Falun Dafa Informationszentrum
Nachrichten und Hintergründe über Falun Gong

Jiang Zemins Verfolgung von Falun Gong fordert 6 weitere Opfer


Die Verfolgung geht weiter, und die Methoden, die von den Gefolgsleuten Jiang Zemins bei dem Versuch, die friedliche Meditationspraxis auszulöschen angewendet werden, sind immer brutaler geworden und kosten immer mehr Leben.

Seit dem 1. März 2003 sind 53 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden durch Folter und Misshandlung in den Händen chinesischer Sicherheitsbehörden bekannt geworden. Seit Beginn der Verfolgung stellt das die höchste Anzahl bestätigter Todesfälle innerhalb eines Zeitraumes von nur drei Wochen dar.

Berichte über den Tod der folgenden Falun Gong-Praktizierenden wurden soeben bestätigt
:
Zhao Xianzhong, das dritte Todesopfer im Frauenarbeitslager von Qinghai

Zhao Xianzhong
, eine 50-jährige Frau aus der Provinz Qinghai. Seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 war Zhao Xianzhong viermal im Frauenarbeitslager von Qinghai inhaftiert, in dem zwei Mitpraktizierende, Fan Lihong und Tan Yingchun, schon früher zu Tode gefoltert wurden.

Beim ersten Mal wurde Frau Zhao zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt, weil sie in Beijing für Falun Gong appelliert hatte. Später wurde sie festgenommen, weil sie versucht hatte, andere über die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong aufzuklären. Dafür wurde sie zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt. Dieses Mal wurde sie sehr brutal gefoltert und wegen ihres zunehmend sich verschlechternden Zustandes nach drei Monaten entlassen. In den Tagen des chinesischen Neujahrsfestes 2002 wurde sie wieder festgenommen, 15 Tage in Einzelhaft gehalten und wieder wegen ihres sich verschlechternden Zustandes entlassen.

Die vierte Festnahme erfolgte im November 2002, als die Polizei das Haus des Ehepaares Zhao und He Wanji umzingelte. Zwei Mädchen, 2 und 12 Jahre alt, befanden sich auch im Hause. Die Polizei nahm widerrechtlich alle vier gefangen und hielt sogar das 12-jährige Mädchen 12 Stunden lang fest, bevor sie es dann entließ. Obwohl Frau Zhao wieder entlassen wurde, war sie wegen der noch heftigeren vorangegangenen Folter nicht mehr in der Lage alleine zu gehen. Ihr Zustand verschlechterte sich zusehends. Sie starb am 22. Februar 2003.

Polizei erpresst mehr als 10.000 Yuan von einem Praktizierenden bevor sie ihn zu Tode foltert

Zhao Kaisheng, ein 61-Jähriger aus dem Nordwesten Chinas, der Stadt Dong’gang in der Provinz Liaonang, wurde am 10. Sept. 1999, nur wenige Monate nach Beginn der Verfolgung, festgenommen mit der Begründung, er habe „die öffentliche Ordnung gestört“. Für seine Entlassung musste seine Familie 2.000 Yuan bezahlen, konnte aber letztendlich nicht für seine Sicherheit sorgen, denn im Juni 2000 und am 13. Dez. 2000 wurde er wieder festgenommen. Er wurde in ein örtliches Untersuchungsgefängnis gebracht, wo die Polizei ca. 10.600 Yuan von ihm erpresste und ihn 70 Tage gefangen hielt.

Am 21. Febr. 2001 wurde Zhao für zwei Jahre „Umerziehung durch Arbeit“ (ein beschönigender Begriff der Partei, er steht für Gehirnwäsche, Folter, Zwangsarbeit, Erniedrigung, möglicherweise sexuelle Misshandlung und sogar, in diesem und vielen anderen Fällen, den Tod) in das Dandong Arbeitslager geschickt. Nach der brutalen Folter, der Zhao Kaisheng ausgesetzt war, wurde er von den Sicherheitskräften entlassen, die sich dadurch ihrer Verantwortung zu entledigen versuchten. Am 23. April 2002 starb Zhao Kaisheng an den Folgen der Misshandlung im Arbeitslager.

Shen Shuhua aus Jilin von hohem Gebäude in den Tod gestürzt

Shen Shuhua, eine 47-jährige Praktizierende aus Jilin, Bezirk Changyi, wurde im September 1999 in der Polizeistation Xindihao festgehalten. Gegen ihren Willen wurde sie dort gezwungen die großen Fensterflächen eines hohen Gebäudes zu reinigen. Im Juni 2000 stürzte sie dabei in den Tod.

Liu Mingke aus Jilin erleidet Foltertod in Polizeigewahrsam

Liu Mingke, eine Falun-Gong Praktizierende aus der Stadt Jilin, kam am 15. Juni 2002 durch die Verfolgung zu Tode. Aufgrund der chinesischen Informationsblockade sind derzeit keine weiteren Informationen über Frau Lius Fall zu erhalten.

Guo Shufen stirbt in der ersten Woche ihrer Inhaftierung

Guo Shufen, eine 49-jährige Frau aus dem Dorf Erdao (Bezirk Fengman, Stadtkreis Jilin), fuhr im Oktober 1999 nach Peking, um dort zugunsten von Falun Gong zu appellieren. Die Polizei brachte sie in ihr Dorf zurück, wo sie in der örtlichen Polizeistation ohne Nahrung und Wasser und isoliert von jeglichen Besuchern festgehalten wurde. Innerhalb einer Woche starb sie infolge dieser Behandlung durch die Polizei.

KP-Mitglied eingesperrt und umgebracht

Wang Ziguang, ein 54-jähriger Bürger aus Jilin, war Mitglied der Kommunistischen Partei und Direktor der Jilin Mittelschule Nr. 25. Da er Falun Gong praktizierte, verhaftete ihn die örtliche Polizei in seiner Wohnung. Im Herbst 2000, als sich Wang infolge der Folter bereits in einem bedrohlich schlechten Zustand am Rande des Todes befand, wurde er entlassen. Er starb wenige Tage nach seiner Freilassung.


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Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
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Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.693 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.