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Chinesische Botschaft: "Beamte und Ärzte vernichten Gerüchte über Konzentrationslager" [Propaganda]


Aus der Kategorie „Gegen Sekte 'FalunGong'" auf der Webseite der chinesischen Botschaft der Schweiz:

26. April 2006

Am Mittwoch vernichteten ein Beamter und zwei Ärzte eines Krankenhauses im Nordosten Falun Gong's Gerücht über das „Konzentrationslager" im Sujiatun Distrikt von Shenyang, der Hauptstadt Chinas nordöstlicher Provinz Liaoning.

Auf einer Pressekonferenz des Informationsbüros des Zentralkomitees in Peking widerlegte Zheng Bin, der Partei-Vizevorsitzende des Sujiatun Distriktes das Gerücht als „völlig aus der Luft gegriffen". „Die absurde Lüge war ein verleumdender Angriff nicht nur auf das Image Sujiatun's, sondern Chinas", sagte Zheng weiter, und appellierte an die internationale Gemeinschaft die Gräueltaten der „Sekte“ zu verurteilen.

Falun Gong-Anhänger im Westen verbreiteten seit dem 8. März das Gerücht und behaupteten das über 6.000 Falun Gong-Praktizierende im sogenannten Sujiatun Konzentrationslager des Distriktes eingesperrt seien, und vielen von ihnen die Organe entnommen und ihre Körper eingeäschert wurden. Später änderten die Falun Gong-Anhänger ihre Formulierung und sagten daß das „Konzentrationslager" in einem kleinen Spital, dem Sujiatun Krankenhaus für Thrombose-Erkrankungen eingerichtet wäre.

Zhang Yuqin, Vize-Vorsitzende des Krankenhauses sagte, dass das Krankenhaus seit dem 18. März eine Vielzahl Telefonanrufe aus dem Ausland bekam in denen es hieß, dass mehr als 6.000 Falun Gong-Praktizierende in dem Krankenhaus gefangen wären, sie lebend seziert würden, und ihre Organe illegal transplantiert werden würden. Zeitweise erhielten die Telefonleitungen für Beratungsgespräche ähnliche Anrufe.

„Später merkten wir, dass es die ausländische Falun Gong Sekte war, welche derartig absurde und bösartige Lügen verbreitete," sagte Zhang. Zhang sagte weiter dass das Krankenhaus mit seinen lediglich 300 Betten überhaupt nicht genüg Platz hat, um 6.000 Menschen aufzunehmen noch gäbe es eine „Kelleranlage" oder ein „Krematorium". "Ihre Lügen über das 'Konzentrationslager' sind reine Erfindung und die Lüge über die Organentnahme schierer Unsinn."

Zhang arbeitete seit 1990 in dem Krankenhaus. Sie sagte, dass das  Krankenhaus auf Thrombose-Erkrankungen spezialisiert sei und wende sowohl westliche Medikamente als auch östliche Kräuter an. Es werden pro Jahr über 300.000 Patienten aus 21 Provinzen an das Krankenhaus überwiesen. Auch kommen viele Patienten aus Ländern wie Nordkorea, USA, Russland, Malaysia, und den Philippinen angereist.

Laut Zhang hat ein Krankenhaus in Seoul seit 1997 eine freundschaftliche Verbindung mit dem Sujiatun Krankenhaus aufgebaut, und ihre Experten ausgetauscht. Nach dem das Gerücht über das "Konzentrationslager" herauskam, riefen die koreanischen Ärzte ihre chinesischen Kollegen an, um ihre extreme Besorgnis auszudrücken.

Am 31 März gaben sämtliche Angestellte des Sujiatun Krankenhauses eine Erklärung heraus, um auf ihrer Webseite das Gerücht zu wiederlegen, nämlich auf: www.thrombusres-cn.net.

„Wir behalten uns das Recht vor die Sekte und ihre Medien für ihre Gräueltaten zur Verantwortung zu ziehen", sagte Zhang.


Quelle:
Webseite der chinesischen Botschaft Schweiz http://www.china-embassy.ch/ger/5/xjflg/t249017.htm
sowie der Artikel “China's organ supply questioned as transplants soar" aus der staatlichen Tageszeitung "China Daily" vom 13. April 2006


Kommentar: 
Dieser Propaganda-Artikel ist ein gutes Beispiel dafür wie die KP das Wort Sekte benutzt um die Verfolgung zu leugnen und Falun Gong Praktizierende als Menschen abzuwerten. 

Zum Inhalt:
Das Krankenhaus hat also keinen Keller, keinerlei extra Räume oder irgendwelche Anlagen und lediglich 300 Betten, kann aber pro Jahr 300.000 Patienten aufnehmen die aus irgendeinem besonderen Grund extra aus Nordkorea, USA, Russland, Malaysia, und den Philippinen angereist kommen.

Das heißt: Wenn man davon ausgeht, dass ein Patient im Durchschnitt 3,5 Tage im Krankenhaus bleibt, hieße das, dass in jedem Bett 42 Patienten schlafen müssen.

Außerdem, wenn es sich wirklich nur um ein Krankenhaus der traditionellen chinesischen Medizin handelt, warum kommen dann so viele Patienten extra aus dem Ausland angereist? Wenn das Krankenhaus über irgendwelche besonderen „Kräuter" oder Heilverfahren verfügt, warum kann man diese nicht an andere Krankenhäuser weitergeben? Warum können diese Patienten anscheinend nur in diesem Krankenhaus behandelt werden?

Auch ist es schade, dass in dem Artikel nicht auf die Webseite des „International Transplantation Network Assistance Center" verlinkt wurde welches ebenfalls von der Regierung eingerichtet wurde und sich zufälligerweise ebenfalls in der Stadt Shenyang befindet. Die Webseite soll reiche ausländische Patienten dazu anregen nach Shenyang zu reisen um sich dort ein neues Organ einpflanzen zu lassen. Auf dieser Webseite finden Sie z.B. folgende Preistabelle:

item        expense
kidney transplant US$56,000
liver transplant US$98,000
liver-kidney transplant US$120,000
kindey-pancreas transplant US$100,000
lung transplant US$129,000
heart transplant US$98,000
cornea transplant US$30,000

Außerdem wird garantiert, dass das passende Organ innerhalb einer Woche gefunden werden kann.
(In anderen Ländern dauert es oft über 10 Jahre ein passendes Spenderorgan zu finden, da die Blutgruppe stimmen und das Organ noch am Leben sein muss. Mit anderen Worten:  Wenn das chinesische Krankenhaus garantieren kann, dass das passende  Spenderorgan innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gefunden wird, muss es über eine Organdatenbank verfügen. Andererseits ist es aber nicht möglich einen Vorrat an ABGETRENNTEN Organen zu haben da die Organe nach 24 Stunden absterben .)

Videos über die Vorwürfe bezüglich Organraub und Vernichtungslagern:


Zeugenaussage
Video über den Organraub
ABC Interview zu diesem Thema
Ausführlicher Bericht über die Vorwürfe


Eingang des Sujiatun Krankenhauses 

Rückseite des Sujiatun Krankenhauses mit dem Verbrennungsofen.
 
Ostseite des Sujiatun Krankenhauses mit dem Verbrennungsofen. (Hier soll es eine Art Bunker bzw. Untergrundanlage geben). Das Gebäude zur linken Seite gehört ebenfalls zur Anlage.