|
 |
Liste der durch Folter und Verfolgung gestorbenen Falun Gong-Praktizierenden (Fälle 300 - 399)
 |
300. Li Xiumei
|
 |
301. Wang Kefei
|
 |
306. Wang Xiufen
|
 |
307. Fu Chunsheng
|
 |
308. He Xingzong
|
 |
309. Guo Shuyan
Frau Guo Shuyan (38) lebte in einem Dorf der Provinz Liaoning. Am 17. Dezember 2001 ging sie nach Peking und protestierte friedlich gegen die Verfolgung des Falun Gong. Sie wurde verhaftet und man brachte sie in das Untersuchungsgefängnis der Kreisstadt Liaoyang. Um gegen ihre Haftnahme zu protestieren, trat sie in den Hungerstreik. Währenddessen wurde sie ins Arbeitslager verlegt. Der Arzt des Arbeitslagers weigerte sich, Frau Guo aufzunehmen, weil sie durch den Hungerstreik sehr schwach geworden war und er wollte nicht die Verantwortung für ihren Tod tragen müssen. Nach einem vergeblichen Versuch, den Arzt des Arbeitslagers zu bestechen, brachte die Polizei Frau Guo am 30. Dezember 2001 nach Hause. Sie starb am Vormittag des folgenden Tages.
|
|
310. A Female Practitioner
|
 |
314. Zhang Zhenfu
|
 |
316. Li Jingdong
Herr Li Jingdong, 41 Jahre alt, kam aus dem Dorf Zhanglin, Provinz Shandong (Ortskreis Yunshan, Stadt Pingdu). Er war am 03.11.2001 nach Peking gefahren, um sich für Falun Gong einzusetzen. Er wurde festgenommen und von der Pekinger Polizei brutal mit einem Gürtel geprügelt. Am 06.11. überführte man ihn zum Polizeiamt seines Ortskreises Yunshan. Er trat in einen Hungerstreik, um seine Freiheit zu erwirken. Darauf antworteten die Polizisten mit Zwangsnährung. Sechs Tage später verlegte man ihn ins Polizeiamt der Stadt Pingdu und neun Tage später wurde seiner Familie mitgeteilt, dass sie seinen Leichnam abholen könnten.
|
 |
323. Zheng Fangying
|
 |
326. Liu Chunshu
|
 |
329. Zhan Wei
|
 |
330. Huang Zhiyi
|
 |
331. Cui Dezhen
|
 |
332. Wu Jingxia
Frau Wu Jingxia, 29 Jahre alt stammt aus dem Gejia-Dorf im Stadtteil Fangzi der Stadt Weifang, Provinz Shandong. Am 06. Januar 02 wurde sie beim Verteilen von Materialien über Falun Gong festgenommen und am 18. Januar gezwungen an einem Umerziehungskurs teilzunehmen. Einen Tag später am 19. Januar um 17 Uhr starb durch massive Gewaltanwedungen. Ihre Angehörigen wurden erst am nächsten Tag davon in Kenntnis gesetzt.Die Angehörigen durften unter Bewachung der Polizei den Leichnam von Frau Wu sehen: Ihr Körper war voller Wunden. An ihrer Brust gab es vier oder fünf dunkle Dellen, die von Elektroschlägen herrührten. Ihre Taille und Beine waren schwarz. Ein Oberbein war gebrochen. An ihrem Gesicht war voll Blut, sodass man ihren Gesichtsausdruck nicht mehr sehen konnte. Frau Wu hinterließ ein Baby, das nicht einmal 15 Monate alt war.
|
 |
333. Hu Youliang
|
 |
335. Ding Wen
|
 |
336. Li Xiaorong
|
 |
337. Lu Shuqiu
|
 |
338. Chen Yong
Chen Yong kam aus einem Industriegebiet der Stadt Dalian. Mitte 2000 wurde er von der Polizeiwache dieses Gebietes ohne rechtlichen Grund zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt. Im Dalian-Arbeitslager befand er sich über einem Jahr. Im letzten Jahr wurden er und ein einige andere Praktizierende in das Guanshan-Arbeitslager verlegt, dort wurden sie grausamer Folter ausgesetzt. Am 30. Januar 2002 starb er schließlich. Er hat ein 7-jähriges Kind hinterlassen und seine schwer kranke Mutter.
|
 |
340. Chen Zhenli
|
 |
342. Xiao Jinsong
Herr Xiao Jinsong kam aus der Stadt Jilin, Nordostchina. Im Oktober 2000 ging er nach Peking, um eine Petition wegen der Verfolgung von Falun Gong einzureichen. Daraufhin wurde er ins Arbeitslager zwangseingewiesen. Am 1. August 2001 mussten die Polizisten Herrn Xiao ins Krankenhaus bringen, weil er in Lebensgefahr schwebte. Am 18. Januar 2002 brachte seine Familie ihn nach Hause. Dort konnte er nur noch mit sehr viel Mühe sprechen. Eines Tages sagte er zu seiner Schwester: „Drinnen ist kein Verbleib für Menschen. Sie schlugen mich alle mit Elektroschocks. Ich weiß nicht, wie viele sie waren. Ich fühlte nur, dass die Elektroschocks wie Regentropfen auf mich herabfielen.“ Am 24. Februar 2002 verstarb Herr Xiao. • Fotos: Beweise für den Mord an Herrn Xiao Jinsong
|
|
345. A Female Practitioner
|
|
346. A Female Practitioner
|
 |
347. Liu Qiusheng
|
 |
351. Lu Xiuyun
|
 |
353. Jia Yongfa
|
 |
354. Li Lanying
|
 |
355. Jin Lifeng
|
|
356. Changchun Dafa Practitioner
|
 |
360. Liang Suyun
Frau Liang Suyun, 37 Jahre alt, wurde ins 1. Untersuchungsgefängnis der Stadt Fushun eingesperrt, weil sie eine Petition in Peking für Falun Gong eingereicht hatte. Dort wurde sie auf grausame Weise gefoltert. Als sie bereits im Sterben lag, wurde sie ins Shiyou-Krankenhaus in Fushun gebracht. Am 17.03.02 starb sie an Folgen den Folterungen. Sie hatten ihr nicht mal im Sterbebett die Handschellen abgenommen. Ihr Körper war mit Wunden bedeckt. Die Polizei behauptete jedoch, dass Frau Liang von einem Gebäude gestürzt sei.
|
 |
361. Meng Xianzhi
|
 |
362. Zheng Wei
|

 |
363. Wu Qingxiang
Herr Wu Qingxiang, 50 Jahre alt, wohnte im Taiping-Dorf, Gemeinde Taiping in der Stadt Harbin. Seit April 1996 praktizierte er Falun Gong. Am 24.06.2000 ging er nach Peking, um eine Petition für Falun Gong einzureichen und wurde deswegen gesetzwidrig ins Arbeitslager der Stadt Harbin eingesperrt. Dort wurde er mehrmals misshandelt und zu Schwerstarbeit gezwungen.Am 28.12.2001 wurde Herr Wu freigelassen. Sein Zustand war bis dahin so schlimm, dass er nur noch schwer atmen und nicht liegen konnte. Er konnte weder sprechen noch essen, sondern nur Wasser trinken. Außerdem hatte er noch Probleme mit der Harnentleerung. Jeden Tag saß er 24 Stunden lang und atmete schwer. Als er später überall am Körper und auch am Gesicht Ödeme bekam, wurde er ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war jedoch nicht mehr zu retten. Am 04.03.2002 starb Herr Wu zu Hause. Innerhalb von 14 Monaten wurde ein gesunder Praktizierender durch das Changlinzi-Arbeitslager zu Tode verfolgt.
|

 |
365. Wang Xiaoli
Frau Wang Xiaoli, 36 Jahre, war Angestellte der 10. staatlichen Textilfabrik in Qingdao und wohnte in einer Betriebswohnung auf der Luoyang-Straße im Stadtteil Sifang. Seit dem Verbot von Falun Gong im Juli 1999 wurde sie ständig durch die Luoang-Polizeiwache und das Verwaltungsbüro der Luoyang-Straße (die niedrigste Verwaltungsebene der Regierung) belästigt. Kurz vor dem Frühlingsfest dieses Jahres (etwa Januar/Februar 2002) verteilte Frau Wang eine CD über die wahren Hintergründe von Falun Gong und wurde von jemandem bei der Polizei angezeigt. Dann wurde sie zu Arbeitslager verurteilt. Auf dem Weg zum Wangchun-Arbeitslager in Zibo gelang es Frau Wang, zu entfliehen und wieder nach Qingdao zurück zu ihrer Mutter zu gehen. Die Polizei der Luoyang-Polizeiwache erfuhr durch Abhören von Telefonaten ihren Verbleib und wollte sie am 20.03.02 wieder abführen. Während der Festnahme kam Frau Wang ums Leben. Genaueres über ihren Tod wird noch ermittelt.
|
 |
366. Zhang Chuansheng
|
 |
373. Jiao Zhensheng
|
 |
378. Shen Jianli
Frau Shen Jianli wurde am 06.03.02 im Stadtteil Nanguan festgenommen. Laut der Aussage eines Polizisten wurde Frau Shen zu Tode gefoltert. Genauere Informationen sind noch zu untersuchen.Frau Shen war etwa 30 Jahre alt. Ihr Ehemann, Zheng Weidong ist auch Praktizierender und war einer der 13 Praktizierenden, die im Gericht des Stadtteils Nanguang gesetzwidrig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurden. Frau Shen befand sich nach der Festnahme im Hunger- und Wasserstreik, um gegen die unbegründete Verfolgung zu protestieren. Sie hinterließ eine 4-jährige Tochter.
|
 |
380. Sun Guilan
Frau Sun Guilan war eine Angestellte der Petroleummaschineriefabrik in Baoji, Provinz Shanxi. Am Nachmittag des 8. Oktober 2001 wurde Frau Sun zu Tode gefoltert, nachdem sie in der Strafanstalt der Jintai Polizeiabteilung in Baoji brutal zwangsernährt worden war. Sie war damals 46 Jahre alt.
|
 |
381. Zhang Yanchao
|


 |
383. Zou Guirong
Frau Zou Guirong, 36 Jahre alt, war in der Straßenverkehrsfirma des Kreises Xinbin, Stadt Fushun, Provinz Liaoning tätig. Im April 2002 verstarb sie. Weil Frau Zou im Jahre 1999 nach Peking zur Petitionsstelle ging, um sich für Falun Gong einzusetzen, wurde sie zu anderthalb Jahren Arbeitslager verurteilt. Zuerst kam sie ins Umerziehungslager der Stadt Fushun, wo sie u.a. vom Wärter Jiang Yongfeng brutal gefoltert wurde. Von dort aus wurde sie ins Masanjia-Umerziehungslager verlegt, wo sie in der zweiten Stelle für weibliche Gefangene ebenfalls gefoltert wurde. Als drittes kam sie ins Zhangshi-Umerziehungslager. Ihre letzte Station war im Mai 2001 in einem vom Dabei-Gefängnis kontrollierten geheimgehaltenen Krankenhaus. Auch dort wurde sie nicht von Folter verschont. Als sie bereits im Sterben lag, wurde sie am 10. August 2001 von ihren Familienangehörigen nach Hause geholt. Jedoch wurde sie auf Anweisung des Sekretärs Song Junlin des Politik- und Justizkomitees der Stadt Xinbin von Zuhause entführt und im Wujiabao-Umerziehungslager zu Tode gequält.
|

 |
386. Bai Aixiang
|
 |
391. Guo Ping
|
 |
392. Yu Lixin
|
 |
393. Du Baolan
|
 |
394. Miao Qisheng
|
 |
395. Wu Baowang
|
 |
396. Dai Chunhua
Die Falun Gong Praktizierende Dai Chunhua, 34 Jahre alt, war Krankenschwester am Volkskrankenhaus Nr. 1 des Lishu Kreises, Stadt Siping, Provinz Jilin. Am 19. Februar 2002 wurde Dai Chunhua in einer Mietwohnung festgenommen, in der die lokalen Praktizierenden Infomaterialien über die wahren Tatsachen von Falun Gong herstellten. Die Polizei sperrte sie ins Untersuchungsgefängnis der Stadt Siping. Sie trat in den Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Die Polizei benutzte äußerst grausame Methoden, um sie zu foltern. Nach nur 20 Tagen, am 9. März 2002, wurde Dai Chunhua zu Tode misshandelt. Am Schlüsselbein ihres Leichnams war ein Loch. Ihre Brust war voller Stiche, die offensichtlich vom Stechen mit scharfen Metallgegenständen verursacht wurden. Der Rücken der Verstorbenen war blau und rot.
|
 |
397. Zheng Wenqin
|
 |
399. Zhao Fulan
|
|