnam von Frau Pu abholen sollte. Die Familie war bestürzt und entsetzt über ihren Tod, konnte sich aber an niemandem wenden. Genauere Informationen darüber sind zur Zeit noch nicht bekannt.
|

 |
185. Chen Dewen
Chen Dewen kam aus der Kleinstadt Gejia, (Kreis Suizhong, Provinz Liaoning). Er fing im Jahre 1996 an, Falun Dafa zu praktizieren. Am 30. Oktober 1999 ging er zum zweiten Mal nach Peking und wurde nach seiner Verhaftung im Gefängnis von Suizhong brutal gefoltert. Anschließend wurde er ins Arbeitslager der Stadt Huludao verlegt. Auch dort musste er schlimme Folterqualen über sich ergehen lassen. So musste er auf einer ca. 10 cm breiten und etwa 1 Meter hohen Bank sitzen. Das führte zu tiefen und äußerst schmerzhaften Einschnitten in seinem Hinterteil. Nach mehrereren Jahren im Arbeitslager und aufgrund der unmenschlichen Behandlung verschlechterte sich sein Gesundheitszustand dramatisch und Ende Februar 2001 später starb Chen Dewen kurz nach seiner Einlieferung im Krankenhaus.
|

|
187. Li Yingxiu
Für Frau Li Yingxiu war der Tod ihres Sohnes ein Schock. Er war durch das Praktizieren von Falun Gong festgenommen und zu Tode gefoltert worden. Seine Mutter wurde von vier Polizisten mit Gewalt ins Krankenhaus gebracht, sie aber wollte nicht und sagte, dass alles in Ordnung sei und ging. Die vier Polizisten duldeten das nicht und prügelten sie brutal nieder. Frau Li aber sagte nur, dass sie all diese unmenschlichen und bösartigen Behandlungen aufdecken werde. Da schlugen die Polizisten so stark auf ihren Kopf ein, was tödlich endete.
|
 |
188. Hu Xiuying
|
 |
189. Liu Xiaoling
Die 35jährige Frau Liu Xiaoling aus der Stadt Wuzhang, Zhaodong, Provinz Heilongjiang, wurde durch Zwangernährung getötet.
Ende 1999 wurde die Falun Gong-Praktizierende Frau Liu eingesperrt, weil das Regime Falun Gong verfolgt. Im Gefängnis wurde sie qualvoll gefoltert, weil sie den Versuchen widerstand, sie vom Praktizieren abzuhalten. Im Frühjahr 2001, als sie widerrechtlich wegen eines Hungerstreiks eingesperrt worden war, wurde sie mit fauler Tofusuppe zwangsernährt und so zu Tode gefoltert. Laut internen Informationen hatte man so stark auf ihre Rippen eingeschlagen, bis sie beinahe gebrochen waren.
|

 |
190. Yu Lixin
Frau Yu Lixin, 36 Jahre alt, Bachelor, war Mitglied der Kommunistischen Partei und in der Hauptgewerkschaft des Stadtkomitees der Stadt Jilin, Provinz Jilin tätig. Nach dem Verbot von Falun Gong ging Frau Yu nach Peking zum Petitionsbüro, um sich für Falun Gong auszusprechen. Sie wurde festgenommen und von der Polizeibehörde der Stadt Jilin in ihre Heimat zurückgebracht. Obwohl sie unmenschlich gequält wurde, gab sie Falun Gong nicht auf. Als Folge wurde sie aus der Partei ausgeschlossen, von der Arbeitsstelle entlassen und zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Am 8. März 2002 wurde Frau Yu Lixin wieder ins Gefängnis für Frauen gebracht. Als Protest trat sie wieder in den Hunger- und Durststreik. Danach wurde sie ins Krankhaus der öffentlichen Sicherheitsbehörde geschickt. Obwohl ihr Blutdruck bei null lag, wurde sie nicht freigelassen. Im Gegenteil wurden ihr Spritzen gegeben, mit denen ihre Nervenzentren zerstört wurden. Am 5. April zuckte sie und wurde ohnmächtig. Die [Ärzte] schnitten ihre Pulsadern auf und spritzten sie mit der nervenschädigenden Medizin. So starb Yu Lixin am 4. Mai 2002, nachdem sie 66 Tage im Hunger- und Durststreik war.
|

|
192. Wang Ailing
Frau Wang Ailing (51) war Arbeiterin der Druckerei der Stadt Zhang Jiakou, Provinz Hebei und hatte im Wohnhaus für Angestellte des ersten Krankenhauses gewohnt. Sie war mehrere Male nach Peking gegangen, um dort friedlich gegen die Verfolgung von Falun Gong zu protestieren. Sie wurde sechs Mal verhaftet und starb am 15. Mai 2001 im ersten Krankenhaus der Stadt Zhangjiakou. Vor ihrem Tod war ihr Körper durch die ständigen Folterungen in den Arbeitslagern stark angeschwollen, sie hatte Schwierigkeiten bei Atmen und konnte sich nicht mehr hinlegen.
|

|
193. Lai Zhijun
Am 28. März 2000 wurde der Praktizierende Lai Zhijun, ein Assistent des Bürgermeisters und stellvertretender Direktor der Volkskongresses im Ort Fenggang, der Stadt Dongguan in der Provinz Guangdong in die Orientierungseinheit des Sanshui Zwangsarbeitslagers in der Provinz Guangdong eingewiesen. Er bestand auch im Arbeitslager weiterhin auf das Ausüben der Falun Gong Übungen. Aus diesem Grund wurde er unmenschlich geschlagen und mit Elektroschockern misshandelt. Dann trat er in den Hungerstreik. Anschließend wurde Lai Zhijun ununterbrochen geschlagen und mit Elektroschocks misshandelt, bis er nach einigen Tagen an den Folterungen starb.
|

 |
195. Zhang Fu
Zhang Fu, 32 Jahre alt, lebte im Dorf Yanjiang in einem Vorort der Stadt Jiamusi in der Provinz Heilongjiang. Als er im September 2000 nach Peking ging, um für Falun Gong zu appellieren, wurde er verhaftet. Am gleichen Abend floh er aus der Haftanstalt. Am nächsten Tag ging er wieder auf den Platz des Himmlischen Friedens, um die Falun Gong-Übungen zu machen. Er wurde erneut festgenommen und von den Sicherheitsbeamten grausam zusammengeschlagen. Danach wurde er für mehr als 40 Tage unrechtmäßig in die Haftanstalt in der Stadt Jiamusi gebracht. Am 23. November 2000 starb er auf der Polizeistation Yanjiang in Jiamusi. Am nächsten Tag verbrannte die Regierung seinen Körper. Die Polizei benachrichtigete seine Familie und behauptete, er sei nach der Einnahme von Medizin gestorben.
|

 |
197. Zuo Zhigang
Im Jahre 2001 wurde der Falun Gong-Praktizierende Zuo Zhigang aus Shijiazhuang einen Tag vor seiner Hochzeit von der Polizei abgeholt und über Nacht zu Tode gefoltert. Sein Körper war mit Wunden übersät. Seine Eltern beantragten mit Nachdruck, seinen Leichnam aufzubewahren. Vor kurzem machte die Beerdigungsverwaltung der Stadt eine öffentliche Anzeige, in der die Familie gedrängt wird, den Leichnam innerhalb von sechzig Tagen einäschern zu lassen. Der Reporter befragte Zuo Zhigongs Eltern darüber am Telefon. Das Ehepaar sagte, da der Mörder ihres Sohnes noch auf freiem Fuß sei, diene Zuo Zhigongs Leichnam als Beweis für seine Ermordung. Aus diesem Grund würden sie der Einäscherung auf keinen Fall zustimmen.
|

 |
198. Chi Yulian
Laut internen Quellen wurde Frau Chi Yulian im Juni 2001 ohne rechtliche Grundlage in die achte Gefängnisabteilung der Haftanstalt in Dalian gesperrt. Sie trat in einen Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Polizisten fesselten und schüttelten sie, schnallten sie auf dem Boden fest und ließen sie dort, bis sie bewusstlos wurde. In der selben Nacht brachte man sie zwar noch ins Krankenhaus, doch sie starb nach einem missglückten Rettungsversuch.
|
|