Regime erzwingt Scheidung
Ehemann ließ sich scheiden, um weitere Bestrafungen zu vermeiden
Frau Fan Ping, 33 Jahre alt, Verwandte eines Angestellten des kommunalen Landschaftsverwaltungsbüros der Stadt Fukang, Präfektur Changji, der autonomen Region Xinjiang. Die Zuteilung der monatlichen Lebensunterhaltskosten wurde für ihren Ehemann auf 200 Yuan gekürzt, weil seine Frau Falun Gong praktiziert. Da ihm seine Arbeitgeber später noch drohten, ihn zu entlassen, hatte er keine andere Wahl mehr, als sich von seiner Frau scheiden zu lassen, während sie sich noch in der Strafanstalt befand.
Ehemann unterschreibt Scheidungserklärung; Sohn erklärt Beziehung zu seiner Mutter für beendet
Frau Liu Xinlan wohnhaft in Gaomi, Weifang, Provinz Shandong. Die örtlichen Dienststellen hielten Liu Xinlan wegen des Praktizierens von Falun Gong im Juli 1999 sieben Tage lang fest. Im Juli 2000 wurde sie wieder fünf Tage lang eingesperrt, weil sie nach Peking gehen wollte, um dort die Freilassung der Falun Gong-Praktizierenden zu fordern. Anschließend wurde sie in die Strafanstalt von Gaomi verlegt und dort für weitere fünfzehn Tage inhaftiert. Danach schickte man sie zurück, um von örtlichen Dienststellen überwacht zu werden. Sie durfte nur unter Erfüllung der folgenden zwei Bedingungen nach Hause gehen: Erstens musste sie auf Falun Dafa verzichten. Wenn sie das ablehnte, sollte sie zur städtischen Strafanstalt zurückgeschickt und dann gezwungen werden, ihre Heimatstadt zu verlassen. Zweitens forderten die Beamten von ihr, ihr Haus zu verkaufen und ihnen den Erlös aus dem Verkauf zu überlassen. Ihre Familie war außerstande, dem enormen Druck standzuhalten. Deswegen unterschrieb ihr Mann die Scheidungserklärung; ihr Kind unterschrieb, dass es die Beziehung zu seiner Mutter beenden wolle, was auch sie unterschreiben musste. Hierdurch war die Familie zerstört und aufgelöst.
Ehemann gezwungen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen
Dies ist ein Bericht über eine Praktizierende, die im „Shandong Television Design Center“ arbeitet und ihre Erfahrung aus der Strafanstalt Liuchangshan, Provinz Shandong, wiedergibt:
„Ich trat in den Hungerstreik; daraufhin wurden mir Handschellen angelegt und ich wurde an das so genannte „Drachenbett“ gefesselt, ein sehr grausames und brutales Folterinstrument. Solange ich den Hungerstreik fortsetzte, durfte ich nicht aus dem Bett aufstehen. Während ich im Bett lag, musste ich mich mit Hilfe anderer Gefangener erleichtern ... die anderen Gefangenen wurden ärgerlich, weil sie mir ständig helfen mussten, und sie ließen mich unbeachtet in dem schmutzigen Bett liegen. Ich wurde zweimal am Tag mit Milch zwangsernährt ... Nachdem meine Familie 5000 Yuan (etwa 10 Monatslöhne eines durchschnittlichen Arbeiters in China) Kaution gezahlt hatte, entließ man mich. Weil ich weiterhin für Falun Gong einstand, wurde meine Arbeitseinheit mit großem Druck seitens offizieller Stellen (Shandong Provinzial TV Station) gezwungen, mich zu entlassen. Mein Mann ist Wartungstechniker bei der Armeeeinheit 71777. Seine Vorgesetzten zwangen ihn, sich von mir scheiden zu lassen.“
Regime erzwingt Abtreibung
Praktizierende zur Abtreibung gezwungen
Frau Liu Qiuhong, 39 Jahre alt, Angestellte der „Zhong Ce Medicine Inc.“, wohnhaft in Yantai, Provinz Shandong. Als sie im 8. Monat schwanger war, wurde sie von der Polizei in ihrer Wohnung festgenommen. Man zwang sie in diesem späten Stadium, sich einem Schwangerschaftsabbruch zu unterziehen. Das abgetriebene Baby lebte noch und schrie. Es wurde der Mutter sofort weggenommen, und niemand weiß bislang, wo es sich befindet und ob es noch lebt. Die Polizei ließ Frau Liu nach dem erzwungenen Schwangerschaftsabbruch keine Genesungszeit. Sie wurde einen Monat lang im Fenghuangtai Büro „Umwandlungszentrum“ festgehalten und vor Kurzem ohne den ihr gesetzlich zustehende Prozess in ein Arbeitslager gebracht.
Frau Yang Ping, 43 Jahre alt, Angestellte der „Caidian Aquatic Products Company“, wohnhaft in Wuhan, Provinz Hubei. Sie wurde in Peking festgenommen und anschließend in ihre Heimatstadt zurückgebracht, weil sie von Falun Gong und den wahren Fakten seiner Verfolgung berichten wollte. Obwohl sie im zweiten Monat schwanger war, wurde sie mehrere Tage in der Zhonghualu-Polizeiwache des Wuchang-Viertels der Stadt Wuhan und dann noch 25 Tage lang in der Polizeiwache Caidian festgehalten. Danach zwang man sie, sich einem Schwangerschaftsabbruch im Ärztezentrum für Frauen und Kinder im Caidian-Viertel zu unterziehen. 24 Tage später wurde sie für anderthalb Jahre Zwangsarbeit in das städtische Drogenrehabilitationszentrum von Wuhan geschickt. Ihr Ehemann Wang Jianjun, ebenfalls Praktizierender, wurde zu einer Geldstrafe von 4320 Yuan (mehr als US$ 500) verurteilt. Nachdem Herr Wang die Entlassung seiner Frau gefordert hatte, ließ man sie nach 3 Monaten Zwangsarbeit frei. Als sie nach Hause zurückkehrte, wies ihr Körper überall Merkmale von Verletzungen auf.
Frau Wang Shaona, wohnhaft in der Stadt Shekou in Shenzhen, Provinz Guangdong. Frau Wang Shaona und ihr Ehemann Li Weijun wurden im Februar 2000 festgenommen, als sie auf dem Weg nach Peking waren, um sich für Falun Gong einzusetzen. Herr Li Weijun wurde in die Strafanstalt Shekou geschickt. Frau Wang Shaona war im 6. Monat schwanger. Um sie in Haft halten zu können, zwang die Polizei sie zur Abtreibung.
Frau Lu Yuzhen, 31 Jahre alt, wohnhaft in der Stadt Feng, Provinz Jiangxi. Sie ging im Januar 2000 nach Peking, um beim Petitionsbüro des Staatsrats eine Petition einzureichen. Später wurde sie von Polizisten festgenommen. Nach deren Beschluss, sie für längere Zeit festzuhalten, verlangten die zuständigen Beamten von ihr, eine Abtreibung durchführen zu lassen.
Die fünf Praktizierenden
Lin Jiangjin, Wei Yuemei, Li Xiaoying, Li Xiuliang und
Ouyang aus der Stadt Guillin, Provinz Guangxi, wurden am 13. Juli wegen des Praktizierens der Falun Gong-Übungen festgenommen. Weil sich alle weigerten, eine Reueerklärung zu unterschreiben, in denen sie versprechen sollten, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben, verlegte man sie in die zweite Strafanstalt von Guillin. Die schwangere Frau Ouyang durfte erst nach Hause gehen, nachdem sie 10.000 Yuan bezahlt hatte. Später wurde sie von Polizisten dazu gezwungen, sich einer Abtreibung zu unterziehen, weil sie keine „Erlaubnis zur Entbindung“ habe.
Fehlgeburten durch Zwangsarbeit und schlechte Bedingungen in den Haftanstalten
Frau Dou Jianhua, 28 Jahre alt, Kindergärtnerin, wohnhaft in Mishan, Provinz Heilongjiang. Sie ging im Juni 2000 zum zweiten Mal nach Peking, um sich dort für Falun Gong einzusetzen. Nachdem sie von der Polizei in ihre Heimatstadt zurückgebracht worden war, wurde sie anschließend weiter von der Nongken Polizeiabteilung im Bezirk Mudanjiang ihrer Heimatstadt in die Strafanstalt Beishan der Stadt Lianzhushan verlegt, in der alle Praktizierenden zu Zwangsarbeit gezwungen werden. Obwohl sie wussten, dass Frau Dou schwanger war, musste sie schwere Ziegel tragen. Das führte bei ihr zu starken Blutungen und schließlich zu einer Fehlgeburt.
Frau Jiang Zhongli, Angestellte der Hengyang Blutbank in Hengyang, Provinz Hunan. Sie war schwanger, als sie zusammen mit Drogensüchtigen und Drogen-Dealern in der Hengyang Strafanstalt der Provinz Hunan inhaftiert war. Ihr Mann diente in der Armee. Im Februar 2000 hatte sie eine Fehlgeburt in der Strafanstalt und litt an schwerer Hämorrhagie (starke Blutungen). Sie wurde aus ihrer Arbeitseinheit entlassen, als sie zwischen Leben und Tod schwebte und mit einer Geldstrafe von 1.500 Yuan belegt. Die 3.000 Yuan ihres Lohnes verweigerte man ihr.
Die Verfolgung richtet sich auch gegen Mütter
Stillende Mutter festgenommen und geschlagen
Frau Liang Mei (Pseudonym), 29 Jahre alt, eine junge Mutter aus der Provinz Sichuan. Sie wurde in der örtlichen Landwirtschaftsschule zusammen mit einigen anderen Praktizierenden eingeschlossen. Mehrere Polizisten zerrten sie an Armen und Beinen in die Luft und warfen sie dann wiederholt zu Boden. Die Polizei sagte zu Frau Liang: „Uns wurde von oben [höheren Regierungsbeamten] gesagt, wir müssten nicht mit Falun Gong-Praktizierenden herumdiskutieren. Die Gesetze und die darin festgelegten Vorgehensweisen brauchen wir nicht mehr zu beachten. Wir können tun, was immer wir wollen!“
Mutter muss nach Entbindung ihr Heim verlassen
Frau Li Dan (Pseudonym), aus der Stadt Linhe, dem Gebiet der Inneren Mongolei. Der unten stehende Bericht handelt von der Erfahrung während ihrer Festnahme und Verfolgung, nachdem sie im Februar 2000 zum Platz des Himmlischen Friedens gegangen war, um sich für Falun Dafa einzusetzen.
„Die Polizisten der Stadt Linhe kamen nach Peking und brachten mich zurück, nachdem ich in Peking am 19. Februar 2000 die Freilassung der Falun Gong-Praktizierenden gefordert hatte. Eine ganze Nacht lang verhörte mich einer nach dem anderen und später kamen noch drei andere, die mich zusammenschlugen. Ein Polizist namens Yang schlug mich über ein Dutzend Mal ins Gesicht.
Sie fesselten mich und schickten mich dann unter Gewaltanwendung und ohne gerichtliches Verfahren in das Frauenarbeitslager der Stadt Hohhot. Dort hielten sie mich vom 19. Februar bis 30. Juli 2000 fest. Um den 10. Juli herum fühlte ich während der schweren Arbeit in meinem Magen einen stechenden Schmerz. Eine Untersuchung ergab, dass ich schon einige Monate schwanger war. Während dieser Zeit hatte ich ungeheure Schmerzen. Neun von uns Frauen mussten täglich 30 Tonnen Kohle abladen. Ich lud und entlud Kuhdünger und bestellte den Boden. Wenn es keine Landwirtschaftsarbeit gab, musste ich jeden Tag mehr als 10.000 Paar Essstäbchen verpacken.
Im Arbeitslager machte ich weiterhin die Falun Gong-Übungen. Jeden Morgen wurde ich mit Handschellen an das Treppengeländer gefesselt und gezwungen, lange dort zu hocken. Weil ich die Falun Gong-Übungen machte, setzte Hauptmann Liu vom Team Nummer 3 im Arbeitslager den Elektrostab ein. Später ordnete der stellvertretende Hauptmann Hong an, mich an meinen Handschellen so aufzuhängen, dass meine Füße den Boden nicht mehr berührten. Nach zwei Stunden wurden meine Arme schwarz, kalt und taub. Später hängten sie mich dort für einen ganzen Tag auf.
Obwohl sie wussten, dass ich schwanger war, ließen sie mich immer noch nicht gehen. Sie hielten mich zehn weitere Tage fest, bevor sie mich in Handschellen gefesselt nach Hause schickten.
Die Polizeiwache der Stadt Linhe verfügte den Abbruch meiner achtmonatigen Schwangerschaft. Glücklicherweise war die erzwungene Abtreibung nicht erfolgreich. Kurz nach der Geburt kam dann die Polizei und fragte nach meinem Reuebrief. Sollte ich nicht gehorchen, so würden sie mich zu einer Geldstrafe von 30.000 Yuan [10 Monatslöhne des durchschnittlichen chinesischen Monatseinkommens] verurteilen. Weil ich gar nicht soviel Geld besaß, drohten sie mir mit der Wegnahme meines Hauses. Als mein Kind drei Monate alt war, kamen jeden Tag fünf bzw. sechs Polizisten zu mir, um mich zu belästigen.“
Missbrauch und Folter an Schülerinnen
19-jähriges Mädchen mit Elektrostäben gefoltert
Die 19 Jahre alte Chen Lili wurde von der Universität Qingdao ausgeschlossen und zu Arbeitslager verurteilt. Sie war nach Peking gegangen, um sich für Falun Gong einzusetzen. Man brachte sie in das Arbeitslager von Jinan in der Provinz Shandong, wo es strikt untersagt ist, die Falun Gong-Übungen zu praktizieren.
14-jähriges Mädchen von Polizei brutal zusammengeschlagen
Xin Ran, 14 Jahre alt, Schülerin einer Mittelschule in Sanhe, Provinz Hebei und Xin Fei, 13 Jahre alt, sind beide Geschwister. Die Mädchen gingen am 16. Dezember 2000 mit ihrer Mutter, Frau Gao Shuying, nach Peking, um dort die Freilassung der Falun Dafa-Praktizierenden zu fordern. Sie wurden in Peking im Bezirk Fangshan verhaftet. Auf der Polizeidienststelle weigerte sich die Familie, ihren Namen preiszugeben. Wütend gingen die Polizisten auf Xin Ran los, schlugen sie mit einem Stock und kniffen ihr ins Gesicht. Drei Tage später brachte die Polizei die Geschwister wieder in ihre Schule zurück, wo der Schuldirektor dafür sorgte, dass sie rund um die Uhr bewacht wurden. Die Mutter blieb im Gefängnis zurück. In der Schule setzte der Direktor die beiden Mädchen massiv unter Druck und zwang sie, eine „Erklärung“ zu unterschreiben, mit der sie versprechen sollten, Falun Dafa aufzugeben. Als beide sich weigerten, unterschrieb ihre Tante für sie diese „Erklärung“ und nahm die Geschwister mit zu sich nach Hause. Ihre Mutter trat währenddessen in den Hungerstreik und wurde endlich am 22. Dezember 2000 freigelassen.
16-jähriges Mädchen in Peking verhaftet und gedemütigt
Gao Shanshan, 16 Jahre alt, ging am 20. September nach Peking, um ihre Mutter zu sehen. Sie verbrachte die Nacht im Hotel. Der Besitzer des Hotels, der ihr Falun Gong-Buch sah, rief sofort die Polizei. Sie wurde verhaftet und auf der Wache beschimpft und gedemütigt. Sieben Stunden lang erhielt sie nichts zu essen. Das erste, was sie dann dort bekam, war ein Stück trockenes Brot. Als ihr später ein Teller mit Fleisch gegeben wurde, befanden sich undefinierbare verfaulte Sachen darin. Ihr wurde noch die Verhaftung ihrer Mutter angedroht, falls sie Falun Gong nicht aufgebe.
15-jähriges Mädchen geschlagen, weil ihre Eltern Falun Gong praktizieren
Mitte Juli 2000 wurde ein Praktizierender mit seiner 15-jährigen Tochter vom Sekretär Zhou des Straßen-Verwaltungsbüros des Gebietes Fangshan von zu Hause abgeführt. Die Mutter des Kindes befand sich zu dieser Zeit bereits im Arbeitslager. Auf Befehl von Sekretär Zhou schlug man beide immer und immer wieder mit Elektrostöcken grausam nieder. Das Mädchen fiel zu Boden und krümmte sich vor Schmerzen. Danach zwang man sie, ein Bad zu nehmen. Diese Misshandlungen gingen eine ganze Woche lang so weiter.
Polizist zielte mit Pistole auf zwölfjähriges Kind
Wang Jianming, 12 Jahre alt, wohnhaft in Jixi, Provinz Heilongjiang: Der kleine Falun Gong-Praktizierende war mit anderen Praktizierenden zusammen Anfang Dezember zum Bauernhof 8510 gegangen. Sie wollten die Menschen dort über Falun Dafa informieren. Als er Flugblätter verteilte, wurde er von Beamten der Polizeistelle des Bauernhofs 8510 verhaftet und schlimm verprügelt. Danach zog ein Polizist seine Waffe und zielte auf den Jungen: „Weißt du, was das ist?“ Der kleine Junge antwortete: „Das ist eine Pistole.“ Der Polizist sagte: „Wenn du mir nicht sagst, was ich wissen will, dann erschieße ich dich.“ Ein anderer Polizist wurde dabei unruhig und sagte: „Schieß nicht, das ist ein Kind!“. Wie gewissenlos muss man sein, wenn man sogar einem 12-jährigen Kind mit der Pistole droht?!
Beachte: Alle Schüler, die nicht ihren Glauben an Falun Gong aufgeben und keine diesbezügliche schriftliche Erklärung abgeben, werden von der Schule verwiesen. Diese Anweisung gilt von Grundschulen bis zu Universitäten.
Verfolgung von Praktizierenden aus Übersee
Ständige Bewohnerin der USA inhaftiert wegen angeblichen „Verrats von Staatsgeheimnissen“
 | | Dr. Teng Chunyan, 37 |
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Frau Dr. Teng Chunyan, 37 Jahre alt, Akupunkteurin, wohnhaft in New York, ständige Bewohnerin der Vereinigten Staaten, verheiratet mit einem amerikanischen Staatsbürger. Frau Dr. Teng reiste im März 2000 in die Stadt Shenzhen in Südchina; einige Zeit später brach der Kontakt zu ihren Familieangehörigen ab. Sieben Monate lang hörten diese nichts von ihr. Tatsächlich war sie am 12. Mai 2000 festgenommen worden, als sie an einer Falun Gong-Erfahrungsaustausch-Konferenz teilnahm. Ihre Verwandten in China wussten lange Zeit nicht, wo sie sich befand. Erst im Oktober erfuhren sie, dass sie im Gefängnis Banbuqiao in Peking festgehalten und wegen krimineller Delikte angeklagt wurde.
Frau Dr. Teng wurde ca. ein halbes Jahr nach ihrer Verhaftung hinter verschlossenen Türen der Prozess gemacht. Mitte Dezember 2000 verurteilte man sie zu drei Jahren Haft. Im Urteil hieß es, sie habe „den Staatssicherheitsdienst für Übersee-Organisationen ausspioniert“. Während ihres Aufenthaltes hatte sie ausländischen Zeitungsreportern dabei geholfen, mit Falun Gong-Praktizierenden, die in psychiatrische Kliniken zwangseingewiesen worden waren, Interviews zu führen.
Als sie während ihrer Haft einen Rechtsanwalt anforderte, wurde sie von den Polizeibeamten um 15.000 US$ betrogen. Sooft sie beim Praktizieren der Falun Gong-Übungen entdeckt wurde, zwang man sie, viele Stunden im Stehen zu verbringen. Als ein Wärter einmal wütend über sie wurde, ließ er sie sieben Stunden lang stehen und beschimpfte sie auf übelste Weise. Anschließend verhörte man sie bis spät in die Nacht und danach musste sie wieder viele Stunden im Stehen verbringen. Der US-Botschafter, Richard Boucher, bezeichnete diesen Vorfall als „sehr beunruhigend“ und ersuchte die Vereinigten Staaten um Hilfe bei ihrer Freilassung. Sie befindet sich angeblich noch immer in Haft.
Acht Monate Gefängnis in China für australische Staatsbürgerin
 | | Zhang, Cuiying, 38 |
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Frau Zhang Cuiying, 38 Jahre alt, Schmuck-Designerin und Künstlerin, ist australische Staatsbürgerin. Im März 2000 fuhr sie mit einer anderen australischen Praktizierenden nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Allerdings wurden sie bereits in Shenzhen in der Provinz Guangdong abgefangen, als man ihre Falun Gong-Bücher entdeckte. Frau Zhang wurde vom Gericht in Shenzhen zu einer Gefängnisstrafe von acht Monaten verurteilt. Man hatte sie schon vorher drei Mal festgenommen:
Das erste Mal, als sie sich am 31. Dezember 1999 auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Zeremonie des Hissens der Nationalflagge anschaute; am 26. Januar 2000, als sie im Rending Lake Park von Peking Falun Gong geübt hatte und am 4. Oktober 2000, als sie mit ihrem Mann in einem Restaurant in Peking zu Mittag aß.
Zwei Monate ihrer Haftzeit war sie in einer Männerzelle eingesperrt. Als ihr Fall bekannt wurde, schritt der australische Konsul ein und sorgte dafür, dass sie in eine Frauenzelle verlegt wurde. Da Frau Zhang trotz aller angewandter grausamer Methoden Falun Gong keinesfalls aufgeben wollte und weiterhin die Übungen machte, warf sie die Polizei als Strafmaßnahme nackt in eine Männerzelle und forderte ihre Mitinsassen auf, sie zu misshandeln und stachelte sie zu noch Schlimmerem an.
Eine Gefangene im Frauengefängnis wurde für ihre Grausamkeit ihr gegenüber sogar belohnt und erhielt Straferlass, kam schon frühzeitig nach einem Jahr aus der Haft und das, obwohl sie zu fünf Jahren verurteilt war. Auf Anweisung der Polizei hatte sie Frau Zhang am Kopf zu Boden gezerrt, geschlagen und ist mit den Schuhen auf ihren Händen herumgetrampelt Nach diesem Vorfall begann Frau Zhang einen 50-tägigen Hungerstreik, um gegen diese unmenschliche Behandlung zu protestieren. Das öffentliche Aufsichtsamt zeigte jedoch kein Verständnis für ihre Lage, ganz im Gegenteil. Es hieß: „Dein Leben ist nicht einmal so viel wert, wie das eines Hundes. Es ist ganz egal, ob du stirbst oder nicht.“
Um sie nach Gutdünken weiter foltern zu können, verlangten die Polizisten von ihr das Ablegen der australischen Staatsbürgerschaft. Kontakt zur Außenwelt war ihr verboten; die Polizisten verweigerten Frau Zhang ohne Angabe von Gründen einen ganzen Monat lang, sich mit dem australischen Konsulat in Verbindung zu setzen. Man zwang sie, in dem schwach beleuchteten Gefängnis jeden Tag über zehn Stunden Produkte wie Zahnstocher und Weihnachtslichter für den Export herzustellen. Ihre tägliche Essensration wurde ihr gestohlen. Waschutensilien bekam sie vom australischen Konsulat. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends; sie verlor an Gewicht, litt an Haarausfall. Tagelang wurde sie gezwungen, auf dem kalten Betonboden zu schlafen, oder der Schlaf wurde ihr ganz entzogen. Ein Offizier des australischen Auslandsbüros war in großer Sorge wegen ihrer schwachen psychischen Konstitution.
In all ihrer Qual schrieb sie mit Zahnpasta ein Gedicht auf ihr T-Shirt: „Falun Gong ist ein aufrichtiger Weg. Im Namen der Gerechtigkeit verbrachte ich acht Monate in Haft und musste die schlimmsten Prüfungen bestehen. Für die Gerechtigkeit würde ich eher mein Herz in Stücke reißen lassen oder all mein Blut vergießen. Im Gefängnis kennt man mein reines Herz und meine Entschlossenheit Die chinesische Regierung verfolgt Falun Gong, und ihre Verbrechen werden auch in Tausenden von Jahren nicht vergessen sein.“
Der Fall Feng Xiaomei - eine australische Staatsbürgerin in chinesischem Gefängnis
Mein Name ist Feng Xiaomei. Ich bin australische Bürgerin. Seit 1999 flog ich mehrere Male nach China, um der chinesischen Regierung auf friedliche Art die Wahrheit über Falun Gong klarzumachen. Dabei wurde ich mehrmals, ohne gegen ein Gesetz verstoßen zu haben, festgenommen, verhört und acht Monate lang (vom 5. März bis 4. November 2000) im Gefängnis eingesperrt. Einen Prozess gab es nicht.
Während der Haft verging kein Tag, an dem die Polizei mich nicht folterte. Das geschah auf direkte Anordnung des chinesischen Präsidenten Jiang Zemin an die verschiedenen Ebenen der Regierungsbehörden. Wenn ich im Gefängnis meditierte, wurde ich von meinen Mitinsassen auf Befehl der Aufseher physisch und verbal misshandelt. Als ich nicht reagierte, schlugen sie eine härtere Gangart an. Sie wickelten ein Handtuch um mein Genick und zogen es mit aller Gewalt nach hinten und nach oben, so als wollten sie mich ersticken. In diesem Moment sah ich alles verschwommen und konnte kaum noch atmen, ich war einer Ohnmacht nahe. Meine Zunge hing heraus, und in meinem Genick fing es an zu bluten. Ich blieb weiterhin in der Meditationsstellung. Dann legten sie mich auf den nassen Betonboden. Zu dieser Zeit hatte ich gerade meine Menstruation. Trotzdem zogen sie mich aus und gaben mir eine eiskalte Dusche.
Sie überwachten mich täglich 24 Stunden innerhalb und außerhalb der Zelle. Sie benutzten die übelsten Taktiken und Mittel, um mich einzuschüchtern und zu demoralisieren.
Eines Tages nach dem Duschen bemerkte ich einen feinen Apparat in meinem BH, ca. 2 mm lang, der in der Nähe meines Herzens eingenäht war. Seine Farbe war mit der des BHs identisch, so dass man ihn kaum erkennen konnte. Als ich ihn wegriss, hörte ich eine seltsame Stimme irgendwo im Raum, konnte sie aber nicht lokalisieren. Am nächsten Tag fand ich den gleichen Apparat an einem anderen BH.
Als einer der Wärter entdeckte, dass ich etwas aus den Falun Dafa-Schriften aufsagte, zwangen sie die anderen Insassen, mich dabei zu stören. Manchmal war die einzig ruhige Stelle, die ich finden konnte, neben der Toilette. Als man bemerkte, dass ich die Falun Dafa-Texte aufsagte, störten sie mich sofort, indem sie meine Zelle mit fürchterlichen Tönen beschallten wie menschliche Schreie, Schüsse, Hundegebell etc. Aus der Toilette kamen Ratten und rannten quietschend um mich herum.
Es wurden auch starke Psychopharmaka unter mein Essen gemischt, die Brechreiz, Kopfschmerzen und Herzklopfen bei mir auslösten. Als die Drogen zu wirken anfingen, ließen die Polizisten einen extrem stinkenden Geruch von Kot frei, um mich zur Aufgabe zu bringen. Sie ließen meine Kleider verschwinden oder legten sie absichtlich an eine andere Stelle, um mich glauben zu machen, dass ich nicht mehr zurechnungsfähig sei. Im letzten Monat meiner Haft ließen sich meine Mitinsassen besonders gemeine Dinge einfallen, um mich zu stören, sodass ich kaum schlafen konnte. Tagsüber musste ich mehr als zehn Stunden arbeiten. Als meine Hände bei der Arbeit anfingen stark zu zittern, verabreichten sie mir Medikamente, damit ich weiterarbeiten konnte. Ich konnte das Zittern zwar unter Kontrolle bringen, verweigerte aber in der letzten Woche aus Protest gegen die unmenschliche Behandlung die Arbeit.“