Das Falun Dafa-Informationszentrum bittet dringend um Unterstützung in Form von Briefen und Anrufen in das Gefängnis. Wie kürzlich bekannt geworden ist, verstarb ein abgemagerter ehemaliger Gefängnisinsasse aus dem Daqing-Gefängnis an den Folgen der Misshandlungen.
New York/Berlin (FDI) - In einem Gefängnis in Nordostchina festgehaltene Falun Gong-Praktizierende befinden sich seit kurzem ernsthaft in Lebensgefahr: Mitte Juli gaben die Behörden den Befehl heraus ihnen das Essen zu verbieten. Das Foto eines ausgemergelten Praktizierenden, der im Dezember entlassen worden war und im Juni verstarb, verdeutlicht die Gefahr für die 65 Praktizierenden, die noch immer im Daqing-Gefängnis in Heilongjiang festgehalten werden.
Die Geschichten der Tausenden von der KPCh wegen des Praktizierens von Falun Gong zu Tode Gefolterten oder Eingesperrten sind eine eindringliche Mahnung an diese heute noch bestehenden Realitäten.
Der 51jährige Falun Gong-PraktizierendeLi Min starb im letzten Monat; sein Schwager starb 2007; seine Frau ist im Gefängnis und in Gefahr gefoltert zu werden
Berlin/New York (FDI) – Wie das Falun Dafa Informationszentrum erfuhr, starb ein Falun Gong-Praktizierender, der im Gefängnis Daqin inhaftiert war, am 23. Mai 2009 aufgrund von Misshandlung in Gewahrsam. Herr Li Min starb mit 51 Jahren, nachdem er gefoltert und ihm medizinische Hilfe verweigert wurde, als er an den Symptomen eines Schlaganfalls litt.
Am 29. Mai 2009 brachen gegen 03:00 Uhr über 100 Polizisten der Allgemeinen Staatssicherheit, des “Büro 610”* und der örtlichen Volkspolizei in den Arbeiterschlafsaal des HydroChina Ingenieurunternehmens in der Stadt Chengdu ein. (Adresse: Nr. 188, Qingjiang Straße, Stadt Chengdu, Provinz Sichuan). Sie umringten im Beerdigungsinstitut den Körper von Xie Deqings, einem pensionierten Mitarbeiter des Unternehmens und ein Falun Gong-Praktizierender. Gewaltsam erriffen sie seinen Leichnam und verletzten dabei Xie Deqings ältesten Sohn Xie Weidong, seinen zweitältesten Sohn Xie Weiming verhafteten sie.
Provinz Shandong: Großes Polizeiaufgebot verhindert Teilnahme seines Anwaltes und der Familie an der Gerichtsverhandlung
New York/Berlin (FDI) - Einem 67 Jahre alten pensionierten Physik-Professor und Vater einer Einwohnerin New Yorks, droht eine Haftstrafe, weil er Falun Gong praktiziert, nachdem es letzte Woche in der Provinz Shandong zu einer Verhandlung kam, die nur einige Stunden dauerte und bei der die Polizei seine gesetzliche Vertretung an der Teilnahme hinderte. Im Rahmen einer seit einiger Zeit zu beobachtenden alarmierenden Verurteilungswelle von Falun Gong-Praktizierenden zu langen Haftstrafen, drohen auch Herrn Zhang Xingwu möglicherweise bis zu 12 Jahre Gefängnis.
Die folgende Auflistung von Todesfällen ist das bedrückende Ergebnis
der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China, einschließlich
Folter in Gefangenschaft. Als Quellen liegen unter anderem
Zeugenaussagen von Verwandten oder Freunden der Verstorbenen und Fotos
zugrunde sowie Informationen durch Auskünfte von verantwortlichen
Polizei- oder Gefängnisbehörden.
Der nach Deutschland geflohene Chinese Zhen Wang war als Falun Gong Anhänger über 2 Jahre in einem Arbeitslager inhaftiert und wurde zur Körperbehinderung gefoltert.
15 weitere Falun Gong praktizierende Frauen ins Arbeitslager deportiert und schwerer Folter ausgesetzt
New York/Berlin (FDI) - Pressemitteilung 08.März 2009 - Eine
Einwohnerin der Stadt Tianjin wird seit Anfang Februar 2009 im
Arbeitslager festgehalten, weil sie Falun Gong-Flugblätter verteilte.
Sie ist eine von 15 örtlichen Praktizierenden, die in den letzten
Monaten inhaftiert wurden und der ernsthaften Gefahr ausgesetzt sind,
schwere Folter zu erleiden.
Am 23. Juli 2008 wurde Zhang Chunhe von Agenten des Büro 610 und von
Polizeibeamten der Polizeistation Xiyuan in Zengcheng, Provinz
Guangdong festgenommen und zum Gehirnwäschezentrum in Guangzhou
gebracht. Nach der Festnahme brachten sie Zhang Chunhe in das
Polizeikrankenhaus nach Guangzhou, bevor das Mittherbstfest am 15.8.08
begann. Seitdem wird sie dort festgehalten. Während ihres Aufenthaltes
im Krankenhaus versuchte der Distriktrichter sie zurückzuholen, musste
den Plan aber aufgeben, da sie tatsächlich sehr krank war und nicht
sprechen konnte. Bis zum heutigen Zeitpunkt weigern sie sich, Zhang
Chunhe zu entlassen und halten es nicht für nötig, der Familie
irgendeine Erklärung abzugeben.
Dies sind zusätzliche Informationen zu den bereits in der Todesliste gelisteten Toten Nr. 297, 823, 2820
Am Abend des 28. November 2001 gingen drei Praktizierende aus dem
Bezirk Yilan - Frau Zhang Min, Herr Song Ruiyi und Herr Zhang Keming -
in das Dorf Tuanshanzi, um dort Informationsmaterial über die wahren
Umstände zu verteilen. Sie wurden von einem Bewohner bei der Polizei
angezeigt.
Der Chef der Polizeistation, Zhang Huanyou und seine
Untergebenen verhafteten die Praktizierenden schnell. Er befahl dem
Bürgermeister Zhao Chungui, die Bewohner dazu zu veranlassen, sich am
Wegrand aufzustellen, um die Praktizierenden abzufangen. Als sie kamen,
schlug Zhao sie mit einem dicken Holzknüppel. Eine weibliche
Praktizierende (um die 70) wurde sofort niedergeschlagen. Später
brachte Zhao diese Praktizierenden zum Verhör in das Hotel Yilan und
schickte sie dann in verschiedene Polizeistationen, um sie dort zu
quälen. Diese Praktizierenden starben infolge der Misshandlungen.
Nachstehend sind weitere Einzelheiten angeführt: